José Mercé

José Mercé (bürgerlich José Soto Soto, * 19. April 1955 in Jerez de la Frontera) ist ein Flamenco-Sänger aus der andalusischen Provinz Cádiz im äußersten Süden Spaniens.

Leben und Wirken

Als Kind war er Sänger der Schule der Basílica de la Merced, deswegen hat er sich auch den Künstlernamen Mercé gewählt. Bereits als Zwölfjähriger trat er auf diversen Flamenco-Festivals in seiner Heimat auf. Ein Jahr später wechselte er seinen Wohnsitz in die spanische Hauptstadt Madrid, wo er auch seine ersten Schallplatten aufnahm.

Mercé sang in der Begleitung von Antonio Gades zunächst im Flamenco-Club Torres Bermejas. 1981 wirkte er am Soundtrack zum Film Bodas de sangre (dt. Bluthochzeit) von Carlos Saura mit. Später arbeitete er mit dem Nationalballett zusammen. 1986 gewann er den Nationalen Flamenco-Kunstwettbewerb von Córdoba. Mit seinem Album Del Amanecer schaffte er den Durchbruch in der öffentlichen Wahrnehmung. 1995 arbeitete er erneut mit Saura an dessen Film Flamenco.[1]

Preise und Auszeichnungen

  • 2010 erhielt Mercé die Medalla de Andalucía für seine Verdienste als Flamencosänger.
  • 2013 wurde Mercé mit seinem Album Mi única llave für den Latin Grammy in der Kategorie „Bestes Flamenco-Album“ nominiert.[2]
  • 2014 wurde er von Berklee mit dem Master of Mediterranean Music Award ausgezeichnet.[1]

Diskografie

Alben

Jahr Titel Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartsChartplatzierungen[3][4]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
 ESTemplate:Charttabelle/Wartung/Charts inexistent
2004 Confí de fuá ES22
Gold

(9 Wo.)ES
Erstveröffentlichung: 8. November 2014
2006 Lo que no se da ES6
Gold

(16 Wo.)ES
Erstveröffentlichung: 30. Januar 2006
2007 Grandes éxitos ES37
(12 Wo.)ES
2010 Ruído ES11
(23 Wo.)ES
Erstveröffentlichung: 4. Mai 2010
2012 Mi única llave ES16
(13 Wo.)ES
Erstveröffentlichung: 11. Oktober 2012
2014 Cuarenta años de cante ES39
(46 Wo.)ES
Erstveröffentlichung: 25. November 2014
2016 Doy la cara ES2
(30 Wo.)ES
Erstveröffentlichung: 27. Mai 2016
2018 De verdad ES7
(13 Wo.)ES
Erstveröffentlichung: 26. Oktober 2018
mit Tomatito
2022 El oripando ES18
(5 Wo.)ES
Erstveröffentlichung: 3. März 2022

grau schraffiert: keine Chartdaten aus diesem Jahr verfügbar

Weitere Alben

  • 1968: Bandera de Andalucía
  • 1994: Desnudando el Alma
  • 1998: Del amanecer… (ES: Platin)
  • 1999: Caminos reales del cante
  • 2000: Aire (ES: ×2Doppelplatin )
  • 2001: Cuerpo y Alma
  • 2002: Recopilación. Verde junco y otros éxitos
  • 2002: Lío (ES: Platin)
  • 2002: Quebrando el Aire
  • 2004: Verde junco & Hondas Raices
  • 2014: 40 años de cante

Singles

Jahr Titel
Album
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartsChartplatzierungen[3]
(Jahr, Titel, Album, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
 ES
1999 Villancicos gitanos
ES2
(3 Wo.)ES

Quellen

  1. a b Berklee's Mediterranean Music Institute Launches Award. In: Berklee. 14. Juni 2014, abgerufen am 24. September 2025 (englisch).
  2. Archivierte Kopie (Memento des Originals vom 28. Februar 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.josemerce.es
  3. a b Chartquellen: ES
  4. Auszeichnungen für Musikverkäufe: ES
Commons: José Mercé – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien