Reno (Album)
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| Studioalbum von Robin Holcomb / Peggy Lee | ||||
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Veröffent- |
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Aufnahme |
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| Label(s) | Songlines Recordings | |||
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Format(e) |
CD, Download | |||
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Singer-Songwriter, Klassische Musik, Neue Improvisationsmusik | ||||
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Titel (Anzahl) |
16 | |||
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55:42 | ||||
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Besetzung |
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Studio(s) |
Studio Majestic Oakwood, Seattle | |||
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Reno ist ein Musikalbum von Robin Holcomb und Peggy Lee. Die am 4. und 5. September 2023 im Studio Majestic Oakwood in Seattle entstandenen Aufnahmen erschienen am 12. September 2025 auf Songlines Recordings.
Hintergrund
Die Pianistin und Sängerin Robin Holcomb und die Cellistin Peggy Lee spielten seit über 20 Jahren zuvor zusammen, nahmen aber erst 2023 mit Reno ein erstes Album als Duo auf. Seit 2005 waren sie als Duo aufgetreten und hatten auch in erweiterten Formaten gearbeitet, wie etwa auf The Point of It All (Songlines, 2010) mit Holcombs Ehepartner, dem Keyboarder Wayne Horvitz, und Lees Ehepartner, dem Schlagzeuger Dylan van der Schyff.[1]
Die Musik greift Holcombs Kompositionen auf, darunter das Titelstück ihres Debütalbums „Larks, They Crazy“ (sound aspects, 1988), ihr erstes und kürzestes Lied, sowie Stücke aus ihrem Nachfolgealbum The Utopia Project, komponiert 2004 über die utopischen Gemeinschaften, die im pazifischen Nordwesten des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts florierten. Das Album endet mit „Waltz“ aus Holcombs frühestem Liederzyklus „Angels at the Four Corners“ (1989), der die Erfahrungen der Komponistin beim Tabakanbau in North Carolina widerspiegelt. Der Titel des Albums geht auf die Eröffnungsstücke des Duoalbums Solos (Songlines, 2004) von Holcomb und Horwitz zurück.[1]
Titelliste
- Robin Holcomb and Peggy Lee: Reno (Songlines SGL1637-2)[2]
- Sorrow 3:46
- Coin 2:48
- Bye Bye 2:07
- Skipping 2:48
- Copper Bottom 5:12
- Camptown 4:12
- I’m Gonna Lose Again 4:07
- Interlude 3:55
- The Sweetest Thing 3:00
- Larks, They Crazy 4:25
- Divine Stall 1:53
- Reno 3:53
- Silence in the Square 5:03
- The Point of It All 3:29
- Top Hat 1:59
- Waltz 3:05
Die Kompositionen stammen von Robin Holcomb.
Rezeption
Die kammermusikalische, introspektive Musik bewege sich frei und geduldig zwischen Jazz, zeitgenössischer Musik, Folk und Americana, schrieb Eyal Hareuveni in Salt Peanuts. Es würde die tiefe Verbundenheit dieser begabten Musikerinnen und das organische, gesprächige Zusammenspiel von Holcombs einzigartigem harmonischen Idiom mit Lees texturreichem Cellospiel betonen, mit ihren subtilen, entspannten und doch unvorhersehbaren Improvisationen. Die Lieder, vorgetragen von Holcombs unaufdringlicher, aber zutiefst gefühlvoller Stimme, spiegelten melancholische Gefühle von Trauer und Verzweiflung, aber auch von hartnäckigem Widerstand und Hoffnung wider. Dieses wunderschöne, bewegende Album destilliere, was Lee „Einfachheit in der Komplexität“ nenne, oder, wie Holcomb es nenne, den Versuch, „Sensibilitäten von Klarheit und Chaos“ zu vereinen. Angesichts der schmalen Diskografie von Holcomb sei dies ein seltenes Juwel.[1]
Weblinks
- Reno (Robin Holcomb and Peggy Lee). In: Bandcamp. 6. August 2025 (englisch).
Einzelnachweise
- ↑ a b c Eyal Hareuveni: Robin Holcomb and Peggy Lee: Reno. In: Salt Peanuts. 6. August 2025, abgerufen am 25. September 2025 (englisch).
- ↑ Robin Holcomb and Peggy Lee: Reno. In: Discogs. 12. September 2025, abgerufen am 23. September 2025 (englisch).