Nonnie Rosenberg
Nonnie Rosenberg (* 9. März 1956) ist ein niederländischer Musiker des Gypsy-Jazz (Kontrabass).
Leben und Wirken
Rosenberg träumte zunächst davon, wie sein Vater Sani Rosenberg und seine Onkel Gitarre zu spielen, erhielt aber als Junge einen Kontrabass, um die Familienband zu begleiten,[1] und eine formale musikalische Ausbildung. Seit 1981 spielte er mit seinem Cousin Stochelo und seinem Bruder Nous’che Rosenberg in Gottesdiensten der Sinti. 1989 bildeten sie das Rosenberg Trio, das nach dem Debütalbum Seresta bis 2015 diverse Alben herausbrachte (auch mit Gästen wie Biréli Lagrène[2] oder Tim Kliphuis[3]), international erfolgreich tourte und auf großen Festivals wie dem North Sea Jazz Festival auftrat.
Daneben arbeitete Rosenberg auch mit Herman van Veen oder Cor Bakker. Zudem war er an dem Album Sintiromarus mit Latcho Drom und an der Filmmusik zum Film Django – Ein Leben für die Musik beteiligt. Neben Sani van Mullem ist er der Bassist der Rosenberg Family mit Stochelo, Mozes und Johnny Rosenberg. Gelegentlich tritt er weiterhin im neu formierten Rosenberg Trio mit Stochelo und Mozes Rosenberg auf. Er ist auch auf Aufnahmen mit der Dutch Swing College Band, The Manhattan Transfer und Stéphane Grappelli zu hören.
Im Jahr 2000 wurde Rosenberg zusammen mit seinem Bruder als Ritter in den Orden vom Niederländischen Löwen aufgenommen.[4]
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Rosenberg Trio. In: gallistrings.com. Abgerufen am 30. September 2025 (englisch).
- ↑ Werner Stiefele: Djangologists The Rosenberg Trio. In: Rondo. 11. September 2010, abgerufen am 30. September 2025.
- ↑ Werner Stiefele: Tribute To Stéphane Grappelli Rosenberg Trio, Tim Kliphuis. In: Rondo. 27. Dezember 2008, abgerufen am 30. September 2025.
- ↑ Koninklijke onderscheidingen Zuidoost-Noord-Brabant, NRC Handelsblad, 28. April 2000