Gerda Grudzinskaitė
| Gerda Grudzinskaitė | |
|---|---|
| Porträt | |
| Geburtstag | 20. Juni 1999 |
| Geburtsort | Vilnius, Litauen |
| Größe | 1,74 m |
| Hallenvolleyball | |
| Position | Außenangriff |
| Vereine | |
| 2018–2020 2020–2021 2021–2022 |
TK „Aušrinė-KKSC“ Jonava Alytaus Prekyba Parama Vilniaus SM „Tauras“ - VTC |
| Erfolge | |
| 2019 – Dritte litauische Meisterschaft 2021 – litauische Vizemeisterin | |
| Beachvolleyball | |
| Partnerin | 2017–2018 Ieva Vasiliauskaitė 2019 Karolė Virbickaitė seit 2020 Ieva Dumbauskaitė |
| Weltrangliste | Position 34[1] |
| Erfolge | |
| 2020 – litauische Meisterin 2021 – litauische Meisterin 2022 – litauische Vizemeisterin 2025 – Zweite FIVB Challenge Nuvali 2025 – Neunte FIVB Elite16 Kapstadt 2025 – Neunte FIVB Elite16 Itapema | |
| Stand: 11. Dezember 2025 | |
Gerda Grudzinskaitė (* 20. Juni 1999 in Vilnius) ist eine litauische Volleyball- und Beachvolleyballspielerin.
Karriere Halle
Von 2018 bis 2019 schmetterte und baggerte Grudzinskaitė für den TK „Aušrinė-KKSC“ Jonava als Außenangreiferin und erreichte mit diesem Klub in ihrer ersten Saison den dritten Platz in Litauen. 2020 wechselte sie zu Alytaus Prekyba Parama. Die litauische Vizemeisterschaft war das Resultat in der Spielzeit. Mit ihrem neuen Verein Vilniaus SM „Tauras“ - VTC belegte sie 2022 den fünften Rang.
Karriere Beach
Mit ihrer ersten Partnerin Ieva Vasiliauskaitė erreichte Gerda Grudzinskaitė einige Achtungserfolge wie etwa das Achtelfinale bei der U22-Europameisterschaft in Baden 2017, den Sieg bei einem nationalen Event in Klaipėda und das Halbfinale bei der litauischen Meisterschaft im selben Jahr sowie den siebzehnten Platz bei der U18-EM in der folgenden Saison. 2019 startete die in der litauischen Hauptstadt gebürtige Sportlerin mit Karole Virbickaitė und erreichte dritte Ränge bei Turnieren in ihrem Heimatland.
Mit ihrer neuen Partnerin Ieva Dumbauskaitė ab der folgenden Saison gewann Gerda Grudzinskaitė die litauischen Meisterschaften 2020 sowie 2021 und stand 2022 ein weiteres Mal im Finale, wurde Dritte beim Futures auf Ios und belegte bei der Europameisterschaft 2022 in München nach einem Sieg über Walentyna Dawidowa und Diana Lunina aus der Ukraine und dem folgenden Aus in der ersten K.o.-Runde den geteilten siebzehnten Rang.[2] Anschließend bildete die in der Hauptstadt geborene Sportlerin ein Beachduo mit ihrer jüngeren Schwester Rugilė Grudzinskaitė. Wichtigste internationale Ergebnisse waren 2023 die Bronzemedaille beim Futures in El-Alamein und der geteilte neunte Rang bei der Fédération Internationale du Sport Universitaire (FISU)-Weltmeisterschaft in der nächsten Saison. 2025 entschieden sich Dumbauskaitė und Gerda Grudzinskaitė für eine erneute Zusammenarbeit. Die brachte zunächst Finalteilnahmen bei Futures in Battipaglia, Genf und Budapest. Das wertvollste Ergebnis bei einem Event der Weltserie erkämpften beide jedoch beim Challenge in Nuvali, als sie nach dem zweiten Platz im Pool sowohl die Runde der 24 gegen Teegan Van Gunst und Piper Ferch als auch das Achtelfinale gegen Taliqua Clancy und Jana Milutinovic und die Runde der besten Acht gegen Shaunna Polley und Olivia MacDonald ungeschlagen überstanden. In der Vorschlussrunde besiegten die Litauerinnen Jasmine Fleming und Stefanie Fejes und sicherten sich so mit dem zweiten Platz ihren bis zu diesem Zeitpunkt größten Erfolg bei einer Veranstaltung der Fédération Internationale de Volleyball (FIVB).
Auszeichnungen
2019 - Beste Annahme in der baltischen Liga
2019 - Beste Punktesammlerin in der litauischen Liga
2019 - Beste Außenangreiferin in der litauischen Liga
2019 - Beste Aufschlägerin in der litauischen Liga
2021 - Beste Außenangreiferin in der litauischen Liga
Weblinks
- Profil beim Weltverband FIVB (englisch)
- Profil in der Beach Volleyball Database (englisch)
- Profil bei Volleybox
Einzelnachweise
- ↑ FIVB-Weltrangliste (Stand: 8. Dezember 2025)
- ↑ Ergebnisse Frauen (Beach EM 2022). In: beach-volleyball.de. Abgerufen am 24. September 2022.