Heilandskirche (Hörlitz)
Die evangelische Heilandskirche ist ein Kirchengebäude im Ortsteil Hörlitz der Gemeinde Schipkau im Landkreis Oberspreewald-Lausitz des deutschen Bundeslandes Brandenburg.
Geschichte
Mit der Entwicklung des Braunkohlenbergbaus in der Lausitz zu Beginn des 20. Jahrhunderts wuchs auch die Bevölkerung. Nachdem zunächst nur eine hölzerne Notkirche gebaut worden war, wurde ab Mitte der 1920er Jahre auf Vorschlag des Architekten Heinrich Otto Vogel ein festes Gebäude geplant und mit Unterstützung der Ilse Bergbau AG zwischen 1927 und 1929 errichtet. Die Einweihung erfolgte am 29. September 1929.
Architektur
Die Kirche besteht aus einem rechteckigen Langhaus in Nordwest-Südost-Richtung und einem östlich daneben gesetzten Querturm. Vor dem Eingang im Nordosten befindet sich eine offene Vorhalle mit spitzbogigen Arkaden. Diese Arkaden setzen sich östlich des Turmes fort und verbinden das Gebäude mit dem Gemeindehaus. Anders als die frühere katholische Barbara-Kirche auf der anderen Straßenseite weist die Heilandskirche mit ihren spitzbogigen Arkaden noch deutliche Elemente des Backsteinexpressionismus auf.
Innengestaltung
Die Kirche ist ein Saalbau mit sichtbaren Deckenbalken. Die liturgischen Elemente des Innenraums wie Taufstein, Altar und Kanzel sind gemauert. Die Belichtung erfolgt durch die Westfenster und das Südfenster hinter dem Altar. Vor dem Südfenster ist ein Altarkreuz platziert, das mit seiner Größe an ein Triumphkreuz erinnert. An der Nordseite des Innenraums befindet sich eine Empore mit der Orgel von Arno Voigt.[1]
Weblinks
- Eintrag zur Denkmalobjektnummer 09120266 in der Denkmaldatenbank des Landes Brandenburg
- Eintrag bei Kuladig
- Eintrag auf der Homepage der Evangelischen Kirchengemeinde
- Bericht über die 80-Jahr-Feier auf der Homepage der Gemeinde Schipkau
Einzelnachweise
- ↑ orgelsite.nl. Abgerufen am 28. Dezember 2025.
Koordinaten: 51° 31′ 41,6″ N, 13° 56′ 49,8″ O