Ieva Dumbauskaitė

Ieva Dumbauskaitė
Ieva Dumbauskaitė (2012)
Porträt
Geburtstag 7. September 1994
Geburtsort Klaipėda, Litauen
Größe 1,80 m
Partnerin 2010 Ieva Kazuraitytė
2011–2018 Monika Povilaitytė
2018 Urte Andriukaitytė
2018–2019 Irina Zobnina
2020–2022 Gerda Grudzinskaitė
2022–2023 Skalvė Križanauskaitė
2024 Ieva Vasiliauskaitė
seit 2025 Gerda Grudzinskaitė
Weltrangliste Position 34[1]
Erfolge
2011 – U18-Europameisterin
2012 – U19-Weltmeisterin
2012 – Dritte U20-EM
2013 – WM-Teilnehmerin
2014 – U21-Vizeweltmeisterin
2015 – Dritte Europaspiele
2015 – Dritte U22-EM
2017 – litauische Meisterin
2018 – Europameisterin Snowvolleyball
2020 – litauische Meisterin
2021 – litauische Meisterin
2022 – litauische Vizemeisterin
2025 – Zweite FIVB Challenge Nuvali
2025 – Neunte FIVB Elite16 Kapstadt
2025 – Neunte FIVB Elite16 Itapema
(Stand: 11. Dezember 2025)

Ieva Dumbauskaitė (* 7. September 1994 in Klaipėda) ist eine litauische Beachvolleyballspielerin.

Karriere

Jugend und Junioren

Dumbauskaitė hatte ihren ersten internationalen Auftritt bei der U18-Europameisterschaft 2010 in Porto. Dort belegte sie mit Ieva Kazuraitytė den 13. Platz. Im gleichen Jahr trat das Duo bei der Junioren-Weltmeisterschaft in Alanya an. Von 2011 bis 2018 spielte die in Klaipėda geborene Athletin international mit Monika Povilaitytė. Im ersten gemeinsamen Jahr wurde das Beachvolleyballpaar Neunter der Jugend-WM in Umag, Kroatien. Nach einem weiteren neunten Platz bei der U20-EM in Tel Aviv gewannen die Litauerinnen vor heimischem Publikum die U18-EM in Vilnius. 2012 wurden sie U19-Weltmeisterinnen in Larnaka auf Zypern, gewannen die Bronzemedaille bei der Beach-Europameisterschaft der unter Zwanzigjährigen in Hartberg und belegten den neunten Platz bei der U23-EM. In der folgenden Saison wurden sie Neunte bei der Weltmeisterschaft der unter 23-Jährigen sowie Fünfte bei der U21-WM. Auf europäischer Ebene erreichten die beiden das Halbfinale bei den unter Zwanzigjährigen und den neunten Rang bei den bis zu zwei Jahren älteren Sportlerinnen. Wiederum in Larnaka standen 2014 sie im Finale der U21-Weltmeisterschaft und wurden jeweils Neunte bei der U22-EM und der U23-WM. Bei ihrer letzten Juniorenmeisterschaft im folgenden Jahr gewannen sie noch einmal die Bronzemedaille bei der U22-EM in Macedo de Cavaleiros.

Erwachsene

2012 schieden Monika Povilaitytė und Ieva Dumbauskaitė bei der EM in Scheveningen ebenso sieglos nach der Vorrunde aus wie bei der WM 2013 in Stare Jabłonki, der Beach-EM 2013 in Klagenfurt und der 2014 in Cagliari. Eine Saison später wurden die beiden baltischen Sportlerinnen Dritte bei den Europaspielen und gewannen im gleichen Jahr zwei Begegnungen in der Vorrunde der Beach-EM, die wiederum in Klagenfurt stattfand. Dies waren ihre ersten Siege überhaupt bei kontinentalen oder Weltmeisterschaften im Erwachsenenbereich. Weitere beachtenswerte Ergebnisse der beiden Athletinnen waren Bronzemedaillen bei zwei Zwei-Sterne-Veranstaltungen 2017, die litauische Meisterschaft und ein neunter Rang bei einem Drei-Sterne-Event im gleichen Jahr sowie der Sieg bei den Europameisterschaften im Snowvolleyball in der folgenden Saison.

Mit ihren weiteren Partnerinnen erreichte Dumbauskaitė zunächst keine weiteren größeren internationalen Erfolge. Mit Gerda Grudzinskaitė gewann sie immerhin zwei litauische Meisterschaften und stand ein weiteres Mal im Finale, wurde Dritte beim Future auf Ios und belegte bei der Europameisterschaft 2022 in München nach einem Sieg über Walentyna Dawidowa und Diana Lunina aus der Ukraine und dem folgenden Aus in der ersten K.o.-Runde den geteilten siebzehnten Rang.[2] Nach überschaubaren Resultaten mit Skalvė Križanauskaitė gelang mit Ieva Vasiliauskaitė 2024 bei der EM ein weiteres Mal der Einzug in die erste Hauptrunde sowie beim Challenge in Nuvali der geteilte siebte Rang. Im nächsten Jahr entschieden sich Dumbauskaitė und Grudzinskaitė für eine erneute Zusammenarbeit. Die brachte zunächst Finalteilnahmen bei Futures in Battipaglia, Genf und Budapest. Das wertvollste Ergebnis bei einem Event der Weltserie erkämpften beide jedoch beim Challenge in Nuvali, als sie nach dem zweiten Platz im Pool sowohl die Runde der 24 gegen Teegan Van Gunst und Piper Ferch als auch das Achtelfinale gegen Taliqua Clancy und Jana Milutinovic und die Runde der besten Acht gegen Shaunna Polley und Olivia MacDonald ungeschlagen überstanden. In der Vorschlussrunde besiegten die Litauerinnen Jasmine Fleming und Stefanie Fejes und sicherten sich so mit dem zweiten Platz ihren bis zu diesem Zeitpunkt größten Erfolg bei einer Veranstaltung der Fédération Internationale de Volleyball (FIVB).

Einzelnachweise

  1. FIVB-Weltrangliste (Stand: 8. Dezember 2025)
  2. Ergebnisse Frauen (Beach EM 2022). In: beach-volleyball.de. Abgerufen am 23. September 2022.