Hermann Theophil Juncker

Hermann Theophil Juncker (* 9. Juni 1929 in Ludwigshafen am Rhein; † 7. Dezember 2025 in Homburg[1]) war ein deutscher bildender Künstler und Kunsterzieher.

Biografie

Hermann Theophil Juncker studierte von 1950 bis 1954 Kunsterziehung an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe bei Otto Laible und Erich Heckel. Von 1955 bis 1987 war er Kunsterzieher am Christian von Mannlich-Gymnasium in Homburg, danach freischaffender Maler, Grafiker und Glasfenstergestalter. Er war ab 1957 Mitglied im Saarländischen Künstlerbund sowie Mitglied in der Pfälzischen Sezession. Juncker war im hohen Alter noch aktiv und schuf für die Siebenpfeiffer-Stiftung ein Gemälde, das die friedliche Vereinigung Europas darstellt.[2] Im Dezember 2025 starb er im Alter von 96 Jahren.

Auszeichnungen

Publikation

  • Licht und Farbe. Glasfenster der prot. Stadtkirche Homburg-Saar. Protestantische Kirchengemeinde Homburg-Saar. 1996. ISBN 3-924653-21-6

Ausstellungen (Auswahl)

  • 2017: Hermann Theophil Juncker – Panta Rhei. galerieampavillon, Saarbrücken
  • 2010: Hermann Th. Juncker. Atelier 2010. Museum St. Wendel
  • 2009: Rouge et Noir. Malerei von Hermann Th. Juncker. Galerie im Kulturzentrum Saalbau, Homburg
  • 2008: Kunst im Herrenhof: Visionen – Der Maler und Grafiker Hermann Theophil Juncker. Kunsthalle im Kelterhaus des Herrenhofs Mußbach, Mußbach, Neustadt an der Weinstraße
  • 2003: 1. Karlskirchenfestival: Hermann Theophil Juncker, Malerei 1990-2003. Kulturzentrum Karlskirche, Zweibrücken
  • 1998: Hermann Theophil Juncker. Altes Schloss, Dillingen
  • 1988: Malerei und Grafik. Kahnweilerhaus, Rockenhausen
  • 1974: Art Basel. Galerie Homburg/Wolfgang Schmidt, Basel

Einzelnachweise

  1. Maler Hermann Theophil Juncker gestorben. In: Rheinpfalz. 10. Dezember 2025, abgerufen am 11. Dezember 2025.
  2. Sebastian Dingler: Die Friedenstaube schwebt über Europa. In: Saarbrücker Zeitung vom 16. Januar 2024. S. C2
  3. Träger der Bürgermedaille. In: archiv.homburg.de. Kreisstadt Homburg, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 21. Oktober 2019; abgerufen am 2. Juli 2017.