Kaleidoscopic Visions
| Kaleidoscopic Visions | ||||
|---|---|---|---|---|
| Studioalbum von Tom Skinner | ||||
|
Veröffent- |
||||
| Label(s) | International Anthem Recording Company, Brownswood Records | |||
|
Format(e) |
CD, Download | |||
|
Titel (Anzahl) |
10 | |||
|
44:00 | ||||
|
Besetzung |
| |||
|
Tom Skinner | ||||
|
Studio(s) |
Fish Factory Studio, St. Lukes, London | |||
| ||||
Kaleidoscopic Visions ist ein Musikalbum von Tom Skinner. Die im Fish Factory Studio und im Studio St. Lukes, London, entstandenen Aufnahmen erschienen am 26. September 2025 auf International Anthem Recording Company in Kooperation mit Brownswood Records.
Hintergrund
Skinner, der hier 12-saitige Akustikgitarren, Synthesizer, Klavier, Drumcomputer spielt, nahm das Album mit Tom Herbert (E-Bass, Kontrabass), Robert Stillman (Bassklarinette, Sopransaxophon, Tenorsaxophon), Chelsea Carmichael (Tenorsaxophon, Flöte), Kareem Dayes (Cello) und Adrian Utley (E-Gitarre) auf. Als Gastmusiker wirkten auf einigen Titeln Meshell Ndegeocello (Gesang, Clavinet, Wurlitzerorgel und Bass-Synthesizer), Contour (Gesang) und Yaffra (Gesang, Synthesizer, Klavier) mit.
Titelliste
- Tom Skinner: Kaleidoscopic Visions (International Anthem Recording Company IARC0104LP, Brownswood Records BWOOD416LP)[1]
- There’s Nothing to Be Scared Of 2:47
- Auster 3:49
- Margaret Anne 4:53
- Kaleidoscopic Visions 3:47
- MHA 4:25
- Still (Quiet) 1:28
- The Maxim [ft. Meshell Ndegeocello] (Skinner/Ndegeocello) 9:56
- Extensions 12 4:29
- Logue [ft. Contour] (Tom Skinner/Khari Lucas) 5:16
- See How They Run [ft. Yaffra] (Tom Skinner/Jonathan Geyevu) 4:17
Wenn nicht anders vermerkt, stammen die Kompositionen von Tom Skinner.
Rezeption
Während das Debütalbum Skinners von Abdul Waduds Cello-Meisterwerk Be Myself (1978) inspiriert war, sei Kaleidoscopic Visions genau das, was der Titel vermuten lasse: eine kaleidoskopische Interpretation der Musik des Schlagzeugers, der für Bands wie Sons of Kemet und The Smile sowie für die Zusammenarbeit mit David Byrne, Alabaster DePlume und Floating Points bekannt sei, schrieb Rob in der Maur (Nieuwe Plaat). Skinners vielgelobte und phänomenale Schlagzeugkünste würden gleich im Eröffnungsstück „There’s Nothing to Be Scared Of“ deutlich. Nach einigen einleitenden Tönen und anschwellenden Trommeln bildeten Bass und Cello einen musikalischen Teppich, unter den Skinner ein meisterhaftes Schlagzeugfundament lege. Mit Kaleidoscopic Visions würde Skinner erneut seinen Status als einer der besten Jazzmusiker Großbritanniens unter Beweis stellen. Zudem zeige er ein Händchen für die Auswahl herausragender Bandmitglieder und Künstler. Dieses mehr persönliche und melodische Album sei erneut innovativer, hochwertiger Jazz.[2]
Dieses Projekt Skinnners sei Post-Jazz in psychedelischer Musik, der, wenn man letzteres weglasse, die hypnotischen Muster des Minimalismus offenbare, meinte Dave Sumner (Bandcamp). Es sei eine Stilpaarung, die gegensätzliche Ziele verfolgen könnte – Letzterer [Minimalismus] erfordere Hingabe an eine Routine, während Ersteres [Postjazz] sich von allem, was an Wiederholung erinnere, fernhalten wolle. Doch der Multiinstrumentalist behandle sie „wie Ebbe und Flut. Tempi klingen, als würden sie der Melodie auflauern oder nur darauf warten, zuzuschlagen. Grooves tauchen auf wie Rehe aus einer Waldlichtung“. Improvisation entwickele sich in bedachtem Tempo.[3]
Weblinks
- Kaleidoscopic Visions von Tom Skinner. In: Bandcamp. 26. September 2025 (englisch).
Einzelnachweise
- ↑ Tom Skinner – Kaleidoscopic Visions. In: Discogs. Abgerufen am 20. November 2025 (englisch).
- ↑ Tom Skinner: Kaleidoscopic Visions. In: Nieuwe Plaat. 18. September 2025, abgerufen am 20. November 2025 (niederländisch).
- ↑ Dave Sumner: The Best Jazz on Bandcamp, September 2025. In: Bandcamp. 18. Oktober 2025, abgerufen am 20. November 2025 (englisch).