Lissalara (Ort, Maubaralissa)
| Lissalara | ||
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| Koordinaten | 8° 40′ S, 125° 12′ O | |
| Basisdaten | ||
| Staat | Osttimor | |
| Gemeinde | Liquiçá | |
| Verwaltungsamt | Maubara | |
| Suco | Maubaralissa | |
| Aldeia | Lissalara | |
| Höhe | 878 m | |
Lissalara ist ein osttimoresischer Ort im Suco Maubaralissa (Verwaltungsamt Maubara, Gemeinde Liquiçá).
Geographie
Der Ort liegt im Nordwesten der Aldeia Lissalara, in einer Meereshöhe von 878 m. Der Ort besteht aus einer verstreuten Ansammlung von kleinen Häusergruppen und alleinstehenden Häusern, die sich nördlich und südliche des Höhenzugs des Foho Baiquenilau (849 m) verteilen, dessen Gipfel sich weiter östlich befindet. Bei Lissalara befindet sich ein weiterer Gipfel des Höhenzuges mit 890 m.[1][2][3] Im Osten liegt das Dorf Lebotelo. Folgt man dem Weg auf dem Höhenzug nach Südwesten kommt man zum Zentrum des Dorfes Nunulete.[1][2]
Geschichte
In den 1880er Jahren wurde José Rodrigues da Silva (Mauvili) im heutigen Maubaralissa. Er zeigte schon früh Ambitionen auf den Herrschertitel von Maubara. Laut einer Überlieferung weigerte er sich beim Wiederaufbau des Uma Lulik (Heiliges Haus) der Herrscherfamilie Doutel zu helfen. Als er aber zur Einweihungszeremonie erschien, wurde ihm die Teilnahme verweigert. Silva ging nach Hause und baute dort sein eigenes Uma Lulik. Außerdem baute er seinen eigenen „Palast“, den er wie den Stammsitz der Doutel Lissalara (deutsch Innerer Palast) nannte.[4.1]
Einzelnachweise
- ↑ a b Direcção-Geral de Estatística: Atlas der Gemeinde Liquiçá ( vom 15. Januar 2023 im Internet Archive).
- ↑ a b Timor-Leste GIS-Portal ( vom 30. Juni 2007 im Internet Archive)
- ↑ PeakVisor: Foho Baiquenilau, abgerufen am 20. Oktober 2025.
- ↑ Douglas Kammen: Three Centuries of Conflict in East Timor. Rutgers University Press, 2019, ISBN 978-0-8135-7412-7 (degruyter.com [abgerufen am 8. November 2025]).
- ↑ S. 76–77 & 197.