Geyerhof (Gemeinde Payerbach)
| Geyerhof (Streusiedlung) Ortschaft | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Neunkirchen (NK), Niederösterreich | |
| Gerichtsbezirk | Neunkirchen | |
| Pol. Gemeinde | Payerbach | |
| Koordinaten | 47° 41′ 53″ N, 15° 51′ 53″ O | |
| Höhe | 535 m ü. A. | |
| Einwohner der Ortschaft | 18 (1. Jän. 2025) | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Ortschaftskennziffer | 05236 | |
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||
Geyerhof ist eine Ortschaft in der Marktgemeinde Payerbach im Bezirk Neunkirchen in Niederösterreich mit 18 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2025).[1]
Geografie
Die Streusiedlung liegt nördlich von Payerbach am südlichen Abhang des Gahns und ist nur über Nebenstraßen erreichbar. Zur Ortschaft zählen auch das Hochberger Wirtshaus und die Schedkapelle im Nordosten. Am 1. April 2020 umfasste die Ortschaft 18 Adressen.[2]
Geschichte
Der Ortsname leitet sich von der Felswand her, die hier Geyerstein genannt wird. Die Einwohner betrieben etwas Ackerbau sowie etwas Viehzucht und nahmen daher gerne Arbeiten aller Art an, schrieb Schweickhardt im 19. Jahrhundert. Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 13 zerstreuten Häusern genannt, das nach Payerbach eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Reichenau besaß die Ortsobrigkeit und besorgte die Konskription. Die Landgerichtsbarkeit wurde von der Herrschaft Neunkirchen ausgeübt und die Untertanen und Grundholde des Ortes gehörten den Herrschaften Reichenau, Pottschach, Stixenstein und Brunn am Steinfelde.[3]
Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in Geyerhof zwei Gastwirte, ein Konsumverein und einige Landwirte ansässig.[4]
Literatur
- Franz Xaver Schweickhardt: Darstellung des Erzherzogthums Österreich unter der Ens, durch umfassende Beschreibung aller Burgen, Schlösser, Herrschaften, Städte, Märkte, Dörfer, Rotten etc. etc., topographisch-statistisch-genealogisch-historisch bearbeitet und nach den bestehenden vier Kreis-Vierteln [alphabetisch] gereiht. [Teil:] Viertel unterm Wienerwald. 7 von 34 Bänden. 2. Band: Gaaden bis Klosterneuburg. Schmidl, Wien 1831, S. 32 (Geyerhof in der Google-Buchsuche).
- Anton Steinhauser: Administrativkarte von Niederösterreich. Blatt 103, Sektion Reichenau, 1:28.800, Hrsg: Verein für Landeskunde von Niederösterreich, in Kommission von Artaria & Co., Wien 1867–1882 (noel.gv.at [JPG; 7,1 MB]).
- Ortsverzeichnis 2001 Niederösterreich (PDF; 4,8 MB), Statistik Austria, Wien 2005, ISBN 3-902452-42-0, S. 261.
Einzelnachweise
- ↑ Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2025 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2025), (ODS, 500 KB)
- ↑ Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen: Österreichisches Adressregister, Stichtagsdaten vom 1.4.2020 (online)
- ↑ Joseph von Steinius: Topographischer Land-Schematismus oder Verzeichniß aller im Erzherzogthume Oesterreich unter der Enns befindlichen Ortschaften als Städte, Märkte, Schlösser, Ämter, Dörfer, Rotten und einzelne Häuser, die eigene Nahmen haben, Anzahl der Häuser sowohl, als der betreffenden Pfarren, Schulörter, Patronate, Decanate, Werbbezirke, Landgerichte, Ortsobrigkeiten, Grund- und Conscriptions-Herrschaften, dann der nächsten Poststationen zur Auf- und Abgabe der Briefe. Erster Band: A–L. Verlag Anton Strauß, Wien 1822, S. 198 (Geyerhof in der Google-Buchsuche).
- ↑ Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 252