Jutta Freudenberger-Vogel
Jutta Freudenberger-Vogel (geboren als Jutta Oelrich; auch Jutta Freudenberger; * 8. November 1945 in Schwerte; † 21. August 2020[1]) war eine deutsche Künstlerin.
Leben
Jutta Freudenberger-Vogel wurde am 8. November 1945 als Jutta Oelrich in der Stadt Schwerte bei Dortmund geboren. Sie absolvierte eine künstlerische Ausbildung an der Fachhochschule Dortmund, wo sie einen Schwerpunkt auf die Bildhauerarbeit legte.[2][3]
Jutta Freudenberger-Vogel arbeitete in der nordrhein-westfälischen Stadt Duisburg in einem Atelier im Stadtteil Neudorf, sowie in Palma de Mallorca bzw. in Sóller.[4] Verheiratet war sie mit dem Duisburger Kunstprofessor Manfred Vogel, der 2008 verstarb. Zeitweise war sie Mitglied des Duisburger Künstlerbundes. Jutta Freudenberger-Vogel verstarb am 21. August 2020.
Werke (Auswahl)
Die Arbeiten der Malerin Jutta Freudenberger-Vogel zeichnen sich durch die expressive Farbgebung aus. Sie schuf Farblandschaften, die ihre Bildstruktur von den verwendeten Materialien erhalten: So griff sie auf Gesteine und Erden aus verschiedenen Teilen der Welt, darunter Kirgisistan, Lanzarote und Gomera, zurück und kombinierte diese natürlichen Materialien mit Ölfarbe, Gips und Pigmenten. In Schichten werden die Werke dann vollendet.[5]
Jutta Freudenberger-Vogel präsentierte ihre Werke auf Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland. In ihren letzten Lebensjahren durfte sie mehrere Werkschauen veranstalten.
Einzelausstellungen
- 1993, Museum Ostwall im Dortmunder U, Dortmund
- 2001, Lehmbruck-Museum, Duisburg
- 2002, Museum und Galerie im Prediger, Schwäbisch Gmünd
- 2007, Museum Kloster Bentlage, Rheine
- 2008, Stadtmuseum Siegburg, Siegburg
Literatur
- Christoph Brockhaus (Hg.): Seit Lehmbruck. Duisburger Künstlerportraits (= Duisburger Forschungen 54. Bd.). Mercator-Verlag, Duisburg 2008, ISBN 978-3-87463-407-6.
Einzelnachweise
- ↑ Thomas Becker: Künstlerin Jutta Freudenberger-Vogel aus Duisburg verstorben, WAZ (2020), abgerufen am 8. Januar 2026.
- ↑ Thomas Becker: Reise ins Land der Farben, WAZ (2007), abgerufen am 8. Januar 2026.
- ↑ Ann-Kathrin Akalin: Welten voller Kraft und Vitalität, General-Anzeiger (2008), abgerufen am 8. Januar 2026.
- ↑ Christoph Brockhaus (Hg.): Seit Lehmbruck. Duisburger Künstlerportraits (= Duisburger Forschungen 54. Bd.). Mercator-Verlag, Duisburg 2008, ISBN 978-3-87463-407-6. S. 321.
- ↑ Christoph Brockhaus (Hg.): Seit Lehmbruck. Duisburger Künstlerportraits (= Duisburger Forschungen 54. Bd.). Mercator-Verlag, Duisburg 2008, ISBN 978-3-87463-407-6. S. 108.