Aish (Organisation)

Aish
Rechtsform Vereinigung ohne Gewinnerzielungsabsicht
Gründung 1974
Gründer Noah Weinberg
Sitz Jerusalem, Israel Israel
Zweck Religiöse Missionsarbeit und Bildung[1]
Vorsitz Yitzchak Berkovitz (Leiter der Jeschiwa)
Geschäftsführung Steven Burg (CEO)
Umsatz
Website aish.com,
aish.co.il,
aish.org.uk,
aish.fr,
aishlatino.com

Aish (hebräisch für „Feuer“) ist eine ultraorthodoxe Bildungs- und Missions-Bewegung mit Sitz in Jerusalem. Sie wurde 1974 von Rabbiner Noah Weinberg gegründet mit dem Ziel, säkulare Juden zum orthodoxen Judentum zu bekehren. Die Organisation betreibt weltweit 33 Zweigstellen, überwiegend im anglophonen Raum, und die stark frequentierte Website Aish.com.

Aish ist bekannt für ihre Missionsarbeit an jungen Backpackern und Touristen sowie für ihre Bildungsprogramme, die moderne Naturwissenschaften mit orthodoxer Theologie verbinden. Die Ausbildung in der Jerusalemer Jeschiwa umfasst unter anderem das „Discovery Seminar“ mit Gottesbeweisen und einer Theorie zu Bibelcodes. Die Organisation wird wissenschaftlich teils aufgrund ihrer Rekrutierungsmethoden, ihres Fundamentalismus und ihres apokalyptischen Weltbilds als neue religiöse Bewegung eingeordnet, was jedoch umstritten ist.

Neben der religiösen Arbeit hat Aish mehrere politisch ausgerichtete Projekte gegründet oder ist eng mit ihnen verbunden, darunter sicher HonestReporting (Medienkritik) und die Hasbara Fellowships (Campus-Aktivismus) sowie wahrscheinlich das Clarion Project (Islamkritik); mutmaßlich auch Canary Mission (Online-Blacklisting). Diese Projekte werden von Kritikern als Teil pro-israelischer oder islamfeindlicher Advocacy-Netzwerke eingeordnet. Die Organisation selbst beschreibt sich als unpolitisch.

Entstehung, Ausbildung und Ideologie

Entstehung

Die Ursprünge von Aish liegt in der Gründung der JeschiwaAish HaTorah“ („Feuer der Tora“) durch Noah Weinberg in Jerusalem (Israel) um 1974. Weinberg, ein ultraorthodoxer Rabbiner aus den USA, war zur Überzeugung gelangt, die westliche Gesellschaft sei eine „kranke“ Gesellschaft[2] und Juden begingen „spirituellen Selbstmord“, wenn sie nicht-Juden heirateten.[3] In den 1960ern emigrierte er daher nach Israel mit dem vorgefassten Plan, dort eine Talmudschule zu gründen, die vom Judentum entfremdete Jugendliche wieder bekehren sollte.[4]

Nach zwei gescheiterten Versuchen um 1967 und 1970 unternahm er 1972 gemeinsam mit weiteren Rabbinern einen dritten Anlauf mit der Jeschiwa Ohr Someyach, die wie später Aish HaTorah speziell für frisch eingewanderte Juden konzipiert war. Davon abgesehen jedoch beabsichtigten Weinbergs Kollegen, Ohr Someyach als reguläre Jeschiwa auszugestalten, wohingegen Weinberg gezielt „Revolutionäre“ ausbilden wollte, die für das Judentum „kämpfen“ würden. Aus diesem Grund verließ er 1974 Ohr Someyach und gründete mit Aish HaTorah seine vierte und letzte Jeschiwa.[5]

Ein Jahr nach der Gründung gesellte sich der (später für seinen Bestseller Genesis and the Big Bang[6] bekannte) Physiker Gerald Schroeder zu ihm, ursprünglich ein wenig spiritueller US-amerikanischer Jude, der jedoch beim Zünden einer Wasserstoffbombe ein Bekehrungserlebnis erfahren hatte und kurz darauf nach Israel emigriert war. Gemeinsam mit weiteren, die sich ihnen anschlossen, entwickelten sie ein Ausbildungsprogramm, das moderne Naturwissenschaften in die Talmudschule integrierte, Gottesbeweise und die Vereinbarkeit des jüdischen Glaubens mit der Wissenschaft betonte und wiederholt auf Albert Einstein als Vorbild verwies.[7]

Ausbildung

Angeboten wurden in der Jeschiwa verschiedene Kurse, darunter ein einmonatiger Einsteigerkurs, bei dem man zu jedem Zeitpunkt beginnen konnte, und am Ende ein Ausbildungskurs zum Rabbiner, zu dem man zugelassen werden konnte, nachdem man mehrere Jahre an der Jeschiwa verbracht hatte.[8] Außerdem in das Ausbildungsprogramm integriert wurde 1983 das besonders stark nachgefragte „Discovery Seminar“, ein ursprünglich von zwei Chemikern entwickeltes Seminar, das die Existenz Gottes beweisen soll.[9] In dieses wiederum integriert wurde die Theorie der Bibelcodes, auf die Weinberg ebenfalls in den 80ern gestoßen war[10] – eine Theorie, laut der sich mit der Technik der Dekodierung von Intervallcodes geheime Botschaften in der hebräischen Bibel entdecken lassen.[11] Mit dieser Theorie sollte erstens gezeigt werden, dass orthodoxes Judentum rational sei, und zweitens, dass man dieses an Aish HaTorah auf rationale Weise vermittelt bekomme.[12] Eine weitere Spezialität von Aish sind die „48 Wege“, eine Text-Serie Weinbergs über 48 Haltungen, die dazu führen sollen, „in jeder Facette des Lebens erfolgreich zu sein“.[13]

Zielgruppe von Aish HaTorah sind Backpacker, Touristen und „wurzellose junge Männer mit Interesse an neuen Erfahrungen, keine religiösen Suchenden“.[14] Diese werden (typischerweise an der Klagemauer) zunächst zu einer Mahlzeit oder einer kostenfreien Übernachtung eingeladen, dort dann eingeladen, für eine längere Zeit zum Studieren zu bleiben,[15] und schließlich mit Nachdruck zum noch längeren Bleiben gebracht:

„Aish HaTorah zwingt keinen seiner Studierenden, im Programm der Jeschiwa zu bleiben. Studierende werden allerdings aggressiv ermutigt, in Aish HaTorah zu bleiben und davon abzusehen, in die ‚säkulare Welt‘ zurückzukehren – auch, wenn dies bedeutete, zu einer akkreditierten US-amerikanischen Universität zurückzukehren. Aish HaTorah-Lehrer versuchen, Studierende dazu zu überreden, nicht zu gehen, und wenn auch sicher nicht mit physischer Gewalt gedroht wird, kommen doch oft moralische Argumente zum Einsatz und großer Druck wird ausgeübt, bei der Herde zu bleiben. Studierende werden oft daran erinnert, dass ein ‚spiritueller Holocaust‘ an der jüdischen Gemeinschaft [=die Heirat von nicht-Juden][16] stattfindet, und darauf hingewiesen, Aish HaTorah zu verlassen würde zu diesem Problem beitragen.“

Aaron J. Tapper: The „Cult“ of Aish Hatorah[17]

Der Ausbildungskurs für Rabbiner legt seinen Schwerpunkt untypischerweise nicht auf Bibel und jüdische Religionswissenschaft, sondern auf Öffentlichkeits- und Missionsarbeit. Fertig ausgebildete Aish-Rabbiner bleiben für gewöhnlich entweder an der Jerusalemer Jeschiwa, wechseln an eine weitere Einrichtung von Aish (siehe unten) oder gründen eine neue Einrichtung.[18]

Ideologie

An weiteren für Aish HaTorah charakteristischen Überzeugungen zählt der Judaist Aaron H. Tapper[19] auf:[20]

  • Fundamentalistische Theologie: Die Tora ist das authentische Wort Gottes, das Mose wirklich und wörtlich auf dem Berg Sinai übermittelt worden sei. Diesem wörtlich zu nehmenden[21] Wort Gottes ist Glaube zu schenken. Wer dies tut, gehört zur Tora-observanten Welt; auf der anderen Seite, jenseits eines tiefen Grabens, liegt die säkular(isiert)e Welt wie insbesondere die unmoralische westliche Welt.
  • Apokalyptisches Weltbild. Laut Tapper wird nach dem Glaubenssystem von Aish HaTorah das „Weltende“ anbrechen, wenn der Messias auf Erden erscheint. Dieser wird die Menschheit lehren, die Tora zu achten. Nach der Darstellung von Matthew C. Williams dagegen ist die Aish-Apokalyptik vom Kookismus geprägt, also einer religiös überformten Variante des Zionismus, laut der die von Gott verheißene Erlösung des jüdischen Volkes darin liege, aus der Diaspora nach Israel zurückzukehren. Für eine solche Apokalyptik seien die Aish-Lehrkräfte empfänglich gewesen, da viele von ihnen in einem Wohngebiet radikaler israelischer Siedler südlich von Nablus lebten.[22] Der Text zum Thema auf Aish.com reflektiert beide Varianten.[23]
  • Autoritätsglaube und Abwertung Andersdenkender: Studierende an der Jeschiwa haben sich der religiösen Autorität der Aish HaTorah-Lehrkräfte zu unterwerfen. Deren Lehre steht dem ultraorthodoxen Judentum am nächsten; Überzeugungen anderer jüdischer Denominationen seien unrichtig.

Weil Aish-Studierende außerdem in der Regel einen kommunalen Lebensstil pflegen und (günstig oder kostenfrei) in der Jeschiwa schlafen und essen, betrachten Tapper und andere[24] Aish HaTorah als neue religiöse Bewegung. Diese Interpretation wird nicht von allen geteilt:[25] Steven Bayme vom American Jewish Committee[26] wendet ein, Aish HaTorah eigneten nicht die für neue religiöse Gemeinschaften typischen Charakteristika eines Personenkults (den Tapper ebenfalls festzustellen glaubt), der Gehirnwäsche und der Unfreiheit, die Einrichtung verlassen zu können.[27]

Internationale Aktivitäten und Spin-Offs

Outreach Centers

Mit der Zeit wuchs Aish HaTorah und expandierte unter dem Namen „Aish“. Laut Jahresbericht sollen 2024 allein in der Jerusalemer Zentrale 54.000 Studierende an Aish-Bildungsprogrammen teilgenommen haben.[28] Fertig ausgebildete Rabbiner gründeten neue Einrichtungen („outreach centers“) vor allem im anglophonen Sprachraum,[29] beginnend 1979 mit St. Louis (Missouri).[30] Stand 2025 hat Aish nach eigenen Angaben[31] insgesamt 33 Stellen, nämlich neben der Zentrale in Jerusalem und einer weiteren Zweigstelle in Tel Aviv

In diesen werden ebenfalls Einsteigerkurse angeboten; von diesen aus gestalten Aish-Rabbiner ihre Öffentlichkeits- und Missionsarbeit, außerdem veranstalten Zweigstellen einmalige Veranstaltungen namens „shabbatonim“.[33]

Aish.com

Aish.com ist die zentrale Internetpräsenz der gesamten Bewegung. Bereits im Jahr 2000 gegründet,[34] entwickelte sie sich zu einer der am stärksten frequentierten Websites mit Informationen über das Judentum.[35] Laut dem Jahresbericht 2024 verzeichnet sie rund 14,7 Millionen Seitenaufrufe jährlich.[36] Die meisten Redakteure von Aish.com sind ausgebildete Aish-Rabbiner; auch für spontane religiöse und ethische Fragen steht in der Sektion „Ask the Rabbi“ ein Team von Rabbinern bereit,[37] das eigens für den Betrieb der Seite abgestellt wurde und so über die Jahre eine umfangreiche Knowledge Base an Aish-Interpretationen religiöser und moralischer Fragen aufgebaut hat.[35] Zielgruppe sind (auch aus theologischen Gründen) nicht orthodoxe Juden, sondern konfessionslose Juden, die von den Inhalten beeinflusst und für das Judentum begeistert werden sollen.[38]

Nach eigenen Angaben vermeidet Aish.com politische Themen strikt, da es sich nicht um eine politische Organisation handle.[39] Tatsächlich finden sich auf der Website jedoch regelmäßig Beiträge zu politischen Fragen. So verfügt „Ask the Rabbi“ über eine eigene Kategorie zum Nahostkonflikt;[40] zudem existiert mit „Issues“ eine Rubrik, in der wiederholt auch internationale politische Themen kommentiert werden.[41] Die Medienwissenschaftlerin Ruth Tsuria[42] kommt nach einer Analyse der Website zu dem Schluss, dass die digitale Arbeit der „stark pro-israelischen Organisation“ Aish wesentlich von der Vision geprägt sei, Israel zu unterstützen und Juden dem Judentum und Israel anzunähern.[43]

HonestReporting

HonestReporting (HR) wurde um 2000 von drei führenden Mitgliedern von Aish und einem Mitarbeiter der israelischen Botschaft gestartet.[44] Die Organisation beschreibt sich als Medienmonitoring-Projekt, das „Wahrheit, Integrität und Fairness gewährleisten und ideologische Voreingenommenheit im Journalismus bekämpfen“ will, soweit diese Israel betrifft.[45]

HR koordiniert Medienkritik durch umfangreiche Mailinglisten und Social-Media-Kanäle und ruft Empfänger und Follower auf, nach als israelkritisch empfundener Berichterstattung Redaktionen mit Beschwerden zu kontaktieren.[46] Die Organisation verzeichnete bereits früh Erfolge wie etwa 2001 die Änderung der BBC-Terminologie von „Ermordung“ zu „gezielter Tötung“ von Palästinensern und CNNs Verzicht auf die Bezeichnung von Gilo als „Siedlung“.[47] Die zweite Führungsgeneration von HR und HonestReporting Canada ist enger mit dem israelischen Staat als mit Aish verbunden.[48]

Während manche Kritiken von HR als berechtigt eingeschätzt werden,[49] beschreiben Kritiker die Organisation als Lobby-Gruppe, die durch koordinierte Kampagnen eine ausgewogene Darstellung des Nahostkonflikts in den Medien verhindere.[50] Besonders kontrovers war HRs unbelegter Vorwurf im November 2023, palästinensische Journalisten hätten im Voraus vom Terrorangriff vom 7. Oktober gewusst, der von israelischen Politikern aufgegriffen wurde und zur Gefährdung der betroffenen Journalisten führte.[51]

Hasbara Fellowships

Die Hasbara Fellowships wurden 2001 unter Leitung des Aish-Studenten Elliott Mathias gemeinsam von Aish und dem israelischen Außenministerium gegründet.[52] Das Projekt entstand im Kontext verstärkter Israelkritik an US-Universitäten nach der Zweiten Intifada[53] und schloss sich mit weiteren Organisationen zur Israel on Campus Coalition zusammen,[54] die bis 2009 auf 33 Mitgliedsorganisationen anwuchs.[55]

Das Programm richtet sich an bereits engagierte Studierende[56] und umfasst eine 16-tägige Schulungsreise nach Israel. Nach der Reise werden Teilnehmern Gebühren zurückerstattet, wenn sie dokumentierte pro-israelische Aktivitäten durchführen.[57] Hasbara Fellowships organisiert überregionale Kampagnen und dokumentiert in Jahresberichten Aktivitäten gegen die BDS-Bewegung.

2020 wurde bekannt, dass das Projekt vom israelischen Ministerium für strategische Angelegenheiten finanziert wird, das die Gegenkampagne zur BDS-Bewegung koordiniert.[58] Der Aktivist Ali Abunimah und die Lobbyforscher Hil Aked und Grant F. Smith rechnen Hasbara Fellowships auch wegen ihrer Aktivitäten zur Israel-Lobby.[59]

2025 berichtete ein Vertreter der Organisation Israel Ambassadors, dass sie und Hasbara Fellowships seit 2023 kooperierten und jüdischen Aktivismus an amerikanischen Universitäten neu aufstellen wollten.[60]

Das Clarion Project

Das Clarion Project beschreibt sich selbst als „Nonprofit-Organisation, die sich der Aufdeckung und Eindämmung der Bedrohungen durch Extremisten widmet, welche die Sicherheit der USA gefährden“.[61] Es wurde 2006 als „Clarion Fund“ gegründet, um Dokumentarfilme über den Islam zu produzieren.[62] Das Projekt wird häufig eingeordnet als eine zentrale Organisation der „Islamophobie-Industrie“ oder des „Islamophobie-Netzwerks“;[63] in einer Netzwerkanalyse von 970 „islamfeindlichen“ Akteuren durch den Soziologen Oliver Wäckerlig[64] belegte das Clarion Project hinsichtlich der Vernetzungsdichte mit anderen Akteuren den siebten Rang.[65] Im Beirat der Organisation sitzen unter anderem Daniel Pipes (der Gründer des Middle East Forum), Zuhdi Jasser (der Gründer des American Islamic Forum for Democracy) sowie Frank Gaffney, Clare Lopez und Paul E. Valley vom Center for Security Policy, denen ebenfalls häufig eine zentrale Rolle im „Islamophobie-Netzwerk“ zugeschrieben wird.[66]

Aish HaTorah bestreitet Verbindungen zum Clarion Project, da es sich bei Aish HaTorah um eine „Wohlfahrtsorganisation, die unpolitisch bleiben muss“, handle;[67] ebenso weisen umgekehrt Vertreter des Clarion Projects von sich, mit Aish verbunden zu sein.[68] Nachdem jedoch 2008 in den Medien für Aufruhr sorgte, dass die mehrheitlich negativ beurteilte Clarion-Dokumentation Obsession: Radical Islam’s War Against the West[69] an mehrere Millionen US-Haushalte verteilt worden war,[70] wurden nach und nach diverse Querbeziehungen zwischen dem Clarion Project und Aish HaTorah aufgedeckt. Dazu zählen insbesondere:

  • die Rolle des Rabbinern Raphael Shore, der zugleich Gründer des Clarion Projects, Produzent von Obsession und Leiter der internationalen Abteilung von Aish HaTorah war,[71]
  • sowie die Nutzung eines virtuellen Büros als Firmenadresse des Clarion Fund, das ebenfalls in Incorporation-Unterlagen von Aish HaTorah aufgeführt wurde.[72]

Weitere Recherchen identifizierten zusätzliche Überschneidungen.[73] Mehrere Autoren beschreiben das Clarion Project daher nicht als „Spinoff“,[74] sondern schreiben vorsichtiger davon, es habe „(enge) Verbindungen zu Aish“[75] oder sei „personell eng verflochten mit Aish“.[76] Weniger vorsichtige Autoren beschreiben das Clarion Project als eine Frontorganisation, mithilfe derer Aish seine Beteiligung an den Unternehmungen derselben verschleiert.[77]

Stand 2025 listet das Clarion Project neben Obsession sieben weitere Filme, darunter fünf zum Thema „radikaler Islam“.[78]

AishCafe.com / Jerusalem Online University / Unpacked

AishCafe.com

Ein weiteres Projekt von Raphael Shore war AishCafe.com,[79] ein 2007 gestartetes Onlineportal mit Filmen und Quizzen über das Judentum. Nach Absolvierung des gesamten Programms erhielt man zwischen 250 und 300 $ Subvention für eine Reise nach Israel. Integriert war außerdem unter anderem ein Kurs über „Positive Psychologie und Judentum“ von Tal Ben-Shahar, dessen Absolvierung man sich an US-Universitäten anrechnen lassen konnte.[80]

Jerusalem Online University

Bereits AishCafe.com war online als „erste jüdische Online-Universität“ vermarktet worden.[81] Im Frühling 2009 trennte sich Shore von Aish, blieb aber weiter verantwortlich für AishCafe.com, das zur selben Zeit umgebaut wurde zu „JerusalemOnlineUniversity.com“[82] (und kurz nach dem Umbau noch einmal umbenannt wurde zu „Jerusalem Online U“).[79] Für dieses neue Projekt tat Shore sich zusammen mit dem Touro College; das Kursangebot bestand teilweise aus den alten Materialien von AishCafe.com wie dem Kurs über Positive Psychologie, teilweise aus den neuen Kursen „Judaism 101“, „Cinema: the Jewish Lens“ und „Israel Inside/Out“.[83] Für letzteren zeichneten die Jerusalem Online U und das Touro College gemeinsam verantwortlich. Er wurde von Wissenschaftlern als deutlich pro-israelisch eingeschätzt; darüber hinaus unterschied sich die Variante des Kurses an der Jerusalem Online U unter anderem darin von der am Touro College, dass ein zusätzliches Modul über „pro-israelische Interessenvertretung“ („Israel Advocacy“) Teil des Programms war.[79] Hasbara Fellowships, ein anderes Projekt von Aish, setzten ihn als „innovativen Kurs zur Israel-Bildung und zum Training in pro-israelischem Aktivismus“[84] zur Advocacy-Fortbildung ein.[85] Auch er konnte an US-Universitäten angerechnet werden.[79]

2013 wurde das Projekt noch einmal umbenannt in „Jerusalem U“; im selben Jahr ins Angebot integriert wurde das „Gap Year Program“, das zuvor durchgeführt worden war vom David Project (einem Zusammenschluss von pro-israelischen Aktivisten, der von außerhalb von US-Universitäten auf den universitären Kontext einwirkte)[86] und das jährlich mehrere hundert US-amerikanische Studierende erreichte und in Israel auf pro-israelischen Aktivismus vorbereiten sollte.[87] Das letzte Mal Angaben zur Reichweite gemacht werden im Jahresbericht 2017; danach sollen in diesem Jahr 1160 Studierende Jerusalem U-Kurse absolviert und mehr als 550 Studierende am Gap Year-Programm teilgenommen haben.[88]

Unpacked

2019 schließlich startete Jerusalem U – weiterhin unter Führung von Raphael Shore – mit „Unpacked“ ein weiteres Projekt[89] und benannte sich selbst um zu „OpenDorMedia“.[90] Beim neu produzierten Content handelt es sich großenteils um kürzere Videos und Texte über Judentum und Israel, die auf YouTube und die Website von Unpacked eingestellt werden und sich an junge Juden zwischen 13 und 34 richten. Mit diesem Wechsel der Strategie hin zum informellen Lernen soll laut eigenen Angaben auf die veränderten Bedürfnisse der Zielgruppe reagiert werden.[91] Darüber hinaus wird mit dem Programm „Unpacked for Educators“ weiterhin Content für das formale Bildungssystem produziert, das nun aber von jüdischen Lehrern in Klassenzimmern multipliziert werden soll. Mitarbeiter von Unpacked ordnen den Content als „pro-zionistisch“ ein.[92] Eine wissenschaftliche Analyse des Unpacked-Contents liegt bislang nicht vor.

Canary Mission

Möglicherweise ebenfalls ein Aish-Spinoff ist Canary Mission, ein 2015 gestartetes anonymes Online-Projekt, das Dossiers über Personen veröffentlicht, die nach Ansicht der Betreiber „Hass gegen die USA, Israel und Juden an amerikanischen Universitäten“ verbreiten.[93] Die Betreiber sind anonym, jedoch deuten laut mehreren Autoren enge personelle Überschneidungen auf Verbindungen zu Aish hin. Wie beim Clarion Project wird dies auch in diesem Fall von Aish-Vertretern bestritten.[94]

Stand 2025 enthält die Datenbank über 5000 Dossiers, überwiegend zu US-amerikanischen Studierenden und Akademikern.[95] Kritiker bezeichnen Canary Mission als Blacklisting-Projekt, das aus politischen Motiven durch „verleumderische Rufmorde“[96] Karrieren zerstöre. Dokumentiert ist, dass israelische Grenzbehörden und US-Behörden auf die Datenbank zurückgreifen.[97]

Literatur

  • Aaron J. Tapper: The „Cult“ of Aish Hatorah: Ba'alei Teshuva and the New Religious Movement Phenomenon. In: The Jewish Journal of Sociology. Band 44, Nr. 1–2, 2002, S. 5–29 (academia.edu).
  • Matthew C. Williams: American Orthodox Jewish Outreach through Higher Education: Three Strategies for Fashioning a Post-Holocaust Judaism. 2021 (proquest.com – Dissertation, Stanford University).
  • Heidi A. Campbell, Wendi Bellar: Sanctifying the Internet. Aish HaTorah’s Use of the Internet for Digital Outreach. In: Heidi A. Campbell (Hrsg.): Digital Judaism. Jewish Negotiations with Digital Media and Culture. Routledge, New York 2015, ISBN 978-1-315-81859-7.
  • Omid Safi: Who Put Hate in My Sunday Paper? Uncovering the Israeli-Republican-Evangelical Networks behind the „Obsession“ DVD. In: Reza Aslan, Aaron J. H. Tapper (Hrsg.): Muslims and Jews in America. Commonalities, Contentions, and Complexities. Palgrave Macmillan, Cham 2011, ISBN 978-0-230-10861-5.

Anmerkungen

  1. About Aish. In: aish.com. Abgerufen am 12. November 2025.
  2. Janet Aviad: Return to Judaism. Religious Renewal in Israel. University of Chicago Press, Chicago 1983, ISBN 0-226-03236-1, S. 38 f. (archive.org).
  3. Aaron J. Tapper: The „Cult“ of Aish Hatorah: Ba'alei Teshuva and the New Religious Movement Phenomenon. In: The Jewish Journal of Sociology. Band 44, Nr. 1–2, 2002, S. 5–29, hier 8 (academia.edu).
  4. Aaron J. Tapper: The „Cult“ of Aish Hatorah: Ba'alei Teshuva and the New Religious Movement Phenomenon. In: The Jewish Journal of Sociology. Band 44, Nr. 1–2, 2002, S. 5–29, hier 7 (academia.edu).
  5. M. Herbert Danzger: Returning to Tradition. The Contemporary Revival of Orthodox Judaism. Yale University Press, New Haven / London 1989, ISBN 0-300-03947-6, S. 67 f. (archive.org).
  6. Gerald L. Schroeder: Genesis and the Big Bang. Bantam Books, New York 1990, ISBN 0-553-07083-5 (archive.org).
  7. Matthew C. Williams: American Orthodox Jewish Outreach through Higher Education: Three Strategies for Fashioning a Post-Holocaust Judaism. 2021, S. 155–159 (proquest.com – Dissertation, Stanford University).
  8. Aaron J. Tapper: The „Cult“ of Aish Hatorah: Ba'alei Teshuva and the New Religious Movement Phenomenon. In: The Jewish Journal of Sociology. Band 44, Nr. 1–2, 2002, S. 5–29, hier 9 f. (academia.edu).
  9. Yonoson Rosenblum: Rav Noach Weinberg. Mosaica Press, Jerusalem 2020, ISBN 978-1-946351-87-6, S. 359–364.
  10. Matthew C. Williams: American Orthodox Jewish Outreach through Higher Education: Three Strategies for Fashioning a Post-Holocaust Judaism. 2021, S. 159 (proquest.com – Dissertation, Stanford University).
  11. Vergleiche zur Methode John A. Jelinek: Understanding the Bible Code Controversy. In: Journal of Ministry and Theology. Band 2, Nr. 1, 1998 (galaxie.com – Nicht seitenkonkordanter Text frei zugänglich auf academia.edu).
  12. Dana Evan Kaplan: Contemporary Judaim. Transformation and Renewal. Columbia University Press, New York 2009, ISBN 978-0-231-13728-7, S. 296 f. (archive.org).
    Matthew C. Williams: American Orthodox Jewish Outreach through Higher Education: Three Strategies for Fashioning a Post-Holocaust Judaism. 2021, S. 162 (proquest.com – Dissertation, Stanford University).
    Vergleiche ähnlich die Aussage dies Aish-Rabbiners Daniel Mechanic in: Torah Codes and Kiruv Rechokim. In: Jewish Action. 1998 (jewishaction.com): „Codes are one class out of a one-day or weekend-long Discovery seminar that explores the many rational bases for belief in a God-given Torah.“
  13. 48 Ways. In: aish.com. Abgerufen am 11. November 2025: „48 essential avenues to achieve success in every facet of your life“
    Vergleiche Janet Aviad: Return to Judaism. Religious Renewal in Israel. University of Chicago Press, Chicago 1983, ISBN 0-226-03236-1, S. 39 f. (archive.org).
  14. M. Herbert Danzger: Returning to Tradition. The Contemporary Revival of Orthodox Judaism. Yale University Press, New Haven / London 1989, ISBN 0-300-03947-6, S. 124 (archive.org): „The majority of those who enter Aish Hatorah seem to be rootless young men interested in new experience, not religious seekers.“
  15. Dana Evan Kaplan: Contemporary Judaim. Transformation and Renewal. Columbia University Press, New York 2009, ISBN 978-0-231-13728-7, S. 296 (archive.org).
    Aaron J. Tapper: The „Cult“ of Aish Hatorah: Ba'alei Teshuva and the New Religious Movement Phenomenon. In: The Jewish Journal of Sociology. Band 44, Nr. 1–2, 2002, S. 5–29, hier 15 f. (academia.edu).
    Vergleiche den Bericht eines Schülers in Janet Aviad: Return to Judaism. Religious Renewal in Israel. University of Chicago Press, Chicago 1983, ISBN 0-226-03236-1, S. 40 (archive.org): „[W]hen I got to Jerusalem I went to visit the Wailing Wall and got invited – they hang around there looking for unsuspecting tourists to proselytize.“
    Ähnlich Adam S. Ferziger: Beyond Sectarianism. The Realignment of American Orthodox Judaism. Wayne State University Press, Detroit 2015, ISBN 978-0-8143-3953-4, S. 159: „[Aish HaTorah] is best known for its representatives who approach students and travelers who have come to the Wailing Wall and invite them to visit the adjacent yeshiva, as well as for its intensive ‚Discovery‘ seminars aimed at proving God’s existence and the divine authorship of the Torah.“
    Ellen Willis: Next Year in Jerusalem. In: Rolling Stone. 21. April 1977, abgerufen am 11. November 2025: „Most of [Aish HaTorah’s students] – there were around 25 at the time – were young Americans; most had been tourists passing through.“
  16. Aaron J. Tapper: The „Cult“ of Aish Hatorah: Ba'alei Teshuva and the New Religious Movement Phenomenon. In: The Jewish Journal of Sociology. Band 44, Nr. 1–2, 2002, S. 5–29, hier 8.
  17. Aaron J. Tapper: The „Cult“ of Aish Hatorah: Ba'alei Teshuva and the New Religious Movement Phenomenon. In: The Jewish Journal of Sociology. Band 44, Nr. 1–2, 2002, S. 5–29, hier 14 (academia.edu): „Aish Hatorah does not compel any of its students to remain in the yeshiva programme. However, students are often aggressively encouraged to stay at Aish Hatorah and to refrain from returning to the ‚secular world‘, even if this means returning to an accredited university in the United States. Aish Hatorah teachers will attempt to persuade students not to leave and although there is clearly no physical force threatened, moral arguments are often used, and great pressure exerted to remain within the fold. Students are often reminded that there is a ‚spiritual Holocaust‘ taking place against the Jewish community, and told that by leaving Aish Hatorah that will be adding to this problem.“
  18. Aaron J. Tapper: The „Cult“ of Aish Hatorah: Ba'alei Teshuva and the New Religious Movement Phenomenon. In: The Jewish Journal of Sociology. Band 44, Nr. 1–2, 2002, S. 5–29, hier 10 f. (academia.edu).
    Adam S. Ferziger: Beyond Sectarianism. The Realignment of American Orthodox Judaism. Wayne State University Press, Detroit 2015, ISBN 978-0-8143-3953-4, S. 159–161.
  19. Aaron Hahn Tapper. In: University of San Francisco. Abgerufen am 11. November 2025.
  20. Aaron J. Tapper: The „Cult“ of Aish Hatorah: Ba'alei Teshuva and the New Religious Movement Phenomenon. In: The Jewish Journal of Sociology. Band 44, Nr. 1–2, 2002, S. 5–29, hier 12–18 (academia.edu).
  21. Dana Evan Kaplan: Contemporary Judaim. Transformation and Renewal. Columbia University Press, New York 2009, ISBN 978-0-231-13728-7, S. 296 f. (archive.org).
  22. Matthew C. Williams: American Orthodox Jewish Outreach through Higher Education: Three Strategies for Fashioning a Post-Holocaust Judaism. 2021, S. 165–167 (proquest.com – Dissertation, Stanford University).
    Vergleiche auch Jeffrey Goldberg: The Jewish Extremists Behind „Obsession“. In: The Atlantic. 27. Oktober 2008, abgerufen am 11. November 2025.
  23. End of Days. In: aish.com. Abgerufen am 12. November 2025: „[T]he Messiah will come and lead the Jewish redemption. He will inspire all peoples to follow God, rebuild the Temple, gather in any remaining Jewish exiles to Israel, and re-establish the Sanhedrin. […] Despite the gloom, the world does seem headed toward redemption. One apparent sign is that the Jewish people have returned to the Land of Israel and made it bloom again. Additionally, a major movement is afoot of young Jews returning to Torah tradition.“
  24. Zum Beispiel Ruth Tsuria: New Media in the Jewish Bedroom: Exploring Religious Jewish Online Discourse Concerning Gender and Sexuality. 2017, S. 22 (core.ac.uk [PDF] Dissertation, Texas A&M University).
  25. Paul A. Cantz: The Journey of a Lifetime: Transformational Dynamics Among Newly Orthodox Jewish Males. 2008, S. 28 f. (proquest.com – Dissertation, Chicago School of Professional Psychology): „Nevertheless, this position promoted by Tapper and a handful of others is not universally accepted […]“
  26. Steven Bayme. In: AJC. Abgerufen am 11. November 2025.
  27. Steven Bayme: Jewish Arguments and Counterarguments. Essays and Addresses. Ktav Publishing House, The American Jewish Committee, Hoboken 2002, ISBN 0-88125-738-9, S. 269: „Although Aish HaTorah has numerous critics who dismiss its approach, many of their criticisms are unfair. There is no cult of personality, nor are brainwashing techniques utilized. The freedom of the individual to leave at any time is absolute. Gurus are absent, as is physical force.“
  28. Aish: 2024 Annual Report. (PDF) S. 40, abgerufen am 11. November 2025.
  29. Aaron J. Tapper: The „Cult“ of Aish Hatorah: Ba'alei Teshuva and the New Religious Movement Phenomenon. In: The Jewish Journal of Sociology. Band 44, Nr. 1–2, 2002, S. 5–29, hier 8 (academia.edu).
    Reuven Tradburks: Remembering Rav Noach Weinberg – a man of vision. In: The Canadian Jewish News. 6. Februar 2009, abgerufen am 16. November 2025.
  30. Rabbi Chaim Willis. In: aish.com. Abgerufen am 11. November 2025.
  31. Branches. In: aish.com. Abgerufen am 11. November 2025.
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    Beispiel: Aish LA Gets Support from Wiener Family. In: Jewish Journal. 11. März 2022, abgerufen am 11. November 2025: „Aish LA is a local nonprofit with a 40-plus year history in LA, affiliated with Aish HaTorah worldwide. It is dedicated to revitalizing the Jewish people through educational and experiential programs […]“
    Beispiel für ein shabbaton: ein Wochenend-Ausflug gemeinsam mit Rabbinern in ein Adventure Centre: Aish Manchester take 100 away on Student Shabbatonim. In: The Jewish Weekly. 21. November 2022, abgerufen am 11. November 2025.
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    Ruth Tsuria: New Media in the Jewish Bedroom: Exploring Religious Jewish Online Discourse Concerning Gender and Sexuality. 2017, S. 71 (core.ac.uk [PDF] Dissertation, Texas A&M University).
  35. a b Heidi A. Campbell, Wendi Bellar: Sanctifying the Internet. Aish HaTorah’s Use of the Internet for Digital Outreach. In: Heidi A. Campbell (Hrsg.): Digital Judaism. Jewish Negotiations with Digital Media and Culture. Routledge, New York 2015, ISBN 978-1-315-81859-7, S. 75 f.
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  38. Heidi A. Campbell, Wendi Bellar: Sanctifying the Internet. Aish HaTorah’s Use of the Internet for Digital Outreach. In: Heidi A. Campbell (Hrsg.): Digital Judaism. Jewish Negotiations with Digital Media and Culture. Routledge, New York 2015, ISBN 978-1-315-81859-7, S. 74, 84: „Aish.com allows Aish HaTorah the means to meet and influence secular Jews wherever they are. […] The content on the site is geared to getting them excited about Judaism and that there is a place for them in the religion.“
  39. Heidi A. Campbell, Wendi Bellar: Sanctifying the Internet. Aish HaTorah’s Use of the Internet for Digital Outreach. In: Heidi A. Campbell (Hrsg.): Digital Judaism. Jewish Negotiations with Digital Media and Culture. Routledge, New York 2015, ISBN 978-1-315-81859-7, S. 85.
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  43. Ruth Tsuria: New Media in the Jewish Bedroom: Exploring Religious Jewish Online Discourse Concerning Gender and Sexuality. 2017, S. 70 f. (core.ac.uk [PDF] Dissertation, Texas A&M University): „The organization is strongly pro-Israel and sees itself as a ‚Jewish outreach organization‘ […]. That is, their outreach attitude and vision of supporting Israel frames their digital work as they view the Internet as a tool to bring Jews closer to Judaism and to Israel.“
  44. Yonoson Rosenblum: Rav Noach Weinberg. Mosaica Press, Jerusalem 2020, ISBN 978-1-946351-87-6, S. 495–497.
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    Larry Ben-David: Turkey and Armenia: What Jews should do. In: Jerusalem Post. 4. September 2007, abgerufen am 18. November 2025.
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    Davide Mastracci: Meet The Billionaire-Funded Pro-Israel Group Influencing Media. In: The Maple. 29. Januar 2025, abgerufen am 17. November 2025.
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    Luke Ottenhof: This Nonprofit Is Silencing Palestinian Journalists. In: Study Hall. 5. Juni 2023, abgerufen am 17. November 2025.
    Davide Mastracci: Meet The Billionaire-Funded Pro-Israel Group Influencing Media. In: The Maple. 29. Januar 2025, abgerufen am 17. November 2025.
  49. Luke Ottenhof: This Nonprofit Is Silencing Palestinian Journalists. In: Study Hall. 5. Juni 2023, abgerufen am 17. November 2025: „At times, their campaigns may be justified: for example, they brought attention to a New York Times freelancer in Gaza who voiced support for Hitler and killing Israelis. But more often than not, journalists have faced dismissal because of their criticism of the Israeli state and its oppression of the Palestinian people.“
  50. Zum Beispiel Daphna Baram: Disenchantment. The Guardian and Israel. Guardianbooks, London 2004, ISBN 0-85265-090-6, S. 199–201, 206 f. (archive.org).
    John Pilger: Freedom Next Time. Black Swan, London 2007, ISBN 978-0-552-77332-4, S. 188–190 (archive.org).
    Nick Davies: Flat Earth News. Chatto & Windus, London 2008, ISBN 978-0-7011-8145-1, S. 123–125 (archive.org).
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    Iman Kassam: Why I Left CTV News: the Fight for Press Freedom in Canada. In: Martin Lukacs, Dania Majid, Jason Toney (Hrsg.): When Genocide Wasn’t News. How Canadian media covered up the destruction of Gaza. Breach Books, Montreal 2025, ISBN 978-1-06-935783-0, Kap. 7 (Frei zugänglich auf TheRover.ca).
    Maria Cholakova: HonestReporting Canada is obsessed with The Link. Stop harassing 20-year-old journalists, you’re weird. In: The Link. 14. April 2025, abgerufen am 19. November 2025.
  51. Zum Beispiel Proisraelische NGO erhebt Vorwürfe gegen Agenturfotografen aus Gaza. In: Spiegel. 9. November 2023, abgerufen am 17. November 2025.
    Dan Friedman: US and Israeli Politicians Amplify Bogus Claims of Media Complicity in Hamas Attack. In: Mother Jones. 11. November 2023, abgerufen am 17. November 2025.
    Afnan Abu Yahya: المنظمات الإسرائيلية غير الحكومية: ذراع آخر للإبادة. In: 7iber. 3. März 2024, abgerufen am 17. November 2025.
    Kill the Witness, Hide the Crimes. Israel’s Campaign of Silencing Palestinian Journalists and Media Workers to Conceal the Gaza Genocide. 7 October 2023 – 30 June 2025. (PDF) In: Al Mezan Center for Human Rights. 2025, S. 6–8, abgerufen am 19. November 2025.
    Inside HonestReporting: The Israeli Watchdog Shaping Gaza War Coverage and Endangering Journalists. In: Misbar. 27. Juli 2025, abgerufen am 18. November 2025.
  52. Hilary Aked: Israeli state power and the Zionist movement in the UK: the case of the counter-campaign against the Boycott, Divestment and Sanctions (BDS) movement for Palestinian rights. 2017, S. 142 (bath.ac.uk – Dissertation, University of Bath).
  53. Lara Deeb, Jessica Winegar: Resistance to Repression and Back Again: The Movement for Palestinian Liberation in US Academia. In: Middle East Critique. Band 33, Nr. 3, 2024, S. 313–334, hier 317 f., doi:10.1080/19436149.2024.2375669.
    Vergleiche ähnlich bereits Joel Beinin: The new American McCarthyism: policing thought about the Middle East. In: Race & Class. Band 46, Nr. 1, 2004, S. 101–115, hier 109–111, doi:10.1177/0306396804045517.
    Lara Deeb, Jessica Winegar: Anthopology's Politics. Disciplining the Middle East. Stanford University, Stanford 2016, ISBN 978-0-8047-8123-7, S. 19 f. (archive.org).
    Jewish Faculty Network: The CIJA Report: A Pattern of Anti-Palestinian Racism and Genocide Denial at the Centre for Israel and Jewish Affairs. (PDF) Oktober 2025, S. 14, abgerufen am 19. Oktober 2025.
    Zum Kontext vergleiche auch Hasbara Fellowships: Overview. Creating Israel’s Ambassadors on University Campuses. (PDF) Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 12. Juni 2011; abgerufen am 16. November 2025: „In 2001, the Ministry of Foreign Affairs of Israel concluded that the number one failing in Israeli ‚Hasbara‘ (public relations) was on college campuses. Throughout the United States and Canada, anti-Israel student groups, with tens of millions of dollars in assistance from Arab countries, had mobilized and were making campuses very uncomfortable for Jewish students who were not equipped with the knowledge, or the skills to compete.“
  54. Aish HaTorah / Hasbara Fellowships. In: Israel on Campus Coalition. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 14. Juni 2006; abgerufen am 13. November 2025.
    Vergleiche Rahel Musleah: Defending Israel on Campus. In: Hadassah Magazine. April 2011, abgerufen am 19. November 2025.
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  56. Hasbara Fellowships: Empowering Advocates for Israel. In: Hillel at Baruch College. Abgerufen am 13. November 2025: „Hasbara Fellowships is a leading pro-Israel campus activism organization working only with student-leaders who have displayed exceptional leadership on campus.“
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    Vergleiche Scott Boxer: These Hasbara Tours Bribe Jews To Be Pro–Israel and Make Birthright Seem Lefty. In: Forward. 10. Juli 2019, abgerufen am 13. November 2025.
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    Vergleiche auch Zev Stub: From posters to protests, pro-israel US campus leaders take varying paths to shared goal. In: Times of Israel. 31. Dezember 2024, abgerufen am 13. November 2025.
    US students tour Israel to fight disinformation. In: Jewish News Syndiacte. 17. August 2025, abgerufen am 13. November 2025.
  61. About Us. In: Clarion Project. Abgerufen am 12. November 2025: „[…A] Non-Profit Organization Dedicated To Exposing And Reducing The Threats of Extremists Who Threaten the Safety and Security of America“
  62. Oliver Wäckerlig: Vernetzte Islamfeindlichkeit. Die transatlantische Bewegung gegen „Islamisierung“. Events – Organisationen – Medien. Transcript, Bielefeld 2019, ISBN 978-3-8394-4973-8, S. 286 (transcript-verlag.de).
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  65. Oliver Wäckerlig: Vernetzte Islamfeindlichkeit. Die transatlantische Bewegung gegen „Islamisierung“. Events – Organisationen – Medien. Transcript, Bielefeld 2019, ISBN 978-3-8394-4973-8, S. 85 FN 9 (transcript-verlag.de).
  66. Oliver Wäckerlig: Vernetzte Islamfeindlichkeit. Die transatlantische Bewegung gegen „Islamisierung“. Events – Organisationen – Medien. Transcript, Bielefeld 2019, ISBN 978-3-8394-4973-8, S. 159 (transcript-verlag.de).
    Zu Zuhdi Jasser im Beirat vergleiche Adam Serwer: Muslim Group Leader to NYPD: Thanks for Spying on Us. In: Mother Jones. 19. März 2012, abgerufen am 13. November 2025.
  67. Meg Laughlin: Senders of Islam movie „Obsession“ tied to Jewish charity. In: St. Petersburg Times. 26. September 2008, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 4. Dezember 2008; abgerufen am 12. November 2025: „Ronn torossian, spokesman for Aish HaTorah, said that his group would in ‚no way be invovled with Clarion Fund or Obsession because Aish HaTorah is a charity and must remain apolitical.‘“
  68. Sarah Posner: Aish HaTorah’s New „Obsession“. In: Type Investigations. 29. Oktober 2008, abgerufen am 12. November 2025.
  69. Clarion Project: Obsession: Radical Islam's War Against the West - HD Version auf YouTube, 28. Oktober 2015, abgerufen am 13. November 2025 (Laufzeit: 77:10 min).
    Zum Film vergleiche Adam Shatz: Obsession with Islam. In: London Review of Books. Band 30, Nr. 19, 2008 (lrb.co.uk).
    Seth Hettena: Obsession with Controversy. In: Columbia Journalism Review. 21. Oktober 2008, abgerufen am 12. November 2025.
    Nicoletta Karam: The 9/11 Backlash: A Decade of U.S. Hate Crimes Targeting the Innocent. Beatitude Press, Berkeley 2012, ISBN 978-1-4782-3095-3, S. 100 (archive.org).
    Christopher Bail: Terrified. How Anti-Muslim Fringe Organizations Became Mainstream. Princeton University Press, Princeton, Oxford 2015, ISBN 978-0-691-15942-3, S. 83 f.
  70. Zur Verteilaktion vergleiche Eric Gorski: Muslim group seeks probe of „radical Islam“ DVD. In: AP. 24. September 2008, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 27. September 2008; abgerufen am 12. November 2025.
    Kimberly Kindy: Group Swamps Swing States With Movie on Radical Islam. In: Washington Post. 26. Oktober 2008, abgerufen am 12. November 2025.
    John L. Esposito, Ibrahim Kalin: Islamophobia. The Challenge of Pluralism in the 21st Century. Oxford University Press, New York 2011, ISBN 978-0-19-975364-2, S. 83 (archive.org).
    Jack G. Shaheen: Stereotypes in Mass Media. In: Natana J. DeLong-Bas (Hrsg.): The Oxford Encyclopaedia of Islam and Women. Volume 2: Names and Naming – Ziyārah. Oxford University Press, New York 2013, ISBN 978-0-19-976446-4, S. 269 (archive.org).
    Hatem Bazian: The Islamophobia Industry and the Demonization of Palestine: Implications for American Studies. In: American Quarterly. Band 47, Nr. 4, 2015, S. 1057–1066, hier 1062 f., JSTOR:43822939.
  71. Omid Safi: Who Put Hate in My Sunday Paper? Uncovering the Israeli-Republican-Evangelical Networks behind the „Obsession“ DVD. In: Reza Aslan, Aaron J. H. Tapper (Hrsg.): Muslims and Jews in America. Commonalities, Contentions, and Complexities. Palgrave Macmillan, Cham 2011, ISBN 978-0-230-10861-5, S. 23 f.
  72. Nathan Lean: The Islamophobia Industry. How the Right Manufactures Hatred of Muslims. 2. Auflage. Pluto Press, London 2017, ISBN 978-1-78680-135-7, S. 151 f.
    Ali Gharib, Eli Clifton: Neo-cons, Ex-Israeli Diplomats Push Islamophobic Video. In: IPS News. 24. September 2008, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 14. Januar 2009; abgerufen am 12. November 2025.
  73. Zum Beispiel Meg Laughlin: Senders of Islam movie „Obsession“ tied to Jewish charity. In: St. Petersburg Times. 26. September 2008, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 4. Dezember 2008; abgerufen am 12. November 2025.
    Sarah Posner: Aish HaTorah’s New „Obsession“. In: Type Investigations. 29. Oktober 2008, abgerufen am 12. November 2025.
    Eli Clifton: New Evidence Linking Aish HaTorah to Obession. In: LobeLog. 10. November 2008, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 15. Januar 2009; abgerufen am 12. November 2025.
    Eric Clifton: Defender of Clarion Fund Linked Back To Aish HaTorah. In: LobeLog. 23. November 2010, abgerufen am 12. November 2025.
  74. So zum Beispiel J. J. Goldberg: Is Israel Trying to Turn American Jews Into Orthodox Right-Wingers? In: Forward. 19. August 2016, abgerufen am 16. November 2025.
  75. Zum Beispiel Will Evans: Who Is Behind The „Radical Islam“ DVD? In: NPR. 23. September 2008, abgerufen am 12. November 2025.
    Justin Elliott: Mystery of who funded right-wing „radical Islam“ campaign deepens. In: Salon. 16. November 2010, abgerufen am 12. November 2025.
  76. Zum Beispiel Oliver Wäckerlig: Vernetzte Islamfeindlichkeit. Die transatlantische Bewegung gegen „Islamisierung“. Events – Organisationen – Medien. Transcript, Bielefeld 2019, ISBN 978-3-8394-4973-8, S. 159 (transcript-verlag.de).
    Ähnlich Michael Powell: In Police Training, a Dark Film on U.S. Muslims. In: The New York Times. 23. Januar 2012, abgerufen am 12. November 2025: „The nonprofit group shares officials with Aish HaTorah […]“
  77. Zum Beispiel Ibrahim Cooper (CAIR) in Ali Gharib, Eli Clifton: Neo-cons, Ex-Israeli Diplomats Push Islamophobic Video. In: IPS News. 24. September 2008, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 15. Oktober 2008; abgerufen am 13. November 2025: „It seems that the Clarion Fund, from what we can tell, is just a virtual organisation that is a front for Aish Hatorah“
    Omid Safi: Who Put Hate in My Sunday Paper? Uncovering the Israeli-Republican-Evangelical Networks behind the „Obsession“ DVD. In: Reza Aslan, Aaron J. H. Tapper (Hrsg.): Muslims and Jews in America. Commonalities, Contentions, and Complexities. Palgrave Macmillan, Cham 2011, ISBN 978-0-230-10861-5, S. 24: „Given the interconnected nature of the political and the religious in Israel it seems that Aish HaTorah has gone from evangelizing to Jews to waging a global propaganda campaign against Islam and Muslims. They worked hard to cover their tracks in this process, as the connections between Aish HaTorah and the Clarion Fund run deep.“
    Jim Lobe: U.S. Islamophobes Distance Themselves From Norway Killings. In: Washington Report on Middle East Affairs. 15. August 2011, abgerufen am 13. November 2025: „the Clarion Fund, an apparent front for the far-right Israeli group Aish Hatorah“
    Nathan Lean: The Islamophobia Industry. How the Right Manufactures Hatred of Muslims. Pluto Press, London 2012, ISBN 978-0-7453-3254-3, S. 129: „But just as the Clarion Fund is a vehicle for the dissemination of Aish HaTorah's right-wing ideology […]“
    Ähnlich J. J. Goldberg: Islamophobic Film and Its Jewish Backers. In: Forward. 2. Februar 2012, abgerufen am 12. November 2025: „[T]he Clarion Fund […] shares staff and an address with […] Aish HaTorah. […] Through the Clarion Fund, Aish combines efforts with neoconservative ideologues on the Clarion board […].“
  78. Films. In: Clarion Project. Abgerufen am 12. November 2025.
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    Alex Kane: The FBI is Using Unvetted, Right-wing Blacklists to Question Activists about their Support for Palestine. In: The Intercept. 24. Juni 2018, abgerufen am 20. November 2025.
    Nadine El-Baweb: DHS investigated over 5,000 student protesters listed on doxxing website: Official. In: ABC News. 9. Juli 2025, abgerufen am 22. November 2025.