Mallinghausen
Mallinghausen Gemeinde Schwaförden
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|---|---|---|
| Koordinaten: | 52° 45′ N, 8° 50′ O | |
| Fläche: | 8,73 km²[1] | |
| Einwohner: | 171[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 20 Einwohner/km² | |
| Eingemeindung: | 1. März 1974 | |
| Postleitzahl: | 27252 | |
| Vorwahl: | 04277 | |
Lage von Mallinghausen in Niedersachsen
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Mallinghausen ist ein Ortsteil der Gemeinde Schwaförden im Landkreis Diepholz in Niedersachsen. Der Ort bildete bis 1974 eine Gemeinde im damaligen Landkreis Grafschaft Diepholz.
Geographie
Der Weiler Mallinghausen liegt etwa einen Kilometer nordöstlich von Schwaförden. Im Osten umfasst der Ortsteil einen großen Teil des Staatsforsts Erdmannshausen. Dort bildet der Eschbach die Ostgrenze des Ortsteils.
Geschichte
Mallinghausen gehörte bis 1810 zum Amt Bruchhausen des Kurfürstentums Hannover. Von 1811 bis 1813 gehörte der Ort unmittelbar zu Frankreich und dort zum Kanton Altenbruchhausen des Departement Wesermündung. 1814 kam Mallinghausen zum Königreich Hannover und gehörte dort zum wieder Amt Bruchhausen. Mallinghausen fiel 1867 mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und gehörte dort seit 1885 zum Kreis Sulingen. Seit 1932 gehörte die Gemeinde zum Landkreis Grafschaft Diepholz. Am 1. März 1974 wurde Mallinghausen im Rahmen der Gebietsreform in Niedersachsen Teil der Gemeinde Schwaförden, die seit 1977 zum Landkreis Diepholz gehört.
Einwohnerentwicklung
| Jahr | Einwohner | Quelle |
|---|---|---|
| 1812 | 95 | [2] |
| 1871 | 168 | [3] |
| 1905 | 217 | [4] |
| 1939 | 252 | [5] |
| 1950 | 431 | [6] |
| 1961 | 266 | [6] |
| 1970 | 238 | [6] |
Bau- und Bodendenkmale
Eine Fachwerkscheune in Mallinghausen steht unter Denkmalschutz. Ein mittelalterlicher Ringwall im Staatsforst Erdmannshausen ist ein Bodendenkmal.
Kultur
Ein Träger des lokalen Brauchtums ist der Schützenverein Mallinghausen.[7]
Einzelnachweise
- ↑ a b Daten und Karte der Gemarkung Mallinghausen
- ↑ Albrecht Friedrich Ludolph Lasius: Der Französische Kayser-Staat unter der Regierung des Kaysers Napoleon des Grossen im Jahre 1812. Kißling, Osnabrück 1813, S. 110 (google.de).
- ↑ Volkszählung 1871
- ↑ Volkszählung 1905
- ↑ Michael Rademacher: Diepholz. Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006. In: eirenicon.com.
- ↑ a b c Regionales Gemeindeverzeichnis-Informationssystem GV-ISys (mit historischen Bevölkerungszahlen)
- ↑ Vereinsliste Schwaförden