Hirnsberg (Bad Endorf)
Hirnsberg Markt Bad Endorf
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| Koordinaten: | 47° 53′ N, 12° 17′ O |
| Höhe: | 563 m ü. NHN |
| Einwohner: | 83 (2016)[1] |
| Eingemeindung: | 1. Januar 1972 |
| Postleitzahl: | 83093 |
| Vorwahl: | 08053 |
Hirnsberg von Südwesten
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Hirnsberg ist ein Gemeindeteil von Bad Endorf im oberbayerischen Landkreis Rosenheim. Der Ort liegt auf einer kleinen Anhöhe östlich des Simssees.
Geschichte
Hirnsberg wurde um 1100 erstmals als „Herrantisperch“ erwähnt. Die Herren von Hirnsberg saßen auf der Burg Hirnsberg, etwa 375 Meter nordwestlich der Kirche auf einem Sporn. Im 13. Jahrhundert erscheint die Burg im Besitz der Aschauer. Unter dem letzten Spross des Geschlechts, Wolfgang von Aschau, ließ Herzog Stephan von Bayern 1378 die Burg brechen. Die Ruine wurde nie wieder aufgebaut.[2]
Die Katholische Kuratiekirche Mariä Himmelfahrt ist ein Neubau Ende des 15. Jahrhunderts, der Turm ist älter. 1743 erfolgte durch Wolf Ganterer die Umgestaltung des Inneren der Kirche.[3]
Hirnsberg wurde im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern nach 1803 eine selbständige politische Gemeinde. Am 1. Januar 1972 wurde die selbständige Gemeinde nach Bad Endorf eingemeindet.[4] Hocheck kam zu Rimsting.
Das Pfarrdorf Hirnsberg hatte im Jahr 2016 83 Einwohner.
Hirnsberg erhielt beim Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ im Jahr 2016 den ersten Preis beim Bundeswettbewerb.
Baudenkmäler
Siehe auch: Liste der Baudenkmäler in Hirnsberg
- Katholische Kuratiekirche Mariä Himmelfahrt
- Ehemaliges Schulhaus, jetzt Kindergarten
Siehe auch
Literatur
- Matthias Köpf: Schönheitskönigin. Hirnsberg im Landkreis Rosenheim: 83 Einwohner, Kramerladen, Wirtshaus – und neuerdings eine Goldmedaille, um die sie andere beneiden. In: Süddeutsche Zeitung vom 6./7. August 2016, S. R13
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Matthias Köpf, Süddeutsche Zeitung vom 6./7. August 2016, S. R13
- ↑ Ortsteil Hirnsberg. Gemeinde Bad Endorf. Abgerufen am 11. Januar 2026.
- ↑ Denkmalliste für Bad Endorf (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege
- ↑ Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 561.