Gmina Czerwionka-Leszczyny
| Gmina Czerwionka-Leszczyny | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Staat: | Polen
| |
| Woiwodschaft: | Schlesien | |
| Powiat: | Rybnicki | |
| Geographische Lage: | 50° 9′ N, 18° 39′ O | |
| Einwohner: | s. Gmina | |
| Postleitzahl: | 44-230 bis 44-238 | |
| Telefonvorwahl: | (+48) 32 | |
| Kfz-Kennzeichen: | SRB | |
| Wirtschaft und Verkehr | ||
| Nächster int. Flughafen: | Katowice | |
| Gmina | ||
| Gminatyp: | Stadt-und-Land-Gemeinde | |
| Gminagliederung: | 8 Ortschaften | |
| 6 Schulzenämter | ||
| Fläche: | 115,0 km² | |
| Einwohner: | 40.145 (1. Jan. 2024)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 349 Einw./km² | |
| Gemeindenummer (GUS): | 2412013 | |
| Verwaltung (Stand: 2006) | ||
| Bürgermeister: | Wiesław Janiszewski | |
| Adresse: | ul. Parkowa 9 44-230 Czerwionka-Leszczyny | |
| Webpräsenz: | www.czerwionka-leszczyny.com.pl | |
Die Gmina Czerwionka-Leszczyny ist eine Stadt-und-Land-Gemeinde im Powiat Rybnicki der Woiwodschaft Schlesien in Polen. Sitz ist die gleichnamige Stadt mit etwa 28.000 Einwohnern. Diese entstand 1975 durch Eingemeindung der Stadt Czerwionka (deutsch Czerwionka) in die Nachbarstadt Leszczyny (Leschczin), die 1992 bei der Gemeindegründung in Czerwionka-Leszczyny umbenannt wurde.
Geographie
Die Gemeinde liegt in Oberschlesien. Sie grenzt an die Städte Rybnik, Knurów, Orzesze und Żory sowie an die Landgemeinden Gierałtowice, Ornontowice und Pilchowice.
Das Gemeindegebiet umfasst eine Fläche von 115,0 km². Die Birawka fließt durch die Gemeinde und ihren Hauptort.
Geschichte
Gemeindegeschichte
Zum 1. Januar 1992 wurden die 1977 geschaffene Landgemeinde Leszczyny und die Stadtgemeinde Leszczyny zur Stadt-und-Land-Gemeinde Czerwionka-Leszczyny vereinigt. Sie kam 1999 von der Woiwodschaft Katowice zur Woiwodschaft Schlesien und zum wiedererrichteten Powiat Rybnicki.
Verwaltungsgeschichte
Das Gemeindegebiet kam 1950 von der ehemaligen Woiwodschaft Schlesien zur Woiwodschaft Katowice. Im Jahr 1975 wurde diese stark verkleinert und der Powiat wurde aufgelöst.
Von 1945 bis 1954 bestanden auf Gemeindegebiet die Gminas (Landgemeinden) Bełk, Czerwionka, Dębieńsko und Leszczyny. Czerwionka und Leszczyny erhielten 1954 jeweils den Status einer Osiedle, die anderen Gemeinden wurden in sechs Gromadas aufgelöst. Die Osiedla Czerwionka und Leszczyny erhielten 1962 die Stadtrechte. Czuchów kam 1972 zur Stadt Czerwionka. Zum 1. Januar 1973 wurde die Gmina Bełk aus vier Gromadas wieder geschaffen, hinzu kam von der Stadt Leszczyny das Dorf Przegędza. Czerwionka wurde 1975 in die Stadt Leszczyny eingemeindet. Dębieńsko wurde 1977 von der Gmina Ornontowice eingemeindet.
Die Gmina Leszczyny, eine Landgemeinde, entstand am 1. Februar 1977 aus der Gmina Bełk. Der Sitz wurde in die Stadt Leszczyny verlegt. Hinzu kam Książenice von der Gmina Ochojec, die in die Kreisstadt Rybnik eingemeindet wurde.
Politik
Bürgermeister
An der Spitze der Verwaltung steht der Bürgermeister. Seit 2010 ist dies Wiesław Janiszewski. Bei der turnusmäßigen Wahl im April 2024 wurde folgendes Ergebnis ermittelt:[2]
- Wiesław Janiszewski (Wahlkomitee „Entwicklungsbewegung der Gemeinden der Region Rybnik“) 36,0 % der Stimmen
- Alina Kucharzewska (Wahlkomitee „Nachhaltige Entwicklung der Kommunen in unserem Kreis“) 30,5 % der Stimmen
- Izabela Rajca (PiS) 25,2 % der Stimmen
- Dominika Baranowicz (Wahlkomitee „Das sind wir“) 8,3 % der Stimmen
In der damit notwendigen Stichwahl wurde Amtsinhaber Janiszewski mit 50,1 % der Stimmen wiedergewählt.
Bei der turnusmäßigen Wahl im Oktober 2018 gab es folgendes Resultat:[3]
- Wiesław Janiszewski (Wahlkomitee „Entwicklungsbewegung der Gemeinden der Region Rybnik“) 52,7 % der Stimmen
- Izabela Rajca (PiS) 21,5 % der Stimmen
- Marcin Stempniak (Wahlkomitee „Sozial aktiv“) 15,5 % der Stimmen
- Leszek Salamon (Wahlkomitee „Lokale Gemeinschaft der Subregion“) 10,2 % der Stimmen
Damit wurde Amtsinhaber Janiszewski bereits im ersten Wahlgang als Bürgermeister wiedergewählt.
Gemeinderat
Der Gemeinderat von Czerwionka-Leszczyny besteht aus 21 Mitgliedern, die in Mehrpersonenwahlkreisen gewählt werden. Bei der Wahl 2024 wurde folgendes Ergebnis ermittelt:[4]
- Prawo i Sprawiedliwość (PiS) 28,1 % der Stimmen, 7 Sitze
- Wahlkomitee „Entwicklungsbewegung der Gemeinden der Region Rybnik“ 24,1 % der Stimmen, 6 Sitze
- Wahlkomitee „Nachhaltige Entwicklung der Kommunen in unserem Kreis“ 17,2 % der Stimmen, 4 Sitze
- Wahlkomitee „Lokale Gemeinschaft der Subregion“ 12,5 % der Stimmen, 2 Sitze
- Wahlkomitee der Schlesischen Gemeinschaft „Ciosek“ – Gemeinsam für Schlesien 10,5 % der Stimmen, 1 Sitz
- Wahlkomitee „Sozial aktiv“ 7,6 % der Stimmen, 1 Sitz
Bei der Wahl 2018 verteilten sich die Stimmen wie folgt:[5]
- Wahlkomitee „Entwicklungsbewegung der Gemeinden der Region Rybnik“ 33,3 % der Stimmen, 7 Sitze
- Prawo i Sprawiedliwość (PiS) 25,1 % der Stimmen, 5 Sitze
- Wahlkomitee „Lokale Gemeinschaft der Subregion“ 17,8 % der Stimmen, 4 Sitze
- Wahlkomitee der Schlesischen Gemeinschaft „Ciosek“ – Gemeinsam für Schlesien 13,7 % der Stimmen, 3 Sitze
- Wahlkomitee „Sozial aktiv“ 10,7 % der Stimmen, 2 Sitze
Partnerschaft
Eine Gemeindepartnerschaft besteht mit Jēkabpils in Lettland.
Gliederung
Zur Stadt-und-Land-Gemeinde Czerwionka-Leszczyny gehören die namensgebende Stadt und sechs Dörfer mit Schulzenamt (sołectwo):
- Bełk (Belk)
- Książenice (Knizenitz)
- Palowice (Pallowitz)
- Przegędza (Przegendza)
- Stanowice (Stanowitz)
- Szczejkowice (Scheykowitz)
Hinzu kommt der Weiler Jesionka.
Zum Stadtgebiet mit 38,5 km² Fläche gehören die ehemaligen Einzelstädte Czerwionka (Czerwionka) und Leszczyny (Leschczin) sowie die ehemaligen Dörfer Czuchów (Czuchow) und Dębieńsko (Dubensko).
Persönlichkeiten
- Gerard Bernacki (1942–2018), katholischer Weihbischof in Katowice; geboren in Książenice.
Weblinks
Fußnoten
- ↑ Area and population in the territorial profile in 2024. Abgerufen am 7. September 2025.
- ↑ Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 6. November 2025.
- ↑ Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 6. November 2025.
- ↑ Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 6. November 2025.
- ↑ Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 6. November 2025.