Franz von Eichmann
Franz von Eichmann (* 21. Januar 1864 in Petrópolis, Brasilien; † 11. März 1933 in Wallwitz, Landkreis Freystadt)[1][2] war ein deutscher Verwaltungsbeamter und Rittergutsbesitzer.
Familie
Franz von Eichmann war Sohn des Kaiserlichen Gesandten Friedrich von Eichmann und der Emilie (Emmy) geb. Wietzlow. Sein Großvater war der preußische Innenminister und Oberpräsident der Rheinprovinz und der Provinz Preußen Franz August Eichmann. Einer seiner Brüder war der Landrat und Regierungspräsident Fritz von Eichmann. Franz von Eichmann war verheiratet mit Emmy Freiin von Langermann und Erlencamp. Sie hatten einen Sohn.
Leben
Nach dem Besuch des Gymnasiums in Schulpforta und Glogau, Königlich Evangelisches,[3] studierte Franz von Eichmann an der Universität Lausanne, der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, der Alma Mater Lipsiensis und der Schlesischen Friedrich-Wilhelms-Universität Breslau Rechts- und Staatswissenschaften. 1886 wurde er Mitglied des Corps Borussia Bonn.[4] Nach dem Studium trat er in den preußischen Staatsdienst ein. Von 1896 bis 1898 war er Landrat des Landkreises Freystadt. Am 1. Juli 1919 wurde er aus dem Staatsdienst entlassen.[5]
Er war Herr auf Wallwitz im Kreis Freystadt.
Auszeichnungen
- Ernennung zum Geheimen Regierungsrat, 1917[5]
Literatur
- Friedrich Karl Devens, Biographisches Corpsalbum der Borussia zu Bonn 1827–1902. Selbstverlag, Düsseldorf 1902, S. 216. (Mit Portrait).
- G. G. Winkel: Biographisches Corpsalbum der Borussia zu Bonn 1821–1928. Wailandt AG. Selbstverlag, Aschaffenburg 1928, S. 211. (Mit Portrait).
Einzelnachweise
- ↑ Artikel: von Langermann und Erlencamp, In: Walter von Hueck, Friedrich Wilhelm Euler, u. a.: Genealogisches Handbuch der Freiherrlichen Häuser. B (Briefadel). 1978. Band VII, Band 68 der Gesamtreihe GHdA, Hrsg. Deutsches Adelsarchiv, C. A. Starke Verlag, Limburg (Lahn) 1978, S. 178.
- ↑ Otto Gerlach (Hrsg.): Kösener Corpslisten 1960. Im Selbstverlag des Verbandes Alter Corpsstudenten, Kassel 1961, 9 (Corps), 701.
- ↑ Programm des Königlich Evangelischen Gymnasiums zu Gr.-Glogau für das Schuljahr von Ostern 1871 bis Ostern 1872. Anhang II: Verzeichnis der Abitutienten aus den letzten 50 Jahren. Eduard Mosche, Glogau 1872, S. 71.
- ↑ Karl Rügemer (Hrsg.): Kösener Korps-Listen von 1798 bis 1910. Starnberg 1910, 19 (Corps), 607.
- ↑ a b Rolf Jehke-Herdecke (Hrsg.): Rolf Jehke: Territoriale Veränderungen in Deutschland und deutsch verwalteten Gebieten 1874–1945. Landkreis Freystadt i. Niederschlesien. Stand Mai 2014.