Evangelisch-Lutherisches Dekanat Bayreuth

Evangelisch-Lutherisches
Dekanat
Evangelisch-Lutherisches Dekanat Bayreuth (Kanzleistraße 11)
Organisation
Dekanatsbezirk Bayreuth
Kirchenkreis Bayreuth
Landeskirche Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern
Statistik
Kirchengemeinden 53
Gemeindeglieder 77.800
Leitung
Dekan Jürgen Hacker, Manuél Ceglarek
Dekanatskirche Heilig Dreifaltigkeit, Bayreuth
Anschrift des Dekanatsamts Kanzleistraße 11
95444 Bayreuth
Webpräsenz www.bayreuth-evangelisch.de

Das Evangelisch-Lutherische Dekanat Bayreuth ist eines der derzeit (Stand 2025) Dekanate des Kirchenkreises Bayreuth in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern. Sein Sitz ist in Bayreuth. Jürgen Hacker und Manuél Ceglarek üben gemeinsam das Amt des Dekans aus.[1]

Geschichte

Im Markgraftum Brandenburg-Kulmbach wurde 1528 die Reformation eingeführt. 1604 wurde die Residenz nach Bayreuth verlegt. 1558 wurde eine Superintendentur in Bayreuth errichtet mit den Pfarreien Bayreuth-Stadt, Bayreuth-Schloßkirche, Bayreuth-St. Johannis, Benk, Bindlach, Birk, Bronn, Busbach, Creußen, Eckersdorf, Emtmannsberg, Gesees, Lindenhardt, Mistelbach, Mistelgau, Neunkirchen am Main, Neustadt a. K., Obernsees, Pegnitz, Plech, Weidenberg und Wirbenz. Mit ihrer Errichtung kamen folgende Pfarreien hinzu 1588 Haag, 1602 Schnabelwaid, 1614 Mengersdorf, 1652 Neustädlein am Forst und 1712 Bayreuth-St. Georgen. Die Pfarreien Aufseß, Neustadt a. K. und Wirbenz kamen 1803 an Bayern. Am 28. Februar 1810 wurde die Superintendentur bayerisch. Am 7. Dezember 1810 wurde die Superintendentur als Dekanat weitergeführt. Dabei wurden Bronn, Creußen, Haag, Lindenhardt und Schnabelwaid an Creußen abgegeben. Warmensteinach war eine Filiale von Weidenberg und ist seit 1912 eine selbständige Pfarrei.

Neudrossenfeld gehörte ab 1558 zur Superintendentur Kulmbach. Ab 7. Dezember 1810 wurde die Superintendentur als Dekanat weitergeführt. 1922 fiel Neudrossenfeld an Bayreuth.

Zum 1. Februar 2017 wurden die Dekanatsbezirke Bayreuth und Bad Berneck zum neuen Dekanatsbezirk Bayreuth-Bad Berneck vereinigt.[2] Zum 1. Januar 2025 wurde das Dekanat Pegnitz aufgelöst und sein Gebiet in den Dekanatsbezirk Bayreuth-Bad Berneck eingegliedert. Das neue Dekanat, dessen Gebiet weitgehend dem der kreisfreien Stadt Bayreuth und des Landkreises Bayreuth entspricht, trägt seitdem wieder nur den Namen Bayreuth.[3]

Kirchengemeinden

Zum Bezirk gehören 53 Kirchengemeinden (mit 77.800 Gemeindegliedern). Im Folgenden sind nur die Kirchengebäude aufgeführt, die schon vor 2017 zum Dekanat Bayreuth gehörten. Zu den Gemeinden und Kirchengebäuden der beiden anderen Vorgängerdekanate siehe Evangelisch-Lutherisches Dekanat Bad Berneck und Evangelisch-Lutherisches Dekanat Pegnitz.

In Bayreuth

Außerhalb von Bayreuth

Bedeutende Pfarrerpersönlichkeiten

  • Carl Wilhelm Eduard Naegelsbach (1815–1880), von 1855 bis 1878 Gemeindepfarrer in Bayreuth, zunächst auf der vierten und dann auf der dritten Pfarrstelle

Literatur

Commons: Evangelisch-Lutherisches Dekanat Bayreuth – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Archivierte Kopie (Memento des Originals vom 21. Dezember 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.kda-bayern.de
  2. Aus Zwei mach Eins. Nicht so einfach, wie es klingt ... auf der Website des Dekanat Bayreuth-Bad Berneck.
  3. Neugründung des Dekanatsbezirks Bayreuth zum 1. Januar 2025 auf der Website des Dekanats Bayreuth, abgerufen am 20. November 2025.