HonestReporting

HonestReporting ist eine international tätige, pro-israelische Organisation für Medienmonitoring, die nach eigenen Angaben „Wahrheit, Integrität und Fairness“ in der Berichterstattung über Israel fördern und „ideologische Voreingenommenheit im Journalismus und in den Medien“ bekämpfen will, soweit sie Israel betrifft.[1] Sie entstand um das Jahr 2000 aus einem von Angehörigen der ultraorthodoxen Missions-Bewegung Aish und einem Mitarbeiter der israelischen Botschaft aufgebauten Netzwerk von Mailinglisten, mit denen Proteste gegen als „antiisraelisch“ wahrgenommene Medienbeiträge koordiniert wurden. Im Lauf der 2000er Jahre baute HonestReporting umfangreiche Verteilerlisten und Social-Media-Kanäle auf und spezialisierte sich auf koordinierte Beschwerdekampagnen gegen Redaktionen.

Kritiker ordnen HR dagegen als Teil der „Israel-Lobby“ ein, der mit „Flak“-Kampagnen, Sprachregelungen und persönlichen Angriffen auf Medienschaffende arbeite, Kündigungen insbesondere palästinensischer Journalistinnen und Journalisten befördere und wiederholt interessengeleitete Propaganda oder Desinformation verbreite.

Gründung und politische Verflechtungen

Honest Reporting (HR) wurde nach Darstellung von Aish-Autoren um 2000 gegründet von drei führenden Mitgliedern von Aish und einem Mitarbeiter der israelischen Botschaft, die mit Mailinglisten versuchen wollten, Proteste gegen „antiisraelische“ Darstellungen in der Presse zu koordinieren und sie so zu forcieren.[2]

Die zweite Generation der Führungsriege von HR und Honest Reporting Canada (HRC) ist enger mit dem israelischen Staat als mit Aish verbunden;[3][Anm. 1] HRs Exekutivdirektor Gil Hoffman bezeugte auch, dass HR sich in Whatsapp-Gruppen mit der israelischen Regierung abspreche.[6]

Erste Erfolge und frühes Wachstum

Als ersten von HonestReporting selbst so bezeichneten und in der Forschung beschriebenen Erfolg verzeichnete HR im November 2000 mit nach eigenen Angaben noch unter 1000 Mailinglistenmitgliedern eine Kampagne gegen den Artikel Bible Stories von Brian Sewell im London Evening Standard.[7] Sewell hatte sich in dieser Kolumne in Palästinenser eingefühlt und die israelische Besatzungspolitik kritisiert.[8] Dabei hatte er auch geschrieben, der Holocaust werde von Juden instrumentalisiert, um Opposition zu neutralisieren, und die Formulierung „Internationales Judentum“ verwendet.[9] HonestReporting warf ihm vor, mit dieser Wortwahl einen von Adolf Hitler verwendeten Begriff benutzt[10] und Lynchmorde „gerechtfertigt“ zu haben,[11] verbreitete daraufhin einen Formbrief für Unterstützer und rief dazu auf, sich bei der Redaktion zu beschweren.[12] Nach „Hunderten“ von Protestbriefen und -mails verteidigte der Evening Standard Sewells Recht auf Meinungsäußerung und stellte sich auch inhaltlich hinter ihn,[13][14] entschied sich aber doch dazu, zur Aufarbeitung eine Gegenposition von Simon Sebag Montefiore[15] (und eine kurze abweichende Stellungnahme von William Dalrymple)[16] zu veröffentlichen.

Bereits zweieinhalb Monate später vermeldete HonestReporting, nunmehr 12.000 Mailinglisten-Mitglieder zu haben und 25.000 Empfänger anzuzielen.[17] Einen Monat darauf entstand in den USA mit „Middle East Media Watch“ (später „Media Watch International“) eine organisatorisch verbundene Nonprofit-Organisation,[18] deren Direktor Sharon Tzur noch im selben Jahr von den Cleveland Jewish News zu einem der 30 einflussreichsten amerikanischen Juden gezählt wurde.[19]

Mit wachsender Reichweite erzielte HonestReporting 2001 mehrere noch deutlichere Erfolge als noch im Vorjahr. So veranlasste die Organisation etwa die BBC, statt von einer „Ermordung von Palästinensern“ von „gezielter Tötung“ zu sprechen.[20] Auch bei CNN führte eine Beschwerdewelle – laut HR zeitweise mehrere tausend E-Mails pro Tag[21] – dazu, dass der Sender die Beschreibung von Gilo änderte und das Gebiet fortan als „Wohnquartier am Stadtrand Jerusalems“ bezeichnete, nicht mehr als „Siedlung“.[22] Nach Einschätzung von Robert Fisk überschritt CNN damit endgültig die Grenze redaktioneller Stilfragen und verbreitete eine glatte Unwahrheit.[20]

Im Folgejahr berichtete Sven Omdal aus Norwegen, die HR-Mailingliste sei inzwischen auf rund 30.000 Empfänger angewachsen und überschwemme Redaktionen aller großen US-amerikanischen und europäischen Medien mit Kritik.[23] Noch ein Jahr später entstand mit HonestReporting Canada ein weiterer nationaler Ableger,[24] und 2006 wurde HonestReporting in Israel als unabhängige Nonprofit-Organisation registriert.[25] Im selben Jahr gab HR an, ihre Verteilerliste umfasse inzwischen rund 140.000 Abonnenten.[26]

Strategie

Wie bei den ersten Erfolgen setzt HonestReporting eine Strategie koordinierter, kampagnenartiger Medienkritik ein, die in der Kommunikationswissenschaft als „Flak“ bezeichnet wird und darauf abzielt, durch massierte Kritik Einfluss auf die Berichterstattung zu nehmen.[27] Hierzu nutzt die Organisation vor allem im anglophonen Raum ihre umfangreichen Mailinglisten und später auch Social-Media-Kanäle, deren Mitglieder und Follower bei als fehlerhaft oder einseitig bewerteten Beiträgen durch massenhaft versandte Nachrichten („Mailbombing“) Druck auf Redaktionen ausüben sollen.[28] Verstärkung erfährt dieses Vorgehen durch Medien, die HR-Kritiken regelmäßig aufgreifen, etwa die Wochenzeitung Algemeiner,[29] die Jerusalem Post, der britische Telegraph oder der US-Sender Fox News.[30] Hinzu kommen Studierende, die von HonestReporting Canada (HRC) für entsprechende Medienkritiken honoriert werden, teilweise mit Weiterveröffentlichung in wieder anderen Zeitungen.[31]

Kurzfristig zielen solche Kampagnen darauf ab, beanstandete Formulierungen oder Inhalte zu ändern.[32] Mittelfristig strebt HR an, Redaktionen zu einem dauerhaften Austausch mit HR zu zwingen, damit diese die HR-Perspektive auf den Nahostkonflikt in ihre Berichterstattung einbeziehen.[33] HonestReporting Canada benennt als Beispiele für diese HR-Perspektive explizite sprachliche Präferenzen, etwa die Ersetzung von „besetzte Gebiete“ durch „umstrittene Gebiete“, die Vermeidung der Begriffe „illegal“ und „Siedlung“ für israelische Siedlungen oder die Beschreibung von Hamas und Hezbollah als „terroristisch“ statt „militant“.[34]

Als erwünschter Nebeneffekt solcher Kampagnen werden auf den HR-Websites wiederholt Entlassungen von Journalistinnen und Journalisten – häufig palästinensischer Herkunft – als Erfolge hervorgehoben.[35] Eine weitere Nebenfolge ist ein Chilling Effekt, bei dem Redaktionen Berichterstattung zu Israel/Palästina aus Angst vor Beschwerdewellen gleich ganz vermeiden.[36]

Kritik

Wegen der klaren politischen Ausrichtung und der Tatsache, dass im Rahmen von HR-Kampagnen versandte Zuschriften teils von Beleidigungen bis hin zu Todesdrohungen reichen, ordnen Kritiker die Organisation nicht als Medienmonitoring-Projekt ein, sondern als der „Israel-Lobby“ zurechenbare Gruppe, die durch Belästigungs- und Hasskampagnen eine adäquate Darstellung des Nahostkonflikts in den Medien verhindern wolle.[37]

Ein Teil der HR-Kritiken wird als gerechtfertigt eingestuft, andere hingegen als interessegeleitete Propaganda oder Desinformation bewertet.[38] So übte HR beispielsweise wiederholt Druck aus, wenn eine Zeitung die palästinensischen Gebiete als „Palästina“ bezeichnete.[39] Die Organisation führt zudem eine eigene Rubrik zu „Pallywood“,[40] einer durch Forschung und von Faktencheckern als Verschwörungstheorie eingeordneten Darstellung.[41] Im Kontext des Gazakriegs ab 2023 veröffentlichte HR Beiträge, in denen der Hunger in Gaza bestritten wurde,[42] was ebenfalls vielfach als Desinformation eingeordnet wurde.[43]

Besonders stark rezipiert[44] wurde im selben Kontext, als HR ohne belastbare Belege[45] die Frage aufwarf, ob vier Fotojournalisten, die frühe Bilder des Terrorangriff vom 7. Oktober aufgenommen hatten, „im Voraus“ von dem Angriff gewusst haben könnten.[46] Führende israelische Politiker wie Benjamin Netanjahu und Benny Gantz griffen diese Darstellung auf;[47] Danny Danon kündigte an, die Journalisten würden „eliminiert“ werden.[48] Die New York Times bezeichnete den unbelegten Vorwurf als „leichtsinnig“, da er die Betroffenen gefährde.[49] Über einen der Journalisten, Hassan Eslaieh, veröffentlichte HR in den folgenden Monaten noch acht weitere Beiträge.[50] Nachdem die IDF Eslaieh im April 2025 bei einem Angriff auf das Nasser-Krankenhaus getötet hatten,[51] erklärten sie, er sei „ein als Journalist getarnter Terrorist“ gewesen;[52] diese Darstellung wurde anschließend auch von mehreren israelischen Medien übernommen.[53]

Literatur

Anmerkungen

  1. Genauer: HRs CEO Jacki Alexander kommt von AIPAC, der Exekutivdirektor Gil Hoffman und der Redaktionsdirektor Simon Plosker arbeiteten im Büro des Sprechers der IDF, Plosker außerdem für BICOM, NGO Monitor und UN Watch.[4] Ähnlich arbeitete der frühere Exekutivdirektor Dov Smith von HonestReporting Canada (HRC) für das Generalkonsulat Israels in New York und Robert Walker, der stellvertretende Direktor, für die israelische Botschaft in Ottawa; Smiths Nachfolger Mike Fegelman dagegen hat als ehemaliger Bildungsdirektor einer Aish-Einrichtung eine Aish-Vergangenheit. Darüber hinaus waren Fegelman und Walker beide für Hasbara Fellowships tätig.[5]

Einzelnachweise

  1. About Us. In: HonestReporting. Abgerufen am 18. November 2025: „[T]he mission of HonestReporting is to ensure truth, integrity and fairness, and to combat ideological prejudice in journalism and the media, as it impacts Israel.“
  2. Yonoson Rosenblum: Rav Noach Weinberg. Mosaica Press, Jerusalem 2020, ISBN 978-1-946351-87-6, S. 495–497.
    Shraga Simmons: 25 Years Ago: Planting the Seeds of HonestReporting. In: HonestReporting. 1. Oktober 2025, abgerufen am 17. November 2025.
    Larry Ben-David: Turkey and Armenia: What Jews should do. In: Jerusalem Post. 4. September 2007, abgerufen am 18. November 2025.
  3. Afnan Abu Yahya: المنظمات الإسرائيلية غير الحكومية: ذراع آخر للإبادة. In: 7iber. 3. März 2024, abgerufen am 17. November 2025.
    Jonah Corne, Shiri Pasternak: On CBC media capitualtion and HonestReporting Canada. In: Canadian Dimension. 27. Mai 2024, abgerufen am 18. November 2025.
  4. About Us. In: HonestReporting. Archiviert vom Original am 10. Oktober 2023; abgerufen am 17. November 2025.
    Vergleiche Luke Ottenhof: This Nonprofit Is Silencing Palestinian Journalists. In: Study Hall. 5. Juni 2023, abgerufen am 17. November 2025.
    Inside HonestReporting: The Israeli Watchdog Shaping Gaza War Coverage and Endangering Journalists. In: Misbar. 27. Juli 2025, abgerufen am 18. November 2025.
    Zu Hoffman vergleiche auch Aviv Bushinsky and Gil Hoffman are Interviewed on Israel’s Political Climate in June 2022. In: Media Central. 20. Juni 2022, abgerufen am 17. November 2025.
    Zu Plosker vergleiche auch Dispatches (Channel 4): Inside Britain’s Israel Lobby 2009 (ab 0:41:04) auf YouTube, 1. September 2013, abgerufen am 17. November 2025 (englisch; Laufzeit: 48:26 min).
  5. Davide Mastracci: Meet The Billionaire-Funded Pro-Israel Group Influencing Media. In: The Maple. 29. Januar 2025, abgerufen am 17. November 2025.
    Zu Fegelman vergleiche auch Bradley Martin: HonestReporting Canada: „We Want To Create A Digital Army For Israel“. In: The J. 13. Juli 2023, archiviert vom Original am 27. November 2023; abgerufen am 17. November 2025.
  6. Siehe den Videobeleg in Jessica Buxbaum: „Honest“ Reporting: Meet the Israel-linked Pressure Group Getting Palestinian Journalists Fired. In: Mint Press News. 8. November 2022, abgerufen am 18. November 2025.
    Vergleiche Inside HonestReporting: The Israeli Watchdog Shaping Gaza War Coverage and Endangering Journalists. In: Misbar. 27. Juli 2025, abgerufen am 18. November 2025.
  7. David Leigh: Media manipulators. In: The Guardian. 22. Februar 2001, abgerufen am 17. November 2025.
    Mike Berry: Reporting on Contested Territory: Television News Coverage of the Israel-Palestien Conflict. 2004, S. 189 (gla.ac.uk [PDF] Dissertation, University of Glasgow).
  8. Brian Sewell: Bible stories. In: Evening Standard. 31. Oktober 2000, abgerufen am 17. November 2025: „Had I been born a Palestinian, my parents deprived of hereditary land, driven back into the Gaza strip that was once the territory of ancient Philistines, cut off from the Holy Places of Islam, denied education, medicine, hope, I have equally no doubt that I would be as frustrated and enraged at my virtual imprisonment in the Third World as any young man in Gaza now, and that I too would be out on the streets with stones in hand, perhaps even driven to lynch if the opportunity occurs.“
  9. Brian Sewell: Bible stories. In: Evening Standard. 31. Oktober 2000, abgerufen am 17. November 2025: „If ever there were an instrument of International Jewry, it is the exploitation of the Holocaust to neuter opposition from the reasonable man.“
  10. Sewell's Sewer. In: HonestReporting. 13. November 2000, abgerufen am 17. November 2025: „Sewell also refers to ‚International Jewry,' a phrase popularized by the anti-Semitic text, the ‚Protocols of the Elders of Zion,' and used regularly by Adolf Hitler and every anti-Semite since.“
  11. Sewell's Sewer. In: HonestReporting. 13. November 2000, abgerufen am 17. November 2025: „Sewell then justifies lynching by saying that he would perhaps have done it himself in the same position.“
  12. Poor Standards in London. In: HonestReporting. 8. November 2000, abgerufen am 17. November 2025.
  13. Max Hastings in Complaints Pour in over Sewell's Views on Israel. In: Evening Standard. 3. November 2000, abgerufen am 17. November 2025: „[…] I will always defend the right of journalists to express such opinions. I would be very sad to believe that members of the Jewish community take a view that Israel and the Middle East are subjects which must somehow be ring-fenced as unfit for open discussion.
    It debases the cause of Israel, and of the Jewish people, to equate criticism of Israel's political and military policies with anti-Semitism. I personally believe that Israel's policy towards the occupied territories is seriously misguided, and I have always thought Jewish settlement on the West Bank a tragic error for Israel and for the Middle East. I would be saddened if anyone was stupid enough to suggest that this makes me an anti-Semite.“
  14. Sewell and Israel. In: Evening Standard. 6. November 2000, abgerufen am 17. November 2024: „[T]he response from London's Jewish community to his hostile remarks about Israel last week has been exceptionally strident. Readers have accused Mr Sewell (and the Evening Standard) of anti-semitism, threatened boycotts and so on, following his criticisms of Israel's behaviour in the Occupied Territories. Hundreds of Jewish readers have written in, some as a result of an energetically-organised campaign. [… I]t would be a sad day for us all if it seemed that British Jewry, or even a substantial part of it, was demanding that the behaviour of the Israeli government should be ring-fenced, and not subject to the same analysis and criticism as that of any other administration in the world, including our own. [… T]he Israeli government is conducting an intensely controversial policy towards the Palestinians, of which many Jews are as critical as many Gentiles. Mr Sewell is perfectly entitled to his view. We will always uphold his right to express it.“
  15. Simon Sebag Montefiore: Why I think Brian Sewell is wrong about Israel. In: Evening Standard. 7. November 2000, abgerufen am 17. November 2025.
  16. William Dalrymple: Dissenting View. In: Evening Standard. 7. November 2000, abgerufen am 17. November 2025.
  17. David Leigh: Media manipulators. In: The Guardian. 22. Februar 2001, abgerufen am 17. November 2025.
  18. Form 990 for period ending December 2001 | OMB No 1545-0047. In: Nonprofit Explorer. Abgerufen am 17. November 2025.
    John Pilger: Palestinians Are Not Alone. In: Arab News. 10. Oktober 2002, abgerufen am 18. November 2025.
    Bitte K. Emberland: Beskyldes for jødehat. In: Journalisten. 31. Mai 2002, abgerufen am 18. November 2025.
  19. The 30-plus most influential Jews in America. In: Cleveland Jewish News. 27. Dezember 2001, abgerufen am 18. November 2025.
  20. a b Robert Fisk: CNN caves in to Israel over its references to illegal settlements. In: Independent. 3. September 2001, abgerufen am 18. November 2025.
    Miriyam Aouragh: Palestine Online. Cyber Intifada and the Construction of a Virtual Community, 2001–2005. 2008, S. 228 (uva.nl [PDF] Dissertation, Universiteit van Amsterdam).
  21. When CNN is the Story. In: HonestReporting. 30. Juni 2002, abgerufen am 18. November 2025.
    Vergleiche Jaleh Bisharat: Palestine and Main Street, U.S.A.: Transforming American Public Opinion. In: Journal of Palestine Studies. Band 35, Nr. 3, 2006 (palestine-studies.org).
    Nick Davies: Flat Earth News. Chatto & Windus, London 2008, ISBN 978-0-7011-8145-1, S. 124 (archive.org).
  22. CNN Finally Gets the Message. In: HonestReporting. 10. September 2001, abgerufen am 18. November 2025.
    Vergleiche auch Rachel Coen: Euphemisms for Israeli Settlements Confuse Coverage. In: FAIR. 1. August 2002, abgerufen am 18. November 2025.
  23. Sven E. Omdal: Jødehatere med pressekort? In: Stavanger Aftenblad. 18. Mai 2002, abgerufen am 18. November 2025.
  24. Davide Mastracci: Meet The Billionaire-Funded Pro-Israel Group Influencing Media. In: The Maple. 29. Januar 2025, abgerufen am 17. November 2025.
  25. Our History. In: HonestReporting. Archiviert vom Original am 1. Juli 2008; abgerufen am 18. November 2025.
  26. Bad news all in a day’s work for editor Simon. In: HonestReporting. 28. Juli 2006, archiviert vom Original am 25. November 2009; abgerufen am 18. November 2025.
    Vergleiche Nick Davies: Flat Earth News. Chatto & Windus, London 2008, ISBN 978-0-7011-8145-1, S. 123 (archive.org).
  27. Michael Tasseron: Reporting Under the Microspcope in Israel-Palestine and South Africa. In: Journalism Practice. Band 17, Nr. 5, 2023, S. 970–990, hier 975, doi:10.1080/17512786.2021.1966643.
    Marshall Soules: Media, Persuasion and Propaganda. Edinburgh University Press, Edinburgh 2015, ISBN 978-0-7486-4416-2, S. 205 f.
    Ähnlich Matt Carlson: Journalistic Authority. Legitimating News in the Digital Era. Columbia University Press, New York 2017, ISBN 978-0-231-17444-2, S. 166: „The intent of these groups is twofold: to pressure journalists into altering their coverage and to cater to their own interpretive communities. For example, the website HonestReporting.com, which ‚monitors the news for bias, inaccuracy, or other breach of journalistic standards in coverage of the Arab-Israeli conflict,‘ promotes news coverage from a pro-Israel perspective by chastising major news outlets that fail to do so.“
    Sut Jhally, Bathsheba Ratzkoff: Peace, Propaganda And The Promised Land U.S Media & the Israeli Palestinian Conflict 2004 (ab 0:14:39) auf YouTube, 20. Juli 2014, abgerufen am 18. November 2025 (englisch; Laufzeit: 71:01 min).
  28. Cheryl A. Rubenberg: The Palestinians. In Search of a Just Peace. Lynne Rienner Publishers, Boulder, London 2003, ISBN 978-1-58826-200-4, S. 290 f.
    American Jewish Organizations. In: Cheryl A. Rubenberg (Hrsg.): Encyclopedia of the Israeli-Palestinian Conflict. Vol. I. Lynne Rienner Publishers, Boulder, London 2010, ISBN 978-1-58826-686-6, S. 31.
    Luke Ottenhof: This Nonprofit Is Silencing Palestinian Journalists. In: Study Hall. 5. Juni 2023, abgerufen am 17. November 2025.
    Davide Mastracci: Meet The Billionaire-Funded Pro-Israel Group Influencing Media. In: The Maple. 29. Januar 2025, abgerufen am 17. November 2025.
  29. Articles by: HonestReporting Staff. In: The Algemeiner. Abgerufen am 17. November 2025.
    Vergleiche Luke Ottenhof: This Nonprofit Is Silencing Palestinian Journalists. In: Study Hall. 5. Juni 2023, abgerufen am 17. November 2025.
  30. Inside HonestReporting: The Israeli Watchdog Shaping Gaza War Coverage and Endangering Journalists. In: Misbar. 27. Juli 2025, abgerufen am 18. November 2025.
  31. Davide Mastracci: Charities are Paying Student Journalists For „Pro-Israel Content“. In: The Maple. 9. April 2024, abgerufen am 18. November 2025.
    Maria Cholakova: HonestReporting Canada is obsessed with The Link. Stop harassing 20-year-old journalists, you’re weird. In: The Link. 14. April 2025, abgerufen am 19. November 2025.
  32. Luke Ottenhof: This Nonprofit Is Silencing Palestinian Journalists. In: Study Hall. 5. Juni 2023, abgerufen am 17. November 2025.
    Davide Mastracci: Meet The Billionaire-Funded Pro-Israel Group Influencing Media. In: The Maple. 29. Januar 2025, abgerufen am 17. November 2025.
  33. How to Monitor The Media. In: HonestReporting Canada. Abgerufen am 17. November 2025: „At the end of the meeting, make them a deal: If they will agree to regular meetings, you will promise to restrain your rapid-response team and to restrict your complaints to only major errors. This takes tremendous pressure off the media, who abhor being flooded with email complaints and all the bad publicity. This also creates an ongoing dialogue, whereby local editors will eventually turn to HonestReporting activists as a resource on the Israeli perspective.“
    Vergleiche Jonathan Goldsbie, Shree Paradkar: Hoisted On Their Own Qatar. In: Short Cuts. 1. Dezember 2022, abgerufen am 17. November 2025. (34:41 min)
    Davide Mastracci: Meet The Billionaire-Funded Pro-Israel Group Influencing Media. In: The Maple. 29. Januar 2025, abgerufen am 17. November 2025.
  34. Problematic Mideast Terms. In: HonestReporting Canada. Abgerufen am 17. November 2025.
    Vergleiche dazu Just Peace Advocates: CRA asked to investigate HonestReporting Canada. In: justpeaceadvocates.ca. 11. Oktober 2024, abgerufen am 17. November 2025: „HRC promotes its own glossary of language that newsrooms and other institutions should use to refer to Palestine, and files complaints to news outlets that do not adhere to it. Much of the glossary contradicts the official terminology prescribed by most news outlets and Canada’s own foreign policy […]“
  35. Luke Ottenhof: This Nonprofit Is Silencing Palestinian Journalists. In: Study Hall. 5. Juni 2023, abgerufen am 17. November 2025.
  36. Daphna Baram: Disenchantment. The Guardian and Israel. Guardianbooks, London 2004, ISBN 978-0-85265-090-5, S. 212 (archive.org).
    Karl Sabbagh: Perils of criticising Israel. In: The BMJ. Band 338, 2009, S. 510 f., doi:10.1136/bmj.a2066 (bmj.com [PDF]).
    Rahaf Farawi: CBC’s Palestine Exception. In: Review of Journalism. 15. Juni 2022, abgerufen am 17. November 2025.
    Samira Mohyeddin und Éric-Pierre Champagne in Loubna Chlaikhy: Investigation – Journalists Denounce Pressure From teh Pro-Israel Group Honest Reporting Canada. 22. Oktober 2024, abgerufen am 18. November 2025.
    Shenaz Kermalli in Sarah Samuel: We spoke to 10 Canadian journalists at mainstream media about what it’s been like covering Gaza. In: Richochet. 14. August 2024, abgerufen am 17. November 2025.
  37. Zum Beispiel Daphna Baram: Disenchantment. The Guardian and Israel. Guardianbooks, London 2004, ISBN 978-0-85265-090-5, S. 199–201, 206 f. (archive.org).
    John Pilger: Freedom Next Time. Black Swan, London 2007, ISBN 978-0-552-77332-4, S. 188–190 (archive.org).
    Nick Davies: Flat Earth News. Chatto & Windus, London 2008, ISBN 978-0-7011-8145-1, S. 123–125 (archive.org).
    Karl Sabbagh: Perils of criticising Israel. In: The BMJ. Band 338, 2009, S. 509–511, doi:10.1136/bmj.a2066 (bmj.com [PDF]).
    Iman Kassam: Why I Left CTV News: the Fight for Press Freedom in Canada. In: Martin Lukacs, Dania Majid, Jason Toney (Hrsg.): When Genocide Wasn’t News. How Canadian media covered up the destruction of Gaza. Breach Books, Montreal 2025, ISBN 978-1-06-935783-0, Kap. 7 (Frei zugänglich auf TheRover.ca).
    Maria Cholakova: HonestReporting Canada is obsessed with The Link. Stop harassing 20-year-old journalists, you’re weird. In: The Link. 14. April 2025, abgerufen am 19. November 2025.
  38. Zum Beispiel Luke Ottenhof: This Nonprofit Is Silencing Palestinian Journalists. In: Study Hall. 5. Juni 2023, abgerufen am 17. November 2025: „At times, their campaigns may be justified: for example, they brought attention to a New York Times freelancer in Gaza who voiced support for Hitler and killing Israelis. But more often than not, journalists have faced dismissal because of their criticism of the Israeli state and its oppression of the Palestinian people.“
    William Audureau: Photojournalists 'embedded' with Hamas on October 7: Heavy but unsubstantiated Israeli accusations. In: Le Monde. 11. November 2023, abgerufen am 17. November 2025: „[T]his is not a journalistic site, but rather a pro-Israeli advocacy group, which sometimes spreads propaganda, such as the idea that images of Palestinian victims are staged to manipulate international opinion.“
  39. Vergleiche zum Beispiel Rahaf Farawi: CBC’s Palestine Exception. In: Review of Journalism. 15. Juni 2022, abgerufen am 17. November 2025.
    Davide Mastracci: Toronto Star Deletes „Palestine“ After Complaint From Israel Lobby. In: The Maple. 29. September 2022, abgerufen am 17. November 2025.
  40. Pallywood. In: HonestReporting. Abgerufen am 19. November 2025.
    Vergleiche zu einzelnen Meldungen Adi Kuntsman, Rebecca L. Stein: Digital Militarism. Israel’s Occupation in the Social Media Age. Stanford University Press, Stanford 2015, ISBN 978-0-8047-8567-9, S. 64–66.
    „Pallywood“: Israel accuses enemies of fake casualties. In: News.com.au. 16. November 2012, abgerufen am 19. November 2025.
  41. Rebecca L. Stein: Screen Shots. State Violence on Camera in Israel and Palestine. Stanford University Press, Stanford 2021, ISBN 978-1-5036-2803-8, S. 95–99.
    Nikki M. Ramirez: No, Palestinians are Not Faking the Devastation in Gaza. In: RollingStone. 3. November 2023, abgerufen am 19. November 2025.
    Mathieu von Rohr: Die Palästinenser hungern, und Israel startet eine Propagandaoffensive. In: Spiegel. 29. Juli 2025, abgerufen am 19. November 2025.
  42. Lena Gaber: Manufacturing Victimhood: How Hamas Manipulates Global Sympathy. In: HonestReporting. 5. März 2025, abgerufen am 18. November 2025.
    Mike Fegelman: The evidence is clear – there is no famine in Gaza. In: National Post. 21. Juni 2024, abgerufen am 18. November 2025.
    Vergleiche Wesam Abo Marq: Famine Haunts the People of Gaza. Israel Is Trying to Convince You It’s Fake. In: The Intercept. 7. Mai 2025, abgerufen am 18. November 2025.
  43. Zum Beispiel Monir Ghaedi: Faktencheck: Netanjahus Desinformation über Hunger in Gaza. In: Deutsche Welle. 1. August 2025, abgerufen am 18. November 2025.
    Madison Czopek: Netanyahu’s „no starvation in Gaza“ statement contradicts extensive evidence of hunger crisis. In: Politifact. 29. Juli 2025, abgerufen am 18. November 2025.
    Marc Dimpfel: Um den Hunger in Gaza tobt ein Propaganda-Kampf. In: ntv. 7. August 2025, abgerufen am 18. November 2025.
  44. Ari Paul: Smearing Photojournalists as Hamas Collaborators Gets Them Added to a Hit List. In: FAIR. 16. November 2023, abgerufen am 18. November 2025.
    Seth Stern: Disinformation campaign puts journalists’ lives at risk in Gaza. In: Freedom of the Press Foundation. 10. November 2023, abgerufen am 18. November 2025.
  45. Dan Friedman: US and Israeli Politicians Amplify Bogus Claims of Media Complicity in Hamas Attack. In: Mother Jones. 11. November 2023, abgerufen am 17. November 2025.
    Emran Feroz: Fotografen, die den Terror der Hamas zeigen, müssen keine Komplizen der Hamas sein. In: Übermedien. 14. November 2023, abgerufen am 17. November 2025.
    Zum einzigen Indiz – einem Video, auf dem einer der Journalisten angeblich mit einer Granate spielte (siehe Reuters and Getty Images Give Platform to Gaza Photojournalist Kissed by Hamas’ Sinwar. In: Honest Reporting. 6. März 2025, abgerufen am 17. November 2025.) – vergleiche Anaïs Condomines, Jacques Pezet, Florian Gouthière: Des photojournalistes travaillant pour CNN, AP ou le „New York Times“ accompagnaient-ils le Hamas lors du massacre du 7 octobre? In: Libération. 9. November 2023, abgerufen am 18. November 2025.
    Erman Hillis: Israel Incited Against Hassan Eslaiah With Disinformation, Then Killed Him. In: Misbar. 15. Mai 2025, abgerufen am 17. November 2025.
  46. Broken Borders: AP & Reuters Pictures of Hamas Atrocities Raise Ethical Questions. In: HonestReporting. 8. November 2023, abgerufen am 18. November 2025.
    Vergleiche Afnan Abu Yahya: المنظمات الإسرائيلية غير الحكومية: ذراع آخر للإبادة. In: 7iber. 3. März 2024, abgerufen am 17. November 2025.
    Misbar: Lobby Groups Intensify Efforts To Shape Media Narrative for Israel During Gaza War. In: Misbar. 9. Oktober 2024, abgerufen am 18. November 2025.
  47. Proisraelische NGO erhebt Vorwürfe gegen Agenturfotografen aus Gaza. In: Spiegel. 9. November 2023, abgerufen am 17. November 2025.
    Jonathan Shamir: Israel’s War on Journalists. In: Jewish Currents. 15. November 2023, abgerufen am 19. November 2025.
    Misbar: Lobby Groups Intensify Efforts To Shape Media Narrative for Israel During Gaza War. In: Misbar. 9. Oktober 2024, abgerufen am 18. November 2025.
    Kill the Witness, Hide the Crimes. Israel’s Campaign of Silencing Palestinian Journalists and Media Workers to Conceal the Gaza Genocide. 7 October 2023 – 30 June 2025. In: Al Mezan Center for Human Rights. 2025, S. 6–8, abgerufen am 19. November 2025.
  48. Danny Danon: X-Post vom 9. November 2023. Archiviert vom Original am 10. November 2023; abgerufen am 17. November 2025.
    Vergleiche Matt Growcoot: Israel Threatens to „Eliminate“ Photojournalists Who Documented October 7 Attack. In: PetaPixel. 13. November 2023, abgerufen am 17. November 2025.
    Inside HonestReporting: The Israeli Watchdog Shaping Gaza War Coverage and Endangering Journalists. In: Misbar. 27. Juli 2025, abgerufen am 18. November 2025.
  49. Statement on Yousef Masoud. In: New York Times. 9. November 2023, abgerufen am 17. November 2025.
    Vergleiche Proisraelische NGO erhebt Vorwürfe gegen Agenturfotografen aus Gaza. In: Spiegel. 9. November 2023, abgerufen am 17. November 2025.
  50. Inside HonestReporting: The Israeli Watchdog Shaping Gaza War Coverage and Endangering Journalists. In: Misbar. 27. Juli 2025, abgerufen am 18. November 2025.
  51. Vergleiche Mariam Mushtaha: Striking a Hospital to Kill a Journalist: The Assassination of Hassan Eslaiah. In: Washington Report On Middle East Affairs. 14. Oktober 2025, abgerufen am 17. November 2025.
  52. Israel Defense Forces: X-Post vom 7. April 2025. 7. April 2025, archiviert vom Original am 7. April 2025; abgerufen am 17. November 2025.
  53. Zum Beispiel IDF targets Hamas terrorist who documented breach on Oct. 7, posed as journalist. In: The Jerusalem Post. 7. April 2025, abgerufen am 17. November 2025.
    Shenaz Kermalli in Elisha Ben Kimon: Killing confirmed: Hamas terrorist who posed as journalist, broadcast live footage from Oct. 7 attack eliminated. In: Ynet. 14. Mai 2025, abgerufen am 17. November 2025.