Haitianisch-usbekische Beziehungen
| Haiti | Usbekistan |
Die haitianisch-usbekischen Beziehungen beschreiben das bilaterale Verhältnis zwischen der Republik Haiti und der Republik Usbekistan.
Das im Jahr 1804 von Frankreich unabhängig gewordene Haiti und das 1991 nach dem Zerfall der Sowjetunion souverän gewordene Usbekistan (frühere Usbekische Sozialistische Sowjetrepublik) unterhalten keine diplomatischer Beziehungen.[1]
Haiti gehörte zu den Unterzeichnerstaaten der Charta der Vereinten Nationen im Jahr 1945 und ist somit Gründungsmitglied der Organisation der Vereinten Nationen. Usbekistan wurde im Jahr 1992 in die Vereinten Nationen aufgenommen.[2]
Haiti nahm im November 2022 in Taschkent mit seinem Minister für nationale und berufliche Bildung, Nesmy Manigat, an der der von der UNESCO organisierten Weltkonferenz über frühkindliche Bildung und Betreuung teil und hatte den Co-Vorsitz der Veranstaltung inne. Die Veranstaltung fand vor einem für Haiti besonderen Hintergrund statt, da dort der Schulbetrieb aufgrund der Krise im Land seit Monaten gelitten hatte.[3]
Weder im wirtschaftlichen noch im kulturellen Bereich sind Formen oder Aktivitäten der bilateralen Zusammenarbeit oder des Austausches beider Länder zu verzeichnen.
Einzelnachweise
- ↑ Diplomatic Relations Uzbekistan. In: United Nations Digital Archive. Vereinte Nationen, abgerufen am 1. Dezember 2025 (englisch).
- ↑ Die Entwicklung der Mitgliedschaft in den Vereinten Nationen. In: UNRIC - Regionales Informationszentrum der Vereinten Nationen. Vereinte Nationen, 2024, abgerufen am 1. Dezember 2025.
- ↑ Valéry Daudier: Haïti parle d’éducation et de protection de la petite enfance en Ouzbékistan. In: Le Nouvelliste. 17. November 2022, abgerufen am 1. Dezember 2025 (französisch).