Renata Knapik-Miazga

Renata Knapik-Miazga

Renata Knapik-Miazga (2015)

Nation Polen Polen
Geburtstag 15. Juli 1988
Geburtsort Tarnów, Polen
Karriere
Disziplin Degen
Verein AZS AWF Krakow
Trainer Radosław Zawrotniak, Bartłomiej Język
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 0 × 0 × 1 ×
Weltmeisterschaften 1 × 0 × 2 ×
Europameisterschaften 1 × 2 × 2 ×
 Olympische Spiele
Bronze Paris 2024 Degen Mannschaft
Weltmeisterschaften
Bronze Leipzig 2017 Degen Mannschaft
Bronze Kairo 2022 Degen Mannschaft
Gold Mailand 2023 Degen Mannschaft
Europameisterschaften
Silber Plowdiw 2009 Degen Mannschaft
Bronze Zagreb 2013 Degen
Bronze Toruń 2016 Degen
Silber Novi Sad 2018 Degen Mannschaft
Gold Düsseldorf 2019 Degen Mannschaft

Renata Barbara Knapik-Miazga (* 15. Juli 1988 in Tarnów als Renata Knapik) ist eine polnische Degenfechterin.

Erfolge

Renata Knapik-Miazga begann im Alter von zehn Jahren mit dem Fechten. Ihren ersten größeren Erfolg erzielte sie bei den Europameisterschaften 2009 in Plowdiw, bei denen sie nach einer Finalniederlage gegen Rumänien die Silbermedaille mit der Mannschaft gewann. Bei den Europameisterschaften 2013 in Zagreb und 2016 in Toruń wurde sie im Einzel jeweils Dritte. 2013 unterlag sie im Halbfinale der späteren Siegerin Ana Maria Brânză aus Rumänien, 2016 hatte sie gegen deren Landsfrau Simona Gherman das Nachsehen. Ein Jahr darauf belegte sie auch mit der Mannschaft bei den Weltmeisterschaften in Leipzig den dritten Platz. Im Mannschaftswettbewerb folgte bei den Europameisterschaften 2018 in Novi Sad eine weitere Silbermedaille. Diesmal unterlagen die Polinnen im Finalkampf Frankreich. Besser verliefen die Europameisterschaften in Düsseldorf im Jahr darauf. Dank eines Finalerfolgs gegen Russland wurde Knapik-Miazga erstmals Europameisterin.

Bei den 2021 ausgetragenen Olympischen Spielen 2020 in Tokio bezwang Knapik-Miazga im Einzel in ihrem Auftaktkampf die Ukrainerin Olena Krywyzka mit 15:8, schied im anschließenden Gefecht im Achtelfinale gegen Vivian Kong aus Hongkong jedoch mit 8:15 aus. Den Mannschaftswettbewerb schloss sie mit der polnischen Équipe auf dem sechsten Platz ab. Die Weltmeisterschaften 2022 in Kairo beendete Knapik-Miazga mit der Mannschaft hingegen in den Medaillenrängen, die Polinnen belegten Rang drei. Ein Jahr später wurde sie in Mailand mit Martyna Swatowska-Wenglarczyk, Magdalena Pawłowska und Ewa Trzebińska im Mannschaftswettbewerb Weltmeisterin. Sie nahm außerdem an den Europaspielen 2023 in Krakau teil, allerdings ohne Medaillengewinn. Mit der Mannschaft erreichte sie den sechsten Platz.

Bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris nahm Knapik-Miazga erneut in zwei Konkurrenzen teil. Im Einzel verlor sie ihr Auftaktgefecht gegen die Französin Coraline Vitalis mit 9:15. Im Mannschaftswettbewerb setzte sie sich gemeinsam mit Martyna Swatowska-Wenglarczyk, Aleksandra Jarecka und Alicja Klasik zunächst in der ersten Runde gegen die Vereinigten Staaten mit 31:29 durch, ehe sie im Halbfinale Frankreich mit 39:45 unterlagen. Im abschließenden Gefecht um den dritten Platz bezwangen die Polinnen China mit 32:31 und gewannen damit die Bronzemedaille.[1]

Für ihren olympischen Medaillengewinn erhielt Knapik-Miazga am 4. September 2024 das Goldene Verdienstkreuz der Republik Polen.[2] Sie schloss ein Maschinenbau-Studium an der Technischen Universität Krakau ab und ist verheiratet.

Commons: Renata Knapik-Miazga – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Italy Wins Gold Medal in Women’s Team Epee Fencing at the Paris 2024 Olympic Games. In: fie.org. Fédération Internationale d’Escrime, 30. Juli 2024, abgerufen am 2. Dezember 2025 (englisch).
  2. Postanowienie Prezydenta Rzeczypospolitej Polskiej z dnia 4 września 2024 r. nr rej. 442/2024 o nadaniu orderów i odznaczeń. In: sejm.gov.pl. 4. September 2024, abgerufen am 2. Dezember 2025 (polnisch).