Jesuitengymnasium Kaunas
| Jesuitengymnasium Kaunas | |
|---|---|
| Schulform | Gymnasium |
| Gründung | 1649 |
| Ort | Kaunas |
| Bezirk | Kaunas |
| Staat | Litauen |
| Koordinaten | 54° 53′ 45″ N, 23° 53′ 10″ O |
| Website | kjg.edupage.org (litauisch) |
Das Jesuitengymnasium Kaunas (litauisch Kauno jėzuitų gimnazija) mit Sitz in Kaunas ist eine von Jesuiten geführte höhere Bildungsanstalt für Jungen und Mädchen.
Geschichte
Das Jesuitengymnasium Kaunas wurde bereits 1649 von Jesuiten gegründet. In den folgenden Jahrhunderten wurde es im Zusammenhang mit politisch-nationalen oder ideologischen Unterdrückungsmaßnahmen, die sich gegen die litauische Identität oder den christlichen Glauben richteten, wiederholt geschlossen. In Sowjetlitauen wurde sie zur 9. Sekundarschule Kaunas. Die letzte Wiedereröffnung des Jesuitengymnasiums Kaunas erfolgte 1991.
Seit 1992 besteht ein regelmäßiger Schüleraustausch mit dem Willibald-Gymnasium in Eichstätt (Bayern).[1]
Das Jesuitengymnasium Kaunas sieht sich in der jesuitischen Bildungstradition. Architektonisch bildet es zusammen mit der unmittelbar benachbarten Jesuitenkirche den südlichen Abschluss des historischen Rathausplatzes in der Altstadt von Kaunas.
Schüler
- Vincentas Sladkevičius (1920–2000), Kardinal, Erzbischof von Kaunas
- Vladas Michelevičius (1924–2008), Weihbischof in Kaunas und Vilkaviškis
- Vaidotas Antanaitis (1928–2018), Forstwissenschaftler, Forstminister
- Pranas Juozas Žilinskas (* 1942), Physiker, Professor
- Giedrius Donatas Ašmys (* 1946), Politiker, Bürgermeister von Kaunas
- Vitalija Vonžutaitė (* 1980), Politikerin, Mitglied des Seimas
- Rugilė Andziukevičiūtė-Buzė (* 1984), Wirtschaftspolitikerin, Vizeministerin
- Marius Grigonis (* 1994), Basketballspieler
Siehe auch
Weblinks
Literatur
- Kauno jėzuitų gimnazija. – Kaunas: Naujasis lankas, 2004. – 200 p.: iliustr. – ISBN 9955-03-256-1
- Vyšniauskas M., Adomo Mickevičiaus namelis Kaune // Kauno istorijos metraštis 13 t., 2013 m.
Einzelnachweise
- ↑ Eichstätt: Litauische Schüler zu Gast am Willibald-Gymnasium. In: Donaukurier. 22. September 2023, abgerufen am 28. Februar 2025.