Herzog Herpin
Herzog Herpin ist ein in der Mitte des 15. Jahrhunderts entstandener frühneuhochdeutscher Prosaroman, der im Umfeld von Elisabeth von Lothringen in Saarbrücken entstanden ist. Er beruht auf dem Stoff der altfranzösischen Chanson de Geste „Lion de Bourges“.
Inhalt
Handlung
Der Herzog Herpin wird von böswilligen Beratern bei Karl dem Großen in Verruf gebracht, woraufhin er einen seiner Verleumder tötet. Er entgeht dem Todesurteil, wird aber aus dem Herrschaftsgebiet verbannt. Herpin verlässt das Land gemeinsam mit seiner schwangeren Frau Alheit. Nachdem seine Frau einen Jungen geboren hat, wird das Paar getrennt. Das Kind wird von Räubern entführt und später von einer Löwin gesäugt, weshalb Herpins Sohn Lewe genannt wird. Er wird jedoch vom Ritter Badewin von Monclin gefunden, der ihn als Sohn annimmt und ihn standesgemäß erzieht.
Herpins Frau gelingt die Flucht aus ihrer Gefangenschaft und kommt als Mann verkleidet nach Toledo, wo sie sich zunächst als Küchenjunge tarnt und dann als Ritter verkleidet in verschiedenen Zweikämpfen und Kriegen große Ehre erwirbt. Sie ist dabei jedoch so erfolgreich, dass sie, um einer Heirat mit der Königstochter Florie zu entgehen, vom Hof flieht und auf der Straße leben muss. Herpin kämpft zu dieser Zeit vor Rom im Heer des Papstes gegen die „Heiden“. Doch auch Herpin gerät in Gefahr und gerät zunächst in die Gefangenschaft vom heidnischen König von Cipern, der den Christen an den König von Toledo verschenkt.
Als Erwachsener wirbt Lewe als erfolgreicher Ritter um die Königstochter Florentyne, die jedoch vor ihrer Hochzeit entführt wird. Beim Turnier gesellt sich der Geist eines weißen Ritters, ein dankbarer Toter, dem Lewe zu einem Begräbnis verholfen hatte, zu ihm. Er wird zu Lewes Begleiter und hilft ihm, Florentynes zu befreien. Lewe heiratet sie, obwohl er zwischenzeitlich eine Affäre mit Clarysse eingegangen war, der einen Sohn von ihm bekommt. Florentyne erwartet Zwillinge. Gegen ihren Willen macht sich ihr Mann auf den Weg, um seine Eltern wiederzufinden. Es kommt im Königreich Sizilien erneut zum Krieg, bei dem einer der Zwillinge entführt wird. Das Kind wird unter einem Olivenbaum ausgesetzt, weshalb es später Oleybaum genannt wird. Ein Hirte findet und adoptiert das Kind. Florentyne flieht mit dem zweiten Sohn, Wilhelm.
Lewe ist beim König von Cipern angekommen, der ihm bei der Suche nach seinem Vater Herpin helfen soll. Sohn und Vater treffen sich beim König von Toledo wieder, wo Herpin nun Florie heiraten soll. Alheit gelingt es, die Heirat zu verhindern und erkennt Lewe als ihren gemeinsamen Sohn. Lewe macht sich auf den Weg nach Burges auf, um das Erbe seines Vaters zurückzuerobern. Der zauberkundige Gombaux, ein Berater des Königs von Toledo, will Florie gegen ihren Willen zu heiraten. Er tötet ihren Vater und auch Herpin, woraufhin seine Frau Alheit vor Kummer stirbt.
Da Karl der Große Lewe sein Erbe verweigert, kommt es wieder zum Krieg, doch Gott befiehlt dem Kaiser sich mit Lewe zu versöhnen. In der Zwischenzeit hat Gombaux Karls Ehefrau entführt, die Lewe befreiten kann. Auf seinem Weg nach Kalabrien tritt sein unehelicher Sohn Gerhart in seinen Dienst. Der Herzog von Kalaber wird besiegt. Lewe findet seine Söhne und seine Ehefrau in Affelern wieder und erobert es. Wilhelm zum König des Landes. Oleybaum ist bereits mit der Tochter des spanischen Königs, Galie, verheiratet und kehrt nach Spanien zurück. Als Florentyne stirbt, beginnt Lewe ein Leben als Einsiedler. Das Erbe wird von den Söhnen geteilt. Wilhelm erhält das Herzogtum Burges und Oleybaum erhält Sizilien.
Oleybaum kämpft im Heiligen Land gegen einen vom Teufel besessenen König und besiegt ihn. Nachdem er Jerusalem eingenommen hat, gelingt es ihm auch den Fisch zu töten, von dem der Teufel beim Tod des Königs Besitz ergriffen hatte. In Burges reißen die Söhne des ursprünglichen Verleumders vom Beginn der Handlung durch eine List die Herrschaft an sich. Unterdessen wird Wilhelm gefangen genommen, der um Grassien wirbt. Die Nichte des Königs Synagon, hilft dem Heiratskandidaten bei der Flucht. Er bricht nach Burges auf, um sein Erbe wiederzuerlangen, wird jedoch von den Verluemdern gefangen. Oleybaums erste Frau ist gestorben und er heiratet erneut. Die Tochter des Königs von Cipern musste vor ihrem Vater und seinen inzestuösen Absichten flüchten und nannte sich zur Tarnung Betrüpniß. Sie heiratet ihn unter ihrem richtigen Namen Frolich und wird ebenfalls mit Zwillingen schwanger. Grassien bittet ihren Schwager Oleybaum um Hilfe, ihren Mann zu befreien. Er gerät jedoch ebenfalls in Gefangenschaft.
Als Lewe durch seinen übernatürlichen Gefährten, den weißen Ritter, von der Intrige der 14 verschwörerischen Brüder erfährt, verlässt er seine Klause. Es gelingt ihm, seinen Sohn Oleybaum zu befreien und bittet Karl den Großen um Hilfe, was die Rückeroberung von Burges ermöglicht. In der Zwischenzeit musste Forlich mit den Zwillingen flüchten, da Oleybaums Ziehmutter sie töten will. Es kommt nochmals zur Belagerung von Affelern und mit der Hilfe des Königs von Cipern gelingt erneut die Eroberung. Heinrich, der sich als Bote für Oleybaums verdient gemacht hatte, beweist sich auch als Kämpfer und heiratet Mergely, die Frau des besiegten heidnischen Herrschers Synagon. Sie lässt sich bereitwillig taufen. Oleybaum und der König von Cipern suchen Oleybaums Gattin Frolich. Lewe nimmt Abschied von seinen Söhnen und zieht sich endgültig zurück. Frolich wird in Rom gefunden. Als Gerhart die Frau Heinrichs bedrängt, ersticht Heinrich ihn und bringt auch Wilhelm um. Seine Schwägerin Grassien fordert ihren Mann Oleybaum zur Rache an Heinrich auf. Oleybaum wird im Kampf getötet. Erst den Kindern von Frolich und Oleybaum gelingt es, ihren Vater rächen.
Überlieferung
Herpin ist in drei Handschriften des 15. Jahrhunderts und fünf heute bekannte historischen Druckausgaben des 16. Jahrhunderts überliefert.
| Sigle | Aufbewahrungsort | Datierung | Schreibsprache | Signatur |
|---|---|---|---|---|
| A | Staatsbibliothek zu Berlin | datiert 1487 | rheinfränkisch | Ms. germ. fol. 464 (Link) |
| B | Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel | 1455/1456 | rheinfränkisch | Cod. Guelf. 46 Noviss. 2° (Link) |
| C | Universitätsbibliothek Heidelberg | um 1475 | niederalemannisch | Cod. Pal. germ. 152 (Link) |
| Druckort | Drucker | Erscheinungsjahr | Titel (verkürzt) |
|---|---|---|---|
| Straßburg | Johann Grüninger | 04.09.1514 | Der weis Ritter wie er so getruwlich bei stund ritter Leuwen / des Hertzogen sun von Burges / das er zuͦ letst ein künnigreich besaß |
| Frankfurt am Main | Thomas Rebart und Weigand Hans Erben | um 1567 | Der weiß Ritter. Warhaffte Geschicht von Hertzog Herpin von Burges in Franckreich |
| Frankfurt am Main | Paul Reffeler in Verlegung Hartmann Hans | 1579 | Der weiß Ritter Warhaffte Geschicht von Hertzog Herpin von Burges in Franckreich |
| Augusburg | Michael Manger | 1580 | Der weiß Ritter. Warhaffte Geschicht von Hertzog Herpin von Burges in Franckreich |
| Frankfurt am Main | Johann Feyerabend in Verlegung Sigmund Feyerabends [als Teil vom ,Buch der Liebe‘] | 1578 | Der weiß Ritter Warhafftige Geschicht von Hertzog Herpin von Burges in Franckreich |
| Leipzig | Vincentius Strach in Verlegung Nicolaus Nerlichs | 159[2–9] | Der weisse Ritter. Warhaffte Geschicht von Hertzog Herpin von Burges in Franckreich |
Motive
„Herpin“ erzählt mit sich wiederholenden Erzählmustern und Motiven. So wiederholt sich das Motiv des ausgesetzten Kindes.[1] Ähnlich wie in Loher und Maller ist in „Herpin“ die wiederholte Entführung, Gefangenschaft und Befreiung ein Motiv, das immer wieder die Trennung von Paaren herbeiführt. Es rückt den Text in die Nähe der Gattung des „Liebes- und Abenteuerromans“ wie etwa Heliodors „Aithiopica“.[2] Ein typisches Motiv der Chanson de Geste ist zudem das der unschuldig verfolgten bzw. verleumdeten Frau. Die Ehefrau oder Tochter wird vom heimischen Hof vertrieben oder muss von diesem flüchten. Im „Herpin“ ist es Frolich, die vor den Inzest-Absichten ihres Vaters, des Königs von Cipern, fliehen muss. Er will sie heiraten, weil sie ihrer verstorbenen Mutter so ähnlich sieht.[3] Ein ebenfalls zu diesem Motiv gehörender Grund ereignet sich zu Beginn der Königin Sibille. In dieser Variante wird der Königin Ehebruch vorgeworfen, woraufhin sie verbannt wird.
Die verliebte Sarazenenprinzessin, die sich bereitwillig für ihre Heirat mit einem christlichen Ritter taufen lässt, ist ebenfalls ein typisches Motiv der französischen Heldenepik. Florij, die Tochter des Königs von Toledo, verliebt sich gleich mehrfach in christliche Personen. Zunächst ist ihre Zuneigung auf die als Mann verkleidete Alheit gerichtet, später auf Herzog Herpin, der bereits verheiratet ist und der Heirat nur knapp entgeht und schließlich in dessen Sohn Lewe. Grassien, König Synagons Tochter, verliebt sich in einer anderen Generation, in Lewes Sohn Wilhelm.[4]
Die sprechenden Namen im Prosaroman bezeichnen entweder den Fundort eines ausgesetzten Kindes, wie im Fall von Lewe und Olybaum oder markieren den Gemütszustand wie im Falle von Betrüpniß/Frolich. Der zur Tarnung dienende Name Betrüpniß ändert sich bei ihrer Heirat mit Oleybaum wieder in Frolich.[3]
Literatur
Textausgaben
- Bernd Bastert (Hrsg.): Herzog Herpin. Kritische Edition eines spätmittelalterlichen Prosaepos (= Texte des späten Mittelalters und der frühen Neuzeit. Nr. 51). Erich Schmidt Verlag, Berlin 2014, ISBN 3-503-15533-3.
- Bernd Bastert u. Ursula Kundert (Hrsg.): Diplomatische Edition des Textes von Elisabeth von Nassau-Saarbrücken. 'Herpin' (B) im Cod. Guelf. 46 Noviss. 2°. Wolfenbüttel 2015 (hab.de).
- Loher und Maller • Herzog Herpin. Kommentar und Erschließung. Hg. von Ute von Bloh u. Bernd Bastert. (= Texte des späten Mittelalters und der frühen Neuzeit. Nr. 55). Erich Schmidt Verlag, Berlin 2017.
Sekundärliteratur
- Anika Soraya Meißner: Von welsch zu dütsch. Kulturelle und literarische Transferprozesse am Beispiel der Saarbrücker Prosaepen (= Philologische Studien und Quellen. Band 291). Erich Schmidt Verlag, Berlin 2024, ISBN 978-3-503-23771-5.
- Lina Herz: Frau. Macht. Text. Elisabeth von Nassau-Saarbrücken zwischen Epos und Prosa. In: Regina Toepfer (Hrsg.): Klassiker der Frühen Neuzeit (= Spolia Berolinensia. Band 43). Weidmann, Hildesheim 2022, S. 75–99.
- Doriane Zerka: Mapping Mobility. Women and Textual Networks in the Fifteenth-Century Prose Epic 'Herzog Herpin'. In: Interfaces: A Journal of Medieval European Literatures. Nummer 9, 2022, S. 95–123. doi:10.54103/interfaces-09-06.
- Ralf Schlechtweg-Jahn: Weibliche Abenteuer? Die Abenteuer der Herzogin Alheyt in der 'Historie von Herzog Herpin'. In: Ingrid Bennewitz, Jutta Eming, Johannes Traulsen (Hrsg.): Gender Studies – Queer Studies – Intersektionalität (= Berliner Mittelalter- und Frühneuzeitforschung). Band 25. V&R unipress, Göttingen 2019, ISBN 978-3-7370-1062-7, S. 111–138.
- Lina Herz: Schwieriges Glück. Kernfamilie als Narrativ am Beispiel des 'Herzog Herpin' (= Philologische Studien und Quellen. Band 258). Erich Schmidt Verlag, Berlin 2017, ISBN 3-503-17180-0.
- Silke Winst: 'Heiden', Riesen, Gotteskrieger*in. Intersektionale Differenzierungsprozesse in den spätmittelalterlichen Prosaepen 'Herzog Herpin' und 'Loher und Maller'. In: Susanne Schul, Mareike Böth, Michael Mecklenburg (Hrsg.): Abenteuerliche 'Überkreuzungen. Vormoderne intersektional (= Aventiuren. Band 12). V&R Unipress, Göttingen 2017, ISBN 978-3-7370-0724-5, S. 193–220.
- Maren Großbröhmer: Erzählen von den Heiden. Annäherungen an das Andere in den Chanson de geste-Adaptationen 'Loher und Maller' und 'Herzog Herpin' (= Philologische Studien und Quellen. Band 261). Erich Schmidt, Berlin, ISBN 978-3-503-17480-5.
- Rabea Kohnen: Akkumulation und Überblendung. Zu seriellen Strategien des Erzählens im 'Herzog Herpin'. In: Rolf Parr, Jörg Wesche, Bernd Bastert, Carla Dauven-van Knippenberg (Hrsg.): Wiederholen/Wiederholung. Synchron Publishers, Heidelberg 2015, ISBN 978-3-939381-83-9, S. 175–194.
- Ute von Bloh: Ausgerenkte Ordnung. Vier Prosaepen aus dem Umkreis der Gräfin Elisabeth von Nassau-Saarbrücken: 'Herzog Herpin', 'Loher und Maller', 'Huge Scheppel', 'Königin Sibille' (= Münchener Texte und Untersuchungen zur deutschen Literatur des Mittelalters. Band 119). Niemeyer, Tübingen 2002, ISBN 3-484-89119-X.
- Wolfgang Haubrichs, Hans-Walter Herrmann, Gerhard Sauder (Hrsg.): Zwischen Deutschland und Frankreich. Elisabeth von Lothringen, Gräfin von Nassau-Saarbrücken (= Veröffentlichungen der Kommission für Saarländische Landesgeschichte und Volksforschung, Band 34). Röhrig, St. Ingbert 2002, ISBN 3-86110-319-2.
- Ute von Bloh: Die Rationalisierung des Wunderbaren. Text und Bild der Löwenepisode in Handschriften und Drucken von 'Herzog Herpin'. In: Xenja Ertzdorff (Hrsg.): Die Romane von dem Ritter mit dem Löwen (= Chloe: Beihefte zum Daphnis. Band 20). Brill, Amsterdam / Atlanta 1994, ISBN 978-90-04-48465-8, S. 513–542.
- Ralf Konczak: Studien zur Druckgeschichte zweier Romane Elisabeths von Nassau-Saarbrücken. 'Loher und Maller' und 'Herpin' (= Europäische Hochschulschriften: Deutsche Sprache und Literatur. Band 1273). Peter Lang, Frankfurt am Main / Bern / New York / Paris 1991, ISBN 3-631-43771-4.
- Bernhard Burchert: Die Anfänge des Prosaromans in Deutschland. Die Prosaerzählungen Elisabeths von Nassau-Saarbrücken. Lang, Frankfurt am Main u. a. 1987, ISBN 3-8204-8189-3.
- W. Theodor Elwert: Elisabeth, Gräfin von Nassau-Saarbrücken. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 4, Duncker & Humblot, Berlin 1959, ISBN 3-428-00185-0, S. 445 f. (Digitalisat).
Einzelnachweise
- ↑ Danielle Buschinger: Kulturtransfer zwischen Romania und Germania im Hoch- und Spätmittelalter. Geburt der Übersetzung (= Untersuchungen zur deutschen Literaturgeschichte. Band 153). De Gruyter, Berlin / Boston 2019, ISBN 978-3-11-059734-9, S. 165.
- ↑ Ralf Schlechtweg-Jahn: Weibliche Abenteuer? Die Abenteuer der Herzogin Alheyt in der 'Historie von Herzog Herpin'. In: Ingrid Bennewitz, Jutta Eming, Johannes Traulsen (Hrsg.): Gender Studies – Queer Studies – Intersektionalität (= Berliner Mittelalter- und Frühneuzeitforschung. Band 25). V&R unipress, Göttingen 2019, ISBN 978-3-7370-1062-7, S. 115.
- ↑ a b Doriane Zerka: Women, Intertextuality, Mobility: Mapping Transcultural Networks in the Fifteenth Century Prose Epic 'Herzog Herpin'. In: Interfaces: A Journal of Medieval European Literatures. Nr. 9, 7. Dezember 2022, ISSN 2421-5503, S. 119, doi:10.54103/interfaces-09-06 (unimi.it [abgerufen am 23. September 2025]).
- ↑ Rabea Kohnen: Akkumulation und Überblendung. Zu seriellen Strategien des Erzählens im 'Herzog Herpin'. In: Rolf Parr, Jörg Wesche, Bernd Bastert, Carla Dauven van Knippenberg (Hrsg.): Wiederholen/Wiederholung (= Amsterdam German Studies). Synchron Publishers, Heidelberg 2015, ISBN 978-3-939381-83-9, S. 183–193.