Rudi Assauer

Rudi Assauer
Rudi Assauer (2002)
Personalia
Voller Name Rudolf Assauer
Geburtstag 30. April 1944
Geburtsort Sulzbach-AltenwaldDeutsches Reich
Sterbedatum 6. Februar 2019
Sterbeort Herten, Deutschland
Größe 180 cm
Position Abwehr
Junioren
Jahre Station
1952–1963 SpVgg Herten
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1963–1964 SpVgg Herten 35 (7)
1964–1970 Borussia Dortmund 119 (8)
1970–1976 Werder Bremen 188 (4)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
1966–1967 Deutschland U23 2 (0)
Stationen als Trainer
Jahre Station
1980 Werder Bremen
1981 FC Schalke 04 (interim)
1983 FC Schalke 04 (interim)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.

Rudolf „Rudi“ Assauer (* 30. April 1944 in Sulzbach-Altenwald; † 6. Februar 2019 in Herten[1]) war ein deutscher Fußballprofi und Manager. Während seiner aktiven Laufbahn absolvierte er insgesamt 307 Bundesligaspiele für Borussia Dortmund und Werder Bremen.[2] Anschließend arbeitete Assauer als Manager für Werder Bremen, den VfB Oldenburg und den FC Schalke 04. Vor allem während seiner Tätigkeit „auf Schalke“ (1981–1986; 1993–2006) erlangte er große Bekanntheit und gewann mit dem Verein aus dem Ruhrgebiet den UEFA-Pokal (1997) sowie zweimal den DFB-Pokal (2001, 2002). Daneben zeigte er sich maßgeblich für den Bau der Veltins-Arena verantwortlich. Als Fußballfunktionär pflegte Assauer lange Zeit das Image des selbstbewussten Geschäftsmannes und Machos. 2012 machte er seine Alzheimer-Erkrankung öffentlich.

Jugend

Rudi Assauer wurde am 30. April 1944 gemeinsam mit seiner Zwillingsschwester Karin im saarländischen Sulzbach-Altenwald geboren.[3] Dorthin war seine Mutter während des Zweiten Weltkriegs vor den alliierten Luftangriffen auf das Ruhrgebiet geflohen. Kurz nach der Geburt kehrte sie mit den Zwillingen sowie ihrem älteren Sohn nach Herten zurück, eine durch den Bergbau geprägte Kleinstadt im Ruhrgebiet (Kreis Recklinghausen). Assauer wuchs als Arbeiterkind in einfachen Verhältnissen auf. Schon früh begeisterte er sich für den Fußball und wie viele Jungen seiner Generation war er ein typischer Straßenfußballer, der stundenlang auf Bolzplätzen und zwischen den Häuserreihen spielte. Ab 1952 spielte er für die Jugendmannschaften der SpVgg Herten an der Kampfbahn Katzenbusch.

„Um ein Uhr von der Schule gekommen, da haben wir die Klamotten in die Ecke geschmissen und es ging zum Fußball (...) Wir haben gekickt von morgens bis abends. Ich komme aus kleinen, ärmlichen Verhältnissen, das einzige was wir hatten, war die Pocke. Meine ersten Fußballschuhe habe ich gekriegt, da war ich 14 Jahre alt.“[4]

Mit 14 Jahren verließ Assauer die Schule und absolvierte eine Lehre zum Stahlbauschlosser. Anschließend arbeitete er ein halbes Jahr auf der Zeche Ewald.[5]

Spielerkarriere

1963/64 spielte „Assi“ für die SpVgg Herten in der damals zweitklassigen Regionalliga West. Nach dieser Saison wechselten mehrere Regionalliga-Spieler in die noch junge Bundesliga und auch Assauer erhielt einen Profivertrag bei Borussia Dortmund. Als harter, kompromissloser Vorstopper bestritt er zwischen 1964 und 1970 insgesamt 119 Bundesliga-Spiele für den BVB. Seinen größten Erfolg feierte er am 5. Mai 1966 mit dem Gewinn des Europapokals der Pokalsieger – dem ersten internationalen Titel einer deutschen Vereinsmannschaft. Im Endspiel, das später als „Wunder von Glasgow“ in die Vereinsgeschichte einging, bezwangen die Borussen um Hans Tilkowski, Lothar Emmerich und Sigfried Held den favorisierten FC Liverpool mit 2:1 nach Verlängerung.[6] Assauer bildete dabei gemeinsam mit Kapitän Wolfgang Paul ein hervorragend abgestimmtes, zweikampfstarkes Verteidigerduo. In der Bundesliga verpasste Dortmund in derselben Saison (1965/66) knapp die deutsche Meisterschaft und wurde Vizemeister – für Assauer die beste Platzierung seiner aktiven Karriere.

1966 und 1967 wurde er zweimal in der deutschen U-23-Nationalmannschaft eingesetzt.

1970 wechselte Assauer zu Werder Bremen und absolvierte dort bis 1976 weitere 188 Bundesligaeinsätze. Dabei war er auch an jenem denkwürdigen Spiel beteiligt, das als „Pfostenbruch vom Bökelberg“ in die Fußballgeschichte einging. Der kantige Verteidiger wurde 1971 zum Mannschaftskapitän ernannt, konnte jedoch keine Titelgewinne feiern. Aus sportlicher Sicht fristete Werder während der 1970er Jahre ein Dasein als „graue Maus“ und bewegte sich meist im Tabellenmittelfeld. In der Saison 1974/75 entging man dem Abstieg nur um einen einzigen Punkt. Sein letztes Profispiel bestritt Assauer am 15. Mai 1976 beim 3:2-Heimsieg gegen den 1. FC Kaiserslautern, dem 31. Spieltag der Saison 1975/76. Unmittelbar danach beendete er im Alter von 32 Jahren und nach 307 Bundesligaspielen (12 Tore) seine aktive Karriere.

Erfolge als Spieler

Karriere als Manager

Werder Bremen (1976–1981)

Werder-Präsident Franz Böhmert verfolgte das Ziel, den Klub strukturell zu modernisieren, und berief Assauer – der während seiner Dortmunder Zeit eine zweite Ausbildung zum Bankkaufmann abgeschlossen hatte – unmittelbar nach dessen Karriereende 1976 zum hauptamtlichen Manager. Assauer war damit der erste Bundesliga-Profi, der direkt in eine Managementposition wechselte. Innerhalb des Vereins setzte er sich gegen den einflussreichen Hansi Wolff durch, der über mehr als drei Jahrzehnte hinweg prägend auf die Vereinsentwicklung eingewirkt hatte.[7] Schon zu diesem Zeitpunkt galt Assauer als durchsetzungsstarker Organisator mit klarer und direkter Kommunikation – Eigenschaften, die später wesentlich zu seinem Profil im deutschen Fußball beitrugen.

Seine Amtszeit fiel in eine Phase des Umbruchs, die sowohl sportliche Rückschläge als auch strukturelle Konsolidierungsbemühungen prägten. Trotz einzelner Fortschritte gelang es Werder Bremen nicht, sich dauerhaft in der oberen Tabellenregion zu etablieren. Assauers erste Trainerverpflichtung war sein ehemaliger Mitspieler Hans Tilkowski. Nach dessen Entlassung im Dezember 1977 übernahm Assauer bis zum Saisonende zusätzlich das Training. Da er jedoch nicht über die erforderliche Trainerlizenz verfügte, bestand der DFB auf der Benennung eines formellen Cheftrainers. Diese Rolle übernahm der 74-jährige Fred Schulz, der sportlich nicht eingriff und damit zum nominell ältesten Trainer der Bundesligageschichte wurde. Nach einem starken Schlussspurt erreichte die Mannschaft Rang 15 und sicherte den Verbleib in der Bundesliga. Auch in der Saison 1979/80 kämpfte Werder durchgehend gegen den Abstieg. Im Januar 1980 reagierte Assauer auf die anhaltende sportliche Krise und entließ Trainer Wolfgang Weber. Wie bereits zwei Jahre zuvor übernahm er selbst das Training und als lizenzierter Strohmann fungierte diesmal Fritz Langner.[8] Der Negativtrend konnte jedoch nicht mehr gestoppt werden und am 33. Spieltag besiegelte eine deutliche 0:5-Heimniederlage gegen den 1. FC Köln den ersten Abstieg der Vereinsgeschichte.[9] Werder kassierte in dieser Spielzeit rekordverdächtige 93 Gegentore und schloss die Saison als Tabellenvorletzter ab.[10]

Nach diesem „Betriebsunfall“ ging Assauer mit in die 2. Bundesliga und stellte trotz schwieriger finanzieller Rahmenbedingungen um die Routiniers Erwin Kostedde, Klaus Fichtel und Dieter Burdenski eine schlagkräftige Mannschaft zusammen.[11][12] Als Trainer Kuno Klötzer infolge eines schweren Autounfalls ausfiel, reagierte Assauer erneut kurzfristig und verpflichtete Otto Rehhagel zum 1. April 1981. Rehhagel, der zuvor überwiegend kurze Engagements übernommen hatte, führte die Mannschaft 1980/81 zum sofortigen Wiederaufstieg in die Bundesliga und blieb dem Verein anschließend 14 Jahre lang als Cheftrainer erhalten.[13]

FC Schalke 04 (1981–1986)

Unmittelbar nach dem gelungenen Aufstieg verkündete Assauer seinen Abschied von Werder Bremen und wurde am 15. Mai 1981 als neuer Manager des FC Schalke 04 vorgestellt.[14]

„Diese Nachricht ist in Bremen eingeschlagen wie eine Bombe, aber ich wusste, dass man in Schalke was Großes schaffen kann und war ja nur wenige Kilometer entfernt groß geworden. Als kleiner Junge bin ich schon mit dem Fahrrad zur Glückauf-Kampfbahn gefahren, um dort die Schalke-Spiele zu verfolgen.“[15]

Doch Schalkes sportlicher Abwärtstrend ließ sich nicht mehr aufhalten. Am 13. Juni 1981 stieg die Mannschaft nach 55 Jahren ununterbrochener Erstklassigkeit erstmals aus der Bundesliga ab. In den letzten beiden Saisonspielen hatte Assauer bereits als Interimstrainer fungiert. Der Abstieg des Bundesliga-Gründungsmitglieds traf den hoch verschuldeten Verein völlig unvorbereitet und versetzte sowohl den Klub als auch sein Umfeld in eine Art Trauerstarre.[16] Zum Sinnbild dieser Krise wurden die sogenannten „Schalker Verhältnisse“: Auf den Jahreshauptversammlungen machte sich der Verein teilweise lächerlich, da die Mitglieder die Vereinsführung nach Belieben austauschten und so ein regelrechtes Führungschaos entstand.

Assauer bemühte sich, in dem stark von Emotionen geprägten Klub, mehr Professionalität und Vernunft in die Entscheidungsprozesse zu bringen. Gemeinsam mit seinem ehemaligen Weggefährten Siggi Held, den er als Trainer verpflichtete, gelang bereits in der Saison 1981/82 der direkte Wiederaufstieg. Dennoch folgten für den FC Schalke 04 und seinen Manager unruhige und wechselhafte Jahre. Assauer zerstritt sich mit dem langjährigen Torhüter Norbert Nigbur und ersetzte ihn kurzerhand durch Walter Junghans vom FC Bayern München.[17] Auch sein aus Bremer Zeiten bekanntes Konzept, verstärkt auf erfahrene Spieler wie Bernard Dietz oder Werner Lorant zu setzen, ließ sich auf Schalke nicht erfolgreich umsetzen. 1983 folgte der erneute Bundesliga-Abstieg, nachdem Schalke in der Relegation Bayer 05 Uerdingen unterlegen war (3:1; 1:1). Assauer geriet zunehmend in die Kritik. Er verjüngte den Spielerkader und verpflichtete Diethelm Ferner als neuen Trainer. Dennoch gelang auch in der Saison 1983/84 der direkte Wiederaufstieg, sodass Schalke nach nur einem Jahr in die Bundesliga zurückkehrte. Zu den bemerkenswertesten Ereignissen dieser Phase zählt das legendäre 6:6 im DFB-Pokal-Halbfinale 1984 gegen den FC Bayern.[18] Der von Assauer geförderte Nachwuchsspieler Olaf Thon erzielte dabei einen Hattrick und entwickelte sich zu einem der größten Hoffnungsträger des deutschen Fußballs. Nach dem Aufstieg stabilisierten sich die Königsblauen vorübergehend und belegten 1984/85 einen respektablen achten Tabellenplatz, im Folgejahr (1985/86) wurden sie Zehnter.

Trotz dieser sportlichen Konsolidierung blieb Assauer umstritten und polarisierte weiterhin. In dem traditionell unruhigen Vereinsumfeld führte sein Führungsstil zu einer zunehmend angespannten Atmosphäre. Er geriet in Konflikt mit dem Betreuer und Fan-Liebling Charly Neumann, den er schließlich entließ. In der Fanszene galt Assauer nun vielfach als verantwortlicher „Buhmann“, dem ein schroffes und arrogantes Auftreten vorgeworfen wurde. Auch das anfangs gute Verhältnis zum Präsidenten Hans-Joachim Fenne verschlechterte sich und der schwelende Machtkampf erreichte im Herbst 1986 seinen Höhepunkt.[19] Auslöser war die Verpflichtung von Rolf Schafstall als neuem Trainer, den Präsident Fenne gegen den ausdrücklichen Willen Assauers zum FC Schalke holte. Schafstall wiederum untersagte dem Manager Ende November die Teilnahme am Trainingslager und verbannte ihn während der Spiele von der Trainerbank. Die Situation eskalierte zusehends und wurde schließlich unhaltbar: Am 3. Dezember 1986 entließ der Vorstand Assauer, zwei Tage später trat Fenne von seinem Amt zurück.[20]

Nach der Entlassung, die er rückblickend als seinen „größten Tiefschlag“ bezeichnete, zog sich Assauer vorübergehend aus dem Profifußball zurück und arbeitete in Bremen im Immobilienbereich.[21]

VfB Oldenburg (1990–1993)

Nach dem Aufstieg in die 2. Bundesliga professionalisierte der VfB Oldenburg seine Vereinsstrukturen und installierte mit Rudi Assauer erstmals in der Vereinsgeschichte einen Manager. Unter Spielertrainer Wolfgang Sidka belegten die Oldenburger in der Saison 1990/91 den zwölften Tabellenplatz. Mit einem Etat von lediglich 2,3 Millionen D-Mark – dem kleinsten der Liga – gelang es Assauer dennoch, den Kader gezielt zu verstärken. Vor allem der neue Spielmacher Wolfgang Steinbach sowie der tschechische Torjäger Radek Drulák sorgten für Aufsehen.[22]

In der folgenden, historischen Spielzeit 1991/92 qualifizierte sich der VfB Oldenburg sensationell für die Aufstiegsrunde zur Bundesliga. Die Überraschungsmannschaft entfachte eine enorme Euphorie, verpasste den Sprung ins Oberhaus jedoch denkbar knapp um einen Punkt.[23] Nach dem verfehlten Aufstieg geriet der VfB während der Saison 1992/93 in einen Negativstrudel und rutschte in die Abstiegszone. Nach einer 2:6-Niederlage gegen den FC Carl Zeiss Jena wurde Trainer Sidka im Februar 1993 entlassen; auch Assauer stand zu diesem Zeitpunkt unmittelbar vor einer Rückkehr zum FC Schalke 04.

FC Schalke 04 (1993–2006)

Im Frühjahr 1993 kämpfte der FC Schalke 04 gegen den Bundesliga-Abstieg. Die anhaltenden finanziellen, strukturellen und sportlichen Probleme erforderten eine außergewöhnliche Lösung und Präsident Günter Eichberg machte Assauer am 1. April 1993 zum neuen Manager. Die Personalentscheidung war gegen den Widerstand des Verwaltungsrates erfolgt und sorgte für erhebliche Unruhe im Verein. Auch Teile der Fans protestierten vehement gegen die Rückkehr des als unnahbar geltenden Managers.[24] Assauers Anfangszeit verlief äußerst turbulent, denn bereits im Oktober 1993 trat Eichberg zurück. Der vermögende Unternehmer, der den Verein im Stile eines „Sonnenkönigs“ geführt und mit seinem Privatvermögen unterstützt hatte, hinterließ ein kaum durchschaubares System aus zahlreichen Gesellschaften und Verträgen. Nach seinem Abgang lag Schalke wirtschaftlich am Boden.[25] Schulden in Höhe von rund 20 Millionen D-Mark, verursacht unter anderem durch teure Fehleinkäufe und komplexe Vertragskonstruktionen, belasteten den Verein schwer, weshalb sogar der Entzug der Bundesliga-Lizenz drohte.[26][27] In mühsamer Kleinarbeit gelang es Assauer und dem neuen Präsidenten Bernd Tönnies, das Vertrauen von Banken und Sponsoren zurückzugewinnen. Sie sicherten nicht nur die Lizenz, sondern verhinderten auch einen drohenden Punktabzug. Sportlich führte Trainer Jörg Berger die Mannschaft in der Saison 1993/94 als „Feuerwehrmann“ zum Klassenerhalt. Nach dem plötzlichen Tod von Bernd Tönnies kam es im Herbst 1994 jedoch erneut zu heftigen Auseinandersetzungen auf den Mitgliederversammlungen. Der überraschend zum Präsidenten gewählte Helmut Kremers beurlaubte Assauer, doch nach mehreren internen Querelen musste Kremers schließlich selbst zurücktreten.[28] In der Folge kehrte Assauer in seine alte Funktion zurück. Auf einer außerordentlichen Jahreshauptversammlung am 5. Dezember 1994 verabschiedeten die Mitglieder mit großer Mehrheit eine wegweisende Satzungsänderung, die maßgeblich von Assauer vorangetrieben worden war. Ziel der neuen Satzung war die Professionalisierung der Vereinsführung sowie die Begrenzung des Einflusses oft emotional geprägter Mitgliederversammlungen. Seitdem wird der Vorstand nicht mehr direkt von den Vereinsmitgliedern gewählt, sondern von einem gewählten Aufsichtsrat bestellt. Erster Vorstandsvorsitzender wurde Gerhard Rehberg, weitere Vorstandsmitglieder waren Josef Schnusenberg, Peter Peters und Rudi Assauer.[29]

In der Folge bewies Assauer ein gutes Gespür bei der Zusammenstellung des Kaders und verpflichtete mit Jiří Němec, Radoslav Látal, Martin Max oder Youri Mulder Spieler, die die Werte des Arbeitervereins perfekt verkörperten. Angeführt durch den zurückgekehrten und merklich gereiften Kapitän Olaf Thon belegte die mittlerweile wettbewerbsfähige Mannschaft in der Saison 1995/96 sensationell den dritten Platz. Damit qualifizierten sie sich erstmals seit 19 Jahren für den Europapokal und legten die Basis für den kommenden sportlichen Erfolg. Trotz der guten Ausgangslage, war das Verhältnis zwischen Berger und der Mannschaft im Herbst 1996 nachhaltig gestört. Assauer reagierte, indem er Berger beurlaubte, was bei Teilen der Anhängerschaft auf Kritik stieß, und Huub Stevens als Nachfolger verpflichtete. Der Niederländer war zuvor Trainer von Schalkes Erstrundengegner Roda JC Kerkrade gewesen und in Deutschland weitgehend unbekannt. Assauers Trainer-Wahl erwies sich als Glücksgriff, denn unter Stevens kämpfte sich die enorm defensiv, aber auch taktisch klug eingestellte Mannschaft durch den UEFA-Pokal und setzte zum Höhenflug an. Die legendären „Eurofighter“ um Olaf Thon, Marc Wilmots und Jens Lehmann bildeten eine ungemein geschlossene Einheit, die am 21. Mai 1997 gegen das favorisierte Inter Mailand völlig unerwartet den UEFA-Pokal gewann.[30][31] Der größte Erfolg der Vereinsgeschichte versetzte Gelsenkirchen in Ausnahmezustand und begründete einen regelrechten Mythos rund um die Mannschaft.[32] Nicht nur wegen dieses internationalen Titels galt Assauer mittlerweile als unbestrittene Führungspersönlichkeit, als Macher und Gesicht des Vereins. Bewusst kultivierte er mit markigen Sprüchen und stets Zigarre rauchend sein Image als selbstbewusster Macho. Nichtsdestotrotz war es ihm gelungen, dem skandalträchtigen FC Schalke 04 mehr Seriosität und Ansehen zu verleihen. Assauer war die Symbolfigur des Aufschwungs und formulierte das ehrgeizige Ziel, die Königsblauen hinter Bayern München und Borussia Dortmund als „dritte Kraft“ des deutschen Fußballs zu etablieren.[33][34]

Durch den sensationellen Titelgewinn verdoppelte sich der Umsatz und für Assauer ergaben sich neue wirtschaftliche Möglichkeiten. Der Manager wollte das veraltete Parkstadion durch einen Neubau ersetzen und griff entsprechende Planungen wieder auf. Am 21. November 1998 kam es zur symbolischen Pfahlgründung für die Arena auf Schalke, das erste Fußballstadion Deutschlands, das komplett privatwirtschaftlich finanziert wurde. Die Baukosten für das Großprojekt in Höhe von 358 Millionen DM übernahm der Verein in Eigenregie, ohne öffentliche Gelder in Anspruch zu nehmen. Der Bau erwies sich als okönomischer Kraftakt, den Schalke durch einen 225-Millionen-Mark-Kredit stemmte.[35] Unbeirrt trieb Assauer die Kapitalisierung voran und versuchte dabei, die Identität des „Kumpel- und Malocher-Klubs“ zu bewahren. Neben Investitionen in die Infrastruktur tätigte Assauer auch auf dem Transfermarkt kostspielige Neuverpflichtungen wie Ebbe Sand (1999 für 10 Millionen DM) oder den Rekordtransfer Emile Mpenza (2000 für 17 Millionen DM).[36] Nach der Saison 1997/98, die auf Platz fünf beendet wurde und im UEFA-Pokal bis ins Viertelfinale geführt hatte, stagnierte die sportliche Entwicklung. Zwei Jahre in Folge rangierte Schalke im Tabellen-Mittelfeld und verpasste die Teilnahme am internationalen Geschäft.

In Assauers Amtszeit gewann der Verein 1997 den UEFA-Cup, sowie 2001 und 2002 den DFB-Pokal. 2001 wurde die deutsche Meisterschaft äußerst knapp verpasst, Schalke wurde zum Meister der Herzen.

„Ich glaube nicht mehr an den Fußball-Gott, weil er nicht gerecht ist. Wenn er gerecht gewesen wäre, wären wir deutscher Meister geworden.“[37]

2001 wurde die Veltins-Arena eröffnet. Am 17. Mai 2006 trat er als Manager zurück, nachdem ihm der Aufsichtsrat einstimmig das Vertrauen entzogen hatte.[38] Ihm war Selbstherrlichkeit vorgeworfen worden.[39] Die geplante Abschiebung auf den Posten des Vorstandsvorsitzenden hatte sich mit seinem Rücktritt erledigt. Der damalige Aufsichtsratsvorsitzende Clemens Tönnies behauptete 2024, dass Assauer zum damaligen Zeitpunkt aufgrund seiner Krankheit bereits drei Jahre lang nicht mehr geschäftsfähig gewesen sei.[40]

Anschließend arbeitete Assauer unter anderem als Berater des Wuppertaler SV Borussia und kommentierte im wöchentlichen Videoblog Zündstoff das aktuelle Geschehen in der Bundesliga.

Assauer blieb trotz seines späteren Engagements beim Rivalen FC Schalke 04 der Dortmunder Borussia als Vereinsmitglied treu. 2010 wurde er für seine 40-jährige Mitgliedschaft geehrt.

Image und Werbetätigkeit

In mehreren Werbespots mit seiner damaligen Lebensgefährtin Simone Thomalla für die Brauerei Veltins persiflierte Assauer das ihm nachgesagte Macho-Image. Am 2. Februar 2006 gewannen er und Thomalla den Fernsehpreis Goldene Kamera in der Kategorie Bester Werbespot mit Prominenten für den Spot „Überraschung“. Der Kabarettist Fritz Eckenga karikierte bis 2012 Assauers Image als Ruhrpott-Macho durch seine Kunstfigur „Fußballmanager A.“ in Form eines Running Gags.[41]

Persönliches

1970 heiratete er, im selben Jahr kam Tochter Katy zur Welt. 1986 fand die Trennung von seiner Frau statt, er blieb aber noch bis 2007 verheiratet. Seit 1987 war für ca. 12 Jahre die Handballerin Beate Schneider seine Partnerin.[42] Später war Assauer von 2000 bis Anfang 2009 mit Simone Thomalla liiert. Im April 2011 heiratete Assauer die Reporterin Britta Idrizi.[43]

Ende Januar 2012 wurde bekannt, dass Assauer an Alzheimer erkrankt war. Die Krankheit wurde in einer Fernseh-Dokumentation und in Assauers Memoiren mit dem Titel Wie ausgewechselt thematisiert.[44] Sein älterer Bruder Lothar litt ebenfalls einige Jahre an Alzheimer und starb im Februar 2013 mit 81 Jahren an den Folgen der Erkrankung.[45]

Assauer lebte ab 2012 bei seiner Tochter; seine zweite Ehe wurde Anfang 2013 geschieden.[46] Er starb im Februar 2019 im Alter von 74 Jahren an den Folgen seiner Alzheimer-Erkrankung[1] und wurde nicht auf dem der Arena benachbarten Schalke-Grabfeld,[47] sondern anonym in einem Bestattungswald beigesetzt.[48]

Nach Assauers Tod wurde bekannt, dass er praktisch ohne Vermögen war. 2010 war in Assauers Steuerunterlagen noch ein Vermögen von 2,3 Millionen Euro vermerkt gewesen. Darauf leitete die Staatsanwaltschaft Essen Ermittlungen ein. Assauers Tochter erhielt die gerichtliche Aufforderung eine Vermögenszusammenstellung einzureichen, der sie aber wiederholt nicht nachkam. Ein Nachlasspfleger versuchte herauszufinden, wo das Vermögen geblieben war.[49]

Am 10. August 2022 wurde bekannt, dass das Amtsgericht Gelsenkirchen einen Haftbefehl gegen die frühere Sekretärin Assauers erlassen hat. Assauer hatte 2012 sie und einen befreundeten Schönheitschirurgen zu seinen Generalbevollmächtigten ernannt. Sie regelten bis zu Assauers Tod seine finanziellen Angelegenheiten.[50]

Nachwirken

Die „Rudi Assauer gemeinnützige Initiative Demenz und Gesellschaft (GID) GmbH“ widmet sich der Enttabuisierung von Demenz und der Förderung von Demenz-Initiativen. Sie vergibt mehrere Preise für anerkennenswertes Engagement.[51][52]

Am 4. Mai 2018 feierte der Dokumentarfilm Rudi Assauer – Macher. Mensch. Legende. des Regisseurs Don Schubert in der Veltins-Arena Premiere. Assauer kam im Film wegen seiner Demenzerkrankung nur in älteren Aufnahmen zu Wort. Mit 21.590 Zuschauern war es die größte Filmpremiere in Deutschland.[53]

Am Abend von Assauers Todestag spielte der FC Schalke 04 gegen Fortuna Düsseldorf im Achtelfinale des DFB-Pokals. Es kam zu einer Schweigeminute. Beide Mannschaften liefen mit Trauerflor auf. Schalke gewann mit 4:1.[54]

Am 15. Februar 2019 fand eine Gedenkfeier in der Propsteikirche St. Urbanus in Gelsenkirchen-Buer und in der Veltins-Arena statt.[55] Neben Assauers Familie, Freunden und Vertretern von Schalke waren Ministerpräsident Armin Laschet, Gelsenkirchens Oberbürgermeister Frank Baranowski, Vertreter der Deutschen Fußball Liga, des Deutschen Fußball-Bundes und vieler Bundesliga-Vereine, darunter Uli Hoeneß und Reinhard Rauball, unter den etwa 1000 Trauergästen. Rund 2000 Schalke-Anhänger konnten die Zeremonie auf dem großen Video-Würfel in der Veltins-Arena Feier live verfolgen.[56]

Literatur

  • Carsten Kulawik: Rudi Assauer. Macher der Herzen, Klartext-Verlag, 2024, ISBN 978-3-8375-2634-9.
Commons: Rudi Assauer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikinews: Rudi Assauer – in den Nachrichten
  • Spiegel, Thomas: Assauer, Rudi, in: NDB-online.
  • Viola Strueder: Rudi Assauer: „Der Ballancier“. In: karrierefuehrer.de. Walhalla Fachverlag, 19. Dezember 2002, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 12. März 2012; (Interview).
  • Martin Krauss: Nachruf auf Rudi Assauer – Schalke war ein Mann. In: taz. 7. Februar 2019
  • Stefan Willeke: Rudi Assauer: Wo ist sein Geld geblieben? Am Ende seines Lebens besaß der demenzkranke Rudi Assauer, früher Manager des FC Schalke 04, kaum mehr als einen alten Opel. Viel spricht dafür, dass er ausgeplündert wurde. In: Die Zeit. Nr. 34/2020, 13. August 2020 (zeit.de 12. August 2020)
  • Rudi Assauer in der Datenbank von weltfussball.de
  • Rudi Assauer in der Datenbank von fussballdaten.de
  • Rudi Assauer bei IMDb
  • Detlef Wulke: 06.02.2019: Der Fußballspieler und Manager Rudi Assauer stirbt in Herten In: WDR5, ZeitZeichen, 6. Februar 2024, (Podcast, 14:38 Min., verfügbar bis 6. Februar 2099).

Einzelnachweise

  1. a b (jan): Rudi Assauer ist im Alter von 74 Jahren verstorben. In: Spiegel Online. 6. Februar 2019, abgerufen am 6. Februar 2019.
  2. Rudolf Assauer. In: Fußballdatenbank. Abgerufen am 8. Februar 2019.
  3. Bernd Weber: Assauer zeigt zum ersten Mal seine Zwillingsschwester. In: bild.de. 5. September 2007, abgerufen am 24. Juli 2018.
  4. https://schalke-unser.de/beitrag/5247
  5. Malocher der Herzen. In: zeit.de. 7. Februar 2019, abgerufen am 4. Dezember 2025.
  6. Libudas 10.000 Mark-Treffer. In: spiegel.de. Abgerufen am 4. Dezember 2025.
  7. Rudi Assauer - Der vorletzte seiner Art. In: wz.de. Abgerufen am 8. Dezember 2025.
  8. Manager Assauer erfolglosester Werder-Trainer. In: ndr.de. Abgerufen am 9. Dezember 2025.
  9. 24. Mai 1980: Werder steigt in 2. Bundesliga ab. In: deichstube.de. Abgerufen am 9. Dezember 2025.
  10. Werder steigt als Schiessbude der Liga ab. In: ndr.de. Abgerufen am 9. Dezember 2025.
  11. Fritz Stemme: Die Solidarität der letzten Chance. In: Der Spiegel. Nr. 17, 1986, S. 194–196 (online).
  12. Auf Sparflamme. In: spiegel.de. Abgerufen am 9. Dezember 2025.
  13. Rehhagel vollendet Klötzers Werk bei Werder. In: ndr.de. Abgerufen am 10. Dezember 2025.
  14. Trainer. In: schalke04.de. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 17. August 2019; abgerufen am 8. Februar 2019.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/schalke04.de
  15. https://www.rudi-assauer.de/index.php?biografie/
  16. Stichtag: Als Schalke 04 am 13. Juni 1981 das erste Mal absteigt. In: ruhrnachrichten.de. Abgerufen am 15. Dezember 2025.
  17. 30. Oktober: Nigburs letztes Spiel für Schalke. In: schalke04.de. Abgerufen am 15. Dezember 2025.
  18. Kein Tag wie jeder andere: Unvergessliches 6:6 zwischen FC Bayern München und FC Schalke 04 im DFB-Pokal-Halbfinale. In: eurosport.de. Abgerufen am 30. Juli 2025.
  19. Vor 30 Jahren: Schalke-Fans wüten gegen Assauer-Rückkehr. In: waz.de. Abgerufen am 17. Dezember 2025.
  20. (rk): Die schönsten Skandale des FC Schalke 04 Teil 18. In: schalke-unser.de, abgerufen am 15. September 2020.
  21. Der entmachtete Macho. In: spiegel.de. Abgerufen am 19. Dezember 2025.
  22. Sie nennen ihn Drulakinski. In: taz.de. Abgerufen am 17. Dezember 2025.
  23. Als der VfB Oldenburg beinahe in die Bundesliga aufstieg. In: ndr.de. Abgerufen am 17. Dezember 2025.
  24. Vor 30 Jahren: Schalke-Fans wüten gegen Assauer-Rückkehr. In: waz.de. Abgerufen am 12. Januar 2026.
  25. Als Günter Netzer Schalke 04 pfänden ließ. In: n-tv.de. Abgerufen am 12. Januar 2026.
  26. Die Schreckgespenster sind ausgetrieben. In: welt.de. Abgerufen am 12. Januar 2026.
  27. "Ich verachte alle Eichbergs dieser Welt". In: spiegel.de. Abgerufen am 12. Januar 2026.
  28. Die schönsten Skandale des FC Schalke 04 Teil 27. In: schalke-unser.de, abgerufen am 15. September 2020.
  29. Als der schöne Rudi Angst vor den eigenen Fans hatte. In: n-tv.de. Abgerufen am 12. Januar 2026.
  30. Kein Tag wie jeder andere: Der FC Schalke 04 gewinnt den UEFA-Cup mit einem Finalsieg gegen Inter Mailand am 21. Mai 1997. In: eurosport.de. Abgerufen am 15. Januar 2026.
  31. https://www.sport.de/news/ne2750901/schalke-04-1997-so-dramatisch-war-der-weg-zum-pott---die-eurofighter-im-uefa-cup/
  32. Müder Mythos. In: spiegel.de. Abgerufen am 15. Januar 2026.
  33. Schalke sieht sich als dritte Kraft. In: welt.de. Abgerufen am 15. Januar 2026.
  34. "Könichsblau is cool". In: spiegel.de. Abgerufen am 15. Januar 2026.
  35. Planet Schalke. In: spiegel.de. Abgerufen am 15. Januar 2026.
  36. Der Anschein von Volksnähe. In: spiegel.de. Abgerufen am 15. Januar 2026.
  37. https://www.welt.de/print-welt/article452253/Ich-glaube-nicht-an-den-Fussball-Gott-er-ist-ungerecht.html
  38. Demontage eines Denkmals – Schalke nach Assauer. In: n-tv. 18. Mai 2006, abgerufen am 15. September 2020.
  39. „Assauer weiß, dass er mit dem Feuer spielt.“ Interview mit Clemens Tönnies. In: Süddeutsche Zeitung. 17. Mai 2010, abgerufen am 15. September 2020.
  40. Nach heftiger Kritik: Clemens Tönnies verteidigt sich emotional. In: sport1.de. 1. November 2024, abgerufen am 4. November 2024.
  41. Fritz Eckenga ist nicht mehr Fußballmanager A. In: RP Online. 9. Februar 2012, abgerufen am 8. Februar 2019.
  42. Rudi Assauer: Wie ausgewechselt: Verblassende Erinnerungen an mein Leben. Riva Verlag, München 2012, ISBN 978-3-7423-1165-8 (S. 251, 265 in der Google-Buchsuche [abgerufen am 7. Februar 2019]).
  43. Schalkes Ex-Manager: Assauers Hochzeit – zwei Hunde statt Trauzeugen. In: Die Welt. 20. April 2011, abgerufen am 7. Februar 2019.
  44. Hans Hoff: ZDF-Doku über Rudi Assauer – Von der Wut, nicht mehr mithalten zu können. In: Süddeutsche Zeitung. 14. Februar 2012, abgerufen am 28. September 2014.
  45. Rudi Assauers Bruder verstorben! In: Bunte. 29. Mai 2013, abgerufen am 8. Februar 2019.
  46. Marcel Schwamborn: Darum scheiterte die Assauer-Ehe: Seine Frau kaufte eine Puppe als Baby-Ersatz. In: express.de. 6. Februar 2012, abgerufen am 30. Juni 2024.
  47. Schalke Fan-Feld: Königsblau über den Tod hinaus. In: schalke04.de. 2014, abgerufen am 14. Februar 2019.
  48. Tina Bucek: Gelsenkirchener Idol. Grab im Schlosswald: In dieser Idylle ruht Rudi Assauer. In: IKZ-Online.de. 14. Februar 2019, abgerufen am 14. Februar 2019.
  49. Gericht droht Assauers Tochter Michel mit Haft. In: Zeit Online. Zeit Online GmbH, 6. Januar 2021, abgerufen am 7. Januar 2021.
  50. zeit.der 10. August 2022: Haftbefehl gegen Rudi Assauers Bevollmächtigte
  51. Wie alles begann………. Rudi Assauer Initiative, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 15. Januar 2019; abgerufen am 8. Februar 2019 (Informationen auf der GID-Website zu entsprechenden Ausschreibungen).
  52. Zlatan Alihodzic: Rudi-Assauer-Preis für junge Seniorenbegleiter aus Haltern. In: WAZ online. 19. Dezember 2016, abgerufen am 8. Februar 2019.
  53. Toni Lieto: Auf Schalke: Emotionales Ereignis ohne Weltrekord. In: kicker.de. 5. Mai 2018, abgerufen am 8. Februar 2019.
  54. Ein emotionaler Sieg an einem emotionalen Abend. In: schalke04.de, 7. Februar 2019, abgerufen am 7. Februar 2019.
  55. Informationen zur Gedenkfeier für Rudi Assauer. In: schalke04.de, abgerufen am 12. Februar 2019.
  56. Bewegende Trauerfeier in Gelsenkirchen: Weggefährten nehmen Abschied von Rudi Assauer. In: stern.de. 15. Februar 2019, abgerufen am 16. September 2020.