Coraline Vitalis

Coraline Vitalis

Coraline Vitalis (2023)

Nation Frankreich Frankreich
Geburtstag 9. Mai 1995
Geburtsort Pointe-à-Pitre, Guadeloupe
Karriere
Disziplin Degen
Verein Levallois SC
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 0 × 1 × 0 ×
Europaspiele 1 × 0 × 0 ×
Europameisterschaften 4 × 0 × 1 ×
 Olympische Spiele
Silber Paris 2024 Degen Mannschaft
 Europaspiele
Gold Krakau 2023 Degen Mannschaft
Europameisterschaften
Gold Tiflis 2017 Degen Mannschaft
Gold Novi Sad 2018 Degen Mannschaft
Gold Düsseldorf 2019 Degen
Gold Antalya 2022 Degen Mannschaft
Bronze Basel 2024 Degen Mannschaft

Coraline Zoé Vitalis (* 9. Mai 1995 in Pointe-à-Pitre, Guadeloupe) ist eine französische Degenfechterin.

Erfolge

Coraline Vitalis wurde in Pointe-à-Pitre geboren.[1] Im Kindesalter begann sie in Le Gosier mit dem Fechtsport.

Ihren ersten großen Erfolg bei den Erwachsenen erzielte sie bei den Europameisterschaften 2017 in Tiflis, als sie mit der Mannschaft sogleich Europameisterin wurde. Ein Jahr darauf gelang ihr mit der Mannschaft in Novi Sad die erfolgreiche Titelverteidigung. 2019 wurde sie in Düsseldorf erstmals auch im Einzel Europameisterin. Nachdem sie sich im Viertelfinale knapp mit 15:14 gegen Jana Schemjakina durchgesetzt hatte, bezwang sie im Halbfinale auch Alexandra Ndolo mit 15:12. Im Finale bezwang sie schließlich ihre Landsfrau Marie-Florence Candassamy mit 15:11. Bei den 2021 ausgetragenen Olympischen Spielen 2020 in Tokio ging Vitalis in der Einzelkonkurrenz an den Start. Dort schied sie bereits nach ihrem Auftaktgefecht aus, das sie gegen Julia Beljajeva mit 5:15 verlor.

Bei den Europameisterschaften 2022 in Antalya wurde Vitalis mit der Mannschaft zum dritten Mal Europameisterin. Ebenfalls Gold im Mannschaftswettbewerb gewann sie bei den Europaspielen 2023 in Krakau. Mit der Mannschaft sicherte sie sich außerdem bei den Europameisterschaften 2024 in Basel die Bronzemedaille. Bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris erreichte Vitalis im Einzel nach einem 15:9-Auftaktsieg gegen Renata Knapik-Miazga das Achtelfinale, in dem sie Alberta Santuccio mit 12:15 unterlag. Wesentlich erfolgreicher verlief hingegen der Mannschaftswettbewerb. In diesem setzte sie sich gemeinsam mit Auriane Mallo-Breton, Alexandra Louis-Marie und Marie-Florence Candassamy zunächst in der ersten Runde gegen Südkorea mit 37:31 und danach im Halbfinale gegen Polen mit 45:39 durch. Im abschließenden Gefecht um die Goldmedaille unterlagen die Französinnen Italien mit 29:30 und erhielten damit die Silbermedaille.[2]

Für ihren Medaillengewinn erhielt Vitalis am 24. September 2024 das Ritterkreuz des Ordre national du Mérite.[3]

Commons: Coraline Vitalis – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Biographie. In: coralinevitalis.com. Archiviert vom Original am 25. Juli 2021; abgerufen am 29. November 2025 (französisch).
  2. Italy Wins Gold Medal in Women’s Team Epee Fencing at the Paris 2024 Olympic Games. In: fie.org. Fédération Internationale d’Escrime, 30. Juli 2024, abgerufen am 29. November 2025 (englisch).
  3. Décret du 23 septembre 2024 portant promotion et nomination dans l'ordre national du Mérite. In: legifrance.gouv.fr. 24. September 2024, abgerufen am 29. November 2025 (französisch).