Robin Weiler
| Robin Weiler | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Nation | Deutschland | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Geburtstag | 24. Juli 2001 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Geburtsort | Deutschland | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Beruf | Leistungssportler im Parasport (Kleinwuchs) und Student | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Karriere | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Sportarten | Badminton Leichtathletik Fußball Volleyball und Tischtennis | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Verein | VfL Grasdorf e.V. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Trainer | Christopher Skrzeba und Jens Janisch | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Nationalkader | seit 2025 Aufnahme in den Bundeskader NK-1 (Badminton) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Abitur | 2021 am Technischen Gymnasium Singen | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Studium | Seit Februar 2022 Medizintechnik an der Hochschule Furtwangen | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Status | aktiv | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Medaillenspiegel | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Robin Weiler (* 24. Juli 2001) ist ein deutscher Parasportler im Badminton, in der Leichtathletik und im Fußball. In den Sportarten Volleyball und Tischtennis ist er bei größeren Sportveranstaltungen ebenfalls aktiv.
Leben
Weiler machte 2021 sein Abitur am Technischen Gymnasium in Singen. Seit 2022 studiert er Medizintechnik an der Hochschule Furtwangen Außenstelle Tuttlingen.
Parallel zum Studium trainiert er seit April 2025 am Paralympicstützpunkt Hannover Badminton.
Sportliche Karriere
Robin Weiler spielte von der G-Jugend an Fußball bei der DJK Singen. Er machte die Trainerausbildung (DFB C-Lizenz) und trainierte Jugendmannschaften bei seinem Heimatverein.
2017 nahm er als einer von 16 deutschen Athleten an den Weltspielen der kleinwüchsigen Menschen in Guelph (Kanada) in den Sportarten Fußball, Volleyball, Tischtennis und Badminton teil. Bei der erstmaligen Teilnahme einer deutschen Delegation holte sich das Fußballteam gleich Gold und sicherte sich den WM-Titel gegen den bisherigen Serienweltmeister USA. Die deutschen Volleyballer drehten im dritten Satz des kleinen Finales noch das Spiel und gewannen Bronze.[1]
Nach diesem Erfolg wandte er sich ab 2018 zusätzlich der Leichtathletik in den Disziplinen Kugelstoßen, Diskus- und Speerwurf zu und trainierte beim Stadtturnverein Singen.
2019 fanden in seiner Heimatstadt Singen die Deutschen Meisterschaften in der Para-Leichtathletik statt. Weiler trat bei den U20 an und wurde Erster im Speerwurf und jeweils Zweiter im Diskus und Kugelstoßen.[2]
Dies nahm er zum Anlass und trainierte einmal die Woche Speerwurf am Olympiastützpunkt in Stuttgart. Von dort wurde er an den ehemaligen Bundestrainer Georg Baur, Radolfzell vermittelt. 2022 fanden nach Corona wieder Deutsche Leichtathletikmeisterschaften statt. Diesmal trat er bei den Männern an. In Erfurt wurde er Deutscher Hallenmeister im Diskuswurf und Dritter im Speerwurf. In Regensburg wurde er bei den Internationalen Deutschen Meisterschaften im Freien ebenfalls Deutscher Meister im Diskuswurf und Dritter beim Speerwurf.[3]
Bei den Deutschen Kleinwuchsspielen holte er Gold im Diskuswurf, Speerwurf und Fußball, Silber im 100-Meter-Lauf sowie Bronze im Badmintondoppel. Dadurch fand er den Weg zum Badminton, er trainierte zweimal die Woche und machte zusätzlich Lehrgänge am Paralympics-Stützpunkt in Hannover. 2023 wurden die Deutschen Para-Leichtathletik-Meisterschaften wieder in Singen ausgetragen, er wurde Deutscher Meister in seiner Paradedisziplin Speerwurf, sowie Vizemeister im Diskuswurf.
Das Highlight des Jahres 2023 waren aber die Welt-Kleinwuchsspiele, die erstmalig in Deutschland an der Deutschen Sporthochschule in Köln für 500 Athleten aus 25 Ländern ausgerichtet wurden. Mit dem Volleyballteam kam Weiler ohne Satzverlust ins Finale, in dem es im Tie-Break gegen Kanada Gold gewann. Am Leichtathletiktag gewann er Gold im Diskuswurf und Silber mit dem Speerwurf. Höhepunkt war der Fußballwettbewerb: Als Titelverteidiger erreichte das deutsche Team das Finale und gewann wieder Gold, diesmal gegen Kanada.[4]
Aufgrund dieses erfolgreichen Sportjahres durfte er sich ins Goldene Buch seiner Heimatstadt Singen eintragen.[5]
Der SWR drehte eine Dokumentation über ihn und er war Talkgast bei Kaffee oder Tee.
Badminton
2023 fanden nach fünfjähriger Corona-Pause wieder Deutsche Meisterschaften im Parabadminton statt. Weiler wurde in seiner Klasse Deutscher Meister im Einzel, Doppel und Mixed.[6]
2024 nahm er an Badmintonturnieren in Ägypten, Indonesien und Japan teil. Das Jahr endete mit den Titelverteidigungen im Einzel und Mixed-Para-Badminton.[7]
2025 zog er nach seiner Aufnahme ins Bundeskader (NK 1) – Para-Badminton nach Hannover und trainiert dort täglich am Paralympics-Stützpunkt. Bei seiner erstmaligen Teilnahme an Europameisterschaften im Para-Badminton holte Weiler in Istanbul überraschend Silber im Doppel mit einem internationalen Partner.[8] In Leipzig wurde er Deutscher Para-Meister im Einzel und Doppel.[9]
Vereine und Trainer
| Verein/Stützpunkt | Sportart | Trainer | Funktion |
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| TV Radolfzell | Leichtathletik | Georg Baur | Trainer |
| Olympiastützpunkt Stuttgart | Leichtathletik (Speerwurf) | Markus Reichle | Trainer |
| VfL Grasdorf | Badminton | Jens Janisch | Landestrainer |
| Paralympicsstützpunkt Hannover | Badminton | Christopher Skrzeba | Bundestrainer |
Einzelnachweise
- ↑ Robin Weiler: Weltmeister und E-Jugendtrainer. Abgerufen am 19. November 2025.
- ↑ Ergebnisliste bei Team Thomas. Abgerufen am 19. November 2025.
- ↑ (Team Thomas). Abgerufen am 19. November 2025.
- ↑ Gute Nachrichten: Ein Weltmeister unterm Hohentwiel. 30. August 2023, abgerufen am 19. November 2025.
- ↑ Paralympics ohne seine Paradedisziplin: Freude und Frust für Singener Spitzensportler Robin Weiler. 29. September 2023, abgerufen am 19. November 2025.
- ↑ Turnier nach fünfjähriger Corona-Pause: Robin Weiler räumt bei deutschen Para-Badminton-Meisterschaften ordentlich ab. 1. Dezember 2023, abgerufen am 19. November 2025.
- ↑ Im Einzel und im Mixed: Robin Weiler verteidigt nationalen Titel im Para-Badminton. 3. Dezember 2024, abgerufen am 19. November 2025.
- ↑ Gold für Hellmann – sechs EM-Medaillen für Team Deutschland. 5. Oktober 2025, abgerufen am 19. November 2025.
- ↑ Deutscher Badminton Verband. Abgerufen am 19. November 2025.