Pfalzpreis für Bildende Kunst
Der Pfalzpreis für Bildende Kunst ist ein Kunstpreis, der vom Bezirksverband Pfalz verliehen wird.
Der Pfalzpreis wird seit 1953 verliehen. Zunächst geschah dies jährlich, dann alle zwei Jahre, abwechselnd in den drei Sparten Malerei, Plastik sowie Graphik/Fotografie/Video/Neue Medien. Eine Fachjury wählt aus allen eingereichten Arbeiten die Preisträger und Teilnehmer der Ausstellung. Die Richtlinien für die Preisvergabe sehen vor, dass entweder ein sachlicher Zusammenhang aus der Arbeit zur Pfalz hervorgehen oder ein persönlicher Bezug des Bewerbers zur Pfalz bestehen soll.[1] Der Preis ist mit 10.000 € dotiert. Der Preisträger wird dazu von der Pfalzgalerie Kaiserslautern in einer Einzelausstellung gewürdigt. Erstmals 2010 wurde jeweils zusätzlich ein Nachwuchspreis (für Teilnehmer bis 35 Jahre), der mit 2.500 Euro dotiert ist, in der gleichen Kunstsparte vergeben. Auf Vorschlag der jeweiligen Preisjurys können auch Lebenswerkpreise an herausragende Persönlichkeiten vergeben werden.[2]
Preisträger
- 1953: Karl Unverzagt (Graphik), Heinrich Steiner (Malerei)
- 1954: Otto Kallenbach (Plastik)
- 1955: Rudolf Scharpf (Graphik), Johann Georg Müller (Malerei)
- 1956: Werner Schreiner (Plastik)
- 1957: Karl Bohrmann (Graphik)
- 1958: Michael Croissant (Plastik)
- 1960: Eugen Roth (Malerei)
- 1961: Herbert Kämpfer (Graphik)
- 1962: Erich Koch (Plastik)
- 1963: Herma Lang-Körding (1927–2010) (Malerei)
- 1964: Klaus Eid (Graphik)
- 1965: Gernot Rumpf (Plastik)
- 1966: Hermann Theophil Juncker (Malerei)
- 1967: Karin Bruns und Helmut Göring (Graphik)
- 1968: Lothar Fischer (Plastik)
- 1969: Klaus Heinrich Keller (Malerei)
- 1970: Jürgen Schmidt (Graphik)
- 1972: Karl-Heinz Deutsch (Plastik)
- 1973: Horst Schwab (Malerei)
- 1974: Werner Korb (Graphik)
- 1975: Franz Bernhard und Maximilian Hutlett (Plastik)
- 1976: Bernd Kastenholz (Malerei)
- 1977: Werner Brand (Graphik)
- 1979: Monica Schmidt-Eberhard (Malerei)
- 1980: Gerhard Messemer und Edgar Winkelmann (Graphik)
- 1983: Bernd Benedix (Plastik)
- 1986: Andreas Ginkel (Plastik) und Gerhard Hofmann (Malerei)
- 1989: Christiane Maether (Malerei)
- 1992: Dieter Villinger (Malerei)
- 1995: Jochen Kitzbihler (Plastik)
- 1998: Robert Schwarz (Graphik)
- 2000: Jochen Dewerth (Malerei)
- 2002: Barbara Kunz (Plastik)
- 2004: Helen Jilavu und Anton Kokl (Graphik)
- 2006: Peter Rösel (Malerei)
- 2008: Felizitas Mentel (Plastik)
- 2010: Götz Diergarten (Graphik)
- 2012: Josef Rosalia Hein (Malerei)
- 2014: Christine Fischer (Plastik)
- Franz Bernhard (Lebenswerkpreis)
- 2016: Sarah Mock (Graphik, Fotografie, Video, neue Medien)
- Rudolf Scharpf (postum – Lebenswerkpreis)
- 2018: Heike Negenborn (Sparte Malerei)
- 2021: Fritzi Haußmann (Sparte Plastik)[3]
Weblinks
- Webpräsenz des Pfalzpreis für Bildende Kunst, inkl. Liste der ausgezeichneten Künstler
Einzelnachweise
- ↑ Richtlinien über die Vergabe von Preisen des Bezirksverbands Pfalz ( vom 18. April 2013 im Internet Archive)
- ↑ Die Pfalzpreise des Bezirksverbands Pfalz, abgerufen am 3. Februar 2017.
- ↑ Kultur - Kaiserslautern:Fritzi Haußmann gewinnt Pfalzpreis für Bildende Kunst, Süddeutsche Zeitung, 13. September 2021