Herzlake

Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Koordinaten: 52° 41′ N, 7° 36′ O
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Emsland
Samtgemeinde: Herzlake
Höhe: 20 m ü. NHN
Fläche: 49,78 km²
Einwohner: 4788 (31. Dez. 2024)[1]
Bevölkerungsdichte: 96 Einwohner je km²
Postleitzahl: 49770
Vorwahl: 05962
Kfz-Kennzeichen: EL
Gemeindeschlüssel: 03 4 54 021
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Neuer Markt 4
49770 Herzlake
Bürgermeister: Hans Bösken (CDU)
Lage der Gemeinde Herzlake im Landkreis Emsland

Herzlake ist eine Mitgliedsgemeinde der Samtgemeinde Herzlake im Landkreis Emsland in Niedersachsen.

Geografie

Lage

Herzlake liegt nur etwas nordwestlich der Ankumer Höhe am Fluss Hase, zwischen Haselünne und Löningen. Östlich des Orts endet das Hase-Binnendelta mit der Vereinigung der Großen Hase und des Hahnenmoorkanals als Verlängerung der Kleinen Hase; westlich von ihm mündet die Südradde in die Hase.

Gemeindegliederung

  1. Bookhof
  2. Felsen
  3. Herzlake
  4. Neuenlande
  5. Westrum

Oberflächengewässer, Moore und andere Feuchtgebiete

Das Gemeindegebiet von Herzlake liegt hydrologisch im Flusssystem der Ems, Untereinheit Hase.

Zentrales Oberflächengewässer ist die Hase, ein Nebenfluss der Ems, der das Gebiet von Osten nach Westen durchfließt. Sie ist von Bedeutung für den regionalen Wasserabfluss, den Sedimenttransport sowie für Feuchtgebiets- und Vernetzungsstrukturen. Östlich des Ortsgebiets endet das Hase-Binnendelta mit der Vereinigung von Großer Hase und Hahnenmoorkanal, westlich davon mündet die etwa 30 km lange Südradde als rechter Zufluss in die Hase. Ergänzt wird das Gewässernetz durch zahlreiche kleinere Gräben und Bäche im flach reliefierten Emsland.[2][3]

Ein bedeutendes künstliches Gewässer ist der rund 16 km lange Hahnenmoorkanal, der die Kleine Hase mit der Großen Hase verbindet und maßgeblich der Entwässerung des Hahnenmoors dient.

Das südöstlich von Herzlake gelegene Hahnenmoor stellt das größte Moorgebiet der Gemeinde dar. Es umfasst insgesamt über 1000 ha, davon etwa 400 ha im Gemeindegebiet, und ist als Naturschutzgebiet ausgewiesen sowie Teil eines FFH-Gebiets. Das Moor besteht überwiegend aus Hochmoorflächen mit kleineren Anteilen von Nieder- und Übergangsmoor. Charakteristisch sind hohe Grundwasserstände und Staunässe. Nach früheren Eingriffen durch Torfabbau werden Renaturierungs- und Wiedervernässungsmaßnahmen durchgeführt. Im weiteren Umfeld bestehen weitere Moorreste und feuchte Grünlandflächen, die hydrologisch mit dem Hahnenmoor und der Hase verbunden sind.[4][5]

Die hydrologischen und ökologischen Herausforderungen von Herzlake resultieren vor allem aus früheren Gewässerausbauten und dem historischen Torfabbau. Die Hase wurde technisch verändert, wodurch natürliche Auenstrukturen und ökologische Funktionen eingeschränkt wurden. Renaturierungsmaßnahmen sollen den ökologischen Zustand verbessern. Im Hahnenmoor führte die Entwässerung durch Torfabbau zu erheblichen Eingriffen in den Wasserhaushalt, denen heute Wiedervernässungs- und Schutzmaßnahmen entgegenwirken. Zusätzlich beeinflussen klimatische Veränderungen mit längeren Trockenphasen die Stabilität von Moor- und Gewässerökosystemen.[6][7][8][9][10]

Untergrundverhältnisse

Herzlake liegt geologisch im Norddeutschen Flachland als Teil der Norddeutschen Tiefebene. Der Untergrund besteht überwiegend aus jungquartären Sedimenten, die während der Eiszeiten und in der Nacheiszeit abgelagert wurden und vor allem aus Sanden, Kiesen und Schluffen bestehen. Die flache, gesteinsarme Landschaft ist durch glaziale Schmelzwassersedimente, fluviatile Ablagerungen sowie holozäne Moorbildungen geprägt. Torf- und Moorböden stellen insbesondere im Bereich des Hahnenmoors ein charakteristisches geologisches Element dar.

Die hydrogeologischen Verhältnisse entsprechen denen des Emslands und sind durch poröse Sand- und Kiesablagerungen gekennzeichnet, die als leistungsfähige Grundwasserleiter fungieren. Das Grundwasser liegt meist mehrere Meter unter der Geländeoberfläche, während tiefere Grundwasserleiter sich bis in größere Tiefen erstrecken und potenziell für die Trinkwassernutzung geeignet sind. Die Lockergesteine begünstigen eine hohe Grundwasserneubildung, bieten jedoch nur einen geringen natürlichen Schutz gegenüber oberflächennahen Einträgen.[11][12][13][14]

Klima

In Herzlake herrscht ein durch feuchte Nordwestwinde von der Nordsee beeinflusstes gemäßigtes Seeklima mit milden Wintern, warmen Sommern und ganzjährig gleichmäßig verteilten, mäßigen Niederschlägen. Die Sommer sind häufig trocken und sonnig, während im Winter gelegentlich Schnee fällt.

Im Jahre 2023 betrug die durchschnittliche Temperatur 11,2 °C. Sie ist tendenziell steigend. Sie betrug in den letzten zehn Jahren durchschnittlich 10,6 °C und in den letzten 100 Jahren waren es durchschnittlich 9,2 °C. Zwischen Mai und August kann mit durchschnittlich 20–25 Sommertagen (klimatologische Bezeichnung für Tage, an denen die Maximaltemperatur 25 °C übersteigt) gerechnet werden. Es gibt je nach Messmethode und Definition durchschnittlich etwa 1627–2275 Sonnenstunden pro Jahr. Es fällt jährlich ca. 700 mm Niederschlag.

Geschichte

Im Jahre 1965 entstand aus den Gemeinden Herzlake, Bookhof, Felsen, Neuenlande und Westrum die damalige „Samtgemeinde Herzlake und Umgebung“, heute Gemeinde Herzlake. Seit 1974, mit Entstehung der heutigen Samtgemeinde Herzlake, befindet sich hier der Verwaltungssitz. Herzlake ist zentraler Schulstandort mit zwei Grundschulen sowie einer Oberschule. Auf einer Fläche von 49,77 km² leben 4944 (2023) Einwohner.

In germanischer Zeit gab es eine Siedlung an der Stelle, an der heute Herzlake liegt. Um 990 wurde Herzlake erstmals urkundlich erwähnt. Im Verlauf der Geschichte entwickelte sich der Ort, zwischen zwei Geestrücken an der Hase gelegen, zu einem wichtigen Brückenort, durch den der alte, bedeutende Handelsweg Flandern-Hamburg-Dänemark (Flämische Straße) führte, die heutige E 233 (B 213).

Im Mittelalter war Herzlake mit seiner Pfarrkirche Verwaltungsmittelpunkt des Kirchspiels. Zu diesem Kirchspiel gehörten der Ort und die Bauerschaft Herzlake sowie die Bauerschaften Bakerde, Bookhof/Jödenstraße, Felsen, Neuenlande, Groß Dohren, Klein Dohren, Westrum und ein Teil von Lewinghausen und Düenkamp. Die beiden letztgenannten Orte hatten bis ins 19. Jahrhundert eine mittelalterliche Struktur, wobei einige Bauernhöfe zum Kirchspiel Löningen und andere (die meisten) zu Herzlake gehörten. Nach dem Wiener Kongress erhob das Herzogtum Oldenburg Anspruch auf die vollständige Verwaltung beider Bauerschaften. Durch einen Staatsvertrag zwischen dem Großherzogtum Oldenburg und dem Königreich Hannover von 1863 wurden die Orte gebietsmäßig vollständig Oldenburg zugeschlagen.

Im Jahre 1820 verlor Herzlake die kommunalrechtliche Zuständigkeit für die Bauerschaften seines Kirchspieles. Sie wurden selbständige kommunale Körperschaften. Kirchlich gehörten sie jedoch nach wie vor zu Herzlake. Schon vereinzelt im 18., verstärkt aber im 19. und zu Anfang des 20. Jahrhunderts bemühten sich die Gemeinden Groß Dohren, Klein Dohren und Westrum um kirchliche Selbständigkeit. Es entstanden Kapellen in Westrum und Klein Dohren (für ganz Dohren). Während die Bemühungen für Westrum letztlich erfolglos blieben, wurde 1910 Dohren selbständige Kirchengemeinde für die Dörfer Klein und Groß Dohren.

Im Jahre 1920 wurde der Gutsbezirk Aselage, der bisher zum Landkreis Bersenbrück gehörte, dem Kreis Meppen angegliedert. Er wurde Teil des Dorfes Westrum und gehört damit seit dieser Zeit kirchlich zu Herzlake. Anzumerken ist hier, dass sich auch schon im 19. Jahrhundert viele Einwohner von Aselage zur Kirche von Herzlake hingezogen fühlten. So ließen z. B. viele ihre Kinder in Herzlake taufen und nicht in Berge, wozu Aselage damals noch gehörte.

Im Jahre 1894 erfolgte der Bau der Meppen-Haselünner Eisenbahn (EHE) bis Haselünne, der Anschluss an Herzlake wurde 1902 fertiggestellt, die Verbindung zur Großherzoglich-Oldenburgischen Eisenbahn erfolgte 1907. Für den Raum Herzlake öffnete sich damit ein „Tor zur Welt“. Heute dient diese Strecke nicht mehr dem fahrplanmäßigen Personentransport, sondern dem Frachtverkehr und mit der Museumseisenbahn dem Fremdenverkehr. In dem restaurierten Bahnhofsgebäude befindet sich heute der „Kulturbahnhof“.

Auf dem rechten Haseufer liegt östlich von Herzlake, an einem leicht nach Süden geneigten Hang, ein vermutlich aus der Bronze- und/oder vorrömischen Eisenzeit stammendes Gräberfeld, die „Kanonenberge“. 18 Grabhügel, in denen wahrscheinlich eine dörfliche Gemeinschaft mehrerer bäuerlicher Familien ihre Verstorbenen beigesetzt hat, sind noch vorhanden.

Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die ca. 700 Jahre alte St.-Nikolaus-Kirche in der Mitte des Ortes. Hier befindet sich ein monumentaler Taufstein aus dem 12. Jahrhundert, geschaffen aus Bentheimer Sandstein. Sehenswert ist auch der Brunnen auf dem „Neuen Markt“, der am 1. März 1990 im Rahmen des 1000-jährigen Jubiläums Herzlakes enthüllt wurde. Die sechs Wasserspeier erinnern an die sechs Dörfer, die sich zur Gemeinde Herzlake zusammengeschlossen haben.

In Bookhof befindet sich die alte Schule der Ortsteile Bookhof, Felsen und Neuenlande. Sie wurden 1784 erstmals erwähnt. Ältestes Gebäude auf diesem Gelände ist die Schule mit einem Glockenturm von 1863. Im Jahre 1963, genau 100 Jahre später, entstand auf gleichem Areal die heutige vierklassige Grundschule.

Westrum, früher Westreim genannt, wurde erstmals um 947 erwähnt.

In Aselage selbst befindet sich die restaurierte Erdholländerwindmühle, unmittelbar am Hotel „Aselager Mühle“.

Die heute noch als Wallanlage erkennbare Aseburg bzw. ihr Wirtschaftshof findet erstmals 1074 Erwähnung. Die aus Haupt- und Vorburg bestehende, von Gräben und Erdwällen umgebene und auf einer Halbinsel an der Hase angelegte Wehranlage war eine Herrenburg aus dem 9./10. Jahrhundert.

An der Grenze zwischen dem ehemaligen Königreich Hannover und Oldenburg (jetzt Gemeindegrenze Düenkamp-Westrum bis zur Holter Mühle) befinden sich noch eine Reihe von Grenzsteinen (kegelförmig ca. 2,00 m Durchmesser und nummeriert).

Im Jahre 1809 wurde in Aselage mit einem Kostenaufwand von 2500 Reichstalern eine Kornwindmühle gebaut. Der Gutsherr Johann Rudolf Lehmkuhl hatte nach kurzer Zeit große Mühe, die Zahlungen an den Landdrosten zu leisten, da 1815 in einer Entfernung von einer Stunde drei neue Windmühlen (Felsen, Huckelrieden und Evenkamp) gebaut wurden. Um 1860 wurde die Aselager Mühle abgebrochen und nach Andorf verkauft. Am jetzigen Standort baute 1860 der Mühlenbauer Dierkes aus Hüven eine Erdholländerwindmühle mit Steert. Diese Mühlen wurden bis Mitte des 19. Jahrhunderts vom Gutsherrn in Aselage selbst genutzt und von einem Müllerknecht besorgt. Ab 1931 holte der Pächter Bernhard Sanders mit dem „Püttwagen“ das Mahlgut von den Kunden u. a. aus der Siedlung Hahnenmoor, überwiegend zum Zwecke der Schwarzbrotbäckerei. Es wurde Brotroggen gegen Schwarzbrot, 20–25 Pfund, eins zu eins, getauscht. Im November 1941 beschädigte ein Orkan die Windmühle so schwer, dass sie außer Betrieb gesetzt werden musste. Die Flügel wurden nach Huckelrieden verkauft und dort in die Schutenmühle eingebaut, das Mühlengebäude verfiel zur Ruine. Die Schwarzbrotbäckerei wurde im Handbetrieb fortgesetzt. Im Jahre 1967 wurde das heutige Hotel gebaut, die Windmühle restauriert.

Eingemeindungen

Im Jahre 1964 wurde die Nachbargemeinde Bakerde eingegliedert. Am 1. März 1974 kamen im Zuge der niedersächsischen Gemeindereform die Gemeinden Bookhof, Felsen, Neuenlande und Westrum hinzu.[15]

Politik

Gemeinderat

Gemeinderatswahl 2021
Wahlbeteiligung: 58,43 %
 %
80
70
60
50
40
30
20
10
0
73,2 %
(+2,2 %p)
n. k. %
(−17,3 %p)
22,2 %
(+10,4 %p)
4,6 %
(n. k. %p)
20162021
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
d Einzelbewerber Ferdinand Busch

Der Gemeinderat hat 15 gewählte Mitglieder. Die Ratsmitglieder werden durch eine Kommunalwahl für jeweils fünf Jahre gewählt. Die aktuelle Amtszeit begann am 1. November 2021 und endet am 31. Oktober 2026.

Partei 2021[16] 2016[17] 2011[18] 2006
CDU 11 11 9 8
SPD 3 2 1 1
Einzel 1 1
UWG 2 5 5
___________________

Einzelbewerber 2021: Ferdinand Busch

Wappen

Blasonierung: „Gespalten von Rot und Gold im Wellenschnitt, darin in verwechselten Farben vorn drei Kugeln, hinten eine Hirschstange, beides pfahlweis gestellt.“

Die Lage am Fluss verdeutlicht die wellenförmige Teilung. Die Hirschstange bezieht sich auf den ersten Teil des Ortsnamens, der als herslaghe, herslike, hareslecge, Hartlage, Herleke oder Hesleke überliefert ist und als „Hirschort“ oder „Hirschdorf“ gedeutet wird. Die drei Kugeln sind das herkömmliche Attribut des heiligen Nikolaus, des Patrons der Fernkaufleute und Schiffer, dem die nach 1074 als Kapelle bzw. Eigenkirche des Meierhofes Herßum gegründete Kirche von Herzlake geweiht ist. Die Farben Rot und Gold sind die des ehemaligen Hochstifts Münster, zu dessen Niederstift Herzlake vom hohen Mittelalter bis 1803 gehörte.

Wirtschaft

Der größte Arbeitgeber am Ort ist die Fa. Brüggen Oberflächen- und Systemlieferant GmbH, die zur Bernard Krone Holding gehört. Sie hat über 1000 Beschäftigte und fertigt landwirtschaftliche Geräte (Wechselsysteme und sog. Trockenfrachtkoffer).

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Sport

1993 erreichte der VfL Herzlake die Aufstiegsrunde zur 2. Fußball-Bundesliga, scheiterte aber an Eintracht Trier, Preußen Münster und dem Sieger der Runde, Rot-Weiss Essen. Danach spielten die Herzlaker noch einige Jahre in der Regionalliga, infolge des Bosman-Urteils – die Ablösesummen wurden halbiert und auf drei Jahre gestreckt – und mehr noch wegen des finanziellen Kollapses des Möbelimperiums des Vereinssponsors Karl-Heinz Klose, ging es abwärts. In der Saison 1998/99 landete die Mannschaft auf dem 17. Platz und stieg ab. Außerdem konnte der Verein den Etat für die folgende Saison nicht mehr aufbringen und musste Konkurs anmelden. In der Saison 2007/2008 und der Saison 2008/09 spielte der VfL Herzlake noch in der 1. Kreisklasse, die 2. Mannschaft in der 3. Kreisklasse.

In der Saison 2008/09 ist der VfL Herzlake in die 1. Kreisliga aufgestiegen. In der darauffolgenden Saison 2009/2010 stieg der VfL Herzlake in die Bezirksliga auf.

Zahlreiche Regional- und Bundesligisten, aber auch ausländische Mannschaften, nutzen die Trainingsmöglichkeiten in Herzlake, um sich auf die Saison vorzubereiten.

Verkehr

An das Schienennetz ist Herzlake durch eine Stichstrecke zur Meppen-Haselünner Eisenbahn angeschlossen, auf der Güter- und Museumsverkehr stattfindet. Es besteht auch ein Haltepunkt an der B 213 für den durchgehenden Verkehr Richtung Essen (Oldb). Bis zum Bau der Umgehungsstraße und damit verbundener Verlegung der Bahnanlagen führte die Bahnlinie durch den Ort.

Auslandskontakte

Über den Oligarchen Oleksandr Onyschtschenko unterhält Herzlake enge Kontakte zur Ukraine. Die ukrainische Justiz beschuldigt den Abgeordneten der Obersten Rada der Ukraine der illegalen Bereicherung. Onyschtschenko entzog sich den polizeilichen Ermittlungen in seiner Heimat durch Flucht nach Deutschland, nicht zufällig nach Herzlake, wo er ein Anwesen mit Anlagen zur Pferdezucht und Pferdetraining besitzt.[19][20]

Literatur

  • Werner Kaemling: Atlas zur Geschichte Niedersachsens. Gerd J. Holtzmeyer Verlag, Braunschweig 1987, ISBN 3-923722-44-3.
  • Hermann Abels: Die Ortsnamen des Emslandes, in ihrer sprachlichen und kulturgeschichtlichen Bedeutung. Ferdinand Schöningh Verlag, Paderborn 1929.
Commons: Herzlake – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. Tabelle EVAS 12411, Fortschreibung des Bevölkerungsstandes auf Basis des Zensus 2022, Stand 31. Dezember 2024 (Hilfe dazu).
  2. Pegel Herzlake, Hase. Archiviert vom Original am 8. September 2025; abgerufen am 31. Dezember 2025.
  3. Die Samtgemeinde Herzlake - Storys aus dem Emsland. Abgerufen am 31. Dezember 2025.
  4. Naturschutzgebiet Hahnenmoor. Archiviert vom Original am 27. April 2025; abgerufen am 31. Dezember 2025 (deutsch).
  5. Knut: Hahnenmoor in Herzlake: Ein Naturparadies für alle. In: Regional Update. 1. Februar 2025, abgerufen am 31. Dezember 2025.
  6. Knut: Hahnenmoor in Herzlake: Ein Naturparadies für alle. In: Regional Update. 1. Februar 2025, abgerufen am 31. Dezember 2025.
  7. Hahnenmoorkanal: Beseitigung von Wanderhinderissen durch Sohlgleiten in der Gemeinde Herzlake – Kooperation der Unterhaltungsverbände. 30. August 2016, abgerufen am 31. Dezember 2025.
  8. Naturschutzgebiet Hahnenmoor. Abgerufen am 31. Dezember 2025.
  9. Knut: Hahnenmoor in Herzlake: Ein Naturparadies für alle. In: Regional Update. 1. Februar 2025, abgerufen am 31. Dezember 2025.
  10. Mit vereinten Kräften zurück zum natürlichen Zustand der Hase | Nds. Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz. Archiviert vom Original am 8. Dezember 2024; abgerufen am 31. Dezember 2025.
  11. https://www.geopark-emsland.de/fileadmin/Mediendatenbank_Emsland/INP_Fotos/INP_PDF/Meyer_Eiszeitalter_in_Kreisbeschreibung_Emsland_2002.pdf
  12. Emsland GeoparkHelter Damm 11a49716 Meppen05931 9250900Website: Emsland Geopark. Abgerufen am 13. Dezember 2025 (englisch).
  13. https://www.umwelt.niedersachsen.de/grundwasser/grundwasserbericht_niedersachsen/standardmodul/hydrogeologischer_ueberblick/hydrogeologische_raeume_niedersachsen/105219.html
  14. https://www.herzlake.de/dokumente/bauen/samtgemeinde/flaechennutzungsplanaenderungen/flaechennutzungsplanaenderung-nr-18a/begr-ndung-komplett.pdf
  15. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 257.
  16. Ergebnis Gemeinderatswahl 2021. Abgerufen am 24. August 2022.
  17. Ergebnis Gemeinderatswahl 2016. Abgerufen am 24. August 2022.
  18. Tim Gallandi: Hohe Verluste für UWG in der Samtgemeinde | NOZ. 11. September 2016, abgerufen am 24. August 2022.
  19. Ukrainischer Oligarch will Deutscher werden (Memento des Originals vom 9. November 2017 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.dw.com, dw.com, 8. November 2017.
  20. Fugitive MP Onyshchenko applying for German citizenship, Kyiv Post, 6. November 2017.