Rebecca Kilgore’s Lovefest at the Pizzarelli Party

Rebecca Kilgore’s Lovefest at the Pizzarelli Party
Livealbum von Rebecca Kilgore

Veröffent-
lichung

8. November 2010

Aufnahme

7. und 8. Juni 2010

Label(s) Arbors Records

Format(e)

CD, Download

Genre(s)

Jazz

Titel (Anzahl)

12

Länge

1:00:11

Besetzung

gitar
Chronologie
Sings the Music of Jerone Kern - Sure Thing
(2009)
Rebecca Kilgore’s Lovefest at the Pizzarelli Party Rebecca Kilgore & The Harry Allen Quartet: Live at Feinstein’s at Loews Regency
(2011)

Rebecca Kilgore’s Lovefest at the Pizzarelli Party ist ein Musikalbum von Rebecca Kilgore. Die am 7. und 8. Juni 2010 in New York City entstandenen Aufnahmen erschienen am 8. November 2010 auf Arbors Records.

Hintergrund

Für diese Aufnahmen aus dem Jahr 2010 teilte die Sängerin Rebecca Kilgore die Bühne mit einigen ihrer langjährigen Weggefährten (mit denen sie größtenteils auch schon gemeinsam aufgetreten ist), darunter den Gitarristen Bucky und John Pizzarelli, dem Bassist Martin Pizzarelli, dem Tenorsaxophonist Harry Allen, dem Pianist Larry Fuller, dem Schlagzeuger Tony Tedesco und dem Geiger Aaron Weinstein. Zu den dargebotenen Songs gehören „How Are You Fixed for Love“, den Frank Sinatra und Keely Smith 1958 vorstellten, die Ballade „Where Is Love?“, geschrieben von Lionel Bart für den Film „Oliver!“ (1968), außerdem Matt Dennis’ „That Tired Routine Called Love“ und Duke Ellingtons eher unbekannte Komposition „Take Love Easy“.

Titelliste

  • Rebecca Kilgore – Rebecca Kilgore’s Lovefest at the Pizzarelli Party (Arbors Records ARCD 19413)[1]
  1. How Are You Fixed for Love (Sammy Cahn, Jimmy Van Heusen) 5:00
  2. Middle of Love (Maurice Goodman / Billie J. Wallington) 5:26
  3. Loads of Love (Richard Rodgers) 3:10
  4. Let There Be Love (Ian Grant / Lionel Rand) 5:14
  5. Where Is Love? (Lionel Bart) 4:29
  6. It’s Love (Betty Compden / Adolph Green / Leonard Bernstein) 5:01
  7. That Tired Routine Called Love (Matt Dennis / Ted Steele) 4:58
  8. Love Is a Necessary Evil (Jack Segak / Marvin Fisher) 5:02
  9. That Ole Devil Called Love (Doris Fisher / Allan Roberts) 5:15
  10. Take Love Easy (Duke Ellington / John Latouche) 4:45
  11. Down with Love (E. Y. Harburg / Harold Arlen) / Hooray for Love (Leo Robin / Harold Arlen) 7:48
  12. Something Like Love (John Pizzarelli) 4:03

Rezeption

Man könnte sagen, dieses Album sei ein Herzensprojekt – und es handle ganz sicher von der Liebe, schrieb Will Friedwald in den Liner Notes des Albums. Die beiden Hauptakteure, John Pizzarelli und Rebecca Kilgore, seien offensichtlich sehr bewandert und erfahren, „wenn es um das geht, was wir Liebe nennen: Sie zeigen schnell, dass sie mit ihren Hintergründen, ihrem Ablauf, ihren Höhen und Tiefen bestens vertraut sind“. Es sei sogar noch deutlicher, dass Pizzarelli und Kilgore das musikalische Können besitzen, ihre Botschaft zu vermitteln. John Pizzarellis Fähigkeiten seien weltweit bekannt – es sei kein Geheimnis, dass es keinen besseren Gitarristen, Sänger, singenden Gitarristen oder Gitarre spielenden Sänger gibt. Nach 30 Alben bedürfe Rebecca Kilgore wohl kaum einer Vorstellung, doch ihre Stimme würde mit jedem Hören noch klangvoller und glockenheller klingen. [Das Album] sei zugleich ätherisch und bodenständig, heilig und ausgelassen. „Am Ende geht nichts über die Liebe“.[2]

Ken Dryden verlieh dem Album in Allmusic viereinhalb Sterne und meinte, man könne Rebecca Kilgores Lächeln förmlich hören, wenn sie singe. Seit Beginn ihrer Jazzkarriere sei sie ein Liebling der Jazzszene und habe immer wieder ein Gespür dafür bewiesen, vergessene Lieder wiederzuentdecken. Dieses gelungene Album habe keinen einzigen schwachen Moment.[3]

Einzelnachweise

  1. Rebecca Kilgore – Rebecca Kilgore's Lovefest At The Pizzarelli Party. In: Discogs. Abgerufen am 10. Januar 2026 (englisch).
  2. Will Friedwald: Rebecca Kilgore – Rebecca Kilgore's Lovefest at the Pizzarelli Party. In: Arbors Records. 2010, abgerufen am 11. Januar 2026 (englisch).
  3. Besprechung des Albums von Ken Dryden bei AllMusic (englisch). Abgerufen am 12. Januar 2026.