Gangerbauer
Gangerbauer Gemeinde Postmünster
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| Koordinaten: | 48° 25′ N, 12° 54′ O |
| Einwohner: | 15 (1. Mai 1987)[1] |
| Eingemeindung: | 1. April 1971 |
Gangerbauer ist ein Gemeindeteil und eine Gemarkung der Gemeinde Postmünster im niederbayerischen Landkreis Rottal-Inn. Bis 1971 bildete es eine selbstständige Gemeinde mit dem Ort Hieb als Gemeindesitz.
Lage
Der Weiler Gangerbauer liegt im Rottal am Rottauensee etwa 1,5 Kilometer westlich von Postmünster.
Die Gemarkung Gangerbauer (096414) umfasst 14,758 km² Fläche und hat 480 Einwohner.[2]
Geschichte
1808/1810 wurde der Steuerdistrikt Gangerbauer im Landgericht Pfarrkirchen geschaffen, aus dem die Landgemeinde Gangerbauer mit Gemeindesitz in Hieb hervorging.[3] Die Gemeinde umfasste die Orte:[4]
- Hieb (Gemeindesitz, 1840 noch Hüb)
- Ad(e)löd
- Asang
- Baiern (Bayerer)
- Brandstatt b.Isel
- Brandstetten (Brandstatt a.d.Rott)
- Bruck
- Diepold
- Ed
- Edfurt
- Edmaier (mit Ed verbunden)
- Fechten
- Federling
- Forster
- Fürstberg
- Gangerbauer
- Geislöd
- Gollerbach
- Großschnail
- Grübl
- Gschaid
- Hasenöd
- Hinten
- Holzen
- Hüb
- Isel
- Kleinschnail
- Kremmel
- Kreuzöd
- Kroed
- Kumpfmühl
- Lang
- Lödl
- Marchen
- Marchetsöd
- Meisteröd
- Nussing
- Oberwies
- Oesterreich
- Pfefferöd
- Pinzenzell
- Schachten
- Schlettwagen
- Schmiedgrub
- Schned
- Stapfl
- Stegen
- Straß
- Stumm (mit Ed verbunden)
- Überöd
- Unterwies
- Waldhörn
- Walln
- Weichselöd
- Wichtleiten
- Wolfsberg
- Wühr
- Zeilhub
Mit der Gebietsreform in Bayern wurde die Gemeinde Postmünster am 1. April 1971 durch den Zusammenschluss mit den früheren Gemeinden Neuhofen, Gangerbauer und Schalldorf erheblich vergrößert.[5]
Weblinks
- Gangerbauer in der Ortsdatenbank von bavarikon.
Einzelnachweise
- ↑ Gangerbauer In: bavarikon.de .
- ↑ Gemarkung Gangerbauer (Postmünster) / Bayern. In: Geoindex.io. Abgerufen am 17. September 2025.
- ↑ Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, DNB 453660959, OCLC 230947413, Abschnitt II, Sp. 419 (Digitalisat).
- ↑ Rita Lubos: Das Landgericht Eggenfelden. In: Historischer Atlas von Bayern, Altbayern Reihe I Heft 28. Bayerische Kommission für Landesgeschichte, S. 366, abgerufen am 17. September 2025.
- ↑ Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 552.