Los astronautas
| Film | |
| Titel | Los astronautas |
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| Produktionsland | Mexiko |
| Originalsprache | Spanisch |
| Erscheinungsjahr | 1964 |
| Länge | 85 Minuten |
| Stab | |
| Regie | Miguel Zacarías |
| Drehbuch |
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| Produktion | Miguel Zacarías |
| Musik | Gustavo César Carrión, La Malagueña gesungen von Pedro Galindo |
| Kamera | Manuel Gómez Urquiza |
| Schnitt | José W. Bustos |
| Besetzung | |
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Los astronautas (spanisch: Die Astronauten) ist eine mexikanische Science-Fiction-Filmkomödie. Die Uraufführung erfolgte am 12. März 1964 in Mexiko-Stadt.
Handlung
Der von Frauen regierte Planet Venus befindet sich im Krieg mit den Männern vom Mars. Allerdings langweilen sich die Venus-Männer und drohen mit einem Streik, um wieder die Herrschaft zu übernehmen. Vergeblich versucht die Präsidentin der Venus sie davon zu überzeugen, wie positiv die Frauenherrschaft auf der Venus ist, da es jetzt keine unnützen Kriege, keine Grenzen und keine Armeen mehr gibt und alle in Frieden leben.
Da sich die Männer nicht überzeugen lassen wollen, entsendet die Präsidentin Leutnant Laúr „X7“ und Sergeant Rauna „X8“ mit einem Raumschiff zur Erde. Sie sollen die beiden fröhlichen und gutherzigen Musiker Capulina und Viruta entführen, um den Venus-Männern als gutes Beispiel zu dienen. Doch auch die Marsianer landen auf der Erde. Es kommt zu Kämpfen zwischen den Marsianern und Capulina und Viruta, bei denen Laúr und Rauna unter anderem mit einem Paralysator eingreifen, um die beiden Musiker zu unterstützen. Als Capulina und Viruta versehentlich mit dem marsianischen Raumschiff starten, helfen ihnen Laúr und Raula. Die beiden Musiker und die beiden Raumfahrerinnen verlieben sich ineinander. Sie fliegen zur Venus und heiraten dort. Die Venus-Männer sind durch das Auftreten der beiden Musiker wieder guter Laune und zufrieden. Nach der Heirat fliegen die beiden Paare in die Flitterwochen auf dem Mond.
Produktionshintergrund
Soweit bekannt, wurde der Film bereits 1960 in den Estudios Churubusco produziert, kam aber erst am 12. März 1964 zur Aufführung. Die Hintergründe für diese Verzögerung sind unbekannt. Die Spezialeffekte stammen von Antonio Muñoz Ravelo.
Der Film steht in einem inhaltlichen Kontext zu den im selben Genre produzierten mexikanischen Spielfilmen Platillos Voladores (1956), La nave de los monstruos (1960) und Conquistador de la luna (1960).
Literatur
- David E. Witt: The Mexikan filmography 1916 through 2001, Jefferson, NC/London (McFarland & Compan, Inc., Publishers) 2004, S. 277. ISBN 0-7864-1537-1