Oscar H. Gieberich

Oscar Herman Gieberich (* 25. März 1886 in New York City; † 1954 in Tampa, Florida) war ein US-amerikanischer Maler und Grafiker. Er ist vor allem für seine Stillleben und Landschaftsdarstellungen bekannt.[1]

Leben

Oscar H. Gieberich wurde 1886 in New York City geboren. Er studierte an der Art Students League of New York. Anschließend setzte er seine Ausbildung an der Cape Cod School of Art in Provincetown, Massachusetts, fort, wo er Schüler von Charles Webster Hawthorne war und ab 1916 als dessen Assistent tätig war.

Im Verlauf seines Lebens hielt sich Gieberich an verschiedenen Orten auf, darunter Paris, Brooklyn und New York City sowie Boston und Provincetown in Massachusetts. Er arbeitete als freischaffender Künstler und nahm regelmäßig an Ausstellungen teil.[1]

Werk

Das Werk von Oscar H. Gieberich umfasst Ölgemälde sowie grafische Arbeiten, darunter Radierungen, Holzschnitte, Lithografien und Monotypien. Thematisch konzentrierte er sich vor allem auf Stillleben, darunter viele Blumenstillleben, sowie auf Landschaften, insbesondere Küstenmotive. Weitere wiederkehrende Bildthemen sind Häfen, Boote, Fischerszenen und Hausansichten. Charakteristisch für seine Arbeiten ist eine häufig dunkle, gedämpfte Farbgebung. Werke von Oscar H. Gieberich befinden sich unter anderem im Brooklyn Museum in New York, im Provincetown Art Association and Museum sowie im Smithsonian American Art Museum in Washington, D.C.[1]

Er nahm an zahlreichen Gruppenausstellungen teil, darunter 1910 an der Pennsylvania Academy of the Fine Arts in Philadelphia, 1925 am Salon des Artistes Français in Paris und 1934 bei der Society of Independent Artists in New York.[1]

Literatur

  • Hans Vollmer: Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler des XX. Jahrhunderts, E. A. Seemann, Leipzig, 1955.
  • Peter Hastings Falk: Who Was Who in American Art, Sound View Press, Madison, 1999.
  • Emmanuel Bénézit: Dictionary of artists. Band 6: Gémignani – Herring. Paris, 2006.
Commons: Oscar H. Gieberich – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b c d Emmanuel Bénézit: Dictionary of artists. Band 6: Gémignani – Herring. Paris 2006.