Kwiatoniów
| Kwiatoniów Blümsdorf | ||
|---|---|---|
| ? | ||
| Basisdaten | ||
| Staat: | Polen
| |
| Woiwodschaft: | Opole | |
| Powiat: | Głubczyce | |
| Gmina: | Głubczyc0e | |
| Geographische Lage: | 50° 14′ N, 17° 46′ O
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| Höhe: | 265 m n.p.m. | |
| Einwohner: | 91 (17. Juni 2010[1]) | |
| Postleitzahl: | 48-100 | |
| Telefonvorwahl: | (+48) 77 | |
| Kfz-Kennzeichen: | OGL | |
| Wirtschaft und Verkehr | ||
| Nächster int. Flughafen: | Katowice | |
Kwiatoniów (deutsch Blümsdorf, tschechisch Blimsdorf) ist eine Ort in Oberschlesien in der Stadt- und Landgemeinde Głubczyce im Powiat Głubczycki der Woiwodschaft Opole in Polen.
Geographie
Das Angerdorf Kwiatoniów liegt acht Kilometer nordwestlich von Głubczyce (Leobschütz) und 65 Kilometer südwestlich von Opole (Oppeln) in der Schlesischen Tiefebene. Nördlich des Dorfes liegt das Waldgebiet Leobschützer Forst. Westlich des Dorfes verläuft die Grenze zu Tschechien. Das Dorf liegt am Matzdorfer Wasser (Maciejowicki Potok).
Nachbarorte von Kwiatoniów sind im Südosten Gadzowice (Schmeisdorf) sowie auf tschechischer Seite im Südwesten Rusín (Rausen) sowie im Nordwesten Matějovice (Matzdorf).
Geschichte
Blimsdorf wurde erstmals am 20. September 1577 in einer Kaufurkunde erwähnt. Damals erwarb die Stadt Leobschütz das Dominium von Simon Tiele-Winckler|von Thiele.[2]
Nach der Neugliederung der Provinz Schlesien gehörte die Landgemeinde Blümsdorf ab 1816 zum Landkreis Leobschütz, mit dem es bis 1945 verbunden blieb. 1845 bestanden im Dorf ein Vorwerk und sechs Häuser. Die Einwohnerzahl lag damals bei 54, davon drei evangelisch.[3] 1861 wurden 34 Einwohner und drei Häusler gezählt.[2] 1874 wurde der Amtsbezirk Schmeisdorf gebildet, der die Landgemeinden Blümsdorf, Kreuzendorf, Roben und Schmeisdorf sowie die Gutsbezirke Blümsdorf und Schmeisdorf umfasste.[4]
Am 30. September 1928 wurde der Gutsbezirk Blümsdorf in die Stadt Leobschütz eingemeindet.[4]
1945 kam der bisher deutsche Ort unter polnische Verwaltung, wurde in Kwiatoniów umbenannt und der Woiwodschaft Schlesien angeschlossen. 1950 wurde Kwiatoniów der Woiwodschaft Opole zugeteilt. Seit 1999 gehört es Powiat Głubczycki.
Sehenswürdigkeiten
- Wegekreuz
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Gmina Głubczyce Studium uwarunkowań i kierunków zagospodarowania przestrzennego gminy Głubczyce. S. 49 (poln.)
- ↑ a b Felix Triest: Topographisches Handbuch von Oberschlesien, Breslau 1865, S. 834
- ↑ Johann Georg Knie: Alphabetisch-statistisch-topographische Uebersicht der Dörfer, Flecken, Städte und andern Orte der Königl. Preuss. Provinz Schlesien. Breslau 1845, S. 41.
- ↑ a b Amtsbezirk Schmeisdorf