Patrycja Wybrańczyk

Patrycja Wybrańczyk (* um 1997) ist eine polnische Jazzmusikerin (Schlagzeug, Perkussion).

Leben und Wirken

Wybrańczyk, deren Eltern als Musiker in der Sinfonia Varsovia spielten, besuchte klassische Konzerte, hörte aber zuhause Rockmusik. Schon früh entschied sie sich, an der Musikschule Małgorzata Zebura in Warschau Schlagzeug zu lernen. Sie absolvierte ihre Ausbildung an der Fryderyk-Chopin-Musikakademie in Warschau und setzte dann ihre Ausbildung an der Krzysztof-Penderecki-Musikakademie in Krakau und der Norges musikkhøgskole in Oslo fort.[1]

Wybrańczyk gehört seit 2020 zur Formation O.N.E., in der sie mit Monika Muc, Pola Atmańska bzw. Kateryna Ziabliuk und Kamila Drabek bisher drei Alben vorlegte und 2025 als Highlight des Festivals Sparks & Visions galt.[2] Daneben ist sie Mitbegründerin weiterer Bands wie der multinationalen Gruppe PESH und des Jakub Żołubak Trios.[3] Darüber hinaus wirkt sie an zahlreichen weiteren Musikprojekten und interdisziplinären Projekten mit (darunter die Zusammenarbeit mit Marta Ziółek an der „One Woman Show“ im Zentrum für Zeitgenössische Kunst im Schloss Ujazdów in Warschau).[1]

Diskographische Hinweise

  • O.N.E. Quintet: One (Audio Cave 2020, mit Monia Muc, Dominika Rusinowska, Pola Atmańska, Kamila Drabek)
  • Kateryna Ziabliuk: Live at SPATif (2022, mit Kamila Drabek)[4]
  • Pesh: Peshish (AMP 2023, mit Emil Miszk, Sondre Moshagen, Håkon Huldt-Nystrøm)[5]
  • O.N.E.: Well, Actually... (April 2025)

Einzelnachweise

  1. a b Patrycja Wybrańczyk. In: jazzkultura.pl. Abgerufen am 7. Januar 2026 (polnisch).
  2. Andreas Kolb: Geliebte Vielfalt: Das internationale Festival Sparks & Visions zum dritten Mal im Theater Regensburg. In: Jazzzeitung. 28. Januar 2025, abgerufen am 7. Januar 2026.
  3. Musik ohne Kompromisse – Interview mit der Band O.N.E. In: jazz-fun.de. 2025, abgerufen am 7. Januar 2026.
  4. Ian Patterson: A Brief Guide To Ukrainian Jazz: Part 1. In: All About Jazz. 24. Februar 2025, abgerufen am 7. Januar 2026 (englisch).
  5. Wolf Kampmann: Pesh Peshish (Alpaka Records). In: Jazz thing. 15. Juni 2023, abgerufen am 7. Januar 2026.