Oberreichenbach (Weißenhorn)

Oberreichenbach
Koordinaten: 48° 19′ N, 10° 12′ O
Einwohner: 284 (1987)[1]
Postleitzahl: 89264
Vorwahl: 07309

Oberreichenbach ist ein Stadtteil der Stadt Weißenhorn im schwäbischen Landkreis Neu-Ulm (Bayern).

Geographie

Das Kirchdorf liegt südwestlich von Biberachzell am Reichenbach.

Die Gemarkung Oberreichenbach (097092) umfasst 2,312 km² und hat 356 Einwohner.[2]

Geschichte

Oberreichenbach wird 1339 als Richenbach bi Zelle erstmals urkundlich erwähnt. Zur abgegangenen Siedlung Reichenbach bei Ettelried/Lkr. Augsburg gehört der von in der Literatur Oberreichenbach zugeordnete Beleg »1228 Richenbach«[3]

Das Gebiet gehörte von der Landeshoheit zur vorderösterreichischen Markgrafschaft Burgau. Mit den Friedensverträgen von Brünn und Preßburg 1805 kam Oberreichenbach zu Bayern.

Oberreichenbach bildete in Folge des bayerischen Gemeindeedikts von 1818 eine selbstständige Gemeinde mit dem Gemeindeteil Unterreichenbach. Die Gemeinde wurde im Zuge der Gebietsreform in Bayern am 1. Juli 1970 in die Stadt Weißenhorn eingegliedert.[4]

Bevölkerungsentwicklung

Es handelt sich um Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand bis 1970 und ohne die heute zugehörigen Ortsteile. Die Bevölkerungszahl im Ort von 1987 wurde als Gemeindeteil der Stadt Weißenhorn angegeben. Die Zahlen sind Volkszählungsergebnisse mit Archivierungen des Bavarikon Internetportals des Freistaats Bayern.

Bevölkerungsentwicklung[1]
Jahr 1871 1925 1950 1970 1987
Einwohner 123 149 198 148 284

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Siehe auch: Liste der Baudenkmäler in Oberreichenbach

Einrichtungen

Die EST Weißenhorn-Oberreichenbach conneXX ist eine Einrichtung der Jugendhilfe.

Commons: Oberreichenbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b Freistaat Bayern – Bevölkerungsentwicklung Oberreichenbach von 1871 bis 1987
  2. Gemarkung Oberreichenbach (Weißenhorn) / Bayern. In: Geoindex.io. Abgerufen am 20. Dezember 2025.
  3. Oberreichenbach. In: Ortsnamen - Geschichte Bayerns. Abgerufen am 21. Dezember 2025.
  4. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 540.