Paul Andorff
Paul Andorff (* 2. April 1849 in Weimar; † 24. oder 25. Dezember 1920 in Frankfurt am Main[1]) war ein deutscher Maler.
Leben
Andorff wurde als Sohn des Kupferstechers Friedrich August Andorff in Weimar geboren. Von 1866 bis 1872 war er Schüler der Kunstakademie Berlin. Nebenbei besuchte er 1869 das Privatschüleratelier von Carl Steffeck sowie von 1870 bis 1872 das Atelier von Julius Schrader. Ab 1887 wirkte als Lehrer an der Königlichen Zeichenakademie Hanau. Zu seinen Schülern zählten Alexe Altenkirch und Eugenie Bandell. Zum Königlichen Professor ernannt, lebte er ab 1903 in Frankfurt am Main.[2] Ehemann seiner Tochter, der Künstlerin Margarete Auguste Emilie Andorff, wurde der Maler Bernhard Mannfeld. Andorffs Grab liegt auf dem Frankfurter Südfriedhof.
Andorff schuf Genrebilder, Ansichten und einige Porträts.
Literatur
- Rudolf Schrey: Andorff, Paul. In: Ulrich Thieme, Felix Becker (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. Begründet von Ulrich Thieme und Felix Becker. Band 1: Aa–Antonio de Miraguel. Wilhelm Engelmann, Leipzig 1907, S. 442 (Textarchiv – Internet Archive).
Weblinks
- Paul Andorff, Auktionsresultate im Portal artnet.de
Einzelnachweise
- ↑ Andorff, Paul, Eintrag im Portal frankfurter-personenlexikon.de
- ↑ Andorff, Paul. In: Albert Dessoff (Bearbeitung): Kunst und Künstler in Frankfurt am Main im neunzehnten Jahrhundert. Band 2: Biographisches Lexikon der Frankfurter Künstler im neunzehnten Jahrhundert. Frankfurt am Main 1909, S. 3 (Google Books)