Bamberger Symphoniker
Die Bamberger Symphoniker – Bayerische Staatsphilharmonie sind ein deutsches Symphonieorchester, das seit seiner Gründung 1946 in Bamberg beheimatet ist und weltweit als Tourneeorchester konzertiert. Das Orchester hat seit seiner Gründung über 7700 Konzerte in 64 Ländern und über 500 Städten gegeben (Stand 2025)[1] und arbeitete bislang mit mehr als 500 Gastdirigenten zusammen. Seit 2004 hat es den Rang eines Staatsorchesters. Von 1950 bis 1993 war der sogenannte „Kulturraum“, die ehemalige Dominikanerkirche mit angrenzendem Kloster, Domizil des Orchesters. Seit 1993 treten die Bamberger Symphoniker in der für sie errichteten Konzerthalle Bamberg auf. Seit 2016 wird das Orchester von seinem Chefdirigenten Jakub Hrůša geleitet.
Gründungsgeschichte
Bereits kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs gab es in Bamberg Bestrebungen für eine Orchestergründung. Die Gründung des Orchesters ging maßgeblich auf das Engagement eines Bürgerkomitees zurück, zu dessen Gründungsmitgliedern unter anderem der Politiker Hermann Etzel[2] gehörte. Er setzte sich im August 1945 dafür ein, ein eigenes Symphonieorchester in Bamberg zu formieren.[3]
Gegründet wurde das Orchester im Jahr 1946. Es setzte sich zu einem großen Teil[2] aus Musikern zusammen, die in der Nachkriegszeit im Zuge der Vertreibung auf Grund der Beneš-Dekrete von Böhmen, Mähren, dem Sudetenland und aus deutschen Städten nach Bamberg gelangten, darunter viele ehemalige Mitglieder des Deutschen Philharmonischen Orchesters Prag,[2][4] das am 1. Mai 1945 unter seinem Generalmusikdirektor Joseph Keilberth im unmittelbaren zeitlichen Vorfeld des Prager Aufstands und des Endes des Zweiten Weltkriegs sein letztes Konzert gab.
Das erste Konzert des neu gegründeten Klangkörpers – damals zunächst noch unter dem Namen Bamberger Tonkünstlerorchester – fand am 20. März 1946 im Bamberger Zentralsaal unter der Leitung von Bertil Wetzelsberger, dem Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper München, statt. Auf dem Programm standen im Rahmen eines Beethoven-Abends die Leonoren-Ouvertüre Nr. 3, das Violinkonzert mit Konzertmeister Otto Büchner als Solist und die Sinfonie Nr. 7. Das Konzert hatte zunächst am 16. März 1946 stattfinden sollen, wurde jedoch auf den 20. März 1946 verlegt, da die ursprünglich im Programm geplante Sinfonie Eroica, die als Anknüpfung an den 1. Mai 1945 gedacht war, von der US-Militärregierung nicht genehmigt worden war.[5] Schließlich wurde das Premierenkonzert in der Presse überwältigend besprochen:
„Einen Klangkörper von solch hohen Qualitäten konnte man dann und wann nur als Gast in Bamberg begrüßen. Ihn nunmehr als ‚künstlerisches Eigentum‘ ständig hier zu haben, mutet fast wie ein Geschenk der Musen an… Ein Orchester von Großstadtrang […] ist nun den Musikfreunden unserer Stadt überantwortet. Es liegt jetzt an ihnen, sich dieser einzigartigen Tatsache würdig zu erweisen und die Existenz des Orchesters zu sichern.“[6]
Als erster ständiger Dirigent des Orchesters wirkte Hans Schneider vom 10. März bis 31. Juli 1946, gefolgt von Konrad Lechner, der vom Mozarteum Salzburg nach Bamberg kam. Im Juli 1946 erfolgte die Umbenennung des Orchesters in Bamberger Symphoniker. Am 22. Januar 1947 spielte das Orchester erstmals unter der Leitung von Hans Knappertsbusch im Rahmen einer „Schubertfeier“[7] und wurde mit diesem Konzert auch in München bekannt.[8] Mit dem größer werdenden Orchesterkorpus von nunmehr 65 Mitgliedern und der Erweiterung des Repertoires wuchs auch das Bedürfnis, erstklassige Gastdirigenten zu gewinnen. Auf Lechner, der sein Engagement im April 1947 beendet hatte, folgten mit jeweils kurzen Verpflichtungszeiträumen Herbert Albertz (zugleich Leiter des Gewandhausorchesters Leipzig) und Georg Ludwig Jochum (zugleich Chefdirigent des Orchesters der Städtischen Bühnen Duisburg), der bis September 1949 am Pult der Bamberger Symphoniker stand.
Eine bedeutende Entwicklung bahnte sich seit Jahresbeginn 1949 an: Die Verbindung zu Joseph Keilberth wurde wieder aufgenommen und Keilberth dirigierte am 9. März 1949 sein erstes Konzert in Bamberg.[9]
Internationale Konzerttätigkeit
Mit Ausnahme Australiens bereiste das Orchester in seiner Geschichte alle Kontinente. Seit seiner Gründung gab es etwa 7500 Konzerte in 64 Ländern und in über 500 Städten der Welt (Stand 2025). Alleine 1200 Konzerte spielte das Orchester im Ausland.
Seit ihren Anfängen gelten die Bamberger Symphoniker als eines der reisefreudigsten Orchester Deutschlands. Sie begleiteten als erste nach dem Zweiten Weltkrieg offizielle Staatsdelegationen ins Ausland und waren 1949 das erste deutsche Orchester, das seinerzeit in Frankreich gastierte.[2][10] 1950 folgte eine Reise nach Spanien und Portugal, 1954 trat das Orchester auf seiner ersten Südamerika-Tournee in Mexiko und Havanna auf. Eine sechswöchige Tournee durch Südamerika mit 26 Konzerten absolvierte das Orchester 1962. Im Jahr 1968 ging die Reise erstmals nach Japan, 1969 in den Iran und nach Ägypten.
1971 gastierten die Bamberger Symphoniker als erstes deutsches Orchester nach Ende des Zweiten Weltkriegs in der New Yorker Carnegie Hall. 1982 besuchten sie erstmals Hongkong, 1986 China, wo sie seither regelmäßig zu Gast sind. Bald nach dem Fall des Eisernen Vorhangs folgten Konzertreisen in die baltischen Staaten und nach Albanien sowie nach Tschechien.
Ab 2021 entwickelte das Orchester eine Nachhaltigkeitsstrategie. So wurde zum Beispiel beschlossen, für Reisen in Zentraleuropa ausschließlich den Zug zu nutzen und bei nötigen Flügen Direktflüge zu buchen.[11]
Entwicklung unter den Chefdirigenten
Joseph Keilberth
Eine Schlüsselfigur in der Geschichte der Bamberger Symphoniker, war Joseph Keilberth. Als Generalmusikdirektor der Sächsischen Staatsoper in Dresden und Musikalischer Leiter der Berliner Staatsoper dirigierte er am 9. März 1949 sein erstes Konzert mit den Bamberger Symphonikern. Auf dem Programm standen Werke von Christoph Willibald Gluck, Wolfgang Amadeus Mozart und Ludwig van Beethoven. Aufgrund seiner früheren Tätigkeit als Chefdirigent des Deutschen Philharmonischen Orchesters Prag kannte er bereits einen Großteil der Musiker: „Ergreifendes Wiedersehen mit den Pragern (eben den vertriebenen Deutschen). Sehr gutes Orchester“, notierte er in seinem Dirigiertagebuch über das erste von ihm geleitete Konzert, das Signalwirkung für die weitere Entwicklung des Orchesters besaß und entsprechend in der Presse kommentiert wurde: „Was bei diesem Wiedersehen (der aus der Beneš-Tschechoslowakei Vertriebenen) in den Herzen aufbrach, wurde zum Klang. Die Größe dieser Stunde riß die Bamberger Symphoniker über sich selbst hinaus … Mit dem in allen Teilen des Klangkörpers unvergleichlich spielenden Orchester (samt Koeckert-Quartett) teilte sich J. Keilberth, sichtlich tief bewegt, [in] einen Beifall ohne Beispiel.“[12]
Im Januar 1950 trat Keilberth offiziell das Chefamt in Bamberg an. Seine künstlerische Arbeit, sein Renommee und seine konsequente Programmgestaltung waren von kaum zu überschätzender Bedeutung für die Konsolidierung und nationale wie internationale Profilierung der Bamberger Symphoniker, deren Historie untrennbar mit seinem Namen verbunden ist. Mit ihm knüpfte das Orchester nicht nur an die alte deutsche Prager Tradition an, auch die namhaften Gastdirigenten und Solisten, die den Einladungen der Bamberger Symphoniker folgten, belegen den wachsenden Ruhm des Klangkörpers, dessen Ruf rasch auch über Bamberg und Franken hinaus ausstrahlte. „‘Blind‘ würde er die Bamberger Symphoniker sogleich erkennen, an ihrem unverwechselbaren, runden Klang, der weichen Fülle der Streicher und der Wärme des Bläsertons, beteuerte Joseph Keilberth“, wie von Karl Schumann in der Chronik der Bamberger Symphoniker von 1993 nachzulesen ist.[13]
Keilberths Zielsetzung war es von Anfang an, die Anzahl der Rundfunkaufnahmen mit den Symphonikern zu erhöhen und eine Deutschland- und eine Auslandsreise mit dem Orchester zu unternehmen (Fränkischer Tag, Bamberg, 26. August 1950).[14] Die erste Deutschlandtournee fand noch vor Keilberths offizieller Verpflichtung von 3. bis 15. November 1949 ins Rheinland statt. Es folgten weitere Reisen. Unter Keilberth waren die Bamberger Symphoniker 1949 das erste deutsche Orchester, das nach Kriegsende nach Frankreich eingeladen wurde. Die offizielle Bindung Keilberths an das Orchester erfolgte mit dem am 1. August 1950 unterzeichneten Vertrag, in dem er die Verpflichtung von mindestens 30 in Deutschland zu dirigierenden Konzerten pro Jahr eingeht und sich Orchesterreisen vorbehielt.
Auf der Rheinland-Tournee 1949 wurden auch die ersten Rundfunkaufnahmen vorgenommen, was den Einstieg der „Bamberger“ ins Mediengeschäft markiert. Im Mai 1950 wurde im Rahmen eines Förderzuspruchs durch den Freistaat Bayern, den Regierungsbezirk Oberfranken und die Stadt Bamberg auch ein Werkvertrag mit dem Bayerischen Rundfunk geschlossen,[15] der eine feste Anzahl von Produktionen vorsah – der Beginn einer bis heute andauernden Medienpartnerschaft. Die damaligen Aufnahmen wurden rasch zu einer unverzichtbaren Existenzgrundlage für das Orchester und halfen, seinen Ruf als Orchester von Rang auch jenseits der Konzertsäle zu befördern.
Zeit seines Amts war Keilberth neben der künstlerischen und programmatischen Entwicklung auch mit der Grundabsicherung des Orchesters befasst, das auf Zuschüsse angewiesen war und dessen Kosten mit der Verpflichtung namhafter Solisten und Dirigenten, aber auch durch die sich häufenden Reisen fortlaufend anstiegen. Im Jahr 1960 war es Keilberth gelungen, seinen fortwährenden Wunsch, die Zahl der Orchestermitglieder an die anderer bedeutender Klangkörper anzugleichen, zu realisieren (Brief von Joseph Keilberth vom 7. Juni 1958).[16] Zum 1. Oktober 1960 fasste das Orchester 94 Musiker mit 16 ersten und 14 zweiten Geigen, 12 Bratschen, 10 Celli und 9 Kontrabässen.
In der Ära Keilberth waren zahlreiche renommierte Gastdirigenten zu Besuch am Pult der „Bamberger“, darunter Eugen Jochum, Hans Rosbaud, Fritz Lehmann (Dirigent), Georg Solti und Clemens Krauss, zu dem Keilberth ein besonders vertrauensvolles Verhältnis pflegte.[17] Es folgten u. a. Lovro von Matačić, Heinrich Hollreiser, Robert Heger, André Cluytens, Heinz Wallberg und Rudolf Kempe.
Unter Keilberths Ägide begannen die „Bamberger“ ihre Reisetätigkeit aufzunehmen und auszubauen. Zu den Meilensteinen gehört etwa die 26 Konzerte umfassende Südamerika-Tournee von 1962, die ein Gastspiel in Kuba beinhaltete. Die Programmgestaltung umfasste charakteristischerweise Werke von Haydn, Hindemith, Richard Strauss, Beethoven, Tschaikowsky, Egk, Schumann, Schubert, Wagner, Weber, Mozart und Brahms. Im Mai 1963 spielte das Orchester während einer Italien-Tournee erstmals vor dem damaligen Papst Johannes XXIII. 1968 reisten die Symphoniker nach Japan, wo sie insgesamt 12 Konzerte absolvierten. Die Konzertreise wurde zu einem herausragenden Erfolg, der international gewürdigt wurde und einen Höhepunkt in Keilberths Ära markiert. Sein Schaffen mit und bei den „Bambergern“ fand am 20. Juli 1968 ein jähes Ende: Während einer Aufführung von Richard Wagners „Tristan und Isolde“ war er im 2. Aufzug am Dirigentenpult des Nationaltheaters München zusammengebrochen und verstarb. Das menschliche und künstlerische Erbe, das er den Bamberger Symphonikern hinterlassen hat, ist bis heute im Orchester präsent. „Wenige europäische Orchester unserer Tage sind so nachhaltig auf den Musizierstil ihres ersten Chefdirigenten eingeschworen, wie die Bamberger“, kommentierte Karl Schumann in der Orchesterchronik von 1993.[18]
Der große Konzertsaal der Konzert- und Kongresshalle Bamberg, in der die Bamberger Symphoniker seit 1993 beheimatet sind, ist nach Joseph Keilberth benannt.
Eugen Jochum
Nach dem tragischen Tod Keilberths übernahm Eugen Jochum die künstlerische Betreuung des Orchesters. Jochum war seit Juni 1947 mit dem Orchester bekannt und stand über einen Zeitraum von 40 Jahren immer wieder am Pult der Bamberger Symphoniker, sowohl in Deutschland als auch in Europa als auch im Rahmen erfolgreicher Japan- und USA-Tourneen.[19] Mit wirtschaftlichen Herausforderungen infolge von Zuschusskürzungen konfrontiert, schaffte es Jochum gemeinsam mit engagierten Persönlichkeiten aus Politik und Kultur, die Fördersituation des Orchesters zu stabilisieren und dessen Fortbestehen zu sichern. Die Bindung Jochums an das Orchester wurde zur wichtigen Voraussetzung für dessen künstlerisches Wachsen. In den Jahren 1969 und 1970 wurden Vereinbarungen für feste Konzerte in Bamberg, Bayern und Österreich getroffen und eine gemeinsame England-Tournee für 1972 festgelegt. Zum 25-jährigen Jubiläum des Orchesters im März 1971 fand unter Jochum das offizielle Jubiläumskonzert in Anlehnung an das erste Konzert 1946 statt. Jochum dirigierte Beethovens Ouvertüre „Leonore III“, die Symphonie Nr. 4 und Nr. 3 „Eroica“. Zu den Feierlichkeiten waren namhafte Gäste aus Musik und Politik erschienen und 16 Symphoniker, die seit der ersten Stunde im Orchester mitgewirkt hatten, erhielten von Staatssekretär Erwin Lauerbach den Titel „Kammermusiker“ verliehen.
1971 war auch das Jahr, in dem sich Jochums Bindung an die Bamberger Symphoniker auf eigenen Wunsch hin änderte. Hatte er noch 1968 darauf bestanden, als künstlerischer Betreuer tätig zu sein, so entschloss er sich drei Jahre später, die Position des Chefdirigenten zu übernehmen und nach deren vertraglicher Befristung bis September 1973 weiterhin als Gastdirigent in enger Verbindung mit dem Orchester zu bleiben. Jochums künstlerische Ausrichtung war geprägt von einem klassisch-romantischen Repertoire mit Werken von Mozart, Beethoven, Schubert, Mendelssohn, Weber, Brahms, Bruckner, Richard Strauss und Hindemith. Dieses musikalische Spektrum entsprach dem vom Humanismus geprägten Wesen Jochums.[20] Im letzten Jahr unter seinem Chefdirigat unternahmen die Bamberger Symphoniker eine ausgedehnte USA-Tournee, bei der sämtliche Konzerte von Jochum selbst geleitet wurden. An mehreren Stationen der Reise wirkte Jochums Tochter Veronica Jochum von Moltke als Klaviersolistin mit. Höhepunkt der Tournee war das am 16. März 1973 stattfindende Konzert in der New Yorker Carnegie Hall, in dessen Nachgang die New York Times die Bamberger Symphoniker als „Orchester von Weltgeltung“ betitelte[21][22]. Die Tournee wurde ein voller Erfolg und trug nicht nur dazu bei, dass der Klangkörper seine Bekanntheit ausweitete, sondern auch die Stadt Bamberg als Reisedestination internationale Aufmerksamkeit erhielt.[23] Bereits wenige Monate nach dieser Tournee folgte eine Konzertreise nach Mexiko-Stadt zu geben. Im September endete Jochums Vertrag als Chefdirigent. Anlässlich seines 76. Geburtstags verliehen die Bamberger Symphoniker Jochum im November 1978 den Titel des „Ehrendirigenten“.[24]
István Kertész
1973 wurde István Kertész, der seit 1959 in einem freundschaftlichen Verhältnis zum Orchester stand und sechs Mal in Bamberg am Pult gestanden hatte, zum neuen Chefdirigenten der Bamberger Symphoniker ernannt. Er kam jedoch wenige Monate vor seinem Amtsantritt, am 16. April 1973, bei einem Badeunfall am Strand von Tel Aviv ums Leben.
In der folgenden Saison 1973/74, die das Orchester ohne Chefdirigenten zu bestreiten hatte, standen nicht weniger als 9 Gastdirigenten am Pult der Bamberger Symphoniker – eine künstlerische Herausforderung, aber auch eine Erweiterung von Sichtweisen und Repertoire, zum Beispiel der Musik des 20. Jahrhunderts.[25] Es folgten in dieser Zeit weitere von der Presse sehr positiv besprochene Schallplattenaufnahmen, unter anderem mit dem Bariton und Dirigenten Dietrich Fischer-Dieskau.
James Loughran
Am 1. April 1977 stellte sich schließlich der Schotte James Loughran als Gastdirigent den Bamberger Symphonikern vor. Loughran war Kapellmeister an der Oper in Bonn, Assistent von Constantin Silvestri beim Bournemouth Symphony Orchestra und Nachfolger von John Barbirolli beim Hallé Orchestra Manchester gewesen, bevor er sein Amt als Chefdirigent in Bamberg am 1. September 1979 antrat. Er lenkte, wie schon einige Vorgänger, die öffentliche Aufmerksamkeit auf das Fehlen einer adäquaten Veranstaltungsstätte für das Orchester, das von den akustischen Bedingungen im Bamberger Dominikanerbau stark eingeschränkt musizierte und aufzeichnete. Der im November 1977 eingesetzte „Förderverein Kongreß- und Konzerthalle Bamberg“ wirkte ebenfalls mit Nachdruck daraufhin, einen ausreichend großen und angemessenen Bau in Bamberg zu schaffen.[26]
Loughran änderte das Gesamtkonzept des Orchesters in seiner Amtszeit kaum. Seine mehrfach vorhandenen Verpflichtungen erschwerten schon nach kurzer Zeit die gemeinsame Saisonplanung erheblich.[27] Am 4. Februar 1984 dirigierte Loughran sein letztes Konzert am Pult der Bamberger und die Zusammenarbeit wurde im gegenseitigen Einvernehmen gelöst. Am 31. August 1983 endete sein offizielles Amt. Bis zum Amtsantritt seines Nachfolgers übernahm der polnische Dirigent Witold Rowicki, Leiter der Philharmonie in Warschau, als künstlerischer Interimsleiter das Chefamt bei den Bamberger Symphonikern. Die Zusammenarbeit mit ihm währte bis zu seinem Todesjahr 1989.
Horst Stein
Ab 1985 wurde dann Horst Stein für die Position des Chefdirigenten verpflichtet, der bereits 1946 seinen Einstand am Pult der Bamberger Symphoniker gegeben hatte. Steins klangliche Vorstellungen deckten sich weitgehend mit dem des Orchesters und da er in den 1950er-Jahren als Assistent von Joseph Keilberth tätig gewesen war, knüpfte er an die gemeinsame Klangtradition an.[28] Sein Debüt als Chefdirigent gab er in dieser Tradition am 25./26. September 1985 mit Prokofieffs Violinkonzert Nr. 2, g-moll, op. 63 und Anton Bruckners Symphonie Nr. 6, A-Dur im Bamberger Dominikanerbau. Dem Konzert folgte die Ankündigung, dass das Orchester einen Kooperationsvertrag mit dem Schallplattenlabel Ariola eingehe, der ersten festen Produktionskooperation seit Jahren, die für dessen Aufnahmetätigkeit von großer Bedeutung war. Zu den Meilensteinen gehörte z. B. die Gesamteinspielung der Schubert-Symphonien in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Rundfunk im Jahr 1986. Es folgten Einspielungen von Werken der Komponisten Johannes Brahms, Richard Strauss, Max Reger, Robert Schumann, Paul Hindemith und Hans Pfitzner – teils ebenfalls in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Rundfunk.
Gemeinsam mit Horst Stein reisten die Bamberger Symphoniker durch Deutschland und in die europäischen Musikmetropolen sowie mehrfach nach Asien und Südamerika, aber auch nach Ägypten und in die Türkei. Auch das erste Konzert der Bamberger Symphoniker in Prag, der Stadt ihrer historischen Wurzeln, fand 1991 unter seiner Leitung statt. Nachdem am 25. November 1989 der Spatenstich zum Bau der neuen Konzerthalle gefeiert worden war, leitete Stein im September 1993 das Eröffnungskonzert in der neu errichteten Konzerthalle Bamberg mit der Sinfonie Nr. 8 von Gustav Mahler, der „Sinfonie der Tausend“. Die erste Saison im neuen Haus wurde mit einem sehr breiten Programm gefeiert, das in Summe 18 Gastdirigenten nach Bamberg brachte und die Anzahl der Konzerte erheblich erweiterte: Im ersten Jahr wurden 39 Konzerte vor insgesamt 52.000 Zuhörern aufgeführt.[29] Obwohl sich Stein dem romantischen Repertoire und den Werken des 19. Jahrhunderts verbunden fühlte, galt sein besonderer Einsatz den Werken der zeitgenössischen Musik z. B. von Günther Bialas, Werner Egk, Paul Hindemith oder Rudolf Kelterborn, der ihm seine 4. Symphonie gewidmet hatte.[30] Stein wurde 1993 mit dem Kulturpreis der Bayerischen Landesstiftung geehrt, da er wesentlich dazu beigetragen habe, den Ruf dieses international bedeutsamen Orchesters zu festigen.[31]
Stein dirigierte das Orchester in insgesamt mehr als 500 Konzerten. Er bekleidete sein Amt bis 1996. Die Ernennung zum Ehrendirigenten im März 1996 fiel mit einem „doppelten“ Jubiläumskonzert zusammen: sein 450. Auftritt mit dem Orchester, zugleich das Festkonzert zum 50-jährigen Jubiläum der Bamberger Symphoniker. Für die 50. Jubiläumssaison 1995/96 stellte das Orchester die Symphonien Bruckners in den Fokus, dessen Todestag sich im Jahr 1996 zum 100. Mal jährte. Neben Horst Stein leiteten unter anderem Herbert Blomstedt, Carl Saint Clair, Giuseppe Sinopoli, Manfred Honeck, Kurt Sanderling, Christoph Eschenbach, Ingo Metzmacher und Günter Wand das Orchester.
Jonathan Nott
Mit der Übernahme des Chefdirigats durch Jonathan Nott im Januar 2000 setzte eine Neuprofilierung des Orchesters ein mit einer verstärkten Hinwendung zur Musik des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart. Nach 500 Konzerten mit dem Orchester im Jahr 2011 verlängerte er seinen Vertrag bis zum Jahr 2016.
Mit Nott war das Orchester regelmäßig bei allen wichtigen nationalen und internationalen Festivals zu Gast, darunter das Edinburgh International Festival, die Salzburger Festspielen, das Festival der Weißen Nächte in St. Petersburg, das Lucerne Festival, das Pekinger Musik Festival, dem sich die 3. Japan-Tournee – die insgesamt 12. Reise nach Japan in der Orchesterhistorie- und eine Konzertreise nach Spanien und Andorra in der Folgesaison anschlossen. Weitere Reisen führten wiederholt ins New Yorker Lincoln Center und quer durch Europa. Der Auftritt in Castel Gandolfo zu Ehren von Papst Benedikt XVI. anlässlich des 1.000-jährigen Bistumsjubiläums in Bamberg gehörte zu den besonders erinnerungswürdigen Auslandskonzerten. Im Sommer des „Wagner-Jahres“ 2013 war das Orchester orchestra in residence des Lucerne Festivals und führtn Richard Wagners Ring des Nibelungen mit internationaler Starbesetzung auf. 2015 kehrten sie wieder und präsentierten Giuseppe Verdis Falstaff. In den letzten Jahren der Ära Nott unternahm das Orchester weitere Ferntourneen, darunter nach China und Südamerika. Schwerpunkte unter der Leitung von Nott waren die Sinfonik Franz Schuberts, Ludwig van Beethovens und Johannes Brahms’, die klassische Moderne um Béla Bartók und Igor Strawinsky, aber auch das Schaffen György Ligetis. Werke von Jörg Widmann, Wolfgang Rihm, Mark-Anthony Turnage und Bruno Mantovani gelangten unter Jonathan Nott in den Konzerten der Bamberger Symphoniker zur Ur- oder deutschen Erstaufführung, zudem verantwortete er konzertante Aufführungen von Beethovens Fidelio und Richard Wagners Ring des Nibelungen und Tristan und Isolde.
Einen weiteren Schwerpunkte bilden Werke von Gustav Mahler, das Orchester gilt als eines der führenden Mahler-Interpreten.[32] 2013 vollendeten sie den CD-Zyklus sämtlicher Mahler-Symphonien – eine Gesamteinspielung, deren einzelne Aufnahmen mehrfach mit renommierten Preisen ausgezeichnet.
Die Diskografie unter dem Dirigat von Jonathan Nott umfasst darüber hinaus Aufnahmen von Anton Bruckners Sinfonie Nr. 3 (Erstfassung 1873), Franz Schuberts Sinfonien Nr. 1–8 zuzüglich zeitgenössischen Werken zum Thema „Schubert“, Igor Strawinskys Le sacre du printemps und Sinfonie in drei Sätzen sowie Leoš Janáčeks Sinfonietta, Taras Bulba und die Suite aus Das schlaue Füchslein.
Jakub Hrůša
Im Herbst 2016 trat Jakub Hrůša die Nachfolge von Jonathan Nott an[33] und wurde der sechste Chefdirigent des Orchesters. Mit ihm steht erstmals ein Tscheche dem Orchester als Chefdirigent vor und spannt 70 Jahre nach der Gründung die Brücke zu den Ursprüngen der Bamberger Symphoniker.[34] Hrůša pflegt den unverwechselbaren „böhmischen Klang“ und setzt programmatisch sowohl auf Meisterwerke der Musikgeschichte als auch auf Uraufführungen und Entdeckungen. Die erste gemeinsame CD erschien kurz nach Amtsantritt Hrůšas im Oktober 2016. Auf dem Label Tudor erschien Bedrich Smetanas Má vlast (Mein Vaterland).[35]
Seitdem arbeiteten Orchester und Dirigent neben anderen Projekten vor allem an einer Brahms-Dvořák-Edition. Auf jeder der vier bereits erschienenen CDs des Projekts wird eine Sinfonie von Brahms einer Sinfonie von Dvořák gegenübergestellt. Eine weitere bedeutende Arbeit sind die Symphoniezyklen von Beethoven, Bruckner, Mahler und Martinů. Ziel ist dabei die Erkundung deutsch-tschechischer Musiktradition.
Das erste Album der Brahms-Dvořák-Edition aus Oktober 2018 sorgte nicht nur in Deutschland, sondern auch international für zahlreiche positive Kritiken. Unter anderem schrieb das BBC Music Magazine über die Aufnahme: „Das Orchesterspiel ist absolut erstklassig, mit einem wirklich unverwechselbaren Solo-Blas- und Blechbläserspiel, das zur wunderschönen mitteleuropäischen Wärme der Streicher passt und Hrůšas Konzept der Musik absolut überzeugend macht.“[36] Der zweite Teil der Brahms-Dvořák-Edition erschien im Juni 2019 und umfasst die 3. Symphonie von Brahms und die 8. Symphonie von Dvořák. Das dritte Album wurde im August 2022 mit der 2. Symphonie von Brahms und der 7. Symphonie von Dvořák veröffentlicht. Album Nummer vier, das 2022 den Zyklus beschloss, stellt Brahms Symphonie Nr. 1 und 8 Ungarische Tänze Dvořáks Symphonie Nr. 6 gegenüber.
Unter Hrůšas Leitung wurde das Orchester auf zahlreiche Festivals eingeladen und spielte internationale Tourneen, so zum Beispiel 2018 beim Edinburgh International Festival und beim Grafenegg Festival. 2018 tourten sie außerdem durch Skandinavien. Sie kehrten zum 15. Mal nach Japan zurück, sie Mahlers 3. Sinfonie unter anderem in der Suntory Hall in Tokio aufführten.
Im Mai 2019 eröffneten das Orchester das 74. Musikfestival Prager Frühling mit Smetanas Má vlast (Mein Vaterland). Dieser Auftritt war der Beginn ihrer europäischen Gastspielreise mit diesem Werk und führte sie unter anderem ins Festspielhaus Baden-Baden, in die Zürcher Tonhalle Maag, Lugano Arte e Cultura in Lugano, in die Elbphilharmonie Hamburg, ins Kurhaus Wiesbaden, ins Amsterdamer Concertgebouw und in die Londoner Royal Albert Hall zu den BBC Proms. Unmittelbar im Anschließend erfolgte eine Direct-to-disc-Aufnahme von Má vlast auf, veröffentlicht auf Vinyl als nummerierte und limitierte Edition.
Die folgenden Tourneen mit Hrůša ab der Saison 2019/2020 bis 2024 ließen das Orchester in Spanien und China, der Schweiz, in Tschechien, Frankreich, Österreich, Italien und Belgien, Island und den USA gastieren.[37]
Unter Hrůša wurden die gemeinsamen CD- und Studioproduktionen fortgesetzt. Hrůša erhielt als Dirigent zahlreiche Auszeichnungen und Nominierungen für seine Diskografie. 2022 und 2023 wurde er mit den Bamberger Symphonikern mit dem ICMA-Award für Symphonische Musik für die Aufnahmen von Rotts Symphonie Nr. 1 und Bruckners Symphonie Nr. 4 ausgezeichnet. 2023 wurde er für die Aufnahme von Rotts Symphonie Nr. 1 zudem zum Opus Klassik-Dirigent des Jahres ernannt. 2024 erschien die vielbeachtete Aufnahme von Bruchs und Korngolds Violinkonzerten mit der Geigerin Bomsori Kim (Deutsche Grammophon) sowie eine vielgelobte Interpretation von Bruckners 9. Symphonie (accentus music).
Ehrendirigenten
Erster Ehrendirigent in der Geschichte des Orchesters war Eugen Jochum, 1996 wurde Horst Stein als zweiter Dirigent mit diesem Titel ausgezeichnet. Im März 2006 wurde Herbert Blomstedt zum Ehrendirigenten der Bamberger Symphoniker auf Lebenszeit ernannt. Er gab im Dezember 1982 sein Debüt am Pult der Bamberger Symphoniker und dirigierte am 18. Februar 2007 sein 100. Konzert des Orchesters.[38] Der 1927 in den USA geborene Schwede gilt heute als der älteste noch aktive Dirigent weltweit. Mehr als 200 Konzerte in Bamberg und bei Auslandsgastspielen hat Blomstedt bis heute mit dem Orchester gegeben, das eine sehr enge künstlerische Beziehung und persönliche Freundschaft mit ihm pflegt. Auch Einspielungen gehören zum gemeinsamen musikalischen Erbe. Herbert Blomstedt und das Orchester veröffentlichten 2019 gemeinsam eine CD mit Gustav Mahlers 9. Sinfonie bei Accentus Music.[39]
Seit 2016 ist ebenfalls Christoph Eschenbach Ehrendirigent der Bamberger Symphoniker. Er debütierte als Klaviersolist am 1. Oktober 1965 bei einem Gastspiel des Orchesters in der Bayreuther Stadthalle, als Dirigent erstmals im Jahre 1977. Seit dieser Zeit stand Eschenbach dem Orchester in Bamberg wie auch bei Tourneen u. a. in die Vereinigten Staaten, nach Südamerika, Japan, Frankreich, Österreich, Ungarn, ins Baltikum und in den Oman vor. Bis Saisonende 2024 stand er fast 200 Mal in diesem halben Jahrhundert am Pult des Orchesters, mit dem ihn eine große Künstlerfreundschaft verbindet. Die Gesamteinspielung aller Schumann-Symphonien zählt zu den Höhepunkten in der Zusammenarbeit zwischen Eschenbach und den Bamberger Symphonikern.[40]
Am 11. November 2023 wurde Manfred Honeck als fünfte Dirigentenpersönlichkeit zum Ehrendirigenten der Bamberger Symphoniker ernannt. Seine Zusammenarbeit mit dem Klangkörper reicht bis in die 1980er-Jahre zurück, als er noch am Beginn seiner Karriere stand. Auch seine ersten CD-Aufnahmen machte er Anfang der 1990er-Jahre mit dem Orchester. 109 gemeinsame Konzerte bildeten den gemeinsamen Weg von Honeck mit den Symphonikern bis zu seiner Ernennung. Die meisten Konzerte leitete er in Bamberg, er empfing das Orchester aber ebenfalls regelmäßig bei den Internationalen Wolfegger Konzerten, deren Künstlerischer Leiter Honeck ist.
Gastdirigenten
Zu den Gastdirigenten, die das Orchester leiteten zählen unter vielen anderen Giovanni Antonini, Semjon Bytschkow, Riccardo Chailly, Sergiu Celibidache, Christoph von Dohnányi, Gustavo Dudamel, Christoph Eschenbach, Ádám Fischer, Iván Fischer, Rafael Frühbeck de Burgos, Alan Gilbert, Daniel Harding, Paul Hindemith, Heinrich Hollreiser, Manfred Honeck, Marek Janowski, Mariss Jansons, Paavo Järvi, Rudolf Kempe, Aram Khatchaturian, Hans Knappertsbusch, Clemens Krauss, Ferdinand Leitner, Witold Lutosławski, Ingo Metzmacher, Kent Nagano, Andris Nelsons, Václav Neumann, Roger Norrington, Antonio Pappano, Krzysztof Penderecki, Mstislav Rostropovich, Witold Rowicki, Kurt Sanderling, Wolfgang Sawallisch, Lahav Shani, Giuseppe Sinopoli, Sir Georg Solti, Krzysztof Urbanski, Günter Wand und David Zinman.
Zwischen 1995 und 1999 war Ingo Metzmacher Erster Gastdirigent der Bamberger Symphoniker. In dieser Zeit entstand eine als diskografischer Meilenstein zu betrachtende Gesamtaufnahme der Symphonien 1–6 von Karl Amadeus Hartmann.[41]
Eine enge künstlerische Zusammenarbeit verbindet das Orchester seit 2005 mit dem britischen Dirigenten Robin Ticciati. Von 2010 bis 2013 bekleidete er die Position des Ersten Gastdirigenten. Mit ihm haben die Bamberger Symphoniker zwei CDs mit Werken von Johannes Brahms, eine Einspielung von Anton Bruckners f-Moll-Messe sowie eine Aufnahme von Antonín Dvořáks Symphonie Aus der neuen Welt veröffentlicht.
Intendanten
- 1946–81: Hella Rappoldi
- 1981–95: Rolf Beck
- 1996–97: Francis Hunter
- 1999–2001: Matthias Weigmann
- 2002–08: Paul Müller
- 2008–13: Wolfgang Fink
- seit 2013: Marcus Rudolf Axt
Engagement und Initiativen
Dirigentenwettbewerb The Mahler Competition
Seit 2004 richten die Bamberger Symphoniker alle drei Jahre in der Konzerthalle Bamberg dem Dirigentenwettbewerb „The Mahler Competition“ aus. Das Repertoire des Wettbewerbs speist sich, seiner programmatischen Ausrichtung entsprechend, immer aus der Sinfonik und dem Liedschaffen Gustav Mahlers, daneben aus wechselnden Werken der Tradition bis hin zu Kompositionen der Gegenwart. Der Wettbewerb bietet immer die Bühne für eine Uraufführung in der Tradition Mahlers, der selbst auch als Dirigent tätig war.
Als Preise sind ausgeschrieben: für den 1. Platz 30.000,- Euro, für den 2. Platz 20.000,- Euro, für den 3. Platz 10.000,- Euro. Darüber hinaus gibt es einen Sonderpreis für die „Beste Interpretation des zeitgenössischen Werks“, der mit 7500,- Euro dotiert ist sowie einen Sonderpreis, der mit einer Studioproduktion mit den Bamberger Symphonikern für BR-Klassik honoriert wird.
Preisträger waren bislang Gustavo Dudamel (2004), Shi-Yeon Sung (2007), Ainārs Rubiķis (2010), Lahav Shani (2013), Kahchun Wong (2016), Finnegan Downie Dear (2020) und Giuseppe Mengoli (2023).
Den Vorsitz der Jury des Wettbewerbs hat seit 2020 Jakub Hrůša inne. Die Schirmherrschaft übernahm bei allen bisherigen Austragungen die Enkelin Gustav Mahlers, Marina Mahler. Die Jury setzt sich traditionell aus Dirigenten, Komponisten, Intendanten, Managern und einem Orchestervertreter zusammen. Mehrfach waren Komponisten, die im Gremium mitwirkten, auch mit einem eigenen Werk im Wettbewerbsrepertoire vertreten. Zu den Jurymitgliedern zählten unter anderem Herbert Blomstedt, Esa-Pekka Salonen, Magnus Lindberg, Mark-Anthony Turnage, Matthias Pintscher, Jiri Belohavek, Sir Neville Marriner, Lahav Shani, Thomas Hampson, Barbara Hannigan, Miroslav Srnka, Deborah Borda, Pamela Rosenberg und Marcus Rudolf Axt.
Orchesterakademie
Die 2010 gegründete Orchesterakademie der Bamberger Symphoniker wurde zu Ehren des ersten Chefdirigenten Joseph-Keilberth-Orchesterakademie benannt. Die Akademie verfolgt das Ziel, die Klangtradition des Orchesters an nachfolgende Generationen weiterzugeben und den künstlerischen Nachwuchs auf Karrierewege bei international renommierten Spitzenorchestern vorzubereiten. Der besondere Fokus liegt auf dem praktischen Austausch zwischen universitärer Lehre und Orchesteralltag und den Nachwuchskünstlern mit den erfahrenen Orchestermusikern. Neben der möglichst perfekten Beherrschung des eigenen Instruments werden in den Workshops und Arbeitsphasen Disziplin, Zusammenspiel, Agilität und Reaktionsfähigkeit geschult, die in der maximal zweijährigen Akademiezeit den Grundstein für eine nachfolgende Orchesterkarriere legen sollen. Den Höhepunkt der Akademiezeit stellt das gemeinsame Kammerkonzert der Stipendiaten mit Orchestermitgliedern dar, zu dem eigene Programme entwickelt werden. Bis zum Jahr 2023 haben mehr als 50 Geförderte die Orchesterakademie durchlaufen und Engagements bei renommierten Klangkörpern im In- und Ausland erhalten.[42]
Voraussetzungen für die Teilnahme an der Orchesterakademie sind ein abgeschlossenes oder laufendes Studium an einer Musikhochschule, die Altershöchstgrenze von 26 Jahren (zum Zeitpunkt des Probespiels), ein bestandenes Probespiel, das Bestehen der 4-monatigen Probezeit und gute gute Deutschkenntnisse.
Chor der Bamberger Symphoniker
1983 gründete Rolf Beck den Chor der Bamberger Symphoniker. Das Repertoire des Chores reichte von weltlichen und geistlichen A-cappella-Stücken bis hin zu großen vokalsymphonischen Werken der letzten drei Jahrhunderte. Im Frühjahr 2022 gab der Chor seine Auflösung bekannt.
Ensembles
Bereits seit den 1960er-Jahren pflegen die Bamberger Symphoniker die Tradition des Kammermusizierens. Eine Auswahl der Ensembles nach Gründungsjahren:
- 1963 Bamberger Barock-Ensemble
- 1965: Bläservereinigung der Bamberger Symphoniker
- 1974: Streichquintett der Bamberger Symphoniker
- 1975: Bamberger Streichquartett
- 1978: Genberg-Trio
- 2003: Berganza-Quartett
- 2011: fattoamano
- 2014: Bamberg Baroque
Kooperation mit der Jungen Deutsche Philharmonie
Seit der Spielzeit 2015/2016 besteht die Kooperationen zwischen den Bamberger Symphonikern und der Jungen Deutschen Philharmonie (JDP), initiiert wurde die Zusammenarbeit vom damaligen Chefdirigenten Jonathan Nott. Im Rahmen eines Mentoring-Programms werden Nachwuchsmusiker der Jungen Deutschen Philharmonie dabei auf ihrem Berufsweg ins Orchester gefördert, indem sie in Workshops, Registerproben und Coachingformaten mit Orchestermusikern arbeiten. Vier Mal war die JDP bereits in Bamberg zu Besuch und konzertierte im Konzertsaal.[43]
Uraufführungen
- Hans-Jürgen von Bose: Werther-Szenen. Ballett (1989)
- Friedrich Cerha: Bagatelle (2016, Dirigent: Jonathan Nott)
- Chaya Czernowin: Once I blinked nothing was the same / a large scale miniature (2015, Dirigent: Jonathan Nott)
- Bernd Richard Deutsch: Phantasma (2022, Dirigent: Jakub Hrůša)
- Moritz Eggert: Adagio – An Answered Question (1996, Dirigent: Horst Stein); Die Bamberger Symphoniker gehen zum Konzert (Text: Paul Maar) (2011, Dirigent: Jonathan Nott)
- Gottfried von Einem: Nachtstück (op. 29, 1962, Dirigent: Joseph Keilberth)
- Detlev Glanert: Allegro furibondo (2019, Dirigent: Jakub Hrůša)
- Georg Friedrich Haas: Zugabe (2016, Dirigent: Kahchun Wong)
- Toshio Hosokawa: Umarmung. Licht und Schatten (2016, Dirigent: Jakub Hrůša)
- York Höller: Aufbruch (1989, Dirigent: Hans Zender)
- Simon Holt: an icicle of moon (2014, Dirigent: Karl-Heinz Steffens)
- Rudolf Kelterborn: Sinfonie Nr. 4 (1987, Dirigent: Horst Stein)
- Horst Lohse: Bamberg Symphony (1986, Dirigent: Horst Stein); Die vier letzten Dinge (Quasi una Sinfonia da Requiem) (1997, Dirigent: Aldo Brizzi)
- Bruno Mantovani: Mit Ausdruck (2003, Dirigent: Jonathan Nott); Time stretch (on Gesualdo) (2006, Dirigent: Jonathan Nott)
- David Matthews (* 1943): Nachtgesang (2016, Dirigent: Jérémie Rhorer)
- Wolfgang Rihm: Verwandlung 4 (2008, Dirigent: Jonathan Nott)
- Johannes X. Schachtner: Konzert für Violine und Orchester (2023, Dirigent: Jakub Hrůša)
- Thomas Daniel Schlee: Bis (2017, Dirigent: Manfred Honeck)
- Iris Szeghy: Offertorium (Text: Emily Dickinson) (2021, Dirigent: Jakub Hrůša)
- Mauricio Sotelo: Bruckner Nachklang (2014, Dirigent: Jonathan Nott)
- Erkki-Sven Tüür: Tormiloits (Incantation of Tempest) (2015, Dirigent: Jakub Hrůša)
- Mark-Anthony Turnage: Juno und The Torino Scale (aus: Asteroids) (2007, Dirigent: Jonathan Nott)
- Jörg Widmann: Lichtstudie I (2001, Dirigent: Christoph Poppen), Lied für Orchester (2003, Dirigent: Jonathan Nott), Das heiße Herz und Bamberger Marsch (2018, Dirigent: Jakub Hrůša)
- Walter Zimmermann: Äthermühle (2016, Dirigent: Kahchun Wong)
- Eduard Resatsch: Reflections of Hope (2020, digitale Aufführung)
Aufnahmen
Seit 1950 besteht zwischen den Bamberger Symphonikern und dem Bayerischen Rundfunk eine enge Medienpartnerschaft, aus der mehr als 2.500 für den Rundfunk aufgenommene Werke sowie eine über die Jahrzehnte gewachsene Diskografie hervorging. Zu den gemeinsamen Produktionen gehören die Erstfassung von Bruckners 3. Symphonie sowie Werke von Janáček und Strawinsky. Aufnahmen großer Werk-Zyklen erfolgten unter anderem mit Horst Stein (Schubert, Brahms und Reger), Christoph Eschenbach (Schumann), Claus Peter Flor (Mendelssohn), Hans Stadlmair (Raff) oder Ingo Metzmacher (Hartmann). Mit Jonathan Nott spielte das Orchester sämtliche Symphonien Schuberts sowie zeitgenössische Werke zum Thema „Schubert“ ein.
Das Orchester verbindet darüber hinaus mit der Deutschen Grammophon und Accentus Music eine enge Zusammenarbeit, die im Laufe der letzten Jahrzehnte viele teils preisgekrönte Veröffentlichungen hervorbrachte.
Unter der Leitung von Jonathan Nott spielte das Orchester sämtliche vollendete Symphonien von Gustav Mahler ein, einzelne Aufnahmen wurden von der internationalen Presse gelobt und erhielten renommierte Auszeichnungen. Im Jahr 2023 wurde mit Jakub Hrůša einen viel beachteten Brahms-Dvořák-Zyklus vollendet.
Diskografie (Auswahl)
- Johannes Brahms: Symphonie Nr. 4, Antonín Dvořák: Symphonie Nr. 9 „Aus der Neuen Welt“. Brahms-Dvořák-Zyklus mit Jakub Hrůša: Vol. 1. (Tudor 1744)
- Johannes Brahms: Symphonie Nr. 3, Antonín Dvořák: Symphonie Nr. 8. Brahms-Dvořák-Zyklus mit Jakub Hrůša: Vol. 2. (Tudor 1743)
- Johannes Brahms: Symphonie Nr. 2, Antonín Dvořák: Symphonie Nr. 7. Brahms-Dvořák-Zyklus mit Jakub Hrůša: Vol. 3. (Tudor 1742)
- Johannes Brahms: Symphonie Nr. 1 und 8 Ungarische Tänze, Antonín Dvořák: Symphonie Nr. 6. Brahms-Dvořák-Zyklus mit Jakub Hrůša: Vol. 4. (Tudor 1741)
- Johannes Brahms: Nänie, Gesang der Parzen, Alt-Rhapsodie, Schicksalslied. Dirigent: Robin Ticciati, Chor des Bayerischen Rundfunks, Alt: Alice Coote (Tudor 7167)
- Johannes Brahms: Haydn-Variationen, Serenade Nr. 1 D-Dur op. 11, Ungarische Tänze Nrn. 1, 3 & 10. Dirigent: Robin Ticciati (Tudor 7183)
- Max Bruch & Erich Wolfgang Korngold: (Bruch) Violin Concerto No. 1., (Korngold) Violin Concerto in D major, Op. 35; Die Tote Stadt, Op. 12; Suite, Op. 11; Die stumme Serenade, Op. 36. Dirigent: Jakub Hrůša. Violine: Bomsori Kim (Deutsche Grammophon UPC 00028948674527)
- Max Bruch: Schottische Fantasie, Violinkonzert Nr. 1, Romanze für Violine und Orchester. Dirigent: Ion Marin, Violine: Guy Braunstein (Tudor 7188)
- Anton Bruckner: Symphony No. 2, Dirigent: Christoph Eschenbach (Accentus Music ACC30652)
- Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 3 (Wagner-Sinfonie, Erstfassung von 1873). Dirigent: Jonathan Nott (Tudor 7133)
- Anton Bruckner: Messe Nr. 3 f-Moll. Dirigent: Robin Ticciati. Sopran: Hanna-Elisabeth Müller, Alt: Anke Vondung, Tenor: Dominik Wortig, Bass: Franz-Josef Selig, Chor des Bayerischen Rundfunks (Tudor CD 7193)
- Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 4 (Romantische, Fassung von 1878/1880). Dirigent: Horst Stein (Eurodisc/BMG Ariola 257 873)
- Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 4 (3 Versionen + alternative Sätze und Fragmente). 4 CDs. Dirigent: Jakub Hrůša (ccentus Music ACC30533)
- Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 8 (Fassung von 1890). Live-Mitschnitt aus der NHK Hall Tokyo vom 15. September 1982. Dirigent: Eugen Jochum (CD Altus ALT 022/023 und DVD Altus ALTDVD001)
- Anton Bruckner: Symphony No. 9 (DVD „Bruckner IX“: Live-Aufnahme in der Basilika des Stiftes St. Florian 2024). Dirigent: Herbert Blomstedt (Accentus Music WAB 109)
- Antonín Dvořák: Sinfonie Nr. 9 Aus der Neuen Welt, Amerikanische Suite. Dirigent: Robin Ticciati (Tudor 7194)
- Antonin Dvořák: Symphonie Nr. 9. Dirigent: Jakub Hrůša. Direct-to-Disc-Recording, limitiert (3 LPs, Accentus Music)
- Petr Eben: Konzert für Orgel und Orchester Nr. 1 (Symphonia Gregoriana). Dirigent: Gabriel Feltz, Orgel: Gunther Rost (Oehms Classics OC 643)
- Petr Eben: Landscapes of Patmos, Okna, Konzert für Orgel und Orchester Nr. 2. Dirigent: Gabriel Feltz, Orgel: Gunther Rost, Trompete: Tine Thing Helseth, Schlagzeug: Babette Haag (Oehms Classics OC420)
- Joseph Eybler, Johann Nepomuk Hummel, Franz Krommer: Eybler und Krommer: Klarinettenkonzerte, Hummel: Einleitung, Themen und Variationen op. 102. Dirigent: Hans Stadlmair, Klarinette: Eduard Brunner (Tudor 782)
- Alberto Ginastera: Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 1 op. 36, Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 2 op. 50. Dirigent: Lothar Zagrosek, Violoncello: Mark Kosower (Naxos 8.572372)
- Karl Amadeus Hartmann: Sinfonie Nr. 1 (Versuch eines Requiems), Bohuslav Martinů: Mahnmal für Lidice, Luigi Nono: Canti di vita e' d'amore, Arnold Schönberg: Ein Überlebender aus Warschau. Dirigent: Ingo Metzmacher (EMI 5 55424 2)
- Karl Amadeus Hartmann: Adagio (Sinfonie Nr. 2) und Symphonie concertante (Symphonie Nr. 5), Igor Strawinski: Sinfonie in drei Sätzen. Dirigent: Ingo Metzmacher (EMI 5 56184 2)
- Karl Amadeus Hartmann: Sinfonie Nr. 3, Charles Ives: Robert Browning Overture. Dirigent: Ingo Metzmacher (EMI 5 55254 2)
- Karl Amadeus Hartmann: Sinfonie Nr. 4, Olivier Messiaen: Et exspecto resurrectionem mortuorum. Dirigent: Ingo Metzmacher (EMI 7 54916 2)
- Karl Amadeus Hartmann: Sinfonie Nr. 6, Anton Webern: Sechs Stücke für Orchester op. 6 (Fassung von 1928), Alban Berg: Drei Orchesterstücke op. 6. Dirigent: Ingo Metzmacher (EMI 5 55612 2)
- Karl Amadeus Hartmann: Sinfonien Nr. 7 und Nr. 8. Dirigent: Ingo Metzmacher (EMI 5 56427 2)
- Karl Amadeus Hartmann: Miserae und Gesangsszene , Luigi Dallapiccola: Canti di liberazione. Dirigent: Ingo Metzmacher (EMI 56468 2)
- Joseph Haydn, Johann Nepomuk Hummel, Leopold Mozart, Johann Baptist Georg Neruda: Trompetenkonzerte. Dirigent: Karl-Heinz Steffens, Trompete: Gábor Tarkövi (Tudor 7169)
- Leoš Janáček: Sinfonietta, Taras Bulba und Suite aus Das schlaue Füchslein. Dirigent: Jonathan Nott (Tudor CD 7135)
- Paul Kletzki: Orchestervariationen op. 20, Symphonie Nr. 3 op. 31 In memoriam. Dirigent: Thomas Rösner (MIGROS 6272)
- Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 1 (Der Titan). Dirigent: Jonathan Nott (Tudor 7147)
- Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 2 (Auferstehungssinfonie). Dirigent: Jonathan Nott, Sopran: Anne Schwanewilms, Alt: Lioba Braun, Chor der Bamberger Symphoniker. (Tudor 7158)
- Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 3. Dirigent: Jonathan Nott, Mezzosopran: Mihoko Fujimura (Tudor 7170)
- Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 4. Dirigent: Jonathan Nott, Sopran: Mojca Erdmann (Tudor CD 7151)
- Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 4. Dirigent: Jakub Hrůša, Sopran: Anna Lucia Richter (Accentus Music ACC30532)
- Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 5. Dirigent: Jonathan Nott (Tudor 7126)
- Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 6 (Tragische). Dirigent: Jonathan Nott (Tudor 7191)
- Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 7. Dirigent: Jonathan Nott (Tudor 7176)
- Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 8 (Sinfonie der Tausend). Dirigent: Jonathan Nott, Solisten: Janina Baechle, Lioba Braun, Michaela Kaune, Marisol Montalvo, Manuela Uhl, Albert Dohmen, Michael Nagy, Stefan Vinke, Chor der Bamberger Symphoniker, Tschechischer Philharmonischer Chor, Windsbacher Knabenchor (Tudor 7192)
- Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 9. Dirigent: Jonathan Nott (Tudor 7162)
- Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 9. Dirigent: Herbert Blomstedt (Accentus Music 9154444)
- Gustav Mahler: The 9 Symphonies. Dirigent: Jonathan Nott. Tudor 1670
- Bohuslav Martinů. Complete Symphonies. Dirigent: Neeme Järvi (Brilliant Classics/Edel)
- Felix Mendelssohn Bartholdy: Ouvertüren: Die Hochzeit des Camacho op. 10, Ein Sommernachtstraum op. 21, Meeresstille und glückliche Fahrt op. 27, Ruy Blas op. 95, Athalia op. 74 und Die Hebriden (Fingals-Höhle) op. 26. Dirigent: Claus Peter Flor (RCA Victor Red Seal 7905-2-RC)
- Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzerte Vol. 1: Nr. 12 A-Dur KV 414, Nr. 14 Es-Dur KV 449, Rondo D-Dur KV 382. Dirigent: Frank Beermann, Klavier: Matthias Kirschnereit (Arte Nova Classics 74321 72117 2)
- Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzerte Vol. 2: Nr. 20 d-Moll KV 466, Nr. 18 B-Dur KV 456. Dirigent: Frank Beermann, Klavier: Matthias Kirschnereit (Arte Nova Classics 74321 80784 2)
- Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzerte Vol. 3: Nr. 19 F-Dur KV 459, Nr. 21 C-Dur KV 467. Dirigent: Frank Beermann, Klavier: Matthias Kirschnereit (Arte Nova Classics 74321 87147 2)
- Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzerte Vol. 4: Nr. 5 D-Dur KV 175, Nr. 6 B-Dur KV 238, Nr. 8 C-Dur KV 246 Lützow. Dirigent: Frank Beermann, Klavier: Matthias Kirschnereit. ARTE NOVA CLASSICS 74321 92772 2
- Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzerte Vol. 5: Nr. 11 F-Dur KV 413, Nr. 22 Es-Dur KV 482. Dirigent: Frank Beermann, Klavier: Matthias Kirschnereit (Arte Nova Classics 74321 98337 2)
- Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzerte Vol. 6: Nr. 13 C-Dur KV 415, Nr. 26 KV 537 Krönungskonzert. Dirigent: Frank Beermann, Klavier: Matthias Kirschnereit (Arte Nova Classics 74321 98494 2)
- Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzerte Vol. 7: Nr. 17 G-Dur KV 453, Nr. 9 Es-Dur KV 271 Jeunehomme. Dirigent: Frank Beermann, Klavier: Matthias Kirschnereit (Arte Nova Classics 82876 64008 2)
- Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzerte Vol. 8: Nr. 16 D-Dur KV 451, Nr. 24 c-Moll KV 491. Dirigent: Frank Beermann, Klavier: Matthias Kirschnereit. ARTE NOVA CLASSICS 82876 64011 2
- Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzerte Vol. 9: Nr. 15 B-Dur KV 450, Nr. 23 A-Dur KV 488. Dirigent: Frank Beermann, Klavier: Matthias Kirschnereit. ARTE NOVA CLASSICS 82876 64014 2
- Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzerte Vol. 10: Nr. 25 C-Dur KV 503, Nr. 27 B-Dur KV 595, Rondo A-Dur KV 386. Dirigent: Frank Beermann, Klavier: Matthias Kirschnereit (Arte Nova Classics 82876 64016 2)
- Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzerte Vol. 1–10. Dirigent: Frank Beermann, Klavier: Matthias Kirschnereit (Arte Nova Classics 82876 82576 2)
- Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonien Nr. 33 und Nr. 36 (Linzer). Dirigent: Eugen Jochum (Eurodisc 610 278-231)
- Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonien Nr. 39 und Nr. 40. Dirigent: Eugen Jochum (Orfeo C 045 901 A)
- Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nr. 41 (Jupiter) und Maurerische Trauermusik. Dirigent: Eugen Jochum (Orfeo C 045 902 A)
- Joseph Joachim Raff: Cellokonzerte Nr. 1 & 2, Begegnung, Duo op. 59. Dirigent: Hans Stadlmair. Violoncello: Daniel Müller-Schott. Klavier: Robert Kulekm (Tudor 7121)
- Joseph Joachim Raff: Sinfonie Nr. 1 (An das Vaterland). Dirigent: Hans Stadlmair (Tudor 7099)
- Joseph Joachim Raff: Sinfonie Nr. 2, Suite für Orchester (Aus Thüringen). Dirigent: Hans Stadlmair (Tudor 7102)
- Joseph Joachim Raff: Sinfonie Nr. 3 (Im Walde), Italienische Suite für Orchester. Dirigent: Hans Stadlmair (Tudor 7088)
- Joseph Joachim Raff: Sinfonie Nr. 4 op. 4, Ouvertüren: Benedetto Marcello, Dame Kobold, Die Parole, Konzert-Ouvertüre op. 123. Dirigent: Hans Stadlmair (Tudor 7113)
- Joseph Joachim Raff: Sinfonie Nr. 5 (Lenore), Orchester-Suite Nr. 1 op. 101. Dirigent: Hans Stadlmair (Tudor 7077)
- Joseph Joachim Raff: Sinfonie Nr. 6, Suite Nr. 2 (In ungarischer Weise). Dirigent: Hans Stadlmair (Tudor 7108)
- Joseph Joachim Raff: Sinfonie Nr. 7 (In den Alpen), Chaconne, Abends (Rhapsodie). Dirigent: Hans Stadlmair (Tudor 7117)
- Joseph Joachim Raff: Sinfonie Nr. 8 (Frühlingsklänge), Sinfonie Nr. 10 (Zur Herbstzeit). Dirigent: Hans Stadlmair (Tudor 7127)
- Joseph Joachim Raff: Sinfonie Nr. 9 (Im Sommer), Sinfonie Nr. 11 (Der Winter). Dirigent: Hans Stadlmair (Tudor 7120)
- Joseph Joachim Raff: Sinfonien Nr. 1–11, 4 Suiten für Orchester, 4 Ouvertüren: Benedetto Marcello, Dame Kobold, Die Parole, Concert-Ouvertüre, Chaconne, Rhapsodie: Abends. Dirigent: Hans Stadlmair (9 CDs, Tudor 1600)
- Joseph Joachim Raff: 4 Shakespeare-Ouvertüren: Der Sturm, Othello, Macbeth, Romeo und Julia. Dirigent: Hans Stadlmair (Tudor 7128)
- Joseph Joachim Raff: Violinkonzerte Nr. 1 & 2, Cavatina, Ungarischer (à la Hongroise). Dirigent: Hans Stadlmair, Violine: Michaela Paetsch Neftel (Tudor 7086)
- Max Reger: Eine Ballett-Suite op. 130; Variationen und Fuge über ein Thema von Mozart op. 132 für Orchester. Dirigent: Joseph Keilberth (Warner 0190295974824)
- Max Reger: Orchestral Edition. Symphonic Choral Works. Orchestral Songs. Dirigent: Horst Stein, Alt: Lioba Braun, Ursula Kunz, Klavier: Gerhard Oppitz, Violine: Walter Forchert, Horn: Marie Luise Neunecker (12 CDs, Koch Schwann/Deutsche Grammophon 479 9983)
- Hans Rott: Symphonie Nr. 1, Gustav Mahler: Blumine, Anton Bruckner: Symphonisches Präludium, Dirigent: Jakub Hrůša (Deutsche Grammophon 143056)
- Camille Saint-Saëns: Suite für Violoncello und Orchester op. 16, Romanze op. 36; Antonín Dvořák: Konzert für Violoncello und Orchester h-Moll op. 104. Dirigent: Sebastian Tewinkel, Violoncello: Maximilian Hornung (Sony 88697749252)
- Schelomo – Rhapsodie hébraique pour Violoncelle Solo et Grand Orchestre. Cello: Ulrich Witteler, Dirigent: Jakub Hruša (Genuin classics; 2023)
- Franz Schubert: Sinfonien Nr. 1, Nr. 3 und Nr. 7 (Unvollendete). Dirigent: Jonathan Nott (Tudor 7141)
- Franz Schubert: Sinfonien Nr. 2 und Nr. 4 (Tragische). Dirigent: Jonathan Nott (Tudor 7142)
- Franz Schubert: Sinfonien Nr. 5 und Nr. 6 (Kleine C-Dur). Dirigent: Jonathan Nott (Tudor 7143)
- Franz Schubert: Sinfonie Nr. 8 (Große C-Dur). Dirigent: Jonathan Nott (Tudor 7144)
- Schubert Dialog: Jörg Widmann: Lied für Orchester, Wolfgang Rihm: Erscheinung, Bruno Mantovani: Mit Ausdruck, Dieter Schnebel: Schubert-Phantasie. Dirigent: Jonathan Nott (Tudor 7132)
- Schubert Epilog: Luciano Berio: Rendering, Aribert Reimann: Metamorphosen, Hans Werner Henze: Der Erlkönig, Kurt Schwertsik: Epilog zu „Rosamunde“, Hans Zender: Schubert-Chöre 1-4. Dirigent: Jonathan Nott (Tudor 7131)
- Franz Schubert: Sinfonien Nr. 1–8, Dialog, Epilog. Dirigent: Jonathan Nott (6 CSs limitiert, Tudor 1610)
- Franz Schubert: Die 8 Sinfonien. Dirigent: Jonathan Nott. (4 CDs, Tudor 1660)
- Clara Schumann: Klavierkonzerte op. 7, Klaviertrio op. 17, Romanzen op. 22. Dirigent: Joseph Silverstein, Klavier: Veronica Jochum, Violine: Joseph Silverstein, Violoncello: Colin Carr (Tudor 788)
- Schumann, Madsen, Mozart – Werke für vier Hörner und Orchester. german hornsound, Dirigent: Michael Sanderling (Genuin classics; 2015)
- Robert Schumann: Werke für Klavier and Orchester. Dirigent: Marc Andreae, Klavier: Gerhard Oppitz (Tudor 7181)
- Robert Schumann: Sinfonien Nr. 1–4. Dirigent: Christoph Eschenbach (Virgin Classics 7243 5 61884 2 6)
- Bedřich Smetana: Die verkaufte Braut. Dirigent: Rudolf Kempe. Mit u. a. Fritz Wunderlich (EMI 3818722)
- Bedřich Smetana: Má Vlast. Dirigent: Jakub Hrůša (Tudor 7196)
- Bedřich Smetana: Má Vlast, Dirigent: Jakub Hrůša, Direct-To-Disc Recording, Limited Edition (Accentus Music)
- Hans Sommer: Sapphos Gesänge op. 6, Orchesterlieder (Dahn/Goethe). Dirigent: Sebastian Weigle, Mezzosopran: Elisabeth Kulman, Bariton: Bo Skovhus (Tudor 7178)
- Louis Spohr: Klarinettenkonzerte Nr. 3 & 4, Potpourri op. 80. Dirigent: Hans Stadlmair, Klarinette: Eduard Brunner (Tudor 7043)
- Louis Spohr: Klarinettenkonzerte Nr. 1 & 2, Alruna-Variationen. Dirigent: Hans Stadlmair, Klarinette: Eduard Brunner (Tudor 7009)
- Richard Strauss: Till Eulenspiegels lustige Streiche, Walzerfolgen aus Der Rosenkavalier, Don Juan. Dirigent: Eugen Jochum (BMG 74321 21287 2)
- Richard Strauss, Antonin Dvořák, Aleksandr Glazunov: Helden – Leben – Lied. Dirigent: Jakub Hrůša (ccentus music ACC30646)
- Igor Strawinsky: Le sacre du Printemps, Sinfonie in drei Sätzen. Dirigent: Jonathan Nott (Tudor 7145)
- Richard Wagner: Opernauszüge. Dirigent: Jonathan Nott, Tenor: Klaus Florian Vogt, Sopran: Camilla Nylund (Sony 88725471692)
- Carl Maria von Weber: Klarinettenkonzerte 1 & 2, Concertino. Dirigent: Radoslaw Szulc, Klarinette: Karl-Heinz Steffens (Tudor 7159)
- Charles-Marie Widor: Symphonie Nr. 3 op. 69 für Orgel und Orchester, Symphonie VII für Orgel solo op. 42 Nr. 3. Dirigent: Stefan Solyom, Orgel: Christian Schmitt (cpo 777 678-2)
- Böhmen liegt in uns. Warum der Klang der Bamberger Symphoniker die Menschen ergreift. Ein Hörbuch mit den Stimmen von Nora Gomringer, Jens Harzer und Meike Rötzer (4 CDs, Accentus Music ACC30534)
Auszeichnungen
- 1996: ECHO-Klassik-Preis in der Kategorie „Musik des 20. Jahrhunderts“. Karl Amadeus Hartmann: Symphonien Nr. 1–8 u. a., Dirigent: Ingo Metzmacher (EMI)
- 1997: ECHO Klassik-Preis in der Kategorie „Konzerteinspielung des Jahres“. Karol Szymanowski: Symphonie Nr. 4 op. 60 für Klavier und Orchester („Sinfonia concertante“), Witold Lutosławski: Konzert für Klavier und Orchester. Dirigent: James Judd, Klavier: Ewa Kupiec (Koch Classics)
- 2002: ECHO Klassik-Preis für Richard Strauss: Klavierkonzert für die linke Hand, Parergon zur „Symphonia domestica“, Panathenäenzug. Dirigent: Karl Anton Rickenbacher, Klavier: Anna Gourari (Universal/Koch Schwann)
- 2009: Internationaler Schallplattenpreis „Toblacher Komponierhäuschen“ in der Kategorie B (Neuproduktionen) für Gustav Mahler: Symphonie Nr. 9. Dirigent: Jonathan Nott (Tudor 7162)
- 2009: Die Neue Zürcher Zeitung schrieb der Aufnahme von Gustav Mahlers Sinfonie Nr. 9 eine Ausnahmestellung unter den Einspielungen dieses Werks zu. In einem Ranking des französischen Klassik-Magazins Classica landete die gleiche CD unter acht ausgewählten Aufnahmen auf dem 2. Platz.
- 2010: MIDEM Classical Award in der Kategorie „Symphonic Works“ für Gustav Mahler: Symphonie Nr. 9. Dirigent: Jonathan Nott (Tudor 7162)
- 2012: ECHO Klassik in der Sparte Konzerteinspielung des Jahres (19. Jh.)/Cello mit Maximilian Hornung (Cello) und dem Album Saint-Saëns: Suite und Romanze & Dvořák: Cellokonzert (Sony Classical)[44]
- 2013: ECHO Klassik in der Sparte Konzerteinspielung des Jahres (Musik des 19. Jh.) für die Aufnahme der Widor-Orgelsinfonien opp. 42,3 und 69[45]
- 2014: Aufsteiger des Jahres, Cicero
- 2018: Bestes Konzertprogramm 2017/18, Deutscher Musikverleger-Verband
- 2019: Publikum des Jahres, concerti
- 2020: Bayerischer Staatspreis für Musik, Professionelles Musizieren
- 2020: Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik für Gustav Mahler: Symphonie Nr. 9. Dirigent: Herbert Blomstedt (Accentus Music).
- 2022: International Classical Music Award (ICMA) in der Kategorie symphonische Musik für Bruckner 4 – The 3 Versions. Dirigent: Jakub Hrůša (Accentus Music)
- 2023: International Classical Music Award (ICMA) in der Kategorie symphonische Musik für Hans Rott: Symphony No. 1, Mahler: Blumine, Bruckner: Symphonisches Präludium. Dirigent: Jakub Hrůša (Deutsche Grammophon)
Einordnung und Rezeption
Im Jahr 2004 erhielt das Orchester den Rang eines Staatsorchesters. Im Januar 2009 listete die Zeitschrift Focus die Bamberger Symphoniker unter den zehn führenden Symphonieorchestern Deutschlands auf Rang 6.[46] Im Januar 2014 zählte das Magazin Cicero die Symphoniker zu den „Aufsteigern des Jahres“.[47] 2018 wurde das Orchester vom Deutschen Musikverleger-Verband (DMV) mit dem Preis für das „Beste Konzertprogramm“ der Saison 2017/18 ausgezeichnet.[48] In den Jahren 2022 und 2023 gewann das Orchester die International Classical Music Awards.[49]
Finanzierung
Im Jahr 2004 wurden die Bamberger Symphoniker durch ein neues Landesgesetz, das alle Fraktionen des Bayerischen Landtags gebilligt haben, zur Bayerischen Staatsphilharmonie ernannt. Die Finanzierung der Stiftung Bamberger Symphoniker – Bayerische Staatsphilharmonie erfolgt durch Zuwendungen des Freistaats Bayern, der Stadt Bamberg, des Bezirks Oberfranken und des Landkreises Bamberg. Das Orchester erhält überdies die Unterstützung der „Freunde der Bamberger Symphoniker e. V.“, der Förderstiftung der Bamberger Symphoniker sowie diverser Mäzene und Sponsoren.
Literatur
- Klaus Karger: Im Himmel wird nicht geknarzt, Köstlichkeiten aus dem Leben der Bamberger Symphoniker, Genniges Verlag, Roth 2013, ISBN 978-3-924983-47-5.
- Thomas Keilberth: Joseph Keilberth. Ein Dirigentenleben im XX. Jahrhundert. Apollon-Musikoffizin Austria, Wien 2007.
- Zdenek Nemec: Weberova prazská léta. Z kroniky prazké opery. Praha: Mazác, 1944.
- Holger Noltze (Hg.), Andreas Herzau, Jiatong Wu: Bamberg Diary #1 - #3. Nimbus. Kunst und Bücher AG Verlag, Wädenswil am Zürichsee, 2020, 2021, 2023.
- Wolfgang Pfister: Die Bamberger Symphoniker. 50 Jahre Orchesterkultur in Bamberg. Verlag Fränkischer Tag, Bamberg 1996.
- Ulrich Ruhnke: Im diplomatischen Dienst. Die Bamberger Symphoniker auf Erfolgskurs. In: Das Orchester 4, April 2008, S. 30–34.
- Christian Schmölder, Peter Gartiser, Susanne Krabusch: Bamberger Symphoniker. Chronik eines Orchesters 1946–1993. Verlag Fränkischer Tag, Bamberg 1993.
- Pamela Tancsik: Die Prager Oper heißt Zemlinsky. Theatergeschichte des Neuen Deutschen Theaters Prag in der Ära Zemlinsky 1911–1927. Böhlau Verlag, Wien 2000.
- Festschrift Bamberger Symphoniker 1946–1996. Hrsg. von den Bamberger Symphonikern. Bamberg 1996.
- Horst Stein zum 80. Geburtstag. Sonderpublikation der Bamberger Symphoniker – Bayerische Staatsphilharmonie. Bamberg 2008.
Weblinks
- Literatur von und über Bamberger Symphoniker im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Bamberger Symphoniker
- Bamberger Symphoniker englische Version
- Konzerthalle Bamberg
- The Mahler Competition
Einzelnachweise
- ↑ Die Bamberger Symphoniker. In: Bamberger Symphoniker. Abgerufen am 21. November 2025.
- ↑ a b c d Stephan Hoffmann: Die Lebenslüge eines Orchesters. In: WELT. 8. März 1996, abgerufen am 22. November 2025.
- ↑ nach Wolfgang Pfister: Die Bamberger Symphoniker. 50 Jahre Orchesterkultur in Bamberg. Verlag Fränkischer Tag, Bamberg 1996, S. 17.
- ↑ Wolfgang Pfister: Die Bamberger Symphoniker. 50 Jahre Orchesterkultur in Bamberg. Verlag Fränkischer Tag, Bamberg 1996, S. 20.
- ↑ nach Wolfgang Pfister: Die Bamberger Symphoniker. 50 Jahre Orchesterkultur in Bamberg. Verlag Fränkischer Tag, Bamberg 1996, S. 26.
- ↑ Zit. nach Wolfgang Pfister: Die Bamberger Symphoniker. 50 Jahre Orchesterkultur in Bamberg. Verlag Fränkischer Tag, Bamberg 1996, S. 27.
- ↑ Bamberger Symphoniker. Chronik eines Orchesters 1946–1993. Verlag Fränkischer Tag, Bamberg. 1993, S. 16.
- ↑ Fränkischer Tag, Bamberg, 25. Januar 1947
- ↑ nachzulesen in einem Brief der Bamberger Symphoniker vom 11. März 1945 an Joseph Keilberth, in: Wolfgang Pfister: Die Bamberger Symphoniker. 50 Jahre Orchesterkultur in Bamberg. Verlag Fränkischer Tag, Bamberg 1996, S. 59.
- ↑ Thomas Senne: GLOBAL PLAYER MIT BÖHMISCHEN WURZELN. In: br-klassik.de. BR Klassik, 18. März 2016, abgerufen am 12. Dezember 2023.
- ↑ Bamberger Symphoniker reisen nachhaltig. In: Crescendo.de. Port Media, 31. Mai 2022, abgerufen am 12. Dezember 2023.
- ↑ Zit. nach Wolfgang Pfister: Die Bamberger Symphoniker. 50 Jahre Orchesterkultur in Bamberg. Verlag Fränkischer Tag, Bamberg 1996, S. 62.
- ↑ Christian Schmölder, Peter Gartiser, Susanne Krabusch: Bamberger Symphoniker. Chronik eines Orchesters 1946–1993. Verlag Fränkischer Tag, Bamberg 1993, S. 8.
- ↑ Wolfgang Pfister: Die Bamberger Symphoniker. 50 Jahre Orchesterkultur in Bamberg. Verlag Fränkischer Tag, Bamberg 1996, S. 69.
- ↑ Wolfgang Pfister: Die Bamberger Symphoniker. 50 Jahre Orchesterkultur in Bamberg. Verlag Fränkischer Tag, Bamberg 1996, S. 86.
- ↑ Wolfgang Pfister: Die Bamberger Symphoniker. 50 Jahre Orchesterkultur in Bamberg. Verlag Fränkischer Tag, Bamberg 1996, S. 112.
- ↑ Wolfgang Pfister: Die Bamberger Symphoniker. 50 Jahre Orchesterkultur in Bamberg. Verlag Fränkischer Tag, Bamberg 1996, S. 78.
- ↑ Christian Schmölder, Peter Gartiser, Susanne Krabusch: Bamberger Symphoniker. Chronik eines Orchesters 1946–1993. Verlag Fränkischer Tag, Bamberg 1993, S. 10.
- ↑ Wolfgang Pfister: Die Bamberger Symphoniker. 50 Jahre Orchesterkultur in Bamberg. Verlag Fränkischer Tag, Bamberg 1996, S. 134.
- ↑ Wolfgang Pfister: Die Bamberger Symphoniker. 50 Jahre Orchesterkultur in Bamberg. Verlag Fränkischer Tag, Bamberg 1996, S. 144.
- ↑ Nürnberger Nachrichten vom 23. März 1973
- ↑ Wolfgang Pfister: Die Bamberger Symphoniker. 50 Jahre Orchesterkultur in Bamberg. Verlag Fränkischer Tag, Bamberg 1996, S. 147.
- ↑ Wolfgang Pfister: Die Bamberger Symphoniker. 50 Jahre Orchesterkultur in Bamberg. Verlag Fränkischer Tag, Bamberg 1996, S. 148.
- ↑ Wolfgang Pfister: Die Bamberger Symphoniker. 50 Jahre Orchesterkultur in Bamberg. Verlag Fränkischer Tag, Bamberg 1996, S. 169.
- ↑ Christian Schmölder, Peter Gartiser, Susanne Krabusch: Bamberger Symphoniker. Chronik eines Orchesters 1946–1993. Verlag Fränkischer Tag, Bamberg 1993, S. 41.
- ↑ Wolfgang Pfister: Die Bamberger Symphoniker. 50 Jahre Orchesterkultur in Bamberg. Verlag Fränkischer Tag, Bamberg 1996, S. 167.
- ↑ Wolfgang Pfister: Die Bamberger Symphoniker. 50 Jahre Orchesterkultur in Bamberg. Verlag Fränkischer Tag, Bamberg 1996, S. 171.
- ↑ Wolfgang Pfister: Die Bamberger Symphoniker. 50 Jahre Orchesterkultur in Bamberg. Verlag Fränkischer Tag, Bamberg 1996, S. 172.
- ↑ Wolfgang Pfister: Die Bamberger Symphoniker. 50 Jahre Orchesterkultur in Bamberg. Verlag Fränkischer Tag, Bamberg 1996, S. 199 ff.
- ↑ Wolfgang Pfister: Die Bamberger Symphoniker. 50 Jahre Orchesterkultur in Bamberg. Verlag Fränkischer Tag, Bamberg 1996, S. 202.
- ↑ Fränkischer Tag vom 29. April 1993
- ↑ Das Orchester, Ausgabe Dezember 2009.
- ↑ Süddeutsche Zeitung, 4. Oktober 2016 und Frankfurter Allgemeine Zeitung, 6. Oktober 2016.
- ↑ Jakob Hrusa. In: IMG Artists. IMG Artists, 2023, abgerufen am 17. Dezember 2023 (englisch).
- ↑ CD - Bedrich Smetana: "Mein Vaterland" | BR-Klassik. 2. November 2016, abgerufen am 24. März 2020.
- ↑ Erik Levi: Bambergers raise the bar in Brahms and Dvořák. In: BBC Music Magazine. March 2019.
- ↑ Saisonbroschüre 2019/2020. (PDF) Abgerufen am 24. März 2020.
- ↑ Quelle: Bamberger Symphoniker – Bayerische Staatsphilharmonie.
- ↑ Herbert Blomstedt, Bamberger Symphoniker – Mahler 9 | ACCENTUS Music. Abgerufen am 24. März 2020 (amerikanisches Englisch).
- ↑ Ehrendirigenten der Bamberger Symphoniker. In: Offizielle Webseite der Bamberger Symphoniker. Bamberger Symphoniker, 2023, abgerufen am 12. Dezember 2023.
- ↑ Ingo Metzmacher. In: Radio Swiss Classic. Radio Swiss Classic, 21. Februar 2014, abgerufen am 12. Dezember 2023.
- ↑ Orchesterakademie der Bamberger Symphoniker. In: Offizielle Webseite der Bamberger Symphoniker. Bamberger Symphoniker, 2023, abgerufen am 20. Dezember 2023.
- ↑ Junge Deutsche Philharmonie. In: Junge Deutsche Philharmonie. Junge Deutsche Philharmonie, 2023, abgerufen am 17. Dezember 2023.
- ↑ Archivlink ( vom 15. Juli 2012 im Internet Archive) Homepage Echo Klassik
- ↑ echoklassik.de – Preisträger 2013 ( vom 17. Juni 2014 im Internet Archive) abgerufen am 6. Oktober 2013
- ↑ Focus, Ausgabe Januar 2009.
- ↑ Cicero, Ausgabe Januar 2014.
- ↑ Auszeichnung für Bamberger Symphoniker: "Wir inspirieren Komponisten" | BR-Klassik. 19. April 2018, abgerufen am 24. März 2020.
- ↑ Bamberger Symphoniker. In: Bamberg.info. Stadt Bamberg, 2024, abgerufen am 23. Januar 2024.
Koordinaten: 49° 53′ 49″ N, 10° 52′ 45″ O