Nous’che Rosenberg

Nous’che Rosenberg (* 23. Februar 1965 in Nuenen) ist ein niederländischer Musiker des Gypsy-Jazz (Gitarre).

Leben und Wirken

Rosenberg lernte von seinem Vater Sani Rosenberg und seinen Onkeln Gitarre und spielte früh in der Familienband.[1] Seit 1981 wirkte er als Rhythmusgitarrist mit seinem Cousin Stochelo und seinem Bruder Nonnie Rosenberg in Gottesdiensten der Sinti. 1989 bildeten sie das Rosenberg Trio, das nach dem Debütalbum Seresta bis 2015 diverse Alben herausbrachte (auch mit Gästen wie Biréli Lagrène[2] oder Tim Kliphuis[3]), international erfolgreich tourte und auf großen Festivals wie dem North Sea Jazz Festival auftrat.

Daneben arbeitete Rosenberg auch mit Musikern wie Herman van Veen oder Cor Bakker, 2012 mit Paulus Schäfer (Twelfth Year) und 2022 mit Danny Vera (The New Black and White Pt.V). Aktuell (2025) gehört er zum Trio von Mozes Rosenberg, mit dem er auch seine Komposition Nous’che Swing aufführte.[4] Er ist auch auf Aufnahmen mit der Dutch Swing College Band, The Manhattan Transfer und Stéphane Grappelli zu hören und war an der Filmmusik zum Film Django – Ein Leben für die Musik beteiligt.

Im Jahr 2000 wurde Rosenberg zusammen mit seinem Bruder als Ritter in den Orden vom Niederländischen Löwen aufgenommen.[5]

Commons: Nous’che Rosenberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Rosenberg Trio. In: gallistrings.com. Abgerufen am 23. September 2025 (englisch).
  2. Werner Stiefele: Djangologists The Rosenberg Trio. In: Rondo. 11. September 2010, abgerufen am 23. September 2025.
  3. Werner Stiefele: Tribute To Stéphane Grappelli Rosenberg Trio, Tim Kliphuis. In: Rondo. 27. Dezember 2008, abgerufen am 23. September 2025.
  4. Nous'che Swing - Nous'che Rosenberg & Mozes Rosenberg. In: YouTube. 2025, abgerufen am 23. September 2025 (englisch).
  5. Koninklijke onderscheidingen Zuidoost-Noord-Brabant, NRC Handelsblad, 28. April 2000 (niederländisch)