Friedrich-Baur-Preis

Der Friedrich-Baur-Preis wird von der Bayerischen Akademie der Schönen Künste in Zusammenarbeit mit der Friedrich-Baur-Stiftung seit 1990 verliehen.

Seit dem Jahr 2018 wird der Friedrich-Baur-Preis im Rahmen der Internationalen Hofer Filmtage an einen Filmemacher/in für einen abendfüllenden Erstlingsfilm als „Friedrich-Baur-Goldpreis verliehen durch die Bayerische Akademie der Schönen Künste in memoriam Heinz Badewitz“ (vormals "Hofer Goldpreis der Friedrich-Baur-Stiftung") vergeben. Die Friedrich-Baur-Stiftung hatte bereits vorher den HEINZ-BADEWITZ-PREIS der Internationalen Hofer Filmtage unterstützt. Bei dem „Friedrich-Baur-Goldpreis“ wählt die Abteilung Film- und Medienkunst der Bayerischen Akademie der Schönen Künste einen jährlich wechselnden Mentor, der den Preisträger bestimmt und diesen ein Jahr lang bei der Erstellung eines Zweitfilms künstlerisch berät.

Der Preis besteht derzeit aus zertifizierten Goldbarren im Wert von insgesamt 35.000 Euro. Zusätzlich wird eine Urkunde mit der Begründung der Preisvergabe erstellt sowie die Plastik des Heinz-Badewitz-Preises übergeben.

Im Jahr 2025 wurden Ina Balon für ihren Film "Plan F" und Alexander Conrads für seinen Film "Zusammen ist man weniger getrennt" ausgezeichnet.

2024 Lucas Dülligen für seinen Debütfilm "Vereinzelt Sonne", 2023 Pauline Schläger für ihren Debütfilm „Dann lieber sterben“, 2022 Karsten Dahlem für „Crash“, 2021 Alisa Kolosova für „Charly“ und Lukas Röder für „Gehirntattoo“, 2020 Sevgi und Chris Hirschhäuser für den Film "Toprak", 2019 Lothar Herzog für den Film "1986" und 2018 Luzie Loose für "Schwimmen".[1]

Geschichte

Ins Leben gerufen wurde der Preis anlässlich des 100. Geburtstags des Unternehmers und Stifters Friedrich Baur (1890–1965). Ab 1990 wurde der Preis jährlich verliehen, seit 2010 alle zwei Jahre.

Mit dem Preis wurden bis 2017 Personen und Institutionen geehrt, die aus Franken, der Oberpfalz und Niederbayern stammen oder dort tätig sind. Analog zu den Abteilungen der Akademie werden die Preise in mehreren Kategorien vergeben: Bildende Kunst, Literatur, Musik und Darstellende Kunst, seit 2012 auch Film- und Medienkunst.

Die Verleihung fand an wechselnden Orten statt. Im Gründungsjahr 1990 wurde Burgkunstadt, der Sitz der Friedrich-Baur-Stiftung, gewählt; in den Folgejahren historische Räume wie das Markgräfliche Opernhaus Bayreuth, das Cuvilliés-Theater München oder das E.T.A.-Hoffmann-Theater Bamberg.

Preisträger

Einzelnachweise

  1. Verleihung des Friedrich-Baur-Goldpreises 2025. Abgerufen am 26. November 2025.
  2. Friedrich-Baur-Preis 2017 geht an Michael Lerchenberg! Luisenburg-Festspiele Wunsiedel, 6. Mai 2017, abgerufen am 18. März 2020.