Kirchenkreis Bayreuth
| Kirchenkreis Bayreuth | |
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| Stadtkirche Hl. Dreifaltigkeit in Bayreuth Predigtkirche der Regionalbischöfin | |
| Organisation | |
| Landeskirche | Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern |
| Statistik | |
| Dekanatsbezirke | 15 |
| Kirchengemeinden | 339 |
| Gemeindeglieder | 373.000 (Stand 2024) |
| Leitung | |
| Regionalbischöfin | Berthild Sachs |
| Büroanschrift | Dietrich-Bonhoeffer-Straße 2 95447 Bayreuth |
| Webpräsenz | www.kirchenkreis-bayreuth.de |
Der evangelische Kirchenkreis Bayreuth ist einer der vier Kirchenkreise der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern. Er umfasst fast das gesamte Gebiet Oberfrankens und kleine Teile Unterfrankens, Mittelfrankens und der Oberpfalz. Im evangelischen Kirchenkreis Bayreuth, der ganz Oberfranken umfasst, gab es 9517 Austritte im Jahr 2024, womit dem evangelischen Kreis zum Jahresende 372.978 Kirchenmitglieder (zirka ein Drittel der Gesamtbevölkerung) verblieben.[1]
Die seit dem 1. März 2025 amtierende Regionalbischöfin ist Oberkirchenrätin Berthild Sachs, die zuvor Dekanin in Schwabach war. Im November 2025 gab die Landeskirche bekannt, dass der Kirchenkreis Bayreuth zusammen mit dem Kirchenkreis Nürnberg und dem Kirchenkreis Ansbach-Würzburg ab 1. Januar 2027 Teil des neuen Kirchenkreises Franken sein wird. Regionalbischöfin Sachs wird den neuen Kirchenkreis zusammen mit einer weiteren regionalbischöflichen Person leiten, die ihren Dienstsitz in Ansbach haben wird. Der Dienstsitz Bayreuth bleibt erhalten.[2]
Geschichte
Der Kirchenkreis wurde im Januar 1921 gemeinsam mit den Kirchenkreisen München und Ansbach von der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern eingerichtet, als nach dem Ende des landesherrlichen Kirchenregiments die konsistorial verfasste zu einer presbyterial-synodal verfassten Kirche umgebildet und das Konsistorium Bayreuth aufgehoben wurde. Er umfasste anfangs 26 Dekanate. Im April 1921 kam das Dekanat Coburg dazu, nachdem der Freistaat Coburg sich schon 1920 mit Bayern vereinigt hatte. Bei der Bildung des Kirchenkreises Nürnberg im Jahr 1935 gab der Kirchenkreis die Dekanate Hersbruck und Münchaurach (1972 aufgehoben) an diesen sowie die Dekanate Rothausen (seit 1947 Bad Neustadt an der Saale), Rüdenhausen (seit 1967 Castell) und Schweinfurt an den Kirchenkreis Ansbach ab. Bei der Gründung des Kirchenkreises Regensburg im Jahr 1951 gingen die Dekanate Cham, Neumarkt in der Oberpfalz, Sulzbach-Rosenberg und Weiden in der Oberpfalz an diesen; das Dekanat Gräfenberg wechselte in den Kirchenkreis Nürnberg.
Dekanatsbezirke
Der Kirchenkreis gliedert sich derzeit (Stand 2025) in 14 Dekanatsbezirke:
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Liste der Regionalbischöfe (bis 1999 Kreisdekane)
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Weblinks
- www.kirchenkreis-bayreuth.de
- Vorwort zur Übersicht über die Archivbestände (mit geschichtlichem Abriss)
Einzelnachweise
- ↑ Kirchenaustritte – das ist die Lage in Oberfranken
- ↑ https://www.sonntagsblatt.de/artikel/kirche/drei-werden-eins-evangelische-kirchenkreise-franken-fusionieren (Aufruf vom 3.12.2025).
- ↑ Vereinigung der Dekanatsbezirke Kronach und Ludwigsstadt ab 1. Januar 2010, vgl. Amtsblatt für die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern 7/2009