Gmina Lyski
| Gmina Lyski | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Staat: | Polen
| |
| Woiwodschaft: | Schlesien | |
| Powiat: | Rybnicki | |
| Geographische Lage: | 50° 7′ N, 18° 23′ O | |
| Einwohner: | (1. Jan. 2024)[1] | |
| Postleitzahl: | 44-295 | |
| Telefonvorwahl: | (+48) 32 | |
| Kfz-Kennzeichen: | SRB | |
| Wirtschaft und Verkehr | ||
| Straße: | DW 910 | |
| Nächster int. Flughafen: | Katowice | |
| Gmina | ||
| Gminatyp: | Landgemeinde | |
| Gminagliederung: | 10 Ortschaften | |
| 10 Schulzenämter | ||
| Fläche: | 57,83 km² | |
| Einwohner: | 9780 (1. Jan. 2024)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 169 Einw./km² | |
| Gemeindenummer (GUS): | 2412042 | |
| Verwaltung (Stand: 2024) | ||
| Wójt: | Sylwia Gabryelska-Ritzka | |
| Adresse: | ul. Dworcowa 1a 44-295 Lyski | |
| Webpräsenz: | www.lyski.pl | |
Die Gmina Lyski ist eine Landgemeinde im Powiat Rybnicki in der Woiwodschaft Schlesien in Polen. Ihr Sitz ist das gleichnamige Dorf (deutsch Lissek) mit etwa 1900 Einwohnern.
Geographie
Die Gemeinde liegt im Süden der Woiwodschaft und grenzt im Osten an die Kreisstadt Rybnik. Die weiteren Nachbargemeinden sind Gaszowice, Kornowac, Kuźnia Raciborska, Nędza und Racibórz. Katowice liegt etwa 45 Kilometer nordöstlich.
Die Gemeinde hat eine Fläche von 57,8 km², von der 53 Prozent land- und 36 Prozent forstwirtschaftlich genutzt werden.[2]
Geschichte
Die Landgemeinde wurde 1954 in Gromadas aufgelöst und 1973 wieder gebildet. Sie kam 1950 von der ehemaligen Woiwodschaft Schlesien zur Woiwodschaft Katowice (1953–1956 Woiwodschaft Stalinogrodzkie). Im Jahr 1975 wurde der Zuschnitt der Woiwodschaft verkleinert und der Powiat aufgelöst. Im Jahr 1977 wurde das Dorf Zwonowice aus der aufgelösten Gmina Chwałęcice eingegliedert. Im Januar 1999 kam die Landgemeinde Lyski wieder zum Powiat Rybnicki und zur Woiwodschaft Schlesien.
Die ehemalige Gmina Łyski wurde 1922 gegründet, da nach der Volksabstimmung in Oberschlesien am 3. Juli 1922 der größte Teil des Kreises Rybnik an Polen abgetreten wurde. Von 1954 bis 1972 gehörten die Dörfer zu den Gromadas Lyski, Pstrążna, Raszczyce und Chwałęcice.
Politik
Gemeindevorsteher
An der Spitze der Verwaltung steht der Gemeindevorsteher. Seit 2006 war dies Grzegorz Gryt, der 2024 nicht erneut antrat. Bei der turnusmäßigen Wahl im April 2024 wurde folgendes Ergebnis ermittelt:[3]
- Agata Kostka (Wahlkomitee „Nachhaltige Entwicklung der Gemeinden in unserem Kreis“) 36,0 % der Stimmen
- Sylwia Gabryelska-Ritzka (Wahlkomitee Sylwia Gabryelska-Ritzka) 35,1 % der Stimmen
- Grzegorz Dudek (Wahlkomitee „Moderne Gemeinde Lyski 2024“) 14,4 % der Stimmen
- Szymon Musioł (Wahlkomitee „Neues Lyski“) 14,4 % der Stimmen
In der damit notwendigen Stichwahl wurde mit Gabryelska-Ritzka die Zweitplatzierte des ersten Wahlgangs mit 52,2 % der Stimmen gegen Kostka zur neuen Gemeindevorsteherin gewählt.
Bei der turnusmäßigen Wahl im Oktober 2018 gab es folgendes Resultat:[4]
- Grzegorz Gryt (Schlesische Regionalpartei) 42,1 % der Stimmen
- Szymon Musioł (Wahlkomitee „Neues Lyski“) 30,3 % der Stimmen
- Grzegorz Dudek (Wahlkomitee „Moderne Gemeinde Lyski“) 27,6 % der Stimmen
In der damit notwendigen Stichwahl wurde Amtsinhaber Gryt mit 51,4 % der Stimmen gegen Musioł als Gemeindevorsteher wiedergewählt.
Gemeinderat
Der Gemeinderat besteht aus 15 Mitgliedern und wird von der Bevölkerung direkt in Einpersonenwahlkreisen gewählt. Die Gemeinderatswahl 2024 führte zu folgendem Ergebnis:[5]
- Wahlkomitee „Nachhaltige Entwicklung der Gemeinden unseres Landkreises“ 31,1 % der Stimmen, 7 Sitze
- Wahlkomitee Sylwia Gabryelska-Ritzka 30,9 % der Stimmen, 5 Sitze
- Wahlkomitee „Moderne Gemeinde Lyski 2024“ 19,5 % der Stimmen, 1 Sitz
- Wahlkomitee „Neues Lyski“ 13,8 % der Stimmen, 2 Sitze
- Übrige 4,7 % der Stimmen, kein Sitz
Die Gemeinderatswahl 2018 führte zu folgendem Ergebnis:[6]
- Wahlkomitee „Moderne Gemeinde Lyski“ 37,3 % der Stimmen, 8 Sitze
- Schlesische Regionalpartei 37,1 % der Stimmen, 5 Sitze
- Wahlkomitee „Neues Lyski“ 18,7 % der Stimmen, 1 Sitz
- Unabhängige lokale Verwaltungen 3,1 % der Stimmen, 1 Sitz
- Übrige 3,8 % der Stimmen, kein Sitz
Partnerschaft
Es besteht eine Gemeindepartnerschaft mit Darkovice im Okres Opava in Tschechien.
Gliederung
Zur Landgemeinde Lyski gehören zehn Dörfer mit einem Schulzenamt (sołectwo; deutsche Ortsnamen, amtlich bis 1922):[7][8]
- Adamowice (Adamowitz)
- Bogunice (Bogunitz)
- Dzimierz (Dreilinden; bis 1908 Dzimierz)
- Lyski (Lissek)
- Nowa Wieś (Neudorf)
- Pstrążna (Fischgrund; bis 1908 Pstrzonsna)
- Raszczyce (Raschütz)
- Sumina (Summin)
- Zwonowice (Zwonowitz)
- Żytna (Zyttna)
Bildung
Die Gemeinde unterhält vier Schulzentren mit angeschlossenem Kindergarten (przedszkole) in Adamowice, Lyski und Zwonowice sowie eine Grundschule (szkoła podstawowa) in Raszczyce.[9]
Weblinks
- Webpräsenz der Gemeinde (polnisch)
Fußnoten
- ↑ a b Area and population in the territorial profile in 2024. Abgerufen am 7. September 2025.
- ↑ regioset.pl (polnisch)
- ↑ Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 17. November 2025.
- ↑ Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 17. November 2025.
- ↑ Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 17. November 2025.
- ↑ Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 17. November 2025.
- ↑ lyski.pl: Sołectwa. (polnisch, abgerufen am 20. Dezember 2020)
- ↑ Deutsche Ortsnamen bis 1922; vgl. territorial.de: Fischgrund
- ↑ lyski.pl: Placówki oświatowe. (polnisch, abgerufen am 20. Dezember 2020)