Rémy Wyssmann

Rémy Wyssmann (* 20. Juni 1967 in Solothurn) ist ein Schweizer Politiker (SVP). Er vertritt seit Dezember 2023 den Kanton Solothurn im Nationalrat.

Politische Laufbahn

Von 2016 bis 2023 gehörte er dem Gemeinderat von Kriegstetten[1] an, wo er das Ressort Finanzen verantwortete.[2] Parallel dazu war er von 2017 bis 2023 Mitglied des Solothurner Kantonsrats.[1] Im Kantonsrat wirkte er unter anderem in der kantonalen Justizkommission.[2] Innerhalb der SVP bekleidet er mehrere leitende Funktionen. Er ist Vizepräsident der SVP Kanton Solothurn mit Zuständigkeit für Sicherheit und Justiz sowie Präsident der Amteipartei Bucheggberg-Wasseramt.

Während der Corona-Pandemie machte sich Wyssmann einen Namen aufgrund der Versuche, die Impfstoffverträge zu veröffentlichen.[3][4] Bei den Nationalratswahlen im Jahr 2023 schaffte Wyssmann den Sprung in den Nationalrat. Er ist dort Mitglied der Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit.

Berufliche Tätigkeit

Wyssmann ist als selbständiger Rechtsanwalt und Notar[1] mit eigener Kanzlei in Oensingen tätig[5]. Er ist Fachanwalt SAV für Haftpflicht- und Versicherungsrecht und unterrichtet als Dozent an der Fachhochschule Nordwestschweiz in Olten.[2]

Persönliches

Wyssmann wurde im Kanton Solothurn geboren und wuchs dort auf. Er ist verheiratet und Vater zweier erwachsener Söhne. Er gehört keiner Konfession an.[1]

Rémy Wyssmann auf der Website der Bundesversammlung

Einzelnachweise

  1. a b c d smartvote. Abgerufen am 25. November 2025 (englisch).
  2. a b c Über mich. Website von Remy Wyssmann, abgerufen am 25. November 2025.
  3. Petar Marjanović: Impfstoff-Verträge: Wie sich das BAG zur Geheimniskrämerei verpflichtete. In: Watson. 5. August 2022, abgerufen am 25. November 2025.
  4. Petar Marjanović: Impfstoffverträge: Streit um geschwärzte Passagen geht in die nächste Runde. In: Watson. 18. August 2022, abgerufen am 25. November 2025.
  5. Anwaltskanzlei Wyssmann. In: Firmenverzeichnis Oensingen. Abgerufen am 25. November 2025.