Fritz von Eichmann

Fritz von Eichmann (* 23. Januar 1866 in Petrópolis; † 29. Juni 1918) war ein deutscher Verwaltungsbeamter.

Leben

Familie

Fritz von Eichmann war Sohn des kaiserlichen Gesandten Friedrich von Eichmann und der Emilie „Emmy“ geb. Wietzlow. Sein Großvater war preußischer Innenminister und Oberpräsident der Rheinprovinz und der Provinz Preußen Franz August Eichmann. Einer seiner Brüder war der Landrat und Rittergutsbesitzer Franz von Eichmann.

Werdegang

Nach dem Besuch des Königlich Evangelischen Gymnasiums,[1] in Glogau studierte Fritz von Eichmann an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und der Alma Mater Lipsiensis Rechtswissenschaften. 1886 wurde er Mitglied des Corps Borussia Bonn.[2] Nach dem Studium trat er in den preußischen Staatsdienst ein. Von 1902 bis 1905 war er Landrat des Kreises Pleschen.[3] Von 1917 bis zu seinem Unfalltod 1918 war er Regierungspräsident des Regierungsbezirkes Aurich.[4] Von Eichmann war Offizier der Landwehr.

Literatur

  • Friedrich Karl Devens, Biographisches Corpsalbum der Borussia zu Bonn 1827–1902. Selbstverlag, Düsseldorf 1902, S. 216. (Mit Portrait).
  • G. G. Winkel: Biographisches Corpsalbum der Borussia zu Bonn 1821–1928. Wailandt AG, Selbstverlag, Aschaffenburg 1928, S. 210. (Mit Portrait).

Einzelnachweise

  1. Programm des Königlich Evangelischen Gymnasiums zu Gr.-Glogau für das Schuljahr von Ostern 1871 bis Ostern 1872. Anhang II: Verzeichnis der Abitutienten aus den letzten 50 Jahren. Eduard Mosche, Glogau 1872, S. 71.
  2. Karl Rügemer (Hrsg.): Kösener Korps-Listen von 1798 bis 1910. Carl Gerber GmbH München, Verlag der Academischen Monatshefte, Starnberg 1910, 19 (Corps), 604 (Lfd. Nr. dort).
  3. Rolf Jehke-Herdecke: Territoriale Veränderungen in Deutschland und deutsch verwalteten Gebieten 1874 – 1945, Mai 2014 Landkreis Jarotschin.
  4. Rolf Jehke-Herdecke: Territoriale Veränderungen in Deutschland und deutsch verwalteten Gebieten 1874 – 1945, Mai 2014 Regierungsbezirk Aurich.