Nico Adamczak
| Nico Adamczak | ||
| Spielerinformationen | ||
|---|---|---|
| Geburtstag | 13. März 1990 (35 Jahre und 311 Tage) | |
| Geburtsort | Berlin, Deutschland | |
| Größe | 191 cm | |
| Position | Shooting Guard | |
| Vereine als Aktiver | ||
| Bis 2006 Marzahner Basket Bären 2006–2008 VfB Hermsdorf / Alba Berlin U19 2008–2009 Alba Berlin II / U19 2009 ETB Wohnbau Baskets Essen 2009 BC Weißenhorn 2010–2012 BG 74 Göttingen 2012–2013 Düsseldorf Baskets 2013–2015 MLP Academics Heidelberg 2015–2017 SSV Lokomotive Bernau 2017–2018 Baskets Wolmirstedt 2018–2020 WSG 1981 Königs Wusterhausen 2021–2022 BG Berlin | ||
Nico Adamczak (* 13. März 1990 in Berlin) ist ein deutscher Basketballspieler. Nach frühen Erfolgen mit Berliner Mannschaften, mit denen er zwei deutsche Meisterschaften im Jugend- und Juniorenbereich gewann, spielte Adamczak ab 2009 für verschiedene Mannschaften in der zweit- und dritthöchsten Spielklasse ProA und ProB sowie für die BG Göttingen, für die er einzelne Spiele in der höchsten Spielklasse Basketball-Bundesliga absolvierte.
Karriere
In seiner Jugend spielte Adamczak auch bei den Marzahner Basket Bären, mit denen er unter anderem zusammen mit Niels Giffey die deutsche U16-Meisterschaft gewann. Anschließend wechselte Adamczak mit Giffey zu Alba Berlin, wo er unter Trainer Henrik Rödl in der Juniorenmannschaft in der neu geschaffenen Nachwuchs-Basketball-Bundesliga (NBBL) spielte sowie im Seniorenbereich erste Erfahrungen beim unterklassigen VfB Hermsdorf sammelte. In der Saison 2008/09, in der Adamczak im Seniorenbereich für Albas zweite Mannschaft in der Regionalliga spielte, waren die beiden Jugendauswahlspieler Adamczak und Giffey die einzigen beiden Alba-Spieler, die zum All-Star Game der NBBL eingeladen wurden.[1] Am Saisonende wurde er Berliner Nachwuchs, zu dem auch Konstantin Klein, Steven Monse und Joshiko Saibou gehörten, vor heimischer Kulisse erstmals deutscher U19-Meister.[2]
Im Unterschied zu seinen Mannschaftskameraden verließ Adamczak die Berliner nach diesem Erfolg bereits 2009 und trat ein erstes professionelles Engagement in der zweithöchsten Spielklasse ProA bei den ETB Wohnbau Baskets Essen an. Diese trennten sich jedoch gleich zu Saisonbeginn von Adamczak Anfang Oktober 2009,[3][4] er fand aber sechs Wochen später beim BC Weißenhorn eine Spielklasse tiefer in der ProB einen neuen Verein.[5] Nach eigenen Angaben war er unzufrieden mit der Perspektive sowie den Trainingsmöglichkeiten, deshalb wechselte Adamczak weitere sechs Wochen später Anfang 2010 zur BG 74 Göttingen.[4] Beim Erstligisten, der in jener Saison die EuroChallenge gewann, wurde Adamczak jedoch in der Regionalligamannschaft eingesetzt. Nachdem Adamczak mit Doppellizenz in der Bundesliga-Saison 2010/11 einen Einsatz in der höchsten Spielklasse hatte, wurde er in der folgenden Saison 2011/12 in sechs Erstligaspielen eingesetzt. Die finanziell angeschlagenen Göttinger stiegen jedoch in jener Saison abgeschlagen als Tabellenletzter aus der Basketball-Bundesliga ab.
Zur Saison 2012/13 wechselte Adamczak zu den ebenfalls finanziell klammen Düsseldorf Baskets unter Trainer Murat Didin in die ProA. Die Düsseldorfer waren in der ProA-Saison 2012/13 sportlich erfolgreich, gewannen die Vizemeisterschaft und das sportliche Aufstiegsrecht in die höchste Spielklasse. Bei der Lizenzierung traten jedoch erneut Probleme auf. Den Rheinländern wurde nicht nur die Lizenz für die höchste Spielklasse verweigert, sondern schließlich nach Verstößen gegen die Lizenzordnung auch die Lizenz für die ProA entzogen. Adamczak wechselte daraufhin zur ProA-Saison 2013/14 zu den MLP Academics Heidelberg, die selbst um den Aufstieg mitspielen wollten. Die Mannschaft enttäuschte jedoch und verpasste die Play-offs um den Aufstieg und die Meisterschaft der zweithöchsten Spielklasse. Nach einem Trainerwechsel war Adamczak schließlich der einzig verbliebene Spieler der Vorsaison und wurde für die ProA-Runde 2014/15 zum Mannschaftskapitän ernannt.[6] Jedoch konnte Adamczak 2014/2015 nicht wie erhofft sportliche Impulse setzen und erhielt nach Saisonende keinen neuen Vertrag mehr in Heidelberg. Ab der Saison 2015/2016 lief Adamczak für den SSV Lokomotive Bernau in der 1. Regionalliga Nord auf und gewann in seinem ersten Jahr mit dem Verein den Meistertitel, somit gelang der Aufstieg in die 2. Bundesliga ProB.
Zur Saison 2017/18 zog sich Adamczak in die zweite Regionalliga zurück und schloss sich den Baskets Wolmirstedt an.[7] Mit der Mannschaft feierte er im Frühjahr 2018 den Meistertitel und damit den Aufstieg in die erste Regionalliga.[8] Adamczak hatte auf dem Weg zur ungeschlagenen Meisterschaft im Schnitt 22,6 Punkte pro Spiel beigetragen und war bester Wolmirstedter Korbschütze der Saison.[9] In der Sommerpause 2018 wechselte er zur WSG 1981 Königs Wusterhausen in die 1. Regionalliga.[10] Er spielte bis 2020 für die Mannschaft und 2021/22 in derselben Liga für BG Berlin.[11]
Weblinks
- Nico Adamczak – Spielerprofil auf der Website der BARMER 2. Basketball-Bundesliga (ProA und ProB)
- Nico Adamczak – Profil auf den Webseiten der MLP Academics Heidelberg
- easyCredit BBL – Nico Adamczak – Spielerprofil auf der Website der easyCredit Basketball-Bundesliga
- Nico Adamczak – Übersicht über Teilnahmen an internationalen FIBA-Turnieren (archiviert)
Einzelnachweise
- ↑ NBBL-Allstar-Game: Debütanten-Ball in Mannheim. Deutscher Basketball Bund, 22. Dezember 2008, abgerufen am 10. Januar 2015 (Pressemitteilung).
- ↑ Jan Buchholz: Meister! Albas NBBL-Team besiegt Paderborn im Herzschlagfinale. Alba Berlin, 10. Mai 2009, archiviert vom am 10. Januar 2015; abgerufen am 10. Januar 2014 (Pressemitteilung Alba Berlin).
- ↑ Achim Faust: ETB Baskets trennen sich von Nico Adamczak. derwesten.de, 7. Oktober 2009, archiviert vom am 24. September 2015.
- ↑ a b Adamczaks Ziel ist die Bundesliga. Göttinger Tageblatt, 26. Januar 2010, archiviert vom ; abgerufen am 10. Januar 2015.
- ↑ Johannes Betz vor Abschied aus Weißenhorn. Südwest Presse, 28. November 2009, archiviert vom ; abgerufen am 10. Januar 2015.
- ↑ Adamczak ist bei den Academics der letzte Mohikaner. Rhein-Neckar-Zeitung, 27. September 2014, archiviert vom ; abgerufen am 1. Oktober 2018.
- ↑ Lok plant ohne Vier: Nino Valentic, Nico Adamczak, Jannes Hundt und TJ Parker-Rivera verlassen den SSV Lok Bernau. In: 2. Basketball-Bundesliga. 6. Juli 2017, archiviert vom am 24. September 2023; abgerufen am 3. November 2025.
- ↑ Die perfekte Saison. In: Baskets Wolmirstedt. 18. April 2018, archiviert vom am 15. Mai 2018; abgerufen am 14. Mai 2018.
- ↑ Beste Werfer (Saison: 2017/2018) - 2.Regionalliga Herren Ost (Senioren). In: Deutscher Basketball-Bund. Abgerufen am 14. Mai 2018.
- ↑ Red Dragons erneut als Stolperstein?! In: WSG 1981 Königs Wusterhausen. 22. September 2018, archiviert vom ; abgerufen am 3. November 2025.
- ↑ Spielerstatistik Scouting - 1.Regionalliga Herren (Senioren; Liganr.: 230). In: basketball-bund.net. Abgerufen am 10. Dezember 2021.