Geschwister-Scholl-Platz (Wuppertal)

Der Geschwister-Scholl-Platz ist ein innerstädtischer Platz im Wuppertaler Stadtbezirk Barmen.

Geschichte

Der vor der 1897–1900 erbaute Barmer Ruhmeshalle liegende Platz ist in der Nachkriegszeit von Karlsplatz (auch Carlsplatz) nach den Geschwistern Scholl umbenannt worden. Im Herbst 1921 wurde das Bismarck-Denkmal von Hugo Lederer, wegen des Neubaues des Rathauses vom Rathausvorplatz hierhin versetzt.

1986 plante die Landschaftsarchitektin Helga Rose Herzmann die Neugestaltung des Platzes. Der Umbau wurde 1988 abgeschlossen und am 19. Mai 1989 beim ersten Stadtfest „Barmen live“ von Ursula Kraus eingeweiht.[1]

Topographie

An der Westseite des Platzes liegt das heutige Haus der Jugend, die 1958 wieder aufgebaute Ruhmeshalle. An der nordwestlichen Ecke der Ruhmeshalle liegt ein Geschäftsgebäude, das bis zur durchgehenden Fußgängerzone Werth geht, sowie das Bismarck-Denkmal. Die westliche Seite ist durch ein großes Bekleidungskaufhaus und die Geschäftsstelle der Barmer Ersatzkasse begrenzt. Nach Süden hin, zur Bundesstraße 7 (B 7), ist der Platz offen.

Auf dem Werth bietet die Außengastronomie einer Eisdiele Gelegenheit zum Verweilen. Und bei Stadtfesten und Weihnachtsmärkten ist der Platz stets zentraler Punkt solcher Festlichkeiten.

Commons: Geschwister-Scholl-Platz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Eintrag In: Wuppertaler Denkmalliste
  1. Heinrich Heyken: „Fußgängerparadiese“ für Elberfeld und Barmen. April 2016, S. 14 (stadtgeschichte-wuppertal.de [PDF]).

Koordinaten: 51° 16′ 19″ N, 7° 12′ 12″ O