Gian Pietro Morosini
Gian Pietro Morosini (* 2. April 1736 in Lugano, Alte Eidgenossenschaft; heimatberechtigt ebenda; † 1817 in Como, Kaisertum Österreich) war ein italienischer Jurist und Gerichtsbeamter in Mailand.
Leben
Gian Pietro Morosini war Sohn der Anna Ghiringhelli und des Giovanni Pietro aus der adligen Familie Morosini. Er heiratete Maria, Tochter des Marchese Belcredi aus Pavia.[1]
Morosini war Amtsrichter (pretorio) in Pavia und später Podestà von Mailand. Er wurde 1769 Bürger und oberster Gerichtsbeamter (capitano di giustizia) der Stadt Mailand. Zudem wirkte er als Senator sowie Präsident des Tribunale di sanità und wurde zum Hofrat ernannt.[1]
Morosini war zudem Wohltäter des Spitals von Lugano. Wahrscheinlich ging er im Auftrag der Stadt zu Francesco Melzi d’Eril, Vizepräsident der italienischen Republik, um 1803 Luganos Ernennung zur Hauptstadt des neuen Kantons Tessin zu erreichen.[1]
Literatur
- Alfonso Oldelli: Dizionario Storico-Ragionato degli Uomini illustri del Canton Ticino. 1807–1811 (Nachdruck 1971).
Belege
- ↑ a b c Francesca Mariani Arcobello: Gian Pietro Morosini. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 20. Januar 2009.