Live at Feinstein’s at Loews Regency
| Live at Feinstein’s at Loews Regency | ||||
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| Livealbum von Rebecca Kilgore & Harry Allen Quartet | ||||
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Veröffent- |
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Aufnahme |
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| Label(s) | Arbors Records | |||
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Format(e) |
CD, Download | |||
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Titel (Anzahl) |
16 | |||
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1:12:25 | ||||
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Besetzung |
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Aufnahmeort(e) |
Feinstein’s at Loews Regency Hotel | |||
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Live at Feinstein’s at Loews Regency (Untertitel Celebrating „Lady Day“ and „Prez“) ist ein Musikalbum von Rebecca Kilgore und dem Harry Allen Quartet. Die am 3. und 4. August 2010 im New Yorker Nachtclub Feinstein’s im Loews Regency Hotel entstandenen Aufnahmen erschienen am 12. April 2011 auf Arbors Records.
Hintergrund
Die Sängerin Rebecca Kilgore erlebte mit dem Arbors-Album I Saw Stars Mitte der 1990er-Jahre ihren Durchbruch in den Vereinigten Staaten. Um an Billie Holiday („Lady Day“) und Lester Young („Prez“) zu erinnern, tat sie sich 2010 mit dem Quartett des Tenorsaxophonisten Harry Allen zusammen. Die Aufnahmen entstanden während zweier Konzerte im August 2010 in Feinstein’s im Loew’s Regency, begleitet von dem Pianisten Rossano Sportiello, dem Bassisten Joel Forbes (der Mitglied ihres damaligen regulären Quartetts war) und dem Schlagzeuger Chuck Riggs. Das Harry-Allen-Quartett trägt zwei Instrumentalstücke bei, „Tickle Toe“ und „I Want to Be Happy“.
Mit dem Album Some Like It Hot: The Music of Marilyn Monroe (2012) setzten Rebecca Kilgore und das Harry Allen Quartet ihre Zusammenarbeit fort.
Titelliste
- Rebecca Kilgore & The Harry Allen Quartet: Live at Feinstein's At Loews Regency: Celebrating "Lady Day" and "Prez" (Arbors Records ARCD 19433)[1]
- Your Mother’s Son-in-Law (Alberta Nichols, Mann Holiner) 3:45
- Kilgore Introduction 1:47
- You Can’t Lose a Broken Heart (F. E. Miller, James P. Johnson) 5:18
- Them There Eyes (Doris Tauber, Maceo Pinkard, William Tracey) 6:13
- That Ole Devil Called Love (Allan Roberts, Doris Fisher) 6:06
- Foolin’ Myself (Jack Lawrence, Peter Tinturin) 6:10
- Introducing Harry Allen Quartet 0:31
- Tickle Toe (Lester Young) 7:37
- Harry Allen Introducing „I Want to Be Happy“ 0:26
- I Want to Be Happy (Irving Caesar, Vincent Youmans) 7:43
- Getting Some Fun Out of Life (Edgar Leslie, Joe Burke) 5:52
- The Blues Are Brewin’ (Eddie DeLange, Louis Alter) 5:44
- You’re Aa Lucky Guy (Sammy Cahn, Saul Chaplin) 4:35
- I Wished on the Moon (Dorothy Parker, Ralph Rainger) 4:42
- Thank You 0:22
- I’m Checking Out, Go-om Bye (Billy Strayhorn, Duke Ellington) 5:41
Rezeption
Ken Dryden verlieh dem Album in Allmusic viereinhalb Sterne und schrieb, glücklicherweise handle es sich hier nicht um eine Hommage, bei der die Künstler lediglich die Aufnahmen der Jazzgrößen kopieren wollen. Vielmehr würden sie den Songs von Lady Day und Prez ihre eigene Note verleihen und dabei deren swingende, intime Atmosphäre bewahren. Nach einer kurzen Darbietung von „Your Mother's Son-in-Law“ (einem eher unscheinbaren Stück, das die Karriere der jungen Billie Holiday mit ihrem Debüt bei Benny Goodman eingeleitet hatte) widme Kilgore sich dem Kern der Diskografie der Sängerin mit einer mitreißenden Version von „Them There Eyes“ und einem leicht swingenden „Foolin’ Myself“, in dem sie im Unisono mit Allens kraftvollem Tenorsaxophon scate und singe. Das Duke-Ellington-Billy-Strayhorn-Stück „I'm Checkin' Out Go-om Bye“ habe zwar nichts mit Billie Holiday oder Lester Young zu tun, würde sich aber als wirkungsvolle Schlussstück mit einem starken Refrain von Allen und zwei meisterhaften Stride-Piano-Passagen von Sportiello erweisen. Bis dato seien nur wenige Live-Auftritte von Rebecca Kilgore auf CD erschienen, und dieses lohnenswerte Album dürfte einen besseren Eindruck von ihren Stärken im Club-Setting vermitteln.[2]
Einzelnachweise
- ↑ Rebecca Kilgore & The Harry Allen Quartet – Live At Feinstein's At Loews Regency: Celebrating "Lady Day" And "Prez". In: Discogs. Abgerufen am 10. Januar 2026 (englisch).
- ↑ Besprechung des Albums von Ken Dryden bei AllMusic (englisch). Abgerufen am 10. Januar 2026.