Khin Khin Htwe

Khin Khin Htwe
Nation Myanmar Myanmar
Geburtstag 29. November 1967
Größe 164 cm
Gewicht 44 kg
Sterbedatum 30. September 2021
Karriere
Disziplin Mittel- und Langstreckenlauf
Medaillenspiegel
Asienspiele 0 × 0 × 2 ×
Asienmeisterschaften 1 × 1 × 2 ×
Südostasienspiele 10 × 3 × 1 ×
 Asienspiele
Bronze Peking 1990 1500 m
Bronze Hiroshima 1994 1500 m
Asienmeisterschaften
Gold Neu-Delhi 1989 1500 m
Bronze Neu-Delhi 1989 3000 m
Silber Kuala Lumpur 1991 1500 m
Bronze Kuala Lumpur 1991 3000 m
 Südostasienspiele
Silber Singapur 1983 1500 m
Silber Singapur 1983 3000 m
Gold Bangkok 1985 3000 m
Bronze Bangkok 1985 1500 m
Gold Jakarta 1987 3000 m
Gold Jakarta 1987 5000 m
Gold Kuala Lumpur 1989 800 m
Gold Kuala Lumpur 1989 1500 m
Gold Kuala Lumpur 1989 3000 m
Silber Kuala Lumpur 1989 4 × 400 m
Gold Manila 1991 1500 m
Gold Manila 1991 10.000 m
Gold Chiang Mai 1995 1500 m
Gold Chiang Mai 1995 3000 m
letzte Änderung: 16. Mai 2023

Khin Khin Htwe (birmanisch ခင်ခင်ထွေး; * 29. November 1967; † 30. September 2021) war eine myanmarische Leichtathletin, die im Mittel- und Langstreckenlauf an den Start ging. Sie wurde 1989 in Neu-Delhi Asienmeisterin über 1500 Meter, gewann zwei Medaillen bei Asienspielen und siegte zehnmal bei den Südostasienspielen, womit sie zu den erfolgreichsten Leichtathletinnen ihres Landes zählt.

Sportliche Laufbahn

Erste Erfahrungen bei internationalen Meisterschaften sammelte Khin Khin Htwe vermutlich im Jahr 1983, als sie bei den Südostasienspielen in Singapur in 4:28,58 min die Silbermedaille im 1500-Meter-Lauf hinter ihrer Landsfrau Mar Mar Min gewann und auch über 3000 Meter gewann sie in 9:42,58 min die Silbermedaille. 1985 siegte sie bei den Südostasienspielen in Bangkok in 9:33,06 min über 3000 Meter und musste sich über 1500 Meter in 4:31,26 min der Thailänderin Sasithorn Chantanuhong sowie ihrer Landsfrau Mar Mar Min geschlagen geben. 1987 siegte sie bei den Südostasienspielen in Jakarta in 9:35,35 min über 3000 Meter sowie in 16:42,31 min auch im 5000-Meter-Lauf. Im Jahr darauf nahm sie erstmals an den Olympischen Sommerspielen in Seoul teil und schied dort mit 4:20,92 min und 9:26,57 min jeweils in der ersten Runde aus. 1989 siegte sie bei den Südostasienspielen in Kuala Lumpur in 4:22,25 min über 1500 Meter sowie in 9:26,15 min auch im 3000-Meter-Lauf und in 2:08,99 min über 800 Meter. Zudem sicherte sie sich mit der birmanischen 4-mal-400-Meter-Staffel in 3:43,89 min die Silbermedaille hinter dem thailändischen Team. Anschließend siegte sie bei den Asienmeisterschaften in Neu-Delhi in 4:21,06 min über 1500 Meter und gewann über 3000 Meter in 9:22,80 min die Bronzemedaille hinter der Chinesin Zhong Huandi und Kim Chun-mae aus Nordkorea. Im Jahr darauf gewann sie bei den Asienspielen in Peking in 4:25,03 min die Bronzemedaille über 1500 Meter hinter den Chinesinnen Zheng Lijuan und Jiang Shuling.

1991 schied sie bei den Weltmeisterschaften in Tokio mit 4:12,21 min und 9:07,34 min jeweils im Vorlauf über 1500 und 3000 Meter aus. Anschließend gewann sie bei den Asienmeisterschaften in Kuala Lumpur in 4:26,08 min die Silbermedaille über 1500 Meter hinter der Chinesin Qu Yunxia und sicherte sich über 3000 Meter in 9:19,36 min die Bronzemedaille hinter der Chinesin Zhong Huandi und Molly Chacko aus Indien. Daraufhin siegte sie bei den Südostasienspielen in Manila in 4:22,95 min über 1500 Meter sowie in 35:46,44 min auch im 10.000-Meter-Lauf. Im Jahr darauf nahm sie erneut an den Olympischen Sommerspielen in Barcelona teil und schied dort mit 4:18,81 min und 9:31,70 min erneut jeweils in der Vorrunde über 1500 und 3000 Meter aus. 1994 gewann sie bei den Asienspielen in Hiroshima in 4:18,00 min die Bronzemedaille über 1500 Meter hinter den Chinesinnen Qu Yunxia und Yan Wei und belegte in 9:04,56 min den fünften Platz über 3000 Meter. Im Jahr darauf schied sie bei den Weltmeisterschaften in Göteborg mit 4:26,69 min in der ersten Runde über 1500 Meter aus und anschließend siegte sie bei den Südostasienspielen in Chiang Mai in 4:23,09 min über 1500 Meter sowie in 9:33,66 min auch im 3000-Meter-Lauf. 1996 nahm sie ein weiteres Mal an den Olympischen Sommerspielen in Atlanta teil und kam dort mit 4:30,64 min nicht über den Vorlauf hinaus und beendete daraufhin ihre aktive sportliche Karriere.

Persönliche Bestleistungen

  • 1500 Meter: 4:12,21 min, 29. August 1991 in Tokio (myanmarischer Rekord)
  • 3000 Meter: 9:04,56 min, 11. Oktober 1994 in Hiroshima (myanmarischer Rekord)