Mane (Alpes-de-Haute-Provence)

Mane
Staat Frankreich Frankreich
Region Provence-Alpes-Côte d’Azur
Département (Nr.) Alpes-de-Haute-Provence (04)
Arrondissement Forcalquier
Kanton Reillanne
Gemeindeverband Haute-Provence Pays de Banon
Koordinaten 43° 56′ N, 5° 46′ O
Höhe 386–868 m
Fläche 22,00 km²
Einwohner 1.410 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte 64 Einw./km²
Postleitzahl 04300
INSEE-Code 04111

Salagon, Kirche und botanische Gartenanlage

Mane ist eine französische Gemeinde mit 1410 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) im Département Alpes-de-Haute-Provence in der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur. Sie gehört zum Arrondissement Forcalquier und zum Kanton Forcalquier. Die Einwohner werden Manaraines oder Manarains genannt.

Lage

Die Gemeinde Mane liegt in den Provenzalischen Alpen} a Flüsschen Laye, drei Kilometer südwestlich der Innenstadt von Forcalquier auf 386 bis 868 m über dem Meer an der Nationalstraße 100. Nachbargemeinden von Mane sind Limans im Norden, Forcalquier im Nordosten und Osten, Saint-Maime und Dauphin im Südosten, Saint-Michel-l’Observatoire im Süden und Südwesten sowie Revest-des-Brousses im Westen.

Geschichte

Archäologische Untersuchungen zeigten, dass hier bereits in gallo-römischer Zeit Menschen siedelten und Ackerbau betrieben. Reste einer römischen Villa wurden freigelegt. 1103 erscheint der Ort als „Manoa“; zu dieser Zeit entstand hier ein Benediktiner-Priorat. Im 19. Jahrhundert war Mane bekannt für seine Fayencen.

Bevölkerungsentwicklung

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2012 2023
Einwohner 703 852 834 943 1135 1169 1329 1386 1410
Quellen: Cassini und INSEE

Sehenswürdigkeiten

  • Klosteranlage von Salagon, ein ehemaliges Benediktiner-Priorat, mit Kirche Notre-Dame-de-Salagon (im Kern aus der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts, im 16. Jahrhundert erweitert), mit mittelalterlichen Fresken. Die Anlage ist seit Anfang der 1980er Jahre das „Musée départemental ethnologique de Haute-Provence“, zuständig für das volkskundliche und botanische Erbe der Region, mit mehreren botanischen Gärten, darin über 600 Arten von Gewürz- und Heilpflanzen. Zur Anlage gehört auch eine Begräbniskirche (5./6. Jahrhundert) mit Steinsärgen.
  • Citadelle de Mane, Befestigungsanlage des 17./18. Jahrhunderts.
  • Pfarrkirche Saint-André, mit Barock-Fassade des 16. Jahrhunderts, gotischem Chor und Glockenturm des 17. Jahrhunderts
  • Chapelle des pénitents Notre-Dame-de-Pitié (18. Jahrhundert)
  • Altes „Hôtel de Miravail“ (16. und 18. Jahrhundert)
  • Schloss Sauvan, 1719/20 errichtet

Persönlichkeiten

Literatur

Commons: Mane (Alpes-de-Haute-Provence) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien