Miho Satō (Leichtathletin, 1978)

Miho Satō
Nation Japan Japan
Geburtstag 14. April 1978 (47 Jahre)
Geburtsort Ise, Japan
Größe 156 cm
Gewicht 49 kg
Karriere
Disziplin Mittelstreckenlauf
Status zurückgetreten
Karriereende 2008
Medaillenspiegel
Asienmeisterschaften 3 × 2 × 0 ×
Ostasienspiele 0 × 1 × 0 ×
U20-Asienmeisterschaften 0 × 0 × 1 ×
Asienmeisterschaften
Silber Jakarta 2000 4 × 400 m
Gold Colombo 2002 800 m
Silber Colombo 2002 4 × 400 m
Gold Incheon 2005 800 m
Gold Incheon 2005 1500 m
 Ostasienspiele
Silber Osaka 2001 4 × 400 m
Juniorenasienmeisterschaften
Bronze Bangkok 1997 4 × 100 m
letzte Änderung: 6. November 2025

Miho Satō (japanisch 佐藤 美保 Satō Miho; * 14. April 1978 in Ise als Miho Sugimori) ist eine ehemalige japanische Leichtathletin, die sich auf den Mittelstreckenlauf spezialisiert hat. Sie wurde 2002 und 2005 Asienmeisterin über 800 Meter sowie 2005 auch über 1500 Meter. Ihr Ehemann Atsushi Satō war ebenfalls als Leichtathlet aktiv.

Sportliche Laufbahn

Erste internationale Erfahrungen sammelte Miho Satō im Jahr 1997, als sie bei den Juniorenasienmeisterschaften in Bangkok in 46,05 s die Bronzemedaille mit der japanischen 4-mal-100-Meter-Staffel gewann. 1999 belegte sie bei den Hallenweltmeisterschaften in Maebashi mit der 4-mal-400-Meter-Staffel in 3:41,47 min den sechsten Platz und im Jahr darauf gewann sie bei den Asienmeisterschaften in Jakarta in 3:37,15 min gemeinsam mit Kazue Kakinuma, Sakie Nobuoka und Makiko Yoshida die Silbermedaille hinter dem indischen Team. 2001 belegte sie bei den Ostasienspielen in Osaka in 54,29 s den sechsten Platz im 400-Meter-Lauf und gewann mit der Staffel mit neuem Landesrekord von 3:33,06 min die Silbermedaille hinter dem chinesischen Team. Anschließend schied sie mit der Staffel bei den Weltmeisterschaften im kanadischen Edmonton mit 3:33,51 min im Vorlauf aus. Im Jahr darauf siegte sie bei den Asienmeisterschaften in Colombo in 2:03,59 min im 800-Meter-Lauf und gewann im Staffelbewerb in 3:38,29 min gemeinsam mit Mayu Kida, Sakie Nobuoka und Makiko Yoshida die Silbermedaille hinter dem indischen Team. Anschließend gelangte sie beim IAAF World Cup in Madrid mit 2:03,22 min auf den neunten Platz über 800 Meter, ehe sie bei den Asienspielen in Busan in 2:05,34 min den sechsten Platz belegte und mit der Staffel mit 3:33,23 min auf Rang vier gelangte.

2003 schied sie bei den Hallenweltmeisterschaften in Birmingham mit 2:05,66 min im Halbfinale über 800 Meter aus und im Jahr darauf schied sie bei den Olympischen Sommerspielen in Athen mit 2:02,82 min in der ersten Runde aus. 2005 kam sie bei den Weltmeisterschaften in Helsinki mit 2:02,82 min nicht über den Vorlauf hinaus und anschließend siegte sie in 2:01,84 min und in 4:12,69 min über 800 und 1500 Meter bei den Asienmeisterschaften in Incheon. Im Jahr darauf belegte sie bei den Asienspielen in Doha in 2:05,28 min den fünften Platz über 800 Meter und 2008 beendete sie ihre aktive sportliche Karriere im Alter von 30 Jahren.

In den Jahren von 2004 bis 2006 und 2008 wurde Satō japanische Meisterin im 800-Meter-Lauf.

Persönliche Bestleistungen

  • 400 Meter: 53,97 s, 15. September 2001 in Yokohama
  • 800 Meter: 2:00,45 min, 5. Juni 2005 in Tokio
    • 800 Meter (Halle): 2:00,78 min, 22. Februar 2003 in Yokohama (Asienrekord)
  • 1500 Meter: 4:09,30 min, 9. April 2005 in Kumamoto