Marius Grigonis
| Marius Grigonis | ||
| Spielerinformationen | ||
|---|---|---|
| Geburtstag | 26. April 1994 | |
| Geburtsort | Kaunas, Litauen | |
| Größe | 198 cm | |
| Position | Shooting Guard, Small Forward | |
| NBA Draft | 2016, ungedraftet | |
| Vereinsinformationen | ||
| Verein | Panathinaikos Athen | |
| Liga | Basket League | |
| Trikotnummer | 40 | |
| Vereine als Aktiver | ||
| 2009–2014 Žalgiris Kaunas 2013–2014 →Peñas Huesca (Leihe) 2014–2016 Bàsquet Manresa 2016–2017 CB 1939 Canarias 2017–2018 Alba Berlin 2018–2021 Žalgiris Kaunas 2021–2022 ZSKA Moskau 2022– Panathinaikos Athen | ||
| Nationalmannschaft1 | ||
| 2017– | Griechenland | 42 |
| 1Stand: 5. Januar 2025 | ||
Marius Grigonis (* 26. April 1994 in Kaunas, Litauen) ist ein litauischer Basketballspieler. Seit 2022 steht er beim griechischen Klub Panathinaikos Athen unter Vertrag.
Er wuchs in der litauischen zweitgrößten Stadt Kaunas auf. 2013 absolvierte er das Abitur am Jesuitengymnasium Kaunas.
Profikarriere
Seine Karriere begann Grigonis 2009 bei Žalgiris Kaunas. Um mehr Spielzeit zu erhalten, wurde er an den spanischen Zweitligisten CB Peñas Huesca ausgeliehen, wo er 2013/14 14,4 Punkte pro Spiel erzielte und ins All-LEB-Oro-Team berufen wurde.[1] Zwischen 2014 und 2016 stand er in der spanischen Liga ACB bei Bàsquet Manresa unter Vertrag.[2]
2016 schloss sich Grigonis Iberostar Tenerife an und gewann 2017 die Basketball Champions League, wobei er als MVP des Final Four ausgezeichnet wurde.
Zur Saison 2017/18 wechselte er zu Alba Berlin, wo er in der Basketball-Bundesliga und der EuroLeague regelmäßig zum Einsatz kam.[3]
2018 kehrte Grigonis nach Kaunas zurück und entwickelte sich zu einem wichtigen EuroLeague-Spieler. In der Saison 2020/21 erzielte er durchschnittlich 13,6 Punkte pro Spiel. Im Sommer 2021 unterschrieb er bei ZSKA Moskau. Der Vertrag wurde im Februar 2022 aufgrund der politischen Lage in Folge des russischen Angriffs auf die Ukraine aufgelöst.[4]
Seit 2022 spielt Grigonis für Panathinaikos Athen in Griechenland und der EuroLeague.[5] Mit dem Klub gewann er 2024 die EuroLeague sowie den nationalen Meistertitel.
Nationalmannschaft
Grigonis spielte für die litauischen Juniorennationalmannschaften und gewann zwei Silbermedaillen und eine Bronzemedaille bei vier kontinentalen Turnierteilnahmen.
Im Halbfinale der U18-Basketball-Europameisterschaft 2012 erzielte er den entscheidenden Wurf gegen Serbien und wurde anschließend in das All-Tournament-Team berufen.
2014 wurde er von Nationaltrainer Jonas Kazlauskas in die vorläufige 24-Spieler-Kandidatenliste der litauischen A-Nationalmannschaft aufgenommen. Seine erste Einladung zum Trainingslager der A-Nationalmannschaft erfolgte 2016 und im Anschluss wurde er in den endgültigen Kader für die Olympischen Spiele 2016 aufgenommen.
Erfolge und Auszeichnungen
- Gewinner der Basketball Champions League: 2016/17
- Gewinner der EuroLeague: 2024
- Litauischer Meister: 2019, 2020, 2021
- Griechischer Meister: 2024
- Litauischer Pokalsieger: 2020, 2021
- Griechischer Pokalsieger: 2025
- VTB United League Supercup: 2021
Persönliches
Sein Vater ist der frühere litauische Basketballspieler Gediminas Grigonis.
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Marius Grigonis Statistics. In: Basketball-Reference. Abgerufen am 25. Oktober 2025.
- ↑ Jugador – Marius Grigonis. In: ACB.com. Abgerufen am 25. Oktober 2025.
- ↑ Alba lands Grigonis. In: EuroLeague. Abgerufen am 25. Oktober 2025.
- ↑ 5 CSKA Moscow players leave team for war between Russia, Ukraine. In: aa.com. Abgerufen am 25. Oktober 2025.
- ↑ Panathinaikos lands Marius Grigonis. In: sportando. Abgerufen am 25. Oktober 2025.